Digitale Übertragungsverfahren

Navigationshilfe

Diese Navigationshilfe zeigt die ersten Schritte zur Verwendung der Präsention. Sie kann mit ⟶ (Pfeiltaste rechts) übersprungen werden.

Navigation

Zwischen den Folien und Abschnitten kann man mittels der Pfeiltasten hin- und herspringen, dazu kann man auch die Pfeiltasten am Computer nutzen.

Navigationspfeile für die Präsentation

Weitere Funktionen

Mit ein paar Tastenkürzeln können weitere Funktionen aufgerufen werden. Die wichtigsten sind:

F1
Help / Hilfe
o
Overview / Übersicht aller Folien
s
Speaker View / Referentenansicht
f
Full Screen / Vollbildmodus
b
Break, Black, Pause / Ausblenden der Präsentation
Alt-Click
In die Folie hin- oder herauszoomen

Übersicht

Die Präsentation ist zweidimensional aufgebaut. Dadurch sind in Spalten die einzelnen Abschnitte eines Kapitels und in den Reihen die Folien zu den Abschnitten.

Tippt man ein „o“ ein, bekommt man eine Übersicht über alle Folien des jeweiligen Kapitels. Das hilft sich zunächst einen Überblick zu verschaffen oder sich zu orientieren, wenn man das Gefühlt hat sich „verlaufen“ zu haben. Die Navigation erfolgt über die Pfeiltasten.

Referentenansicht

Referentenansicht

Tippt man ein „s“ ein, bekommt man ein neues Fenster, die Referentenansicht.

Indem man „Layout“ auswählt, kann man zwischen verschieden Anordnungen der Elemente auswählen.

Praxistipps zur Referentenansicht

  • Wenn man mit einem Projektor arbeitet, stellt man im Betriebssystem die Nutzung von 2 Monitoren ein: Die Referentenansicht wird dann zum Beispiel auf dem Laptop angezeigt, während die Teilnehmer die Präsentation angezeigt bekommen.
  • Bei einer Online-Präsentation, wie beispielsweise auf TREFF.darc.de präsentiert man den Browser-Tab und navigiert im „Speaker View“ Fenster.
  • Die Referentenansicht bezieht sich immer auf ein Kapitel. Am Ende des Kapitels muss sie geschlossen werden, um im neuen Kapitel eine neue Referentenansicht zu öffnen.
  • Um mit dem Mauszeiger etwas zu markieren oder den Zoom zu verwenden, muss mit der Maus auf den Bildschirm mit der Präsentation gewechselt werden.

Vollbild

Tippt man ein „f“ ein, wird die aktuelle Folie im Vollbild angezeigt. Mit „Esc“ kann man diesen wieder verlassen.

Das ist insbesondere für den Bildschirm mit der Präsentation für das Publikum praktisch.

Ausblenden

Tippt man ein „b“ ein, wird die Präsentation ausgeblendet.

Sie kann wie folgte wieder eingeblendet werden:

  • Durch klicken in das Fenster.
  • Durch nochmaliges Drücken von „b“.
  • Durch klicken der Schaltfläche „Resume presentation:
Schaltfläche für Resume Presentation

Zoom

Bei gedrückter Alt-Taste und einem Mausklick in der Präsentation wird in diesen Teil hineingezoomt. Das ist praktisch, um Details von Schaltungen hervorzuheben. Durh einen nochmaligen Mausklick zusammen mit Alt wird wieder herausgezoomt.

Das Zoomen funktioniert nur im ausgewählten Fenster. Die Referentenansicht ist hier nicht mit dem Präsenationsansicht gesynct.

Phasenumtastung (PSK)

  • Digitales Modulationsverfahren zur Datenübertragung
  • Veränderung der Phase eines Trägersignals zur Repräsentation von Bitwerten
  • Weniger anfällig für Amplitudenrauschen → ermöglicht höhere Datenraten

Prinzip der Phasenumtastung

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurz: Diagramm mit der Überschrift „PSK“, das eine blaue Sinuskurve konstanter Amplitude zeigt, die an drei Stellen die Phase wechselt; darunter sind die Bits 0 0 1 0 1 1 je Symbolzeit angeordnet.

Detail: Koordinatensystem mit y‑Achse links (Pfeil nach oben, Beschriftung „U“) und x‑Achse horizontal mittig (Pfeil nach rechts, Beschriftung „t“). Oben mittig steht „PSK“. Eine durchgehende, blaue Sinusschwingung verläuft um die Nulllinie, mit gleichbleibender Amplitude und Frequenz. Gleichmäßig beabstandete, graue vertikale Linien markieren Symbolgrenzen. Über drei dieser Grenzen stehen gelbe Beschriftungen „Phasenwechsel“. Die sichtbaren Phasensprünge liegen über den Grenzen zwischen den Symbolen „0 | 1“, „1 | 0“ und „0 | 1“; an diesen Stellen ist die Sinuskurve gegenüber dem vorigen Abschnitt in der Phase gespiegelt. Unter der x‑Achse sind pro Symbolzeit hellgrau umrahmte Kästchen mit den Ziffern „0  0  1  0  1  1“.
Abbildung AS-10.1.1: Phasenumtastung (Phase-shift Keying)

Höhere Varianten:

  • QPSK (Quadrature PSK): Vier Phasen (0°, 90°, 180°, 270°) – 2 Bits pro Symbol
  • 8-PSK: Acht Phasen – 3 Bits pro Symbol

