Sender

Navigationshilfe

Diese Navigationshilfe zeigt die ersten Schritte zur Verwendung der Präsention. Sie kann mit ⟶ (Pfeiltaste rechts) übersprungen werden.

Navigation

Zwischen den Folien und Abschnitten lässt sich mittels der Pfeiltasten hin- und herspringen, dazu lassen sich auch die Pfeiltasten am Computer nutzen.

Navigationspfeile für die Präsentation

Weitere Funktionen

Mit ein paar Tastenkürzeln können weitere Funktionen aufgerufen werden. Die wichtigsten sind:

F1
Help / Hilfe
o
Overview / Übersicht aller Folien
s
Speaker View / Referentenansicht
f
Full Screen / Vollbildmodus
b
Break, Black, Pause / Ausblenden der Präsentation
Alt-Click
In die Folie hin- oder herauszoomen

Übersicht

Die Präsentation ist zweidimensional aufgebaut. Dadurch sind in Spalten die einzelnen Abschnitte eines Kapitels und in den Reihen die Folien zu den Abschnitten.

Tippt man ein „o“ ein, bekommt man eine Übersicht über alle Folien des Foliensatzes. Das hilft, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen oder sich zu orientieren, wenn man das Gefüht hat, sich „verlaufen“ zu haben. Die Navigation erfolgt über die Pfeiltasten.

Referentenansicht

Referentenansicht

Tippt man ein „s“ ein, bekommt man ein neues Fenster, die Referentenansicht.

Indem man „Layout“ auswählt, kann man zwischen verschieden Anordnungen der Elemente auswählen.

Praxistipps zur Referentenansicht

  • Wenn man mit einem Projektor arbeitet, stellt man im Betriebssystem die Nutzung von 2 Monitoren ein: Die Referentenansicht wird dann zum Beispiel auf dem Laptop angezeigt, während die Teilnehmer die Präsentation angezeigt bekommen.
  • Bei einer Online-Präsentation, wie beispielsweise auf TREFF.darc.de, präsentiert man den Browser-Tab und navigiert im „Speaker View“ Fenster.
  • Die Referentenansicht bezieht sich immer auf ein Kapitel. Am Ende des Kapitels muss sie geschlossen werden, um im neuen Kapitel eine neue Referentenansicht zu öffnen.
  • Um mit dem Mauszeiger etwas zu markieren oder den Zoom zu verwenden, muss mit der Maus auf den Bildschirm mit der Präsentation gewechselt werden.

Vollbild

Tippt man ein „f“ ein, wird die aktuelle Folie im Vollbild angezeigt. Mit „Esc“ kann man das Vollbild wieder verlassen.

Das ist insbesondere für den Bildschirm mit der Präsentation für das Publikum praktisch.

Ausblenden

Tippt man ein „b“ ein, wird die Präsentation ausgeblendet.

Sie kann wie folgt wieder eingeblendet werden:

  • Durch Klicken in das Fenster.
  • Durch nochmaliges Drücken von „b“.
  • Durch Klicken der Schaltfläche „Resume presentation“.
Schaltfläche für Resume Presentation

Zoom

Bei gedrückter Alt-Taste und einem Mausklick in der Präsentation wird in diesen Teil hineingezoomt. Das ist praktisch, um Details von Schaltungen hervorzuheben. Durch einen nochmaligen Mausklick zusammen mit Alt wird wieder herausgezoomt.

Das Zoomen funktioniert nur im ausgewählten Fenster. Die Referentenansicht ist hier nicht mit der Präsenationsansicht gesynct.

Aufbau eines Senders

1. Mikrofon

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders

2. Niederfrequenz-Verstärker

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.1.2: Blockdiagramm eines einfachen Senders

3. Mischer

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.1.3: Blockdiagramm eines einfachen Senders

4. Oszillator

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.1.4: Blockdiagramm eines einfachen Senders

5. Bandfilter

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.1.5: Blockdiagramm eines einfachen Senders

6. Verstärker

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.1.6: Blockdiagramm eines einfachen Senders

7. Bandfilter

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.1.7: Blockdiagramm eines einfachen Senders

8. Antenne

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.1.8: Blockdiagramm eines einfachen Senders

NF401: Was stellt folgendes Blockdiagramm dar?

A: Sender

B: Empfänger

C: Antennenvorverstärker

D: Relaisfunkstelle

NF403: Das nachfolgende Blockschaltbild zeigt einen einfachen Sender. An welcher Stelle befindet sich welche Stufe?

A: 1 NF-Verstärker; 2 Mischer; 3 HF-Oszillator; 4 Filter; 5 HF-Verstärker; 6 Filter

B: 1 HF-Verstärker; 2 Mischer; 3 HF-Oszillator; 4 Filter; 5 NF-Verstärker; 6 Filter

C: 1 HF-Verstärker; 2 Filter; 3 HF-Oszillator; 4 NF-Verstärker; 5 Mischer; 6 NF-Verstärker

D: 1 NF-Verstärker; 2 Filter; 3 HF-Oszillator; 4 Mischer; 5 HF-Verstärker; 6 Mischer

NF402: Aus welchen Stufen besteht ein einfacher Sender?

A: Oszillator, Mischer, Filter, Leistungsverstärker

B: Vorverstärker, Filter, Demodulator, NF-Verstärker

C: NF-Verstärker, Filter, Leistungsverstärker, Antenne

D: Vorverstärker, Filter, NF-Verstärker, Antenne

Eine Amateurfunkanlage muss nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik aufgebaut und betrieben werden. Das gilt natürlich auch ganz besonders für Sender.

VD106: Welche technischen Anforderungen stellt die Amateurfunkverordnung u. a. an eine Amateurfunkstelle?

A: Sie darf bauartbedingt keine höhere Leistung erzeugen, als der Besitzer verwenden darf.

B: Das Sendesignal muss über ein Koaxialkabel der Antenne zugeführt werden.

C: Sie ist nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik einzurichten und zu unterhalten.

D: Alle für den Sendebetrieb notwendigen Geräte müssen über ein CE-Zeichen verfügen.

Modulatoren

Halbleiter-Dioden in Modulatoren

  • Bisher als Gleichrichter bekannt
  • NF-Spannung ändert den Diodenwiderstand
  • NF-Signal steuert den Diodenstrom
  • HF-Signal wird im Takt des NF-Signals moduliert
  • Einfachste Variante hat einen Träger und zwei Seitenbänder

Diode im Amplitudenmodulator

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei Wechselspannungsquellen links, Zusammenführung zu einer Diode, danach Abzweig zu einer Spule gegen Masse, Kondensator, weiterer Abzweig zu einer mit Masse verbundenen Spule mit parallel geschaltetem Kondensator; rechts vom oberen Abzweig Anschluss „Ausgang“.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit zwei Wechselspannungsquellen links (oben „3,7 MHz / 1 V ~“ und unten „1 kHz / 1 V ~“). Beide werden über jeweils einen 1-kΩ-Widerstand an einer Diode (Dreieck nach rechts zeigend) zusammengeführt. Dahinter folgt von einem Verzweigungspunkt nach unten eine vertikale Spule gegen Masse. Dem Verzweigungspunkt folgt ein Kondensator und danach ein weiterer Verzweigungspunkt. Rechts davon befindet sich ein Anschluss, der mit „Ausgang“ beschriftet ist. Vom Verzweigungspunkt führt nach unten eine Leitung über eine Spule gegen Masse. Parallel dazu liegt ein Kondensator ebenfalls gegen Masse. Unterhalb der Massezeichen steht „f_o = 3,7 MHz“.
Abbildung NEAS-14.2.1: AM-Modulator

AD507: Bei dieser Schaltung handelt es sich um einen ...

A: FM-Modulator.

B: AM-Modulator.

C: USB-Modulator.

D: LSB-Modulator.

Balancemischer zur Trägerunterdrückung

  • Vier Dioden in Ring-Anordnung unterdrücken den Träger
  • Eine Gegentakt-Schaltung hebt Trägersignale auf
  • Es bleiben nur die Seitenbänder übrig
  • Bereits als Balancemischer im Kapitel „Mischer II“ gezeigt

Balancemodulator im SSB-Modulator

  • Der Balancemodulator erzeugt ein Doppelseitenband-Signal (DSB)
  • Ein Bandpassfilter lässt nur ein Seitenband durch
  • Daraus entsteht ein SSB-Signal
  • Zwei Stufen sind notwendig
AE206: Welche Baugruppe sollte für die analoge Erzeugung eines unterdrückten Zweiseitenband-Trägersignals verwendet werden?

A: Bandfilter

B: Balancemischer

C: Demodulator

D: Quarzfilter

AF302: Welcher Mischertyp ist am besten geeignet, um ein Doppelseitenbandsignal mit unterdrücktem Träger zu erzeugen?

A: Ein quarzgesteuerter Mischer

B: Ein Mischer mit einem einzelnen FET

C: Ein Balancemischer

D: Ein Mischer mit einer Varaktordiode

Erkennung eines Balancemischers

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit Dioden-Gleichrichterbrücke, mehreren Kondensatoren, mehreren Widerständen, einem Transformator.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit einer Dioden-Gleichrichterbrücke im linken Teil. Sie besteht aus zwei Dioden mit nach links zeigenden Dreiecken im oberen Teil und zwei Dioden mit nach rechts zeigenden Dreiecken im unteren Teil. Links ist die Brücke über einen horizontal eingezeichneten Kondensator mit einem Anschlusspunkt und einem zweiten, vertikal eingezeichneten Kondensator mit Masse verbunden. Auch der rechte Verknüpfungspunkt der Brücke liegt an Masse. Von den Verknüpfungspunkten oben und unten gehen jeweils Leiter nach rechts ab. Es gibt eine Verbindung zwischen diesen Leitern über drei in Reihe geschaltete Widerstände, von denen der mittlere verstellbar ist. Hier ist der Schleifkontakt mit einem Anschlusspunkt verbunden, der mit „f_OSZ“ beschriftet ist. Parallel zu den drei Widerständen ist die Primärwicklung eines Transformators geschaltet, die aus einer verstellbaren Spule besteht und die einen parallel geschalteten Kondensator besitzt. Nach oben und nach unten liegt die Primärwicklung über Kondensatoren an Masse, wobei der untere verstellbar ist. Die Sekundärwicklung des Transformators liegt unten an Masse und führt oben zu einem Anschlusspunkt, der mit „Pufferstufe“ beschriftet ist.
Abbildung NEAS-14.2.2: Modulator für AM-Signale mit unterdrücktem Träger

AF308: Bei dieser Schaltung handelt es sich um einen Modulator zur Erzeugung von ...

A: LSB-Signalen.

B: phasenmodulierten Signalen.

C: AM-Signalen mit unterdrücktem Träger.

D: frequenzmodulierten Signalen.

Trägerunterdrückung und Ausbalancierung

  • Trägerunterdrückung bewirkt die Auslöschung unerwünschter Signale
  • Die Modulator-Schaltung muss ausbalanciert sein
AD510: Welche Signale stehen am Ausgang eines symmetrisch eingestellten Balancemischers an?

A: Die zwei Seitenbänder

B: Der verringerte Träger und ein Seitenband

C: Viele Mischprodukte

D: Der vollständige Träger

Justierung im Modulator

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit Dioden-Gleichrichterbrücke, mehreren Kondensatoren, mehreren Widerständen, einem Transformator.
2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit einer Dioden-Gleichrichterbrücke im linken Teil. Sie besteht aus zwei Dioden mit nach links zeigenden Dreiecken im oberen Teil und zwei Dioden mit nach rechts zeigenden Dreiecken im unteren Teil. Links ist die Brücke über einen horizontal eingezeichneten Kondensator mit einem Anschlusspunkt und einem zweiten, vertikal eingezeichneten Kondensator mit Masse verbunden. Auch der rechte Verknüpfungspunkt der Brücke liegt an Masse. Von den Verknüpfungspunkten oben und unten gehen jeweils Leiter nach rechts ab. Es gibt eine Verbindung zwischen diesen Leitern über drei in Reihe geschaltete Widerstände, von denen der mittlere („R_1“) verstellbar ist. Hier ist der Schleifkontakt mit einem Anschlusspunkt verbunden, der mit „f_OSZ“ beschriftet ist. Parallel zu den drei Widerständen ist die Primärwicklung eines Transformators geschaltet, die aus einer verstellbaren Spule besteht und die einen parallel geschalteten Kondensator besitzt. Nach oben und nach unten liegt die Primärwicklung über Kondensatoren an Masse, wobei der untere („C_1“) verstellbar ist. Die Sekundärwicklung des Transformators liegt unten an Masse und führt oben zu einem Anschlusspunkt, der mit „Pufferstufe“ beschriftet ist.
Abbildung NEAS-14.2.3: $R_1$ und $C_1$ zur Einstellung der Trägerunterdrückung nach Betrag und Phase

AF309: Wozu dienen $R_1$ und $C_1$ bei dieser Schaltung?

A: Sie dienen zum Ausgleich von Frequenzgangs- und Laufzeitunterschieden.

B: Sie dienen zur Einstellung des Frequenzhubes mit Hilfe der ersten Trägernullstelle.

C: Sie dienen zur Einstellung des Modulationsgrades des erzeugten DSB-Signals.

D: Sie dienen zur Einstellung der Trägerunterdrückung nach Betrag und Phase.

Symmetrierung im Modulator

  • Der Modulator wird symmetriert um den Träger zu unterdrücken
  • Die Modulations-Seitenbänder bleiben erhalten
AF304: Bei üblichen analogen Methoden zur Aufbereitung eines SSB-Signals werden ...

A: der Träger hinzugesetzt und ein Seitenband ausgefiltert.

B: der Träger unterdrückt und ein Seitenband hinzugesetzt.

C: der Träger unterdrückt und ein Seitenband ausgefiltert.

D: der Träger unterdrückt und beide Seitenbänder ausgefiltert.

AF303: Wie kann mit analoger Technologie ein SSB-Signal erzeugt werden?

A: In einem Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. In einem Frequenzteiler wird ein Seitenband abgespalten.

B: In einem Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. Ein auf die Trägerfrequenz abgestimmter Sperrkreis filtert den Träger aus.

C: In einem Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. Das Seitenbandfilter selektiert ein Seitenband heraus.

D: In einem Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. Ein auf die Trägerfrequenz abgestimmter Saugkreis filtert den Träger aus.

Zweite Stufe des SSB-Modulators

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Blockdiagramm eines Funksenders. Links ist ein NF-Verstärker, gefolgt von einem Balancemodulator. Vom Balancemodulator gehen Linien zu einem Block mit der Bezeichnung
Abbildung NEAS-14.2.4: Blockschaltbild eines Senders

AF305: Dieses Blockschaltbild zeigt einen SSB-Sender. Die Stufe bei \glqq?" ist ein...

A: RL-Tiefpass zur Unterdrückung des oberen Seitenbands.

B: Quarzfilter als Bandpass für das gewünschte Seitenband.

C: ZF-Notchfilter zur Unterdrückung des unerwünschten Seitenbands.

D: RC-Hochpass zur Unterdrückung des unteren Seitenbands.

Quarz-Frequenz und Seitenbandlage

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle, Verstärker, Mischer mit seitlichem Generator, Filter; Umschalter „LSB“ und „USB“ parallel zum Generator.

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite. Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ (Oszillator). Die Verbindung ist mit „f_OSZ“ beschriftet. Unterhalb des Oszillators ist ein Umschalter zwischen „LSB“ und „USB“ eingezeichnet. Rechts vom Mischer gibt es einen mit „DSB“ beschrifteten Block, der zu einem Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter) führt, von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen ist. Darauf folgt ein Pfeil mit der Beschriftung „SSB“. Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.2.5: Quarzfilter zur Auswahl des Seitenbands

AF306: Welches Schaltungsteil ist in der folgenden Blockschaltung am Ausgang des NF-Verstärkers angeschlossen?

A: DSB-Filter

B: Dynamikkompressor

C: symmetrisches Filter

D: Balancemischer

AF307: Die folgende Blockschaltung zeigt eine SSB-Aufbereitung mit einem 9 MHz-Quarzfilter. Welche Frequenz wird in der Schalterstellung USB mit der NF gemischt?

A: 8,9985 MHz

B: 8,9970 MHz

C: 9,0030 MHz

D: 9,0000 MHz

Lösungsweg

  • gegeben: $f_Q = \qty{9}{\mega\hertz}$
  • gegeben: $f_{LSB} = \qty{9,0015}{\mega\hertz}$
  • gesucht: $f_{USB}$
$$\begin{split}f_{USB} &= f_Q - (f_{LSB} - f_Q)\\ &= \qty{9}{\mega\hertz} - (\qty{9,0015}{\mega\hertz} - \qty{9}{\mega\hertz})\\ &= \qty{9}{\mega\hertz} - \qty{0,0015}{\mega\hertz}\\ &=\qty{8,9985}{\mega\hertz}\end{split}$$

Kapazitäts-Dioden in FM-Modulatoren

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Schaltbild zeigt verschiedene elektrische Bauteile: Widerstände, Kondensatoren, Spule und eine Diode. Ein Transistor ist ebenfalls zu sehen. Mehrere Verbindungslinien sind zu den Bauteilen geführt. Der Text
Abbildung NEAS-14.2.6: FM-Modulator mit Varicap

AD508: Bei dieser Schaltung handelt es sich um einen Modulator zur Erzeugung von ...

A: phasenmodulierten Signalen.

B: frequenzmodulierten Signalen.

C: AM-Signalen.

D: AM-Signalen mit unterdrücktem Träger.

Einfluss der Kapazitäts-Diode

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei horizontalen Leitern mit zwei Anschlusspunkten links („NF/Basisband“) und zwei Anschlusspunkten rechts („zum Oszillator“); im oberen Leiter eine Spule und zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren; dazwischen Abzweigung nach oben über einen Widerstand zu Anschlusspunkt „+“; außerdem Abzweigung nach unten über eine Diode zum unteren horizontalen Leiter; rechts des zweiten Kondensators im oberen horizontalen Leiter Abzweigung nach unten über einen verstellbaren Kondensator zum unteren horizontalen Leiter; dazu parallel geschaltet eine Spule.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus einem Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei horizontalen Leitern mit zwei Anschlusspunkten links („NF/Basisband“) und zwei Anschlusspunkten rechts („zum Oszillator“). Im oberen Leiter liegt eine Spule mit einer gestrichelten Linie darüber, dahinter zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren. Zwischen den Kondensatoren gibt es eine Abzweigung nach oben über einen Widerstand zu Anschlusspunkt „+“. Außerdem läuft eine Abzweigung nach unten über eine Diode (Dreieck nach oben mit Querlinie an der Dreiecksspitze) zum unteren horizontalen Leiter. Neben der Diode steht ein kleines Schaltzeichen für einen Kondensator. Rechts des zweiten Kondensators im oberen horizontalen Leiter führt eine Abzweigung nach unten über einen verstellbaren Kondensator (Schaltzeichen mit zwei horizontalen Linien, die mit einer diagonalen Linie durchgestrichen sind, an deren Ende sich ein Querstrich befindet). Dazu ist eine Spule (Schaltzeichen mit Halbbögen nach rechts) parallel geschaltet.
Abbildung NEAS-14.2.7: Varicap zur Beeinflussung Oszillator-Frequenz

AF310: Dieser Schaltungsauszug ist Teil eines Senders. Welche Funktion hat die Diode?

A: Sie begrenzt die Amplituden des Eingangssignals und vermeidet so die Übersteuerung der Oszillatorstufe.

B: Sie stabilisiert die Betriebsspannung für den Oszillator, um diesen von der Stromversorgung der anderen Stufen zu entkoppeln.

C: Sie dient zur Erzeugung von Amplitudenmodulation in Abhängigkeit von den Frequenzen im Basisband.

D: Sie beeinflusst die Resonanzfrequenz des Schwingkreises in Abhängigkeit des NF-Spannungsverlaufs und moduliert so die Oszillatorfrequenz.

FM-Hub-Begrenzung

  • Hohe NF-Spannungen führen zu übermäßigen Frequenzänderungen
  • Eine Hub-Begrenzung ist notwendig
  • Anti-parallel geschaltete Dioden begrenzen die Spannung auf die Knickspannung
AD509: Was ermöglicht die abgebildete Schaltung?

A: Die HF-Pegelbegrenzung und HF-Pegeleinstellung bei FM-Funkgeräten

B: Die Erzeugung von Phasenmodulation

C: Die Hubbegrenzung und Hubeinstellung bei FM-Funkgeräten

D: Die Erzeugung von Amplitudenmodulation

Signal‑Analyse einer Diode

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei parallelen horizontalen Leitern und zwei Anschlusspunkten links (mit „ZF“ beschriftet); Kondensator zwischen beiden horizontalen Leitern; Transformator; an dessen Sekundärwicklung weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern; Diode im oberen Leiter; weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern; parallel dazu Widerstand; nach oben weiterer Kondensator zum 3. rechten Anschlusspunkt; im oberen Leiter Widerstand; danach Kondensator zwischen den horizontalen Leitern; zwei Anschlusspunkte nach rechts, der des oberen horizontalen Leiters mit „X“ gekennzeichnet.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus einem Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei parallelen horizontalen Leitern und zwei Anschlusspunkten links (mit „ZF“ beschriftet). Zwischen den beiden horizontalen Leitern ist zunächst ein Kondensator geschaltet, der parallel zur Primärwicklung eines Transformators liegt. An dessen Sekundärwicklung ist ein weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern eingezeichnet. Im oberen Leiter gibt es danach eine Diode. Dahinter verbindet ein weiterer Kondensator die beiden horizontalen Leiter. Parallel dazu liegt ein Widerstand. Von dessen oberem Ende geht ein weiterer Kondensator nach oben zu einem Anschlusspunkt rechts. Im oberen Leiter folgt ein weiterer Widerstand und danach zwischen den horizontalen Leitern ein Kondensator (die obere Linie mit „+“ gekennzeichnet). Die beiden horizontalen Leiter haben rechts jeweils einen Anschlusspunkt, der des oberen Leiters ist mit „X“ gekennzeichnet.
Abbildung NEAS-14.2.8: Schaltung mit einem Ausgang für eine Regelspannung

AD503: Bei dieser Schaltung ist der mit X bezeichnete Anschluss ...

A: der Ausgang für eine Regelspannung.

B: der Ausgang für das ZF-Signal.

C: der Ausgang für das NF-Signal.

D: der Ausgang für das Oszillatorsignal.

Nicht-sinusförmige Signale

Grundwelle und Harmonische

  • Ein ideales sinusförmiges Signal besteht nur aus seiner Grundwelle (1. Harmonische)
  • Abweichungen von der Sinusform erzeugen ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz
  • Diese Vielfachen nennt man Harmonische

Darstellung in Frequenzspektrum

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Kurzbeschreibung: Spektraldiagramm mit Grundfrequenz f0 und drei Oberwellen (2., 3. und 4. Harmonische) als vertikale Linien entlang der Frequenzachse.

Detaillierte Beschreibung: Ein Koordinatensystem zeigt die Amplitude A (Pfeil nach oben) über der Frequenz f (Pfeil nach rechts). Auf der Grundlinie stehen vier vertikale Linien: links eine schwarze Linie bei der Beschriftung „f0“ (kursiv) mit „1 Harm.“ darunter; rechts davon drei gelbe Linien mit den Beschriftungen „1. OW 2 Harm.“, „2. OW 3 Harm.“ und „3. OW 4 Harm.“. Die gelben Linien sind kürzer als die schwarze und unterscheiden sich in der Höhe. Über den gelben Linien verlaufen graue, punktierte Vertikalhilfslinien nach oben. Entlang der oberen Bildkante markieren drei waagerechte graue Doppelpfeile jeweils den Abstand „f0“ zwischen den Linien. Zwischen der zweiten und dritten gelben Linie steht in orange der Text „Oberwellen (OW)“.
Abbildung NEAS-14.3.1: Zusammenhang zwischen Oberwellen und Harmonischen

Oberwellen – Vielfache der Grundfrequenz

1) Kurzbeschreibung: Diagramm aus einem rechteckigen Gitter und einer Kurve mit wellenförmigen Schwankungen in den Maxima und Minima.

2) Ausführliche Beschreibung: Das Diagramm zeigt ein rechteckiges Gitter bestehend aus acht vertikalen und sieben horizontalen Gitterlinien. Die Achsen haben keine Beschriftung. Die Kurve beginnt links etwa in der Mitte, steigt steil an bis zu einem Maximum nahe des oberen Bildrandes. Hier gibt es kleine wellenförmige Schwankungen, bevor die Kurve zu einem Minimum nahe des unteren Bildrandes steil abfällt. Auch hier gibt es kleine wellenförmige Schwankungen. Danach steigt die Kurve wieder zu einem Maximum mit Schwankungen an und endet danach am rechten Bildrand etwa in der Mitte.
Abbildung NEAS-14.3.2: Signal aus Grundschwingung und Oberschwingungen

AB403: Eine periodische Schwingung, die wie das folgende Signal aussieht, besteht ...

A: aus der Grundschwingung mit zufälligen Frequenzschwankungen.

B: aus der Grundschwingung ohne weitere Frequenzen.

C: aus der Grundschwingung mit ganzzahligen Vielfachen dieser Frequenz (Oberschwingungen).

D: aus der Grundschwingung und Teilen dieser Frequenz (Unterschwingungen).

AB401: Was sind Harmonische?

A: Harmonische sind die ganzzahligen (1, 2, 3, ...) Vielfachen einer Frequenz.

B: Harmonische sind ausschließlich die ungeradzahligen (1, 3, 5, ...) Vielfachen einer Frequenz.

C: Harmonische sind ausschließlich die geradzahligen (2, 4, 6, ...) Teile einer Frequenz.

D: Harmonische sind die ganzzahligen (1, 2, 3, ...) Teile einer Frequenz.

AB402: Die dritte Oberwelle entspricht ...

A: der dritten Harmonischen.

B: der zweiten Harmonischen.

C: der zweiten ungeradzahligen Harmonischen.

D: der vierten Harmonischen.

Oberwellenanalyse mit dem Spektrumanalysator

  • Auch ein scheinbar sinusförmiges Signal kann nennenswerte Oberwellen enthalten
  • Oberwellenanteile werden mit einem Spektrumanalysator gemessen
  • Darstellung im Frequenzbereich (Frequency-Domain)
  • Amplituden der Oberwellen werden logarithmisch angezeigt
AI615: Mit welchem Messgerät kann man das Vorhandensein von Harmonischen nachweisen?

A: Spektrumanalysator

B: Stehwellenmessgerät

C: Frequenzzähler

D: Vektorieller Netzwerkanalysator (VNA)

AI614: Mit welchem der folgenden Messinstrumente können die Amplituden der Harmonischen eines Signals gemessen werden? Sie können gemessen werden mit einem ...

A: Spektrumanalysator.

B: Frequenzzähler.

C: Breitbandpegelmesser.

D: Multimeter.

Berechnung von Harmonischen und Oberwellen

  • Harmonische Frequenzen = Grundfrequenz × Ordnungszahl (n)
  • Oberwellenfrequenzen = Grundfrequenz × (n + 1)
AJ201: Die zweite Harmonische der Frequenz 3,730 MHz befindet sich auf ...