PSK-Signale in der Zeitdarstellung

  • Die Amplitude bleibt konstant; nur die Phase ändert sich
  • BPSK: Abrupter Sprung von positiver zu negativer Amplitude bei Bitwechsel
  • QPSK: Mehrere Phasenwinkel mit kleineren Übergängen, wodurch die Kurve geglättet erscheint

Erkennung von PSK-Signalen

  • Im Zeitbereich: Deutliche, abrupte Phasenwechsel
  • Im Phasendiagramm (Constellation Diagram): Punkte auf einem Kreis, die die stabilen Phasenlagen anzeigen
  • PSK bietet eine robuste digitale Kommunikation mit hoher Datenrate und guter Rauschfestigkeit
AE401: Welches der folgenden Diagramme zeigt einen erkennbar durch Phasenumtastung (PSK) modulierten Träger?
A:
B:
C:
D:

Symbolumschaltung und Bandbreite

  • Als Symbol werden in der Digitaltechnik die verschiedenen Zeicheneinheiten zur Übertragung des Informationsgehaltes bezeichnet.
  • Die Anzahl der pro Zeitspanne übertragenen Symbole ist die Symbolrate und wird in der Einheit Baud ausgedrückt.
  • Bei jeder Umschaltung zwischen zwei Symbolen wird die Amplitude, Frequenz oder Phase eines Trägers geändert.
  • Je schneller Amplitude, Frequenz oder Phase verändert werden, umso breitbandiger wird das erzeugte Signal.
  • Je häufiger zwischen verschiedenen Symbolen umgeschaltet wird, um so größer ist die Bandbreite.
AE415: Welche Auswirkung hat eine Erhöhung der Umschaltgeschwindigkeit zwischen verschiedenen Symbolen bei digitalen Übertragungsverfahren auf die benötigte Bandbreite? Die Bandbreite ...

A: sinkt.

B: steigt im oberen und sinkt im unteren Seitenband.

C: bleibt gleich.

D: steigt.

AE214: Welches dieser amplitudenmodulierten Signale belegt die geringste Bandbreite?
A:
B:
C:
D:
  • Von der Morsetelegrafie kennen wir bereits Tastklicks, die breitbandige Störungen darstellen.
  • Sie entstehen, wenn beim Drücken bzw. Loslassen der Morsetaste der Träger plötzlich ein- bzw. ausgeschaltet wird.
AJ221: In den nachfolgenden Bildern sind mögliche Signalverläufe des Senderausgangssignals bei der CW-Tastung dargestellt. Welcher Signalverlauf führt zu den geringsten Störungen?
A:
B:
C:
D:
AJ220: Diese Modulationshüllkurve eines CW-Senders sollte vermieden werden, da ...

A: die ausgesendeten Signale schwierig zu lesen sind.

B: während der Aussetzer Probleme im Leistungsverstärker entstehen könnten.

C: wahrscheinlich Tastklicks erzeugt werden.

D: die Stromversorgung überlastet wird.

Mehrwertige Verfahren

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Diagramm mit der Überschrift
Abbildung AS-10.3.1: Quaternäre Amplitudenumtastung (Quaternary Amplitude-shift Keying)

  • Viele digitale Modulationsverfahren verwenden mehr als zwei Symbole.
  • So funktioniert zum Beispiel die 4-Fach-Amplitudenumtastung (4ASK) mit vier unterschiedlichen Amplituden, 25 %, 50 %, 75 %, 100 % des Maximums.
  • So lassen sich zwei Bits zu einem Symbol zusammenfassen und gleichzeitig übertragen.
  • Dieses Prinzip lässt sich auf die Frequenz- und Phasenumtastung übertragen.
  • Eine einfache Phasenumtastung (Binary Phase-Shift Keying, BPSK) verwendet nur zwei verschiedene Phasenlagen und kann daher nur ein Bit gleichzeitig senden.
  • Die Quadraturphasenumtastung (Quadrature Phase-Shift Keying, QPSK) hingegen nutzt vier verschiedene Phasenlagen (0 °, 90 °, 180 ° und 270 °) und überträgt somit zwei Bits in jedem Schritt.
AE402: Was unterscheidet BPSK- und QPSK-Modulation?

A: Mit BPSK wird ein Bit pro Symbol übertragen, mit QPSK zwei Bit pro Symbol.

B: Bei BPSK werden der I- und der Q-Anteil eines I/Q-Signals vertauscht, bei QPSK nicht.

C: Bei QPSK werden der I- und der Q-Anteil eines I/Q-Signals vertauscht, bei BPSK nicht.

D: Mit QPSK wird ein Bit pro Symbol übertragen, mit BPSK zwei Bit pro Symbol.

  • Da bei Verfahren wie QPSK mehr als ein Bit pro Symbol übertragen wird, müssen wir mit den Einheiten aufpassen.
  • Werden nur zwei Symbole verwendet und somit jedes Bit einzeln gesendet, entspricht die Symbolrate in Baud der Datenrate in Bit/s.
  • Werden jedoch mehr Symbole verwendet und somit mehrere Bits gleichzeitig übertragen, ist die Datenrate höher als die Symbolrate.
  • Die Formel $C = R_{ s } \cdot n$ stellt den Zusammenhang dar:
  • C → Datenübertragungsrate in Bit/s
  • $R_{ s }$ → Symbolrate in Baud
  • n → Symbolgröße in Bit/Symbol
AA104: Welche Einheit wird üblicherweise für die Symbolrate verwendet?