A: 11,190 MHz.

B: 1,865 MHz.

C: 5,730 MHz.

D: 7,460 MHz.

Lösungsweg

  • gegeben: $f = \qty{3,730}{\mega\hertz}$
  • gesucht: $f$ der 2. Harmonischen
$$2 \cdot f = 2 \cdot \qty{3,730}{\mega\hertz} = \qty{7,460}{\mega\hertz}$$
AJ205: Die zweite ungeradzahlige Harmonische der Frequenz 144,690 MHz ist ...

A: 145,000 MHz.

B: 723,450 MHz.

C: 434,070 MHz.

D: 289,380 MHz.

Lösungsweg

  • gegeben: $f = \qty{144,690}{\mega\hertz}$
  • gesucht: $f$ als 2. ungeradzahlige Harmonische
  1. ungeradzahlige Harmonische = 3. Harmonische
$$3 \cdot f = 3 \cdot \qty{144,690}{\mega\hertz} = \qty{434,070}{\mega\hertz}$$
AJ202: Auf welche Frequenz müsste ein Empfänger eingestellt werden, um die dritte Harmonische einer nahen 7,050 MHz-Aussendung erkennen zu können?

A: 21,150 MHz

B: 14,100 MHz

C: 28,200 MHz

D: 35,250 MHz

Lösungsweg

  • gegeben: $f = \qty{7,050}{\mega\hertz}$
  • gesucht: $f$ als 3. Harmonische
$$3 \cdot f = 3 \cdot \qty{7,050}{\mega\hertz} = \qty{21,150}{\mega\hertz}$$
AJ206: Auf welchen Frequenzen kann ein 144,300 MHz SSB-Sendesignal Störungen verursachen?

A: 433,900 MHz und 1296,700 MHz

B: 438,900 MHz und 1290,700 MHz

C: 434,900 MHz und 1298,700 MHz

D: 432,900 MHz und 1298,700 MHz

Lösungsweg

  • gegeben: $f = \qty{144,300}{\mega\hertz}$
  • gesucht: mehrere Harmonische
$$\begin{split}2 \cdot \qty{144,300}{\mega\hertz} &= \qty{288,600}{\mega\hertz}\\ 3 \cdot \qty{144,300}{\mega\hertz} &= \bold{\qty{432,900}{\mega\hertz}}\\ &\vdots\\ 9 \cdot \qty{144,300}{\mega\hertz} &= \bold{\qty{1298,700}{\mega\hertz}}\end{split}$$

Leistungsverstärker

HF-Leistungsverstärker

  • Verstärken das HF-Signal aus vorherigen Stufen
  • Ziel: Erreichen der gewünschten Ausgangsleistung
  • Zwei Typen: Breitbandige und selektive HF-Verstärker

Breitbandige HF-Verstärker

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1) Zusammenfassung: Schaltplan mit zwei übereinander angeordneten Transistoren zwischen einer oberen (+) und unteren (−) Versorgungsschiene, links und rechts je ein Transformator sowie eine Spule, zwei Kondensatoren und zwei Widerstände.

2) Detaillierte Beschreibung: Oben verläuft eine horizontale Leitung mit einem Anschluss „+“ ganz rechts; unten eine horizontale Leitung mit einem Anschluss „−“ ganz rechts, in der Mitte der unteren Leitung ist ein Erdungssymbol angeschlossen. Vom oberen „+“-Bus führt rechts eine vertikale Spule (Induktivität) nach unten auf einen Knoten. An diesem Knoten liegen die obere Anschlussseite einer links davon gezeichneten Wicklung (Teil des rechten Transformators) und die obere Platte eines Kondensators; die untere Platte dieses Kondensators geht nach unten auf eine waagerechte Leitung, die weiter nach links zum mittleren Knoten zwischen den beiden Transistoren und nach rechts zum unteren Anschluss der besagten Wicklung geführt ist; diese Leitung setzt sich weiter nach unten bis zur „−“-Schiene fort. Rechts vom soeben beschriebenen Wicklungspaar steht eine zweite Wicklung (rechter Transformator) mit zwei offenen Anschlüssen nach rechts. In der Mitte des Plans befinden sich zwei kreisförmig gezeichnete Bipolartransistoren übereinander; ihre Basen sind nach links geführt. Der gemeinsame mittlere Anschluss zwischen den beiden Transistoren ist ein Knoten, der nach links auf eine senkrechte Sammelleitung und nach rechts (wie oben beschrieben) zum Kondensator- und Transformatorzweig führt. Der obere Anschluss des oberen Transistors ist über die linke senkrechte Leitung mit dem „+“-Bus verbunden; der untere Anschluss des unteren Transistors ist mit der „−“-Schiene verbunden. Links ist ein weiterer Transformator gezeichnet: eine rechte Wicklung mit drei Anschlusspunkten (oberes Ende, mittlerer Abgriff mit Punktmarkierung, unteres Ende) und eine linke Wicklung mit zwei offenen Anschlüssen nach links. Der mittlere Abgriff der rechten Wicklung ist mit der linken senkrechten Sammelleitung verbunden; an dieser Leitung liegt oben ein Widerstand zum „+“-Bus und unten ein Widerstand zur „−“-Schiene. Die oberen und unteren Enden der rechten Wicklung führen jeweils kurz nach rechts zu den Basen der beiden Transistoren. Oben links ist zusätzlich ein Kondensator seitlich an den oberen Abschnitt der linken senkrechten Leitung angeschlossen. Verbindungspunkte sind als schwarze Punkte markiert.
Abbildung NEAS-14.4.1: Breitband-Gegentaktverstärker

AF412: Welche Art von Schaltung wird im folgenden Bild dargestellt? Es handelt sich um einen ...

A: Breitband-Frequenzverdoppler.

B: Breitband-Gegentaktverstärker.

C: modulierbaren Oszillator.

D: selektiven Hochfrequenzverstärker.

Selektive HF-Verstärker

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit einem horizontalen Leiter unten, einem NPN-Transistor in der Mitte, links mit einer variablen Spule, mehreren Kondensatoren und Widerständen sowie einer Spule und einem Transformator im rechten Teil.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit einem horizontalen Leiter unten mit Anschlusspunkten links und rechts und Erdungssymbol sowie einem NPN-Transistor in der Mitte. Links außen gibt es eine variable Spule, deren mittlere Anzapfung zu einem Anschlusspunkt nach links führt und die unten an den horizontalen Leiter angeschlossen ist. Parallel zu dieser Spule liegen zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren. Zwischen ihnen geht nach rechts eine Abzweigung ab, die zu einem Verknüpfungspunkt zwischen zwei Widerständen führt. Der untere Widerstand ist mit dem horizontalen Leiter verbunden, der obere ist über eine Spule mit einem Anschlusspunkt („+“) rechts verbunden. Vom Verbindungspunkt zwischen den beiden Widerständen führt eine Verbindung zur Basis eines NPN-Transistors. Der Emitter führt auf einen Widerstand, zu dem ein Kondensator parallel geschaltet ist und die beide nach unten mit dem horizontalen Leiter verbunden sind. Zwischen Kollektor und dem horizontalen Leiter liegt ebenfalls ein Kondensator, dessen oberes Ende zur variablen Primärwicklung eines Transformators führt. Das untere Ende dieser Primärwicklung ist nach oben mit dem linken Ende der bereits erwähnten Spule am „+“-Anschlusspunkt oben rechts und nach unten mit dem horizontalen Leiter verbunden. Die Sekundärwicklung des Transformators hat oben einen Anschlusspunkt und führt unten zum horizontalen Leiter.
Abbildung NEAS-14.4.2: Selektiver HF-Verstärker

AF408: Worum handelt es sich bei dieser Schaltung?

A: Es handelt sich um einen frequenzvervielfachenden Oszillator.

B: Es handelt sich um einen selektiven Mischer.

C: Es handelt sich um einen breitbandigen NF-Verstärker.

D: Es handelt sich um einen selektiven HF-Verstärker.

Mehrstufige Verstärker

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei Transistoren, mehreren Kondensatoren, mehreren Widerständen, zwei Transformatoren mit +13-V-Stromversorgung.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit zwei parallelen horizontalen Leitern (oben und unten) und Anschlusspunkten an beiden Enden sowie zwei Transistoren. Der untere horizontale Leiter ist mit Masse verbunden. Der obere Leiter ist links mit „+13 V“ markiert. Von hier gehen mehrere Abzweige nach unten ab. Der erste Abzweig von links führt über eine Spule und die Primärwicklung eines in Reihe dazu geschalteten Transformators zum Kollektor eines NPN-Transistors. Zwischen dem unteren Ende der Spule und dem Transformator gibt es einen Abzweig nach links über einen 0,1-μF-Kondensator zur Masse. Vom unteren Ende der Primärwicklung geht ein Abzweig über einen 2,7-kΩ-Widerstand zur Basis des Transistors und weiter über einen in Reihe geschalteten 470-Ω-Widerstand zum unteren horizontalen Leiter. Zwischen den beiden in Reihe geschalteten Widerständen führt ein 10-nF-Kondensator nach links zu einem Anschlusspunkt. Der Emitter des Transistors ist über einen 10-Ω-Widerstand mit dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der zweite Abzweig im oberen horizontalen Leiter führt über einen 470-Ω-Widerstand zum unteren Ende der Sekundärwicklung des Transformators und von da über einen 33-Ω-Widerstand zum unteren horizontalen Leiter. Parallel zu dem 33-Ω-Widerstand sind jeweils ein 0,1-µF-Kondensator und ein 2,2-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) geschaltet. Das obere Ende des Transformators ist nach rechts mit der Basis des zweiten NPN-Transistors verbunden. Der dritte Abzweig im oberen horizontalen Leiter führt über einen 0,2-µF-Kondensator zur Masse, der vierte Abzweig geht über einen 15-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) ebenfalls zur Masse. Der fünfte Abzweig ist über eine Spule mit dem oberen Ende der Primärwicklung eines zweiten Transformators verbunden. Zwischen dem unteren Ende der Spule und dem Transformator liegt ein Abzweig, der über einen 0,2-µF-Kondensator und einen parallel geschalteten 15-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) zur Masse führt. Parallel zur Primärwicklung des Transformators liegt ein mit „R = 180 Ω“ beschrifteter Widerstand. Die Sekundärwicklung hat oben und unten jeweils einen Anschlusspunkt nach rechts. Das untere Ende der Primärwicklung geht an den Kollektor des zweiten Transistors. Vom Emitter des Transistors geht es über einen 0,56-Ω-Widerstand nach unten zum unteren horizontalen Leiter.
Abbildung NEAS-14.4.3: Zweistufiger Breitband-HF-Verstärker

AF413: Worum handelt es sich bei dieser Schaltung? Es handelt sich um einen...

A: zweistufigen Breitband-HF-Verstärker.

B: zweistufigen LC-Oszillator.

C: selektiven Hochfrequenzverstärker.

D: Gegentakt-Verstärker im B-Betrieb.

Impedanzanpassung zwischen Verstärkerstufen

  • Notwendig für maximale Verstärkung, minimale Verzerrung und optimalen Wirkungsgrad
  • Verhindert Reflexionen und Nichtlinearitäten

Methoden der Impedanzanpassung

  • Breitbandige Anpassung durch Transformator mit geeignetem Übersetzungsverhältnis
  • Frequenzselektive Anpassung durch angezapften Schwingkreis

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei Transistoren, mehreren Kondensatoren, mehreren Widerständen, zwei Transformatoren mit +13-V-Stromversorgung.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit zwei parallelen horizontalen Leitern (oben und unten) und Anschlusspunkten an beiden Enden sowie zwei Transistoren. Der untere horizontale Leiter ist mit Masse verbunden. Der obere Leiter ist links mit „+13 V“ markiert. Von hier gehen mehrere Abzweige nach unten ab. Der erste Abzweig von links führt über eine Spule und die Primärwicklung eines in Reihe dazu geschalteten Transformators „T_1“ zum Kollektor eines NPN-Transistors. Zwischen dem unteren Ende der Spule und dem Transformator gibt es einen Abzweig nach links über einen 0,1-μF-Kondensator zur Masse. Vom unteren Ende der Primärwicklung geht ein Abzweig über einen 2,7-kΩ-Widerstand zur Basis des Transistors und weiter über einen in Reihe geschalteten 470-Ω-Widerstand zum unteren horizontalen Leiter. Zwischen den beiden in Reihe geschalteten Widerständen führt ein 10-nF-Kondensator nach links zu einem Anschlusspunkt. Der Emitter des Transistors ist über einen 10-Ω-Widerstand mit dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der zweite Abzweig im oberen horizontalen Leiter führt über einen 470-Ω-Widerstand zum unteren Ende der Sekundärwicklung des Transformators und von da über einen 33-Ω-Widerstand zum unteren horizontalen Leiter. Parallel zu dem 33-Ω-Widerstand sind jeweils ein 0,1-µF-Kondensator und ein 2,2-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) geschaltet. Das obere Ende des Transformators ist nach rechts mit der Basis des zweiten NPN-Transistors verbunden. Der dritte Abzweig im oberen horizontalen Leiter führt über einen 0,2-µF-Kondensator zur Masse, der vierte Abzweig geht über einen 15-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) ebenfalls zur Masse. Der fünfte Abzweig ist über eine Spule mit dem oberen Ende der Primärwicklung eines zweiten Transformators verbunden. Zwischen dem unteren Ende der Spule und dem Transformator liegt ein Abzweig, der über einen 0,2-µF-Kondensator und einen parallel geschalteten 15-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) zur Masse führt. Parallel zur Primärwicklung des Transformators liegt ein mit „R = 180 Ω“ beschrifteter Widerstand. Die Sekundärwicklung hat oben und unten jeweils einen Anschlusspunkt nach rechts. Das untere Ende der Primärwicklung geht an den Kollektor des zweiten Transistors. Vom Emitter des Transistors geht es über einen 0,56-Ω-Widerstand nach unten zum unteren horizontalen Leiter.
Abbildung NEAS-14.4.4: Breitbandige Anpassung zwischen zwei Stufen mittels Transformator mit geeignetem Übersetzungsverhältnis

AF414: Wozu dient der Transformator $T_1$ der folgenden Schaltung?

A: Er dient der Anpassung des Ausgangswiderstandes der Kollektorschaltung an den Eingang der folgenden Emitterschaltung.

B: Er dient der Anpassung des Ausgangswiderstandes der Emitterschaltung an den Eingang der folgenden Emitterschaltung.

C: Er dient der Anpassung des Ausgangswiderstandes der Kollektorschaltung an den Eingang der folgenden PA.

D: Er dient der Anpassung des Ausgangswiderstandes der Emitterschaltung an den Eingang der folgenden Kollektorschaltung.

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit einem horizontalen Leiter, einem linken Eingang („HF_IN“) und einem rechten Ausgang („HF_OUT“), einer Biasversorgung („U_BIAS = 12 V“) und einer Leistungsversorgung („U_DD = 50 V“), zwei MOSFETs, zwei Transformatoren, mehreren Widerständen, Kondensatoren und Spulen.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit einem an Masse liegenden horizontalen Leiter unten mit jeweils einem Anschlusspunkt rechts und links. Links oben ist ein Anschlusspunkt „HF_IN“ eingezeichnet. Er ist mit dem oberen Ende der Primärwicklung eines Transformators „T_1 (4:1)“ verbunden. Deren unteres Ende liegt an Masse. Die Sekundärwicklung ist oben und unten jeweils mit dem Gate-Anschluss von zwei spiegelbildlich zueinander angeordneten MOSFETs K_1 und K_2 verbunden. Die Source-Anschlüsse beider MOSFETs sind miteinander und mit einem Masseanschluss verbunden. Die Drain-Anschlüsse liegen parallel zur Primärwicklung eines Transformators „T_2 (1:9)“. Die Sekundärwicklung geht nach oben an den „HF_OUT“-Ausgang und nach unten gegen Masse. Von der Sekundärwicklung von T_1 geht eine Verbindung über einen 51-Ω-Widerstand R_5 zu einem Verknüpfungspunkt und weiter über einen 6,8-kΩ-Widerstand R_4 nach unten zum horizontalen Leiter. Zu diesem Widerstand gibt es einen parallel geschalteten 100-nF-Kondensator C_4. Vom Verknüpfungspunkt führt nach links eine Verbindung zum Schleifkontakt „2“ eines verstellbaren 220-Ω-Widerstandes R_3. Vom oberen Ende dieses Widerstandes („1“) geht es über zwei in Reihe geschaltete Widerstände – von 270 Ω (R_2 ) und 330 Ω (R_1) zu einem Anschlusspunkt nach links. Zwischen diesem Anschlusspunkt und dem linken Anschlusspunkt des horizontalen Leiters ist ein vertikaler Pfeil nach unten mit der Beschriftung „U_BIAS = 12 V“ eingezeichnet. Zwischen den beiden in Reihe geschalteten Widerständen zweigt eine Verbindung mit einer Zenerdiode (Dreieck nach oben zeigend) ab. Nach unten ist die Zenerdiode mit dem horizontalen Leiter verbunden. Unterhalb der Zenerdiode ist der Leiter mit „U_Z = 6,2 V“ beschriftet. Das untere Ende des verstellbaren Widerstandes („3“) geht über einen 150-Ω-Widerstand R_6 nach unten zum horizontalen Leiter. Von der Mitte der Primärwicklung v des Transformators T_2 geht eine Verbindung über einen 100-pF-Kondensator C_2 zum horizontalen Leiter. Oberhalb von C_2 zweigt ein Leiter nach rechts ab, der über eine 100-µH-Spule zu einem Anschlusspunkt rechts führt. Vom rechten Ende der Spule geht eine Verbindung nach unten über einen 470-nF-Kondensator C_5 gegen Masse. Zwischen dem Anschlusspunkt und dem rechten Anschlusspunkt des horizontalen Leiters ist ein vertikaler Pfeil nach unten mit der Beschriftung „U_DD = 50 V“ eingezeichnet.
Abbildung NEAS-14.4.5: Breitbandige Ein- und Ausgangs-Anpassung auf niederohmige MOSFETs mittels Transformatoren

AF417: Zu welchem Zweck dienen $T_1$ und $T_2$ in diesem HF-Leistungsverstärker?

A: Zur Anpassung von 50 Ohm an die niederohmige Eingangsimpedanz der Transistoren und die niederohmige Ausgangsimpedanz der Transistoren an 50 Ohm.

B: Zur Anpassung von 50 Ohm an die hochohmige Eingangsimpedanz der Transistoren und die hochohmige Ausgangsimpedanz der Transistoren an 50 Ohm.

C: Zur Anpassung von 50 Ohm an die hochohmige Eingangsimpedanz der Transistoren und die niederohmige Ausgangsimpedanz der Transistoren an 50 Ohm.

D: Zur Anpassung von 50 Ohm an die niederohmige Eingangsimpedanz der Transistoren und die hochohmige Ausgangsimpedanz der Transistoren an 50 Ohm.

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit einem horizontalen Leiter unten, einem NPN-Transistor in der Mitte, links mit einer variablen Spule mit Anzapfung „X“, mehreren Kondensatoren und Widerständen sowie einer Spule und einem Transformator im rechten Teil.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit einem horizontalen Leiter unten mit Anschlusspunkten links und rechts und Erdungssymbol sowie einem NPN-Transistor in der Mitte. Links außen gibt es eine variable Spule, deren mittlere Anzapfung („X“) zu einem Anschlusspunkt nach links führt und die unten an den horizontalen Leiter angeschlossen ist. Parallel zu dieser Spule liegen zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren. Zwischen ihnen geht nach rechts eine Abzweigung ab, die zu einem Verknüpfungspunkt zwischen zwei Widerständen führt. Der untere Widerstand ist mit dem horizontalen Leiter verbunden, der obere ist über eine Spule mit einem Anschlusspunkt („+“) rechts verbunden. Vom Verbindungspunkt zwischen den beiden Widerständen führt eine Verbindung zur Basis eines NPN-Transistors. Der Emitter führt auf einen Widerstand, zu dem ein Kondensator parallel geschaltet ist und die beide nach unten mit dem horizontalen Leiter verbunden sind. Zwischen Kollektor und dem horizontalen Leiter liegt ebenfalls ein Kondensator, dessen oberes Ende zur variablen Primärwicklung eines Transformators führt. Das untere Ende dieser Primärwicklung ist nach oben mit dem linken Ende der bereits erwähnten Spule am „+“-Anschlusspunkt oben rechts und nach unten mit dem horizontalen Leiter verbunden. Die Sekundärwicklung des Transformators hat oben einen Anschlusspunkt und führt unten zum horizontalen Leiter.
Abbildung NEAS-14.4.6: Frequenzselektive Anpassung mit Spule als induktiver Spannungsteiler

AF409: Welchem Zweck dient die Anzapfung an X in der folgenden Schaltung?

A: Sie dient zur Anpassung der Eingangsimpedanz dieser Stufe an die vorgelagerte Stufe.

B: Sie ermöglicht die Dreipunkt-Rückkopplung des Oszillators.

C: Sie bewirkt eine stärkere Bedämpfung des Eingangsschwingkreises.

D: Sie bewirkt die notwendige Entkopplung für den Schwingungseinsatz der Oszillatorstufe.

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit einem horizontalen Leiter unten, einem NPN-Transistor in der Mitte, links mit einer variablen Spule, mehreren Kondensatoren und Widerständen sowie einer Spule und einem Transformator im rechten Teil.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit einem horizontalen Leiter unten mit Anschlusspunkten links und rechts und Erdungssymbol sowie einem NPN-Transistor in der Mitte. Links außen gibt es eine variable Spule, deren mittlere Anzapfung zu einem Anschlusspunkt nach links führt und die unten an den horizontalen Leiter angeschlossen ist. Parallel zu dieser Spule liegen zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren („C_1“ und „C_2“). Zwischen ihnen geht nach rechts eine Abzweigung ab, die zu einem Verknüpfungspunkt zwischen zwei Widerständen führt. Der untere Widerstand ist mit dem horizontalen Leiter verbunden, der obere ist über eine Spule mit einem Anschlusspunkt („+“) rechts verbunden. Vom Verbindungspunkt zwischen den beiden Widerständen führt eine Verbindung zur Basis eines NPN-Transistors. Der Emitter führt auf einen Widerstand, zu dem ein Kondensator parallel geschaltet ist und die beide nach unten mit dem horizontalen Leiter verbunden sind. Zwischen Kollektor und dem horizontalen Leiter liegt ebenfalls ein Kondensator, dessen oberes Ende zur variablen Primärwicklung eines Transformators führt. Das untere Ende dieser Primärwicklung ist nach oben mit dem linken Ende der bereits erwähnten Spule am „+“-Anschlusspunkt oben rechts und nach unten mit dem horizontalen Leiter verbunden. Die Sekundärwicklung des Transformators hat oben einen Anschlusspunkt und führt unten zum horizontalen Leiter.
Abbildung NEAS-14.4.7: Frequenzselektive Anpassung mit Kondensator als kapazitiver Spannungsteiler

AF410: Welchem Zweck dienen $C_1$ und $C_2$ in der folgenden Schaltung? Sie dienen zur...

A: Realisierung einer kapazitiven Dreipunktschaltung für den Oszillator.

B: Unterdrückung von Oberschwingungen.

C: Impedanzanpassung.

D: Verhinderung der Schwingneigung.

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit einem Transistor, mehreren Spulen und Kondensatoren, zwei Widerständen.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit zwei parallelen horizontalen Leitern (oben und unten) und Anschlusspunkten am linken Ende. Der untere horizontale Leiter ist mit Masse verbunden und besitzt einen Anschlusspunkt am rechten Ende. Im oberen Leiter ist links ein variabler Kondensator („X“) eingezeichnet, gefolgt von einer Spule („X“) horizontal in Reihe geschaltet. Dazwischen zweigt eine Verbindung zum unteren Leiter über einen variablen Kondensator („X“) ab. Auf der rechten Seite der Spule liegen eine vertikal eingezeichnete Spule mit gestrichelter Linie und parallel dazu ein Widerstand. Beide führen unten auf den unteren Leiter. Der obere Leiter endet an der Basis eines NPN-Transistors. Der Emitter ist über einen Widerstand und einen parallel geschalteten Kondensator nach unten mit dem unteren Leiter verbunden. An den Kollektor ist nach oben eine vertikal eingezeichnete Spule mit gestrichelter Linie angeschlossen, die zu einem horizontalen Leiter mit einem Anschlusspunkt („+“) führt. Dieser horizontale Leiter ist über einen Kondensator nach unten mit dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Vom unteren Ende der Spule führt nach rechts ein Leiter zu einem variablen Kondensator, dem nach unten – in Reihe geschaltet – eine Spule und ein zweiter variabler Kondensator folgen. Zwischen der Spule und dem unteren Kondensator gibt es einen Abzweig nach rechts mit Anschlusspunkt.
Abbildung NEAS-14.4.8: Schwingkreis mit veränderbaren Kondensatoren zur Anpassung der Eingangsimpedanz

AF407: Welche Funktion haben die mit X gekennzeichneten Bauteile in der folgenden Schaltung?

A: Sie schützen den Transistor vor thermischer Überlastung.

B: Sie transformieren die Ausgangsimpedanz der vorhergehenden Stufe auf die Eingangsimpedanz des Transistors.

C: Sie schützen den Transistor vor unerwünschten Rückkopplungen und filtern Eigenschwingungen des Transistors aus.

D: Sie dienen zur optimalen Einstellung des Arbeitspunktes für den Transistor.

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit einem Transistor, mehreren Spulen und Kondensatoren, zwei Widerständen.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit zwei parallelen horizontalen Leitern (oben und unten) und Anschlusspunkten am linken Ende. Der untere horizontale Leiter ist mit Masse verbunden und besitzt einen Anschlusspunkt am rechten Ende. Im oberen Leiter ist links ein variabler Kondensator eingezeichnet, gefolgt von einer Spule horizontal in Reihe geschaltet. Dazwischen zweigt eine Verbindung zum unteren Leiter über einen variablen Kondensator ab. Auf der rechten Seite der Spule liegen eine vertikal eingezeichnete Spule mit gestrichelter Linie und parallel dazu ein Widerstand. Beide führen unten auf den unteren Leiter. Der obere Leiter endet an der Basis eines NPN-Transistors. Der Emitter ist über einen Widerstand und einen parallel geschalteten Kondensator nach unten mit dem unteren Leiter verbunden. An den Kollektor ist nach oben eine vertikal eingezeichnete Spule mit gestrichelter Linie angeschlossen, die zu einem horizontalen Leiter mit einem Anschlusspunkt („+“) führt. Dieser horizontale Leiter ist über einen Kondensator nach unten mit dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Vom unteren Ende der Spule führt nach rechts ein Leiter zu einem variablen Kondensator („X“), dem nach unten – in Reihe geschaltet – eine Spule („X“) und ein zweiter variabler Kondensator („X“) folgen. Zwischen der Spule und dem unteren Kondensator gibt es einen Abzweig nach rechts mit Anschlusspunkt.
Abbildung NEAS-14.4.9: Schwingkreis mit veränderbaren Kondensatoren zur Anpassung der Ausgangsimpedanz

AF406: Welche Funktion haben die mit X gekennzeichneten Bauteile in der folgenden Schaltung? Sie ...