A: Baud (Bd)

B: Bit pro Sekunde (Bit/s)

C: Dezibel (dB)

D: Hertz (Hz)

Beispiele:

RTTY: Umschaltung zwischen zwei Symbolfrequenzen, sodass pro Symbol ein Bit (0 oder 1) übertragen werden kann. → Datenrate = Symbolrate

FT4: Umschaltung zwischen vier Symbolfrequenzen, so dass pro Symbol zwei Bit (00, 01, 10 oder 11) übertragen werden können. → Datenrate = 2 $\cdot$ Symbolrate

AE405: Bei einem digitalen Übertragungsverfahren (z. B. RTTY) wird die Frequenz eines Senders zwischen zwei Symbolfrequenzen (z. B. 14072,43 kHz und 14072,60 kHz) umgetastet, so dass pro Symbol ein Bit (0 oder 1) übertragen werden kann. Die Symbolrate beträgt 45,45 baud. Welcher Datenrate entspricht das?

A: 22,725 Bit/s

B: 45,45 Bit/s

C: 181,8 Bit/s

D: 90,9 Bit/s

Lösungsweg

  • gegeben: $R_S = 45,45Bd$
  • gegeben: $n=1\frac{Bit}{Symbol}$
  • gesucht: $C$
$$C = R_S \cdot n = 45,45Bd \cdot 1 = 45,45\frac{Bit}{s}$$
AE406: Bei einem digitalen Übertragungsverfahren (z. B. FT4) wird die Frequenz eines Senders zwischen vier Symbolfrequenzen (z. B. 14081,20 kHz, 14081,40 kHz, 14081,61 kHz und 14081,83 kHz) umgetastet, so dass pro Symbol zwei Bit (00, 01, 10 oder 11) übertragen werden können. Die Symbolrate beträgt 23,4 baud. Welcher Datenrate entspricht das?

A: 46,8 Bit/s

B: 93,6 Bit/s

C: 23,4 Bit/s

D: 11,7 Bit/s

Lösungsweg

  • gegeben: $R_S = 23,4Bd$
  • gegeben: $n=2\frac{Bit}{Symbol}$
  • gesucht: $C$
$$C = R_S \cdot n = 23,4Bd \cdot 2 = 46,8\frac{Bit}{s}$$

Quadraturamplitudenmodulation (QAM)

  • Es scheint zunächst nahe zu liegen, die Anzahl der Symbole möglichst groß zu wählen, damit pro Symbol möglichst viele Informationen übertragen werden können.
  • Doch dann muss ein Empfänger z. B. zwischen vielen unterschiedlichen Amplituden unterscheiden können. Somit wird das Verfahren anfälliger für Störungen.

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzzusammenfassung: Diagramm mit dem Titel „8QAM“, das eine blaue Sinusschwingung U über der Zeit t zeigt, in acht Abschnitte unterteilt, jeweils mit Amplituden‑/Phasenangaben und dreibittigen Codes; an jedem Abschnittsübergang ist „Phasenwechsel“ markiert.

Detaillierte Beschreibung: Oben mittig steht der Titel „8QAM“. Links ist die senkrechte Achse mit „U“ und Pfeil nach oben, unten rechts die waagerechte Achse mit „t“ und Pfeil nach rechts; in der Mitte verläuft eine dünne horizontale Nulllinie. Eine durchgehende blaue Sinuskurve ist durch sieben dünne vertikale Linien in acht gleich breite Zeitabschnitte geteilt. Über jeder Trennlinie befindet sich ein kleines gelbes Schild mit der Aufschrift „Phasenwechsel“ (insgesamt 7 Schilder). Unter jedem Abschnitt stehen zwei graue Kästen: oben Amplitude und Phase, unten ein dreibittiger Code. Von links nach rechts:
- Abschnitt 1: „1 | 0°“, darunter „000“; die Sinusamplitude ist groß.
- Abschnitt 2: „0,5 | 45°“, darunter „001“; die Amplitude ist kleiner.
- Abschnitt 3: „0,5 | 135°“, darunter „010“; kleine Amplitude.
- Abschnitt 4: „1 | 90°“, darunter „011“; große Amplitude.
- Abschnitt 5: „0,5 | 315°“, darunter „100“; kleine Amplitude.
- Abschnitt 6: „1 | 270°“, darunter „101“; große Amplitude.
- Abschnitt 7: „1 | 180°“, darunter „110“; große Amplitude.
- Abschnitt 8: „0,5 | 225°“, darunter „111“; kleine Amplitude.
Die sichtbaren Phasenangaben (0°, 45°, 90°, 135°, 180°, 225°, 270°, 315°) und die Amplitudenwerte (1 bzw. 0,5) korrespondieren mit der relativen Lage und Höhe der Sinuskurve in den jeweiligen Abschnitten.
Abbildung AS-10.4.1: Signalverlauf eines 8QAM-Signals, je Symbol mit Amplitude (0,5 bzw. 1), Phasenlage und 3-stelliger Bitfolge

  • Trick: Anstelle der Änderung nur eines Parameters (z. B. der Amplitude) werden pro Symbol zwei Parameter verändert, nämlich die Amplitude und die Phase.
  • Ein Symbol entspricht dann einer Kombination einer bestimmten Amplitude mit einer bestimmten Phasenlage.
AE403: Wie werden Informationen bei der Quadraturamplitudenmodulation (QAM) mittels eines Trägers übertragen? Durch ...

A: nichtlineare Änderung der Amplitude

B: richtungsabhängige Änderung der Frequenz

C: separate Änderung des elektrischen und magnetischen Feldwellenanteils

D: Änderung der Amplitude und der Phase

Orthogonales Frequenzmultiplexverfahren (OFDM)

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurzzusammenfassung: Diagramm mit der Überschrift
Abbildung AS-10.5.1: Frequenzspektrum eines einfachen OFDM-Signals

  • Ein Vorteil dieses Vorgehens liegt darin, dass schmalbandige Störungen nur einen oder wenige Träger stören.
  • Im Zusammenspiel mit Fehlerkorrekturverfahren mit redundanter Datenübertragung, ist es so möglich, trotz schmalbandiger Störungen eine fehlerfreie Übertragung zu erreichen.
AE421: Orthogonale Frequenzmultiplexverfahren (OFDM) mit redundanter Übertragung sind besonders unempfindlich gegen ...