A: dienen als Bandsperre.

B: dienen der Trägerunterdrückung bei SSB-Modulation.

C: dienen als Sperrkreis.

D: passen die Lastimpedanz an die gewünschte Impedanz für die Transistorschaltung an.

Pi-Filter zur Impedanzanpassung

  • Passt Ein- und Ausgangsimpedanzen durch Verhältnis der Kapazitäten an
  • Spule definiert mit den Kapazitäten die Auslegungsfrequenz
  • Tiefpass-Charakter unterdrückt Oberwellen
AF405: Welche Funktion hat das Ausgangs-Pi-Filter eines HF-Senders?

A: Es dient der besseren Oberwellenanpassung an die Antenne.

B: Es dient der Impedanztransformation und verbessert die Unterdrückung von Oberwellen.

C: Es dient dem Schutz der Endstufe bei offener oder kurzgeschlossener Antennenbuchse.

D: Es dient der Verbesserung des Wirkungsgrads der Endstufe durch Änderung der ALC.

LC-Schaltung hinter HF-Leistungsverstärker

  • Dient zur Impedanzanpassung und gleichzeitiger Unterdrückung von Oberwellen
AF404: Wozu dienen LC-Schaltungen unmittelbar hinter einem HF-Leistungsverstärker? Sie dienen zur...

A: optimalen Einstellung des Arbeitspunktes des HF-Leistungsverstärkers.

B: Unterdrückung des HF-Trägers bei SSB-Modulation.

C: Verringerung der rücklaufenden Leistung bei Fehlanpassung der Antennenimpedanz.

D: frequenzabhängigen Transformation der Senderausgangsimpedanz auf die Antenneneingangsimpedanz und zur Unterdrückung von Oberschwingungen.

Wirkungsgrad eines HF-Leistungsverstärkers

  • Verhältnis zwischen abgegebener HF-Ausgangsleistung und zugeführter Gleichstrom-Versorgungsleistung
AF401: Wie ist der Wirkungsgrad eines HF-Verstärkers definiert?

A: Als Erhöhung der Ausgangsleistung bezogen auf die Eingangsleistung.

B: Als Verhältnis der Stärke der erwünschten Aussendung zur Stärke der unerwünschten Aussendungen.

C: Als Verhältnis der HF-Leistung zu der Verlustleistung der Endstufenröhre bzw. des Endstufentransistors.

D: Als Verhältnis der HF-Ausgangsleistung zu der zugeführten Gleichstromleistung.

BIAS-Spannung in Leistungsverstärkern

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit einem horizontalen Leiter, einem linken Eingang („HF_IN“) und einem rechten Ausgang („HF_OUT“), einer Biasversorgung („U_BIAS = 12 V“) und einer Leistungsversorgung („U_DD = 50 V“), zwei MOSFETs, zwei Transformatoren, mehreren Widerständen, Kondensatoren und Spulen.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit einem an Masse liegenden horizontalen Leiter unten mit jeweils einem Anschlusspunkt rechts und links. Links oben ist ein Anschlusspunkt „HF_IN“ eingezeichnet. Er ist mit dem oberen Ende der Primärwicklung eines Transformators „T_1 (4:1)“ verbunden. Deren unteres Ende liegt an Masse. Die Sekundärwicklung ist oben und unten jeweils mit dem Gate-Anschluss von zwei spiegelbildlich zueinander angeordneten MOSFETs K_1 und K_2 verbunden. Die Source-Anschlüsse beider MOSFETs sind miteinander und mit einem Masseanschluss verbunden. Die Drain-Anschlüsse liegen parallel zur Primärwicklung eines Transformators „T_2 (1:9)“. Die Sekundärwicklung geht nach oben an den „HF_OUT“-Ausgang und nach unten gegen Masse. Von der Sekundärwicklung von T_1 geht eine Verbindung über einen 51-Ω-Widerstand R_5 zu einem Verknüpfungspunkt und weiter über einen 6,8-kΩ-Widerstand R_4 nach unten zum horizontalen Leiter. Zu diesem Widerstand gibt es einen parallel geschalteten 100-nF-Kondensator C_4. Vom Verknüpfungspunkt führt nach links eine Verbindung zum Schleifkontakt „2“ eines verstellbaren 220-Ω-Widerstandes R_3. Vom oberen Ende dieses Widerstandes („1“) geht es über zwei in Reihe geschaltete Widerstände – von 270 Ω (R_2 ) und 330 Ω (R_1) zu einem Anschlusspunkt nach links. Zwischen diesem Anschlusspunkt und dem linken Anschlusspunkt des horizontalen Leiters ist ein vertikaler Pfeil nach unten mit der Beschriftung „U_BIAS = 12 V“ eingezeichnet. Zwischen den beiden in Reihe geschalteten Widerständen zweigt eine Verbindung mit einer Zenerdiode (Dreieck nach oben zeigend) ab. Nach unten ist die Zenerdiode mit dem horizontalen Leiter verbunden. Unterhalb der Zenerdiode ist der Leiter mit „U_Z = 6,2 V“ beschriftet. Das untere Ende des verstellbaren Widerstandes („3“) geht über einen 150-Ω-Widerstand R_6 nach unten zum horizontalen Leiter. Von der Mitte der Primärwicklung v des Transformators T_2 geht eine Verbindung über einen 100-pF-Kondensator C_2 zum horizontalen Leiter. Oberhalb von C_2 zweigt ein Leiter nach rechts ab, der über eine 100-µH-Spule zu einem Anschlusspunkt rechts führt. Vom rechten Ende der Spule geht eine Verbindung nach unten über einen 470-nF-Kondensator C_5 gegen Masse. Zwischen dem Anschlusspunkt und dem rechten Anschlusspunkt des horizontalen Leiters ist ein vertikaler Pfeil nach unten mit der Beschriftung „U_DD = 50 V“ eingezeichnet.
Abbildung NEAS-14.4.10: Arbeitspunktverstellung in einem Verstärker durch ein Poti

AF420: Die Arbeitspunkteinstellung der LDMOS-Kurzwellen-PA erfolgt mit $R_3$. Wie verändert sich der Drainstrom, wenn $R_3$ in Richtung 3 verstellt wird?

A: Der Drainstrom in beiden Transistoren verringert sich.

B: Der Drainstrom in beiden Transistoren erhöht sich.

C: Der Drainstrom steigt in $K_1$ und sinkt in $K_2$.

D: Der Drainstrom sinkt in $K_1$ und steigt in $K_2$.

AF423: Der Ruhestrom in der dargestellten VHF-LDMOS-PA soll erhöht werden. Welche Einstellungen sind vorzunehmen?

A: $R_1$ in Richtung $U_\text{BIAS}$ und $R_2$ in Richtung GND verstellen.

B: $R_1$ in Richtung GND und $R_2$ in Richtung $U_\text{BIAS}$ verstellen.

C: $R_1$ und $R_2$ in Richtung GND verstellen.

D: $R_1$ und $R_2$ in Richtung $U_\text{BIAS}$ verstellen.

AF424: Wie verändern sich die Drainströme in den beiden Endstufen-Transistoren, wenn der Schleifer von $R_4$ in Richtung $U_\text{BIAS}$ verstellt wird?

A: Drainstrom in Transistor 1 sinkt und Drainstrom in Transistor 2 bleibt konstant.

B: Drainstrom in Transistor 1 sinkt und Drainstrom in Transistor 2 sinkt.

C: Drainstrom in Transistor 1 steigt und Drainstrom in Transistor 2 bleibt konstant.

D: Drainstrom in Transistor 1 steigt und Drainstrom in Transistor 2 steigt.

Berechnung der BIAS-Spannung

  • Anwendung des Ohmschen Gesetzes
  • Berücksichtigung von Parallel- und Serienschaltungen von Widerständen
  • Gate-Anschlüsse der Transistoren sind kapazitiv und bei Gleichspannungsbetrachtung vernachlässigbar
AF421: Wie groß ist die Gate-Source-Spannung, wenn sich der Schleifer von $R_3$ am Anschlag 1 befindet?

A: 3,5 V

B: 3,7 V

C: 2,77 V

D: 0,45 V

Lösungsweg

  • gegeben: $U_Z = \qty{6,2}{\volt}$
  • gegeben: $R_2 = \qty{270}{\ohm}$
  • gegeben: $R_3 = \qty{220}{\ohm}$
$$\begin{split}R_E &= \frac{(R_3+R_6) \cdot R_4}{(R_3 + R_6) + R_4}\\ &= \frac{(\qty{220}{\ohm} + \qty{150}{\ohm}) \cdot \qty{6,8}{\kilo\ohm}}{\qty{220}{\ohm} + \qty{150}{\ohm} + \qty{6,8}{\kilo\ohm}}\\ &= \frac{\qty{2,516}{\mega\ohm}^2}{\qty{7170}{\ohm}}\\ &= \qty{351}{\ohm}\end{split}$$

HF-Entkopplung der Betriebsspannung

  • Verhindert Rückwirkungen zwischen Verstärkerstufen (z. B. Schwingneigung)
  • Umsetzung durch in Serie geschaltete Induktivitäten und Abblock-Kondensatoren
  • Tiefpass-Charakter: DC-Spannung bleibt erhalten, HF wird abgeblockt

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit einem horizontalen Leiter unten, einem NPN-Transistor in der Mitte, links mit einer variablen Spule, mehreren Kondensatoren und Widerständen sowie einer Spule und einem Transformator im rechten Teil.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit einem horizontalen Leiter unten mit Anschlusspunkten links und rechts und Erdungssymbol sowie einem NPN-Transistor in der Mitte. Links außen gibt es eine variable Spule, deren mittlere Anzapfung zu einem Anschlusspunkt nach links führt und die unten an den horizontalen Leiter angeschlossen ist. Parallel zu dieser Spule liegen zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren. Zwischen ihnen geht nach rechts eine Abzweigung ab, die zu einem Verknüpfungspunkt zwischen zwei Widerständen führt. Der untere Widerstand ist mit dem horizontalen Leiter verbunden, der obere ist über eine Spule („X“) mit einem Anschlusspunkt („+“) rechts verbunden. Vom Verbindungspunkt zwischen den beiden Widerständen führt eine Verbindung zur Basis eines NPN-Transistors. Der Emitter führt auf einen Widerstand, zu dem ein Kondensator parallel geschaltet ist und die beide nach unten mit dem horizontalen Leiter verbunden sind. Zwischen Kollektor und dem horizontalen Leiter liegt ebenfalls ein Kondensator, dessen oberes Ende zur variablen Primärwicklung eines Transformators führt. Das untere Ende dieser Primärwicklung ist nach oben mit dem linken Ende der bereits erwähnten Spule („X“) am „+“-Anschlusspunkt oben rechts und nach unten mit dem horizontalen Leiter verbunden. Die Sekundärwicklung des Transformators hat oben einen Anschlusspunkt und führt unten zum horizontalen Leiter.
Abbildung NEAS-14.4.11: Drossel zur Entkopplung der HF von der Betriebsspannung

AF411: Welchem Zweck dient X in der folgenden Schaltung?

A: Zur Kopplung mit der nächstfolgenden Stufe

B: Zur HF-Entkopplung

C: Zur Wechselstromkopplung

D: Zur Abstimmung

AF422: Wozu dienen die mit X gekennzeichneten Spulen in der Schaltung?

A: Sie dienen als Arbeitswiderstand für die Transistoren.

B: Sie verhindern ein Abfließen der Hochfrequenz in die Spannungsversorgung.

C: Sie verhindern die Entstehung von Oberschwingungen.

D: Sie transformieren die Ausgangsimpedanz der Transistoren auf 50 Ohm.

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit einem horizontalen Leiter, einem linken Eingang („HF_IN“) und einem rechten Ausgang („HF_OUT“), einer Biasversorgung („U_BIAS = 12 V“) und einer Leistungsversorgung („U_DD = 50 V“), zwei MOSFETs, zwei Transformatoren, mehreren Widerständen, Kondensatoren und Spulen.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit einem an Masse liegenden horizontalen Leiter unten mit jeweils einem Anschlusspunkt rechts und links. Links oben ist ein Anschlusspunkt „HF_IN“ eingezeichnet. Er ist mit dem oberen Ende der Primärwicklung eines Transformators „T_1 (4:1)“ verbunden. Deren unteres Ende liegt an Masse. Die Sekundärwicklung ist oben und unten jeweils mit dem Gate-Anschluss von zwei spiegelbildlich zueinander angeordneten MOSFETs K_1 und K_2 verbunden. Die Source-Anschlüsse beider MOSFETs sind miteinander und mit einem Masseanschluss verbunden. Die Drain-Anschlüsse liegen parallel zur Primärwicklung eines Transformators „T_2 (1:9)“. Die Sekundärwicklung geht nach oben an den „HF_OUT“-Ausgang und nach unten gegen Masse. Von der Sekundärwicklung von T_1 geht eine Verbindung über einen 51-Ω-Widerstand R_5 zu einem Verknüpfungspunkt und weiter über einen 6,8-kΩ-Widerstand R_4 nach unten zum horizontalen Leiter. Zu diesem Widerstand gibt es einen parallel geschalteten 100-nF-Kondensator C_4. Vom Verknüpfungspunkt führt nach links eine Verbindung zum Schleifkontakt „2“ eines verstellbaren 220-Ω-Widerstandes R_3. Vom oberen Ende dieses Widerstandes („1“) geht es über zwei in Reihe geschaltete Widerstände – von 270 Ω (R_2 ) und 330 Ω (R_1) zu einem Anschlusspunkt nach links. Zwischen diesem Anschlusspunkt und dem linken Anschlusspunkt des horizontalen Leiters ist ein vertikaler Pfeil nach unten mit der Beschriftung „U_BIAS = 12 V“ eingezeichnet. Zwischen den beiden in Reihe geschalteten Widerständen zweigt eine Verbindung mit einer Zenerdiode (Dreieck nach oben zeigend) ab. Nach unten ist die Zenerdiode mit dem horizontalen Leiter verbunden. Unterhalb der Zenerdiode ist der Leiter mit „U_Z = 6,2 V“ beschriftet. Das untere Ende des verstellbaren Widerstandes („3“) geht über einen 150-Ω-Widerstand R_6 nach unten zum horizontalen Leiter. Von der Mitte der Primärwicklung v des Transformators T_2 geht eine Verbindung über einen 100-pF-Kondensator C_2 zum horizontalen Leiter. Oberhalb von C_2 zweigt ein Leiter nach rechts ab, der über eine 100-µH-Spule zu einem Anschlusspunkt rechts führt. Vom rechten Ende der Spule geht eine Verbindung nach unten über einen 470-nF-Kondensator C_5 gegen Masse. Zwischen dem Anschlusspunkt und dem rechten Anschlusspunkt des horizontalen Leiters ist ein vertikaler Pfeil nach unten mit der Beschriftung „U_DD = 50 V“ eingezeichnet.
Abbildung NEAS-14.4.12: Abblock-Kondensatoren zur Entkopplung der HF von der Betriebsspannung mit Tiefpass-Charakter

AF419: Zu welchem Zweck dient die Schaltung der Spule, $C_2$ und $C_3$?

A: Sie reduziert HF-Anteile auf der Betriebsspannungsleitung.

B: Sie reduziert Brummspannungsanteile auf dem Sendesignal.

C: Sie wirkt als Pi-Filter für das Sendesignal.

D: Sie reduziert Oberschwingungen auf dem Sendesignal.

AF418: Welche Funktion trifft für die Spule, $C_2$ und $C_3$ in der Schaltung zu?

A: Bandsperre

B: Hochpass

C: Tiefpass

D: Bandpass

HF-Eigenschaften von Kondensatoren

  • Große Kapazitäten (z. B. Elektrolytkondensatoren) nur bei niedrigen Frequenzen einsetzbar
  • Für HF-Anwendungen Kombination verschiedener Kapazitätswerte zur Abdeckung eines breiten Frequenzbereichs
AF415: Weshalb wurden jeweils $C_1$ und $C_2$, $C_3$ und $C_4$ sowie $C_5$ und $C_6$ parallel geschaltet?

A: Zu einem Elektrolytkondensator muss immer ein keramischer Kondensator parallel geschaltet werden, weil er sonst bei hohen Frequenzen zerstört werden würde.

B: Der Kondensator geringer Kapazität dient jeweils zum Abblocken hoher Frequenzen, der Kondensator hoher Kapazität zum Abblocken niedriger Frequenzen.

C: Der Kondensator mit der geringen Kapazität dient zur Siebung der niedrigen und der Kondensator mit der hohen Kapazität zur Siebung der hohen Frequenzen.

D: Die Kapazität nur eines Kondensators reicht bei hohen Frequenzen nicht aus.

Gesamtverstärkung eines Leistungsverstärkers

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Blockdiagramm mit mehreren Komponenten: Ein PC ist mit einem SDR verbunden. Vom SDR gehen Leitungen zu einem TXCO und zu einem Verstärker. Der Verstärker hat zwei Stufen, die mit Leistung in Milliwatt und Dezibel Milliwatt beschriftet sind:
Abbildung NEAS-14.4.13: Blockschaltbild eines Verstärkers mit Gewinn und Verlust je Stufe

AF428: Wie groß ist die Gesamtverstärkung des gesamten Sendezweigs ohne Berücksichtigung möglicher Kabelverluste?

A: 43 dB

B: 59 dB

C: 48 dB

D: 38 dB

Lösungsweg

  • gegeben: $P_1 = \qty{0,3}{\milli\watt}$ oder $\qty{-5}{\dBm}$
  • gegeben: $P_2 = \qty{20}{\watt}$ oder $\qty{43}{\dBm}$
  • gesucht: $g$
$$\begin{split}g &= P_2 - P_1\\ &= \qty{43}{\dBm} - (\qty{-5}{\dBm})\\ &= \qty{43}{\dBm} + \qty{5}{\dBm}\\ &= \qty{48}{\dB}\end{split}$$

Parasitäre Schwingungen

Parasitäre Schwingungen in HF-Leistungsverstärkern

  • Entstehen durch unerwünschte Rückkopplungen
  • Ursachen: Kapazitive oder induktive Kopplungen zwischen Elementen
  • Keine direkte Verbindung zur Betriebsfrequenz des Senders
  • Äußern sich durch Leistungsschwankungen beim Abstimmen des Senders (TX-Anzeige)
AJ212: Parasitäre Schwingungen können Störungen hervorrufen. Man erkennt diese Schwingungen unter anderem daran, dass sie ...

A: bei geradzahligen Vielfachen der Betriebsfrequenz auftreten.

B: bei ganzzahligen Vielfachen der Betriebsfrequenz auftreten.

C: bei ungeradzahligen Vielfachen der Betriebsfrequenz auftreten.

D: keinen festen Bezug zur Betriebsfrequenz haben.

AJ213: Die Ausgangsleistungsanzeige eines HF-Verstärkers zeigt beim Abstimmen geringfügige sprunghafte Schwankungen. Sie werden möglicherweise hervorgerufen durch ...

A: Temperaturschwankungen im Netzteil.

B: Welligkeit auf der Stromversorgung.

C: parasitäre Schwingungen.

D: vom Wind verursachte Bewegungen der Antenne.

Maßnahmen zur Unterdrückung parasitärer Schwingungen

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei Transistoren, mehreren Kondensatoren, mehreren Widerständen, zwei Transformatoren mit +13-V-Stromversorgung.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit zwei parallelen horizontalen Leitern (oben und unten) und Anschlusspunkten an beiden Enden sowie zwei Transistoren. Der untere horizontale Leiter ist mit Masse verbunden. Der obere Leiter ist links mit „+13 V“ markiert. Von hier gehen mehrere Abzweige nach unten ab. Der erste Abzweig von links führt über eine Spule und die Primärwicklung eines in Reihe dazu geschalteten Transformators zum Kollektor eines NPN-Transistors. Zwischen dem unteren Ende der Spule und dem Transformator gibt es einen Abzweig nach links über einen 0,1-μF-Kondensator zur Masse. Vom unteren Ende der Primärwicklung geht ein Abzweig über einen 2,7-kΩ-Widerstand zur Basis des Transistors und weiter über einen in Reihe geschalteten 470-Ω-Widerstand zum unteren horizontalen Leiter. Zwischen den beiden in Reihe geschalteten Widerständen führt ein 10-nF-Kondensator nach links zu einem Anschlusspunkt. Der Emitter des Transistors ist über einen 10-Ω-Widerstand mit dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der zweite Abzweig im oberen horizontalen Leiter führt über einen 470-Ω-Widerstand zum unteren Ende der Sekundärwicklung des Transformators und von da über einen 33-Ω-Widerstand zum unteren horizontalen Leiter. Parallel zu dem 33-Ω-Widerstand sind jeweils ein 0,1-µF-Kondensator und ein 2,2-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) geschaltet. Das obere Ende des Transformators ist nach rechts mit der Basis des zweiten NPN-Transistors verbunden. Der dritte Abzweig im oberen horizontalen Leiter führt über einen 0,2-µF-Kondensator zur Masse, der vierte Abzweig geht über einen 15-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) ebenfalls zur Masse. Der fünfte Abzweig ist über eine Spule mit dem oberen Ende der Primärwicklung eines zweiten Transformators („T_2“) verbunden. Zwischen dem unteren Ende der Spule und dem Transformator liegt ein Abzweig, der über einen 0,2-µF-Kondensator und einen parallel geschalteten 15-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) zur Masse führt. Parallel zur Primärwicklung des Transformators liegt ein mit „R = 180 Ω“ beschrifteter Widerstand. Die Sekundärwicklung hat oben und unten jeweils einen Anschlusspunkt nach rechts. Das untere Ende der Primärwicklung geht an den Kollektor des zweiten Transistors. Vom Emitter des Transistors geht es über einen 0,56-Ω-Widerstand nach unten zum unteren horizontalen Leiter.
Abbildung NEAS-14.5.1: Parallel-Widerstand am Transformatur zur Verhinderung von parasitären Schwingungen

AJ217: Wie kann man bei einem VHF-Sender mit kleiner Leistung die Entstehung parasitärer Schwingungen wirksam unterdrücken?

A: Durch Aufkleben einer Ferritperle auf das Gehäuse des Endstufentransistors.

B: Durch Anbringen eines Klappferritkerns an der Stromversorgungszuleitung.

C: Durch Anbringen eines Klappferritkerns an der Mikrofonzuleitung.

D: Durch Aufstecken einer Ferritperle auf die Emitterzuleitung des Endstufentransistors.

AF416: Wozu dient der Widerstand $R$ parallel zur Trafowicklung $T_2$?

A: Er dient zur Begrenzung des Kollektorstroms bei Übersteuerung.

B: Er dient zur Anpassung der Primärwicklung an die folgende PA.

C: Er dient zur Erhöhung des HF-Wirkungsgrades der Verstärkerstufe.

D: Er soll die Entstehung parasitärer Schwingungen verhindern.

ALC

  • Automatic-Level-Control (ALC) regelt die Aussteuerung der Senderendstufe
  • Reduziert bei Übersteuerung die Amplitude im Sendezweig
  • Nicht verwechseln mit der AGC (Automatic-Gain-Control) im Empfängerzweig

Funktionsweise

  • Erfassung der Ausgangsleistung und Vergleich mit vorgegebenen maximalen Wert
  • Bei Überschreiten wird eine Regelspannung an vorgelagerte HF-Verstärkerstufe gegeben
  • Amplitude des Sendesignals wird reduziert
  • Wenn ALC-Anzeige anspricht, ist Sender durch zu starkes NF-Signal übersteuert
  • Bei SSB ist ein geringfügiges Übersteuern erwünscht
  • Gleicht Lautstärkeschwankungen in der Stimme aus
  • ALC-Anzeige ist deshalb oft ein Balken
  • Bei Digimodes sollte die ALC nicht ansprechen
  • Verzerrung des Sendesignals
  • NF-Signal so weit aussteuern, dass ALC gerade nicht anspricht
EF305: Was bewirkt die ALC (Automatic Level Control) bei zu starkem NF-Signal in einem Transceiver?

A: Sie erhöht die Amplitude des Signals im Sendezweig vor dem Leistungsverstärker.

B: Sie reduziert die Amplitude des Signals im Sendezweig vor dem Leistungsverstärker.

C: Sie reduziert die Verstärkung von Verstärkerstufen im Empfangsteil.

D: Sie erhöht die Verstärkung von Verstärkerstufen im Empfangsteil.

Ausgangsleistung

  • Klasse N ist in Strahlungsleistung (ERP oder EIRP) an Antenne begrenzt
  • Viele Funkgeräte zeigen die aktuelle Senderausgangsleistung im Power-Meter an.
NF102: Die Darstellung zeigt das Display eines Transceivers. Wie wird die Anzeige 2 im Sendebetrieb bezeichnet?

A: Wasserfalldiagramm

B: Amplitudenspektrum

C: Power-Meter

D: SWR-Meter

Zulässige Senderausgangsleistung

  • In Anlage 1 der AFuV
  • Unterscheidet sich je nach Klasse und Frequenzbereich

1) Kurzbeschreibung: Ausschnitt aus einer Tabelle mit Amateurfunkfrequenzen und zulässigen Sendeleistungen; in Zeile 3 blaue Markierung „1810–1850 kHz“ und „100 W PEP“ unter „Klasse E“.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Tabelle mit der Überschrift „A Tabellarische Übersicht“ ist ein Ausschnitt aus einer Gesamttabelle mit den Nutzungsbedingungen für Funkamateure in Deutschland. Die Tabelle hat die sichtbaren Spalten „Lfd. Nr.“, „Frequenzbereiche“, „Status“, „AFu über Satellit“ sowie eine breite Kopfzeile „Maximale Leistung für Inhaber einer Zulassung zum Amateurfunkdienst mit Berechtigungsumfang der“ mit den Unterspalten „Klasse A“, „Klasse E“ und „Klasse N“. Drei blaue Ellipsen heben den Frequenzbereich „1810–1850 kHz“ in Zeile 3, die Spaltenüberschrift „Klasse E“ und den dazugehörigen Tabellenwert „100 W PEP“ unter „Klasse E“ hervor.
Abbildung NEAS-14.7.1: Ausschnitt aus der Anlage 1 der Amateurfunkverordnung

Aktuell ist die Anlage 1 der AFuV hier zu finden.

VD727: Was gilt für die Rufzeicheninhaber der Klasse E im Frequenzbereich 1810 bis 1850 kHz?

A: Maximal 100 W PEP

B: Maximal 10 W PEP

C: Maximal 75 W PEP

D: Maximal 750 W PEP

VD729: Was gilt für die Rufzeicheninhaber der Klassen A und E im Frequenzbereich 3,5 bis 3,8 MHz?

A: Maximal 150 W PEP für Klasse A und maximal 10 W PEP für Klasse E

B: Maximal 10 W PEP für beide Klassen

C: Maximal 750 W PEP für beide Klassen

D: Maximal 750 W PEP für Klasse A und maximal 100 W PEP für Klasse E

VD728: Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A im Frequenzbereich 3,5 bis 3,8 MHz?