A: schmalbandige Störungen, da das Gesamtsignal aus mehreren Einzelträgern besteht.

B: breitbandige Störungen, da das Gesamtsignal aus mehreren Einzelträgern besteht.

C: schmalbandige Störungen, da es einen Träger mit hoher Bandbreite verwendet.

D: breitbandige Störungen, da es einen Träger mit hoher Bandbreite verwendet.

  • Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der geringeren Symbolrate jedes einzelnen Trägers.
  • Durch die geringere Symbolrate ist die Dauer eines jeden Symbols länger.
  • Im Falle zeitlicher Verschiebungen aufgrund von Mehrwegeausbreitung ist der Anteil der Überlagerung zwischen den Signalen entsprechend geringer.
AE422: Bei welcher Art von Kanalstörung sind Orthogonale Frequenzmultiplexverfahren (OFDM) mit redundanter Übertragung besonders vorteilhaft?

A: Überreichweiten anderer OFDM-Sender

B: Breitbandiges Rauschen

C: Impulse durch Gewitter

D: Mehrwegeausbreitung

Shannon-Hartley-Gesetz

  • Welche Datenübertragungsrate erreichbar ist, hängt von der nutzbaren Bandbreite und dem Signal-Rauschverhältnis ab.
  • Aus diesen beiden Größen kann mit dem Shannon-Hartley-Gesetz die theoretisch maximal erreichbare Datenübertragungsrate für einen Übertragungskanal berechnet werden.
  • Ein leicht zu merkender Wert stellt sich bei einem Signal-Rausch-Verhältnis von 0 dB ein.
  • Hier entspricht die Bandbreite in Hertz genau der maximal erreichbaren Datenrate in Bit/s.
AE416: Welche Aussage trifft auf das Shannon-Hartley-Gesetz zu? Das Gesetz ...

A: bestimmt die maximale Bandbreite, die durch eine Übertragung mit einer bestimmten Datenübertragungsrate theoretisch belegt werden kann.

B: besagt, dass unabhängig von der Art der vorherrschenden Störungen eines Übertragungskanals theoretisch eine unbegrenzte Datenübertragungsrate erzielt werden kann.

C: besagt, dass theoretisch eine unendliche Abtastrate erforderlich ist, um ein bandbegrenztes Signal fehlerfrei zu rekonstruieren.

D: bestimmt für einen Übertragungskanal gegebener Bandbreite die höchste theoretisch erzielbare Datenübertragungsrate in Abhängigkeit vom Signal-Rausch-Verhältnis.

  • Schlechtere Signal-Rausch-Verhältnisse ermöglichen entsprechend weniger Datenrate, bessere Signal-Rausch-Verhältnisse größere Datenraten.
  • Da die Rechnungen dazu recht komplex sind, wurden die Prüfungsfragen so gestaltet, dass man das Ergebnis leicht abschätzen kann.
AE417: Ein Übertragungskanal mit einer Bandbreite von 2,7 kHz wird durch additives weißes Gaußsches Rauschen (AWGN) gestört. Das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) beträgt 0 dB. Welche Bitrate kann nach dem Shannon-Hartley-Gesetz etwa maximal fehlerfrei übertragen werden?

A: ca. 2,7 kBit/s

B: ca. 2,7 Bit/s

C: ca. 39 Bit/s

D: 0 Bit/s (Übertragung nicht möglich)

Lösungsweg

Durch ein SNR von 0 dB entspricht die Bandbreite in Hertz genau der maximal erreichbaren Datenrate in Bit/s, also 2,7 kBit/s.

AE418: Ein Übertragungskanal mit einer Bandbreite von 10 MHz wird durch additives weißes Gaußsches Rauschen (AWGN) gestört. Das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) beträgt 0 dB. Welche Bitrate kann nach dem Shannon-Hartley-Gesetz etwa maximal fehlerfrei übertragen werden?

A: ca. 7 MBit/s

B: ca. 10 MBit/s

C: ca. 8 MBit/s

D: ca. 100 MBit/s

Lösungsweg

Durch ein SNR von 0 dB entspricht die Bandbreite in Hertz genau der maximal erreichbaren Datenrate in Bit/s, also 10 MBit/s.

AE420: Ein Übertragungskanal mit einer Bandbreite von 2,7 kHz wird durch additives weißes Gaußsches Rauschen (AWGN) gestört. Das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) beträgt -20 dB. Welche Bitrate kann nach dem Shannon-Hartley-Gesetz etwa maximal fehlerfrei übertragen werden?

A: 0 Bit/s (Übertragung nicht möglich)

B: ca. 39 Bit/s

C: ca. 2,7 kBit/s

D: ca. 5,4 kBit/s

Lösungsweg

Durch ein SNR von -20 dB muss die maximal erreichbare Datenrate kleiner als 2,7 kbit/s sein. Es kann nur 39 Bit/s richtig sein.

AE419: Ein Übertragungskanal mit einer Bandbreite von 10 MHz wird durch additives weißes Gaußsches Rauschen (AWGN) gestört. Das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) beträgt 30 dB. Welche Bitrate kann nach dem Shannon-Hartley-Gesetz etwa maximal fehlerfrei übertragen werden?

A: ca. 8 MBit/s

B: ca. 100 MBit/s

C: ca. 10 MBit/s

D: ca. 7 MBit/s

Lösungsweg

Durch ein SNR von 30 dB muss die maximal erreichbare Datenrate größer 10 Mbit/s sein. Es kann nur 100 MBit/s richtig sein.

Quellencodierung

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Blockdiagramm mit einem beschrifteten Block „Quellencodierer“ zwischen einem Eingangs- und einem Ausgangspfeil.

Detailbeschreibung: Eine waagerechte Linie verläuft von links nach rechts. Links zeigt ein Pfeil nach rechts auf einen quadratischen Block. Über dem Block steht der Text „Quellencodierer“. Im Inneren des Quadrats verläuft eine diagonale Linie von links unten nach rechts oben. Unter dem Block steht mittig der Text „01“. Vom rechten Rand des Quadrats führt die waagerechte Linie weiter und endet in einem nach rechts gerichteten Pfeil. Weitere Beschriftungen oder Achsen sind nicht vorhanden.
Abbildung AS-10.7.1: Quellencodierer

AE408: Wodurch kann die Datenmenge einer zu übertragenden Nachricht reduziert werden?

A: Mehrfachzugriff

B: Quellencodierung

C: Kanalcodierung

D: Synchronisation

Kanalcodierung

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Blockdiagramm mit einem „Sender“ links, einer Wolke mit der Aufschrift „Kanal“ in der Mitte und einem „Empfänger“ rechts; Funkwellen verlaufen zwischen jeweils einer Antenne am Sender und am Empfänger durch den Kanal.

Detaillierte Beschreibung: Links steht ein rechteckiges Gerät mit Frontplatte, beschriftet mit „Sender“. Auf der Front sind ein kleines Rechteck (Anzeige) und rechts ein großer runder Knopf erkennbar. Vom Gerät führt eine Leitung nach oben zu einer Antenne: ein kurzer vertikaler Mast mit einem dreieckigen Strahler oben. Rechts neben der Antenne sind mehrere gebogene Linien gezeichnet, die abstrahlende Funkwellen symbolisieren. In der Mitte befindet sich eine wolkenförmige Umrandung mit der Textbeschriftung „Kanal“. Rechts davon sind wieder mehrere gebogene Linien, die auf eine zweite Antenne zulaufen; diese Antenne ist gleich dargestellt (vertikaler Mast mit dreieckigem Strahler). Von der Antenne führt eine Leitung nach unten zu einem zweiten rechteckigen Gerät mit Frontplatte, beschriftet mit „Empfänger“. Auf dessen Front sind links zwei kleine Kreise und ein Rechteck (Bedienelemente/Anzeige) und rechts ein großer runder Knopf sichtbar. Die Anordnung verläuft horizontal: Sender links → Funkwellen → Wolke „Kanal“ → Funkwellen → Empfänger rechts.
Abbildung AS-10.8.1: Kanal

Die Kanalcodierung fügt der zu übertragenden Information gezielt Redundanz hinzu, beispielsweise Wiederholungen oder Prüfsummen.

AE409: Was wird unter Kanalcodierung verstanden?

A: Hinzufügen von Redundanz vor der Übertragung zum Schutz vor Übertragungsfehlern

B: Zuordnung von Frequenzen zu Sende- bzw. Empfangskanälen zur häufigen Verwendung

C: Verschlüsselung des Kanals zum Schutz gegen unbefugtes Abhören

D: Kompression von Daten vor der Übertragung zur Reduktion der Datenmenge

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Zusammenfassung: Blockdiagramm mit einem rechteckigen Block „Kanalcodierer“ auf einer durchgehenden horizontalen Leitung mit Pfeilen, darunter die Ziffernfolge „0101“.

Detaillierte Beschreibung: Eine dünne horizontale Linie verläuft von links nach rechts; links zeigt ein Pfeil nach rechts auf einen mittig platzierten rechteckigen Block, rechts setzt sich die Linie mit einem weiteren Pfeil nach rechts fort. Über dem Block steht der Text „Kanalcodierer“. Im Inneren des Blocks verläuft eine diagonale Linie von der linken unteren Ecke zur rechten oberen Ecke. Unter dem Block, mittig, steht die Ziffernfolge „0101“. Weitere Beschriftungen oder Skalen sind nicht vorhanden.
Abbildung AS-10.8.2: Kanalcodierer

Wir unterscheiden zwei Arten der Kanalcodierung:

  • Fehlererkennung: Man kann erkennen, dass bei der Übertragung ein Fehler aufgetreten ist, und dann z. B. eine erneute Übertragung anfordern.
  • Vorwärtsfehlerkorrektur: Fehler, die bei der Übertragung entstehen, werden mit Hilfe der Redundanz beim Empfänger korrigiert.

Fehlererkennung

Fehlererkennung: Parity Bit

  • Zusätzliches Prüfbit (Parity Bit) wird an Daten angehängt
  • Zwei Varianten:
  • Even Parity: Anzahl der Einsen wird auf gerade Anzahl festgelegt
  • Odd Parity: Anzahl der Einsen wird auf ungerade Anzahl festgelegt
  • Sender und Empfänger müssen sich über das verwendete Verfahren einigen

Even Parity: Beispiel 1

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurz-Zusammenfassung: Eine horizontale Reihe aus acht schwarz umrandeten Kästchen mit den Ziffern 1 und 0.