A: 150 W PEP

B: 75 W PEP

C: 100 W PEP

D: 750 W PEP

VD730: Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A im Frequenzbereich 10,1 bis 10,15 MHz?

A: 75 W PEP

B: 750 W PEP

C: 250 W PEP

D: 150 W PEP

VD731: Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A in den Frequenzbereichen 14,000 bis 14,350 MHz und 18,068 bis 18,168 MHz?

A: 250 W PEP

B: 750 W PEP

C: 75 W PEP

D: 150 W PEP

VD732: Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A in den Frequenzbereichen 21,000 bis 21,450 MHz und 24,890 bis 24,990 MHz?

A: 150 W PEP

B: 250 W PEP

C: 75 W PEP

D: 750 W PEP

VD733: Welche Leistungsgrenzen gelten für die Rufzeicheninhaber der Klassen A und E in den Frequenzbereichen 21,000 bis 21,450 MHz und 28,000 bis 29,700 MHz?

A: Maximal 200 W PEP für beide Klassen

B: Maximal 100 W PEP für beide Klassen

C: Maximal 750 W PEP für Klasse A und maximal 100 W PEP für Klasse E

D: Maximal 100 W PEP für Klasse A und maximal 10 W PEP für Klasse E

VD734: Welche Leistungsgrenzen gelten für die Rufzeicheninhaber der Klasse A und E in den Frequenzbereichen 144 bis 146 MHz und 430 bis 440 MHz?

A: Maximal 750 W PEP für Klasse A und 75 W PEP für Klasse E

B: Maximal 100 W PEP für Klasse A und 50 W PEP für Klasse E

C: Maximal 750 W PEP für beide Klassen

D: Maximal 10 W PEP für beide Klassen

VD736: Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A in den Amateurfunkbändern zwischen 1300 MHz und 250 GHz?

A: 100 W PEP

B: 750 W PEP

C: 150 W PEP

D: 75 W PEP

VD737: Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse E in den Amateurfunkbändern zwischen 1300 MHz und 250 GHz?

A: Maximal 100 W PEP

B: Maximal 75 W PEP

C: Maximal 1 W PEP

D: Maximal 5 W PEP

  • Für den Frequenzbereich von $\qtyrange{1240}{1300}{\mega\hertz}$ gelten zusätzliche Regelungen
  • stehen nicht direkt in der Tabelle
  • In der rechten Spalte „Zusätzliche Nutzungsbestimmungen gemäß B“ kennzeichnen Zahlen ergänzende Angaben
  • Stehen unter der Tabelle
  • Für die folgende Frage ist der Punkt 11 zu beachten
VD735: Wie hoch ist die maximal zulässige Sendeleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A im Frequenzbereich 1240 bis 1300 MHz?

A: 100 W PEP

B: 75 W PEP, jedoch nur maximal 5 W EIRP im Teilbereich 1247 bis 1263 MHz

C: 250 W PEP

D: 750 W PEP, jedoch nur maximal 5 W EIRP im Teilbereich 1247 bis 1263 MHz

Senderausgangsleistung

  • Verpflichtung von Funkamateuren die Leistungsgrenzwerte ihrer Funkanlage einzuhalten
  • Auf vielen Amateurfunkbändern gilt eine maximale Senderausgangsleistung (PEP, Peak-Envelope-Power) als Grenzwert
  • Auch unerwünschte Aussendungen sind von Bedeutung

Messung von unerwünschten Aussendungen

  • Am Senderausgang
  • Unter Einzebiehung von Stehwellenmessgerät, Anpassgerät(e), Tiefpassfilter etc.
  • Messung von unerwünschen Aussendungen, die die Antenne erreichen können
EJ209: Wie erfolgt die Messung der Leistungen, die zu unerwünschten Aussendungen führen?

A: Die Messung erfolgt am Ausgang der Antennenleitung unter Einbeziehung des im Funkbetrieb verwendeten Antennenanpassgeräts.

B: Die Messung erfolgt am Senderausgang mit einem hochohmigen HF-Tastkopf und angeschlossenem Transistorvoltmeter.

C: Die Messung erfolgt am Fußpunkt der im Funkbetrieb verwendeten Antenne unter Einbeziehung des gegebenenfalls verwendeten Antennenanpassgeräts.

D: Die Messung erfolgt am Senderausgang unter Einbeziehung des gegebenenfalls verwendeten Stehwellenmessgeräts und des gegebenenfalls verwendeten Tiefpassfilters.

Messung der Senderausgangsleistung

  • Direkt am Senderausgang
  • Ohne Zusatzgeräte, Filter oder Kabel
  • Bei SSB → mit Modulation
  • Ein- oder Zweitonaussteuerung, aber keine Sprache
  • Messung der maximalen Hüllkurvenleistung (PEP)
  • Spitzenleistung des Senders bei maximaler Aussteuerung
  • Leistung bei der höchsten Spitze einer Hochfrequenzschwingung

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Ein Graph zeigt eine Wellenform, die sich horizontal erstreckt. Die horizontale Achse ist mit „t“ beschriftet, die vertikale Achse mit „Amplitude“. Die Wellenform beginnt links stärker, schwächt sich ab, wird dann wieder stark und klingt erneut ab. In der Mitte hebt sich ein rotes Segment der Welle hervor.
Abbildung NEAS-14.8.1: Höchste Spitze der Modulationshüllkurve

EF401: Die Ausgangsleistung eines Senders ist die unmittelbar nach ...

A: der Antenne messbaren Leistung, die durch ein Feldstärkenmessgerät im Nahfeld ermittelt werden kann.

B: dem Senderausgang messbare Leistung, bevor sie Zusatzgeräte durchläuft.

C: dem Senderausgang gemessene Differenz aus vorlaufender und rücklaufender Leistung.

D: dem Senderausgang gemessene Summe aus vorlaufender und rücklaufender Leistung.

EF402: Wie und wo wird die Ausgangsleistung eines SSB-Senders gemessen? Die maximale Hüllkurvenleistung (PEP) wird gemessen...

A: direkt am Senderausgang mit unmoduliertem Träger.

B: direkt am Senderausgang bei Ein- oder Zweitonaussteuerung.

C: zwischen Antennentuner und Speisepunkt der Antenne mit unmoduliertem Träger.

D: zwischen Antennentuner und Speisepunkt bei Sprachmodulation.

EB501: Die Spitzenleistung eines Senders (PEP) ist ...

A: die Leistung, die der Sender unter normalen Betriebsbedingungen während einer Periode der Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve durchschnittlich an einen reellen Abschlusswiderstand abgeben kann.

B: das Produkt aus der Leistung, die unmittelbar der Antenne zugeführt wird, und ihrem Gewinnfaktor in einer Richtung, bezogen auf den Halbwellendipol.

C: die unmittelbar nach dem Senderausgang messbare Leistung über die Spitzen der Periode einer durchschnittlichen Hochfrequenzschwingung, bevor Zusatzgeräte (z. B. Anpassgeräte) durchlaufen werden.

D: die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen an die Antennenspeiseleitung während eines Zeitintervalls abgibt, das im Verhältnis zur Periode der tiefsten Modulationsfrequenz ausreichend lang ist.

Mittlere Leistung

  • Durchschnittliche Leistung eines Senders
EB502: Die mittlere Leistung eines Senders ist ...

A: das Produkt aus der Leistung, die unmittelbar der Antenne zugeführt wird, und ihrem Gewinnfaktor in einer Richtung, bezogen auf den Halbwellendipol.

B: die unmittelbar nach dem Senderausgang messbare Leistung über die Spitzen der Periode einer durchschnittlichen Hochfrequenzschwingung, bevor Zusatzgeräte (z. B. Anpassgeräte) durchlaufen werden.

C: die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen an die Antennenspeiseleitung während eines Zeitintervalls abgibt, das im Verhältnis zur Periode der tiefsten Modulationsfrequenz ausreichend lang ist.

D: die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen während einer Periode der Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve der Antennenspeiseleitung zuführt.

Messungen am Sender

Messungen für Funkamateure

  • Wichtige Messungen: Ausgangsleistung und HF-Spannungen
  • Messung der Senderausgangsleistung erfordert definierten Abschluss
  • Übliche Impedanz im Amateurfunk: $\qty{50}{\ohm}$
  • Direktes Messen in der Schaltung nur bei kleinen Leistungen sinnvoll

HF-Spannungsmessung

  • HF-Spannung wird mit einem HF-Tastkopf gemessen
  • Diodengleichrichtung und Glättung mit nachgeschaltetem Kondensator

HF-Tastkopf mit einfacher Gleichrichtung

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei horizontalen Leitern mit Anschlusspunkt „E“, verbunden über zwei parallel geschalteten 110-Ω-Widerständen, einem Spannungsteiler aus zwei 330-Ω-Widerständen, einer Diode und einem 4,7-nF-Kondensator zum Ausgang A.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei horizontale Leiter und einen Anschlusspunkt „E“ links. Der obere Leiter ist mit dem Innenleiter des Anschlusspunktes verbunden, der untere mit dem Außenleiter. Beide horizontalen Leiter sind über zwei parallel geschaltete 110-Ω-Widerstände (Beschriftung „2× 110 Ω 0,6 W“) miteinander verbunden. Parallel zu den Widerständen liegt ein Spannungsteiler aus zwei 330-Ω-Widerständen. Der vertikale Leiter zwischen den Widerständen führt nach rechts zu einer Diode (nach rechts zeigendes Dreieck mit vertikalem Strich an der Spitze). Hinter der Diode folgt eine Abzweigung zum unteren horizontalen Leiter. In dieser Abzweigung liegt ein Kondensator, beschriftet mit „4,7 nF“. Der rechte Anschlusspunkt des oberen horizontalen Leiters ist mit „A“ beschriftet, der Anschlusspunkt des unteren horizontalen Leiters hat keine Beschriftung.
Abbildung NEAS-14.9.1: Messkopf zur HF-Leistungsmessung über einen Spannungsteiler

AI608: Was stellt die folgende Schaltung dar?

A: HF-Dipmeter

B: Messkopf zur HF-Leistungsmessung

C: Antennenimpedanzmesser

D: Absorptionsfrequenzmesser

HF-Tastkopf mit doppelter Gleichrichtung

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Der Schaltplan zeigt eine Reihe von Komponenten, darunter Kondensatoren, Dioden und Widerstände. Von links nach rechts ist ein 4,7 nF Kondensator mit der Marke
Abbildung NEAS-14.9.2: HF-Tastkopf mit zwei Dioden für beide Halbwellen

AI605: Was stellt die folgende Schaltung dar?

A: Absorptionsfrequenzmesser

B: HF-Dipmeter

C: HF-Tastkopf

D: Antennenimpedanzmesser

AI604: Wozu dient diese Schaltung? Sie dient ...

A: als hochohmiger Messkopf für einen vektoriellen Netzwerkanalyzer.

B: als Messkopf zum Abgleich von HF-Schaltungen.

C: als Gleichspannungstastkopf zur genauen Einstellung der Versorgungsspannung.

D: zur Messung der Resonanzfrequenz mit einem Frequenzzähler.

Messen hoher HF-Leistungen

  • Erfordert belastbares Dämpfungsglied
  • Nimmt einen Großteil der Leistung auf
  • Dämpfungsglied muss in die Berechnung einbezogen werden
AI609: Sie wollen mit der folgenden Messschaltung die Ausgangsleistung eines 2 m-Senders überprüfen, der voraussichtlich ca. 15 W HF-Leistung liefert. Was sollte für die Messung vor die dargestellte Messschaltung geschaltet werden?

A: Adapter BNC-Buchse auf N-Stecker

B: Stehwellenmessgerät

C: 25 m langes Koaxialkabel vom Typ RG213 (MIL)

D: Dämpfungsglied 20 dB, 20 W

Kalibrierung von Messschaltungen

  • Notwendig für exakte Leistungsmessungen
  • Korrekturwerte müssen erstellt werden
AI612: Was muss für die genaue Messung der HF-Ausgangsleistung eines Senders mit einer solchen Schaltung berücksichtigt werden?

A: $R_1$ muss genau 50 Ohm betragen.

B: Korrekturwerte für die Schaltung, die aus einer Kalibrierung stammen.

C: Die Schaltung muss vor jeder Messung mit einem Spektrumanalysator überprüft werden.

D: Bei den Umrechnungen darf nur mit dem Effektivwert gerechnet werden.

Berechnung eines HF-Tastkopfes

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei horizontalen Leitern mit Anschlusspunkt „E“, verbunden über zwei parallel geschalteten 110-Ω-Widerständen, einem Spannungsteiler aus zwei 330-Ω-Widerständen, einer Diode und einem 4,7-nF-Kondensator zum Ausgang A.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei horizontale Leiter und einen Anschlusspunkt „E“ links. Der obere Leiter ist mit dem Innenleiter des Anschlusspunktes verbunden, der untere mit dem Außenleiter. Beide horizontalen Leiter sind über zwei parallel geschaltete 110-Ω-Widerstände (Beschriftung „2× 110 Ω 0,6 W“) miteinander verbunden. Parallel zu den Widerständen liegt ein Spannungsteiler aus zwei 330-Ω-Widerständen. Der vertikale Leiter zwischen den Widerständen führt nach rechts zu einer Diode (nach rechts zeigendes Dreieck mit vertikalem Strich an der Spitze). Hinter der Diode folgt eine Abzweigung zum unteren horizontalen Leiter. In dieser Abzweigung liegt ein Kondensator, beschriftet mit „4,7 nF“. Der rechte Anschlusspunkt des oberen horizontalen Leiters ist mit „A“ beschriftet, der Anschlusspunkt des unteren horizontalen Leiters hat keine Beschriftung.
Abbildung NEAS-14.9.3: Beispiel einer HF-Messschaltung

AI610: Dem Eingang der folgenden Messschaltung wird eine HF-Leistung von 1 W zugeführt. D ist eine Schottkydiode mit $U_F$ = 0,23 V. Welche Spannung $U_A$ ist am Ausgang A zu erwarten, wenn die Messung mit einem hochohmigen Spannungsmessgerät erfolgt?