Detailbeschreibung: Die Kästchen sind gleich groß, weiß hinterlegt und jeweils mit einer schwarzen Serifenziffer beschriftet. Von links nach rechts stehen die Ziffern: „1, 1, 0, 0, 1, 0, 1, 1“. Zwischen den Kästchen verlaufen schmale schwarze Trennlinien; es gibt keine weiteren Beschriftungen, Achsen oder Symbole.
Abbildung AS-10.9.1: Ein Byte

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Zusammenfassung: Neun nebeneinander angeordnete Kästchen mit den Ziffern 1 und 0, wobei das rechte äußere Kästchen grau hinterlegt ist.

Detaillierte Beschreibung: Eine horizontale Reihe aus neun gleich großen, schwarz umrandeten Quadraten; in jedem steht mittig eine Ziffer. Von links nach rechts lauten die Ziffern: 1, 1, 0, 0, 1, 0, 1, 1, 1. Die ersten acht Felder sind weiß, das neunte (rechts außen) ist hellgrau gefüllt. Es gibt keine Achsen, keine weiteren Beschriftungen oder Symbole.
Abbildung AS-10.9.2: Das Byte mit Even Parity Bit

Even Parity: Beispiel 2

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Eine horizontale Reihe aus neun umrandeten Quadraten mit den Ziffern 0 und 1; das rechte Endfeld ist grau hinterlegt.

2) Detaillierte Beschreibung: Von links nach rechts sind neun gleich große, schwarz umrandete Kästchen zu sehen. In den ersten acht, weiß hinterlegten Kästchen stehen in schwarzer Schrift die Ziffern: 0, 0, 1, 0, 1, 0, 1, 1. Das neunte Kästchen am rechten Rand ist hellgrau hinterlegt und zeigt die schwarze Ziffer 0. Weitere Beschriftungen, Achsen oder Symbole sind nicht vorhanden.
Abbildung AS-10.9.3: Byte mit Even Parity

Fehlererkennung bei Bitfehlern

  • Bei einem Ein-Bit-Fehler wird die Parität umgekehrt → Fehler erkannt
  • Bei zwei Fehlern bleibt die Parität gleich → Fehler unentdeckt
  • Bei drei Fehlern ändert sich die Parität wieder → Fehler erkannt
AE411: Eine digitale Übertragung wird durch ein einzelnes Prüfbit (Parity Bit) abgesichert. Der Empfänger stellt bei der Paritätsprüfung einen Übertragungsfehler fest. Wie viele Bits einschließlich des Prüfbits wurden fehlerhaft übertragen?

A: Maximal zwei Bits

B: Eine ungerade Anzahl Bits

C: Eine gerade Anzahl Bits

D: Mindestens zwei Bits

AE412: Eine digitale Übertragung wird durch ein einzelnes Prüfbit (Parity Bit) abgesichert. Der Empfänger stellt bei der Paritätsprüfung keinen Übertragungsfehler fest. Was sagt dies über die Fehlerfreiheit der übertragenen Nutzdaten und des Prüfbits aus?

A: Die Übertragung war fehlerfrei oder es ist eine gerade Anzahl an Bitfehlern aufgetreten.

B: Die Übertragung war fehlerfrei.

C: Die Übertragung war fehlerfrei oder es ist eine ungerade Anzahl an Bitfehlern aufgetreten.

D: Die Nutzdaten wurden fehlerfrei, das Prüfbit jedoch fehlerhaft übertragen.

Erweiterte Fehlererkennung

  • Zusätzliche Prüfbits können Mehrbitfehler erkennen
  • Bei variablen Nachrichten werden oft Prüfsummenverfahren wie die zyklische Redundanzprüfung (CRC) eingesetzt
  • CRC erkennt Fehler bis auf eine gewisse Restwahrscheinlichkeit
AE410: Was wird unter zyklischer Redundanzprüfung (CRC) verstanden?

A: Die fortlaufende Prüfung eines zu übertragenden Datenstroms auf Redundanz.

B: Umlaufende (zyklische) Überwachung einer Frequenz durch mehrere Stationen.

C: Wiederholte (zyklisch redundante) Prüfung der Amateurfunkanlage auf Fehler.

D: Ein Prüfsummenverfahren zur Fehlererkennung in Datenblöcken variabler Länge.

Fehlerkorrektur

Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC)

  • Erkennt der Empfänger einen Fehler (z. B. mittels Prüfbits), kann er um eine erneute Übertragung bitten
  • Bei der Vorwärtsfehlerkorrektur wird zusätzliche Redundanz (z. B. weitere Prüfbits) hinzugefügt
  • So wird nicht nur erkannt, dass ein Fehler vorliegt, sondern auch an welcher Stelle → das fehlerhafte Bit kann berichtigt werden
  • Im Englischen spricht man von Forward Error Correction (FEC)
AE413: Sie verwenden ein Datenübertragungsverfahren ohne Vorwärtsfehlerkorrektur. Wodurch können Datenpakete trotz Prüfsummenfehlern korrigiert werden?

A: Erneute Übertragung

B: I/Q-Verfahren

C: Wiederholte Prüfung

D: Duplizieren der Prüfsumme

AE414: Was ist die Voraussetzung für Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC)?

A: Automatische Anpassung der Sendeleistung

B: Übertragung redundanter Informationen

C: Kompression vor der Übertragung

D: Erneute Übertragung fehlerhafter Daten

Hamming-Code – Fehlerkorrektur im Detail

  • Der Hamming-Code nutzt mehrere Parity Bits, um nicht nur Fehler zu erkennen, sondern auch zu korrigieren
  • Ziel: Ein einzelner Bitfehler soll lokalisiert und berichtigt werden

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Eine waagerechte Reihe von elf nebeneinanderliegenden, schwarz umrahmten Kästchen, in denen abwechselnd die Ziffern 0 und 1 stehen.

2) Detaillierte Beschreibung: Die Kästchen sind rechteckig, gleich groß und auf weißem Grund dargestellt, jeweils mit einer einzelnen Ziffer zentriert. Von links nach rechts lauten die Ziffern: 1, 1, 0, 0, 1, 0, 1, 1, 0, 1, 1. Es sind keine Achsen, Pfeile oder zusätzlichen Beschriftungen vorhanden.
Abbildung AS-10.10.1: Übertragung von 11 Bits

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurzbeschreibung: Eine waagerechte Reihe aus elf gleich großen, umrahmten Kästchen, jeweils mit den Kleinbuchstaben „a“ bis „k“ beschriftet.

2) Detaillierte Beschreibung: Von links nach rechts sind elf rechteckige Felder mit dünnem schwarzen Rahmen zu sehen, durch senkrechte Linien voneinander getrennt. In jedem Feld steht zentriert ein einzelner Kleinbuchstabe, in Reihenfolge: „a“, „b“, „c“, „d“, „e“, „f“, „g“, „h“, „i“, „j“, „k“. Weitere Beschriftungen, Achsen oder Symbole sind nicht vorhanden; Hintergrund und Felder sind hell.
Abbildung AS-10.10.2: Alphabetische Benennung der Bitpositionen

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1. Kurzzusammenfassung: Ein 4×4-Raster mit schwarzen Gitterlinien; einige Felder enthalten schwarze Kleinbuchstaben von a bis k.

2. Detaillierte Beschreibung: Weißer Hintergrund, dicke schwarze Linien bilden ein 4 Spalten × 4 Zeilen großes Quadratgitter. Die Buchstaben stehen mittig in bestimmten Zellen. Bezeichnung der Positionen (Zeilen von oben nach unten 1–4, Spalten von links nach rechts 1–4): Zeile 1: Spalte 1–3 leer, Spalte 4 „a“. Zeile 2: Spalte 1 leer, Spalte 2 „b“, Spalte 3 „c“, Spalte 4 „d“. Zeile 3: Spalte 1 leer, Spalte 2 „e“, Spalte 3 „f“, Spalte 4 „g“. Zeile 4: Spalte 1 „h“, Spalte 2 „i“, Spalte 3 „j“, Spalte 4 „k“. Alle Buchstaben sind schwarz und in Kleinbuchstaben dargestellt.
Abbildung AS-10.10.3: Neuordnung mit zusätzlichen Bits

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzbeschreibung: Ein 4×4-Raster mit dicken schwarzen Linien; die Zellen enthalten teils die Zeichen p1–p4 und die Buchstaben a–k, eine Zelle ist leer.

Detailbeschreibung: Das Raster hat vier Zeilen und vier Spalten. Von oben nach unten, jeweils von links nach rechts gelesen:
- Zeile 1: Zelle 1 leer; Zelle 2 „p1“ (kursiv); Zelle 3 „p2“ (kursiv); Zelle 4 „a“.
- Zeile 2: Zelle 1 „p3“ (kursiv); Zelle 2 „b“; Zelle 3 „c“; Zelle 4 „d“.
- Zeile 3: Zelle 1 „p4“ (kursiv); Zelle 2 „e“; Zelle 3 „f“; Zelle 4 „g“.
- Zeile 4: Zelle 1 „h“; Zelle 2 „i“; Zelle 3 „j“; Zelle 4 „k“.
Die Buchstaben a–k sind in normaler, aufrechter Schrift gesetzt.
Abbildung AS-10.10.4: Vier Parity Bits im Hamming-Code

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Eine 4-zeilige, 16-spaltige Gittergrafik mit abwechselnd grau und weiß hinterlegten Zellen, die in vier identische 4-Spalten-Blöcke mit den Beschriftungen p1, p2, a, p3, b, c, d, p4, e, f, g, h, i, j, k unterteilt sind.

2) Detaillierte Beschreibung: Das Gitter besteht aus vier Zeilen und sechzehn Spalten, visuell in vier gleich breite Blöcke zu je vier Spalten gegliedert. In jedem Block wiederholt sich dieselbe Anordnung der Zelltexte. Zeile 1 eines Blocks zeigt (von links nach rechts): „p1“, „p2“, „a“ und eine leere Zelle. Zeile 2 zeigt: „p3“, „b“, „c“, „d“. Zeile 3 zeigt: „p4“, „e“, „f“, „g“. Zeile 4 zeigt: „h“, „i“, „j“, „k“. Viele Zellen sind grau hinterlegt, andere weiß; die Grau-/Weißflächen wechseln feldweise und das Wechselmuster wiederholt sich blockweise über die gesamte Breite. Es sind nur die genannten Buchstaben und Zeichenfolgen „p1“, „p2“, „p3“, „p4“ sichtbar; weitere Achsen, Pfeile oder Legenden sind nicht vorhanden.
Abbildung AS-10.10.5: Zuweisung der Parity-Bereiche

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Ein 4×4-Raster mit dicken schwarzen Linien zeigt Ziffern 0 und 1, einige Felder sind grau hinterlegt, mehrere Einträge haben kleine tiefgestellte Buchstaben; das Feld oben links ist leer.