A: 9,8 V

B: 3,3 V

C: 4,8 V

D: 7,1 V

Lösungsweg

  • gegeben: $P_E = \qty{1}{\watt}$
  • gegeben: $U_F = \qty{0,23}{\volt}$
  • gegeben: $R_V = \qty{110}{\ohm}$, $R_T = \qty{330}{\ohm}$
  • gesucht: $U_A$
$$\begin{split}R &= (\frac{1}{R_T + R_T} + \frac{1}{R_V} + \frac{1}{R_V})^{-1}\\ &= (\frac{1}{\qty{330}{\ohm} + \qty{330}{\ohm}} + \frac{1}{\qty{110}{\ohm}} + \frac{1}{\qty{110}{\ohm}})^{-1}\\ &= \qty{50,77}{\ohm}\end{split}$$
  • gegeben: $P_E = \qty{1}{\watt}$
  • gegeben: $U_F = \qty{0,23}{\volt}$
  • berechnet: $R = \qty{50,77}{\ohm}$
  • gesucht: $U_A$
$$\begin{split}P_E &= \frac{U_{E,eff}^2}{R}\\ \Rightarrow U_{E,eff} &= \sqrt{P_E \cdot R}\\ &= \sqrt{\qty{1}{\watt} \cdot \qty{50,77}{\ohm}}\\ &= \qty{7,125}{\volt}\end{split}$$
  • gegeben: $U_F = \qty{0,23}{\volt}$
  • berechnet: $U_{E,eff} = \qty{7,125}{\volt}$
  • gesucht: $U_A$
$$\begin{split}U_S &= U_{E,eff} \cdot \sqrt{2}\\ &= \qty{7,071}{\volt} \cdot 1,414\\ &= \qty{10,07}{\volt}\end{split}$$

Berechnung der Eingangsleistung aus gemessener Gleichspannung

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Schaltplan mit einem Eingang links und einem Ausgang rechts. Links ist ein Widerstand mit der Bezeichnung R1 und darüber ein weiterer Pfad mit einem 330 Ohm Widerstand parallel geschaltet. In Serie folgen ein zweiter 330 Ohm Widerstand, eine Diode, und rechts davon parallel geschaltet ein Kondensator mit der Aufschrift „4,7 nF“ sowie ein 10 kOhm Widerstand.
Abbildung NEAS-14.9.4: Beispiel einer HF-Messschaltung

AI611: Bei der folgenden Schaltung besteht $R_1$ aus einer Zusammenschaltung von Widerständen, die einen Gesamtwiderstand von 54,1 Ohm hat und etwa 200 W aufnehmen kann. Die Diode ist eine Siliziumdiode mit $U_{\textrm{F}}$ = 0,7 V. Am Ausgang wird mit einem digitalen Spannungsmessgerät eine Gleichspannung von 14,9 V gemessen. Wie groß ist etwa die HF-Leistung am Eingang der Schaltung?

A: 37,8 W

B: 4,9 W

C: 9,7 W

D: 19,4 W

Lösungsweg

  • gegeben: $U_A = \qty{14,9}{\volt}\text{ DC}$
  • gegeben: $U_F = \qty{0,7}{\volt}$
  • gegeben: $R_1 = \qty{54,1}{\ohm}$, $R_T = \qty{330}{\ohm}$
  • gesucht: $P_E$
$$\begin{split}R &= (\frac{1}{R_T + R_T} + \frac{1}{R_1})^{-1}\\ &= (\frac{1}{\qty{330}{\ohm} + \qty{330}{\ohm}} + \frac{1}{\qty{54,1}{\ohm}})^{-1}\\ &= \qty{50}{\ohm}\end{split}$$
  • berechnet: $R = \qty{50}{\ohm}$
  • berechnet: $U_S = \qty{31,2}{\volt}$
  • gesucht: $P_E$
$$\begin{split}U_{E,eff}\\ &= \frac{U_S}{\sqrt{2}}\\ &= \frac{\qty{31,2}{\volt}}{1,414}\\ &= \qty{22,06}{\volt}\end{split}$$

HF-Tastkopf mit doppelter Spitzenwertgleichrichtung

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Schaltplan mit mehreren elektrischen Bauteilen. Links sind zwei Widerstände mit Werten von 56 Ohm und 470 Ohm parallel geschaltet. In der Mitte befinden sich zwei Dioden in entgegengesetzter Ausrichtung und zwei Kondensatoren mit Werten von 47 nF. Rechts oben ist ein weiterer Widerstand mit 100 kOhm parallel zu den Kondensatoren geschaltet. Verbindungen führen von einem Punkt
Abbildung NEAS-14.9.5: HF-Tastkopf mit doppelter Spitzenwertgleichrichtung

AI607: Mit der folgenden Schaltung soll die Ausgangsleistung eines 2 m-FM-Handfunkgerätes gemessen werden. Die Dioden sind Schottkydioden mit $U_{\textrm{F}}$ = 0,23 V. Am Ausgang wird mit einem digitalen Spannungsmessgerät eine Gleichspannung von 15,3 V gemessen. Wie groß ist etwa die HF-Leistung am Eingang der Schaltung?

A: Zirka 1,2 W

B: Zirka 4,7 W

C: Zirka 600 mW

D: Zirka 2,4 W

Lösungsweg

  • gegeben: $U_A = \qty{15,3}{\volt}\text{ DC}$
  • gegeben: $U_F = \qty{0,23}{\volt}$
  • gegeben: $R_{V1} = \qty{56}{\ohm}$, $R_{V2} = \qty{470}{\ohm}$
  • gesucht: $P_E$
$$\begin{split}R &= \left(\frac{1}{R_{V1}} + \frac{1}{R_{V2}}\right)^{-1}\\ &= \left(\frac{1}{\qty{56}{\ohm}} + \frac{1}{\qty{470}{\ohm}}\right)^{-1}\\ &= \qty{50,04}{\ohm}\end{split}$$
  • berechnet: $R = \qty{50,04}{\ohm}$
  • berechnet: $U_S = \qty{7,88}{\volt}$
  • gesucht: $P_E$
$$\begin{split}U_{E,eff} &= \frac{U_S}{\sqrt{2}}\\ &= \frac{\qty{7,88}{\volt}}{1,414}\\ &= \qty{5,57}{\volt}\end{split}$$
AI606: Die Leistung eines 2 m-Senders soll mit einer künstlichen 50 Ohm-Antenne bestimmt werden, die über eine Anzapfung bei 5 Ohm vom erdnahen Ende verfügt. Zur Messung an diesem Punkt wird die folgende Schaltung eingesetzt. Die Dioden sind Schottkydioden mit $U_{\textrm{F}} =$ 0,23 V. Am Ausgang der Schaltung wird dabei mit einem digitalen Spannungsmessgerät eine Gleichspannung von 15,3 V gemessen. Wie groß ist etwa die HF-Leistung des Senders?

A: Zirka 60 W

B: Zirka 340 W

C: Zirka 240 W

D: Zirka 480 W

Lösungsweg

  • gegeben: $U_A = \qty{15,3}{\volt}\text{ DC}$
  • gegeben: $U_F = \qty{0,23}{\volt}$
  • gegeben: $R = \qty{50}{\ohm}$ aus dem Messsystem
  • gesucht: $P_E$
$$\begin{split}U_S &= \frac{U_A}{2} + U_F\\ &= \frac{\qty{15,3}{\volt}}{2} + \qty{0,23}{\volt}\\ &= \qty{7,88}{\volt}\end{split}$$
  • berechnet: $U_{E,eff} = \qty{5,57}{\volt}$
  • gegeben: $R = \qty{50}{\ohm}$ aus dem Messsystem
  • gesucht: $P_E$
$$\begin{split}P_E &= \frac{(U_{E,eff} \cdot 10)^2}{R}\\ &= \frac{(\qty{5,57}{\volt} \cdot 10)^2}{\qty{50}{\ohm}}\\ &\approx \qty{60}{\watt}\end{split}$$

Feldstärkeanzeiger zur Leistungsmessung

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1) Kurze Zusammenfassung: Ein schematisches Schaltbild mit einer als „HF-Diode“ beschrifteten Diode in einer horizontalen Leitung „Antenne“, zwei Spulen, einem Kondensator „C“ und einem unten angeschlossenen Messinstrument „µA“.

2) Detaillierte Beschreibung: Oben verläuft eine durchgehende horizontale Leitung, auf deren rechter Seite ein Pfeil mit der Beschriftung „Antenne“ zeigt. In der Mitte dieser oberen Leitung ist ein Diodensymbol eingefügt und darüber steht „HF-Diode“. Von den beiden Anschlussknoten links und rechts der Diode führen jeweils senkrechte Leitungen nach unten, in die je eine Spule eingezeichnet ist (die Spulen liegen links und rechts symmetrisch). Unterhalb der Spulen sind die beiden senkrechten Leitungen weiterhin nach unten geführt und dort durch einen querliegenden Kondensator verbunden, der mit „C“ beschriftet ist. Ganz unten schließt ein rund gezeichnetes Messinstrument mit der Beschriftung „µA“ die beiden senkrechten Leitungen zu einer Rechteck-Schleife zusammen. Es sind keine Zahlenwerte angegeben, nur die genannten Textbeschriftungen „HF-Diode“, „Antenne“, „C“ und „µA“.
Abbildung NEAS-14.9.6: Feldstärkeanzeiger

AI613: Was stellt die folgende Schaltung dar?

A: Einfacher Peilsender

B: Feldstärkeanzeiger

C: Antennenimpedanzmesser

D: Resonanzmessgerät

Dummy-Load

  • Dummy Load wird für Abgleicharbeiten und Messungen an Sendern verwendet
  • Ist ein Lastwiderstand
  • Sendeleistung wird fast vollständig in Wärme umgesetzt
  • auch: Abschlusswiderstand oder künstliche Antenne

Abgleicharbeiten und Messungen

  • Immer an möglichst angepasster Antenne oder Dummy Load
  • Ansonsten kann die Reflektion der Leistung die Endstufe zerstören
VD111: Was ist bei Abgleicharbeiten und Messungen an Sendern im Hinblick auf die Aussendung zu beachten?

A: Das Antennenkabel muss fest angeschlossen sein.

B: Es darf nur mit halber Sendeleistung gesendet werden.

C: Das Sendergehäuse darf nicht geöffnet werden.

D: Es sind geeignete Maßnahmen zu treffen, die ein freies Abstrahlen von Signalen wirkungsvoll verhindern.

NJ202: Wie verhindern Sie beim Abgleichen Ihres selbstgebauten Senders Störungen anderer Funkverbindungen?

A: Ich verwende einen geeigneten Abschlusswiderstand (Dummy Load).

B: Ich sende nur mit halber Sendeleistung.

C: Ich versuche unnötige Modulation zu vermeiden.

D: Ich führe die Abstimmarbeiten auf einer sogenannten ISM-Frequenz aus.

NF107: Warum sollte ein Sender nie ohne angepasste Antenne oder Dummy Load betrieben werden?

A: Durch die absorbierte Leistung kann das Netzteil des Senders überlastet werden.

B: Durch die fehlende Last wird die Versorgungsspannung hochgeregelt, was zu Überspannungen führen kann.

C: Durch die reflektierte Welle könnte die Senderendstufe beschädigt werden.

D: Das Stehwellenmessgerät könnte beschädigt werden.

Abstimmen

  • Aussendungen zum Abstimmen lassen sich nicht vermeiden
  • Z. B. bei automatischen Anpassgeräten
  • So kurz wie möglich
  • Auf freier Frequenz
VD112: Unter welcher Bedingung ist das Aussenden eines unmodulierten oder ungetasteten Trägers zulässig?

A: Wenn die Übertragungsbedingungen keine weitreichenden Verbindungen zulassen

B: Sofern die Sendeleistung auf unter 1 W reduziert wird

C: Wenn es kurzzeitig erfolgt, z. B. zum Abstimmen

D: Sofern es sich um ein digitales Signal handelt

Dummy-Load II

Dummy-Load im HF-Bereich

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan aus einer Reihe von parallel und in Reihe geschalteten Widerständen

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei horizontale Leiter mit einer Reihe von parallel und in Reihe geschalteten Widerständen. Es sind vier vertikale Reihen von Widerständen zu sehen, die aus jeweils vier in Reihe geschalteten Widerständen bestehen. Zwischen der dritten und der vierten vertikalen Reihe von links sind beide horizontale Leiter gestrichelt eingezeichnet. Der untere horizontale Leiter ist links über einen vertikalen Leiter mit dem linken Anfangspunkt des oberen horizontalen Leiters verbunden. An dieser Stelle ist ein koaxialer Anschlusspunkt eingezeichnet, der mit „E“ beschriftet ist.
Abbildung NEAS-14.11.1: Dummy-Load aus mehreren Widerstandsketten

  • Identische Widerstandswerte sorgen für gleichmäßige Verteilung der Verlustleistung
  • Berechnung erfolgt nach dem Ohmschen Gesetz und den Regeln für Reihen- und Parallelschaltungen
AI601: Die Darstellung zeigt eine aus 150 Ohm / 1 W-Widerständen aufgebaute