Detaillierte Beschreibung:
- Rahmen: Schwarzer Rand, Raster mit dicken schwarzen Linien.
- Zeile 1 (von links nach rechts): 
  1) weiß, leer; 2) grau, „1“; 3) grau, „0“; 4) weiß, „1_a“ (a klein, tiefgestellt rechts unten).
- Zeile 2:
  1) grau, „0“; 2) weiß, „1_b“; 3) weiß, „0_c“; 4) weiß, „0_d“.
- Zeile 3:
  1) grau, „1“; 2) weiß, „1_e“; 3) weiß, „0_f“; 4) weiß, „1_g“.
- Zeile 4:
  1) weiß, „1_h“; 2) weiß, „0_i“; 3) weiß, „1_j“; 4) weiß, „1_k“.
Abbildung AS-10.10.6: Berechnung der Parity Bits (Even Parity)

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Ein 4×4-Raster mit dicken schwarzen Linien zeigt Ziffern 0 und 1, einige Felder sind grau hinterlegt, mehrere Einträge haben kleine tiefgestellte Buchstaben; das Feld oben links ist leer.

Detaillierte Beschreibung:
- Rahmen: Schwarzer Rand, Raster mit dicken schwarzen Linien.
- Zeile 1 (von links nach rechts): 
  1) weiß, leer; 2) grau, „1“; 3) grau, „0“; 4) weiß, „1_a“ (a klein, tiefgestellt rechts unten).
- Zeile 2:
  1) grau, „0“; 2) weiß, „1_b“; 3) weiß, „0_c“; 4) weiß, „0_d“.
- Zeile 3:
  1) grau, „1“; 2) weiß, „1_e“; 3) weiß, „0_f“; 4) weiß, „1_g“.
- Zeile 4:
  1) weiß, „1_h“; 2) weiß, „0_i“; 3) weiß, „1_j“; 4) weiß, „1_k“.
Abbildung AS-10.10.7: Berechnung der Parity Bits (Even Parity)

Mapping

Mapping in der digitalen Signalverarbeitung

  • Wandelt digitale Daten in spezifische Signalpunkte (Symbole) um
  • Entscheidend für Modulationstechniken wie QAM und QPSK
  • Ermöglicht die Übertragung der Daten über das Kommunikationssystem

Schritt 1: Binäre Daten in Symbole umwandeln

  • Bei QPSK werden jeweils zwei Bits zu einem Symbol zusammengefasst
  • Es ergeben sich 4 mögliche Kombinationen: 00, 01, 10, 11
  • Jede Kombination wird einem bestimmten Signalpunkt zugeordnet

Schritt 2: Phasenvergabe

  • Jedem Symbol wird eine eigene Phase zugewiesen
  • Typische Phasen in 90°-Schritten:
  • 00 entspricht 0°
  • 01 entspricht 90°
  • 10 entspricht 180°
  • 11 entspricht 270°

Schritt 3: Mapping auf das Konstellationsdiagramm

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Konstellationsdiagramm mit zwei Achsen, beschriftet mit
Abbildung AS-10.11.1: I-Q-Diagramm für ein 8QAM-Mapping
Die Darstellung ist für ein 8QAM-Mapping. QPSK im Beispiel entspricht dem äußeren Kreis.

Darstellung der QPSK-Symbole

  • 00 bei 0°: Punkt auf der positiven X-Achse

  • 01 bei 90°: Punkt auf der positiven Y-Achse

  • 10 bei 180°: Punkt auf der negativen X-Achse

  • 11 bei 270°: Punkt auf der negativen Y-Achse

  • Die klare Trennung der Phasen erleichtert das Auseinanderhalten der Symbole – auch bei Rauschen

Sende- und Empfangsketten

Kombination von Quellencodierung und Kanalcodierung

  • Effektive Bandbreitennutzung durch intelligente Kombination
  • Gleichzeitige Fehlererkennung und -korrektur durch Redundanz

Sender-Prozess

  1. Quellencodierer: Daten komprimieren
  2. Kanalcodierer: Redundanz zur Fehlererkennung und -korrektur hinzufügen
  3. Mapper: Binäre Daten auf Symbole (z. B. Amplitude & Phase bei QAM) abbilden

Empfänger-Prozess

  1. De-Mapper: Symbole auf binäre Daten abbilden
  2. Kanaldecodierer: Fehler erkennen und korrigieren
  3. Quellendecodierer: Daten dekomprimieren
AF626: Welcher der nachfolgenden Blöcke vervollständigt den dargestellten, stark vereinfachten Sendezweig eines Funkgeräts für digitalen Sprechfunk korrekt?
A:
B:
C:
D:
AF628: Welcher der nachfolgenden Blöcke vervollständigt den dargestellten, stark vereinfachten Empfangszweig eines Funkgeräts für digitalen Sprechfunk korrekt?
A:
B:
C:
D:
AF629: Welcher der nachfolgenden Blöcke vervollständigt den dargestellten, stark vereinfachten Empfangszweig für digitales Amateurfunkfernsehen (DATV) korrekt?
A:
B:
C:
D:
AF627: Welcher der nachfolgenden Blöcke vervollständigt den dargestellten, stark vereinfachten Sendezweig für digitales Amateurfunkfernsehen (DATV) korrekt?
A:
B:
C:
D:

Synchronisation

Synchronisierung in der digitalen Übertragung

  • Dient dazu, dass der Empfänger den Beginn der Sendung erkennt
  • Sender und Empfänger stimmen sich zeitlich ab
  • Grundlage für das korrekte Dekodieren des Signals
AE407: Was versteht man bei der Übertragung von Daten unter Synchronisation?

A: Herstellung der zeitlichen Übereinstimmung zwischen Sender und Empfänger.

B: Asynchrone Frequenzwechsel, bei denen der Empfänger den Sender sucht.

C: Automatischer Abgleich von Datenbeständen von zwei oder mehr Stationen.

D: Anpassung der Sendeleistung synchron zu den Ausbreitungsbedingungen.

Fragen?


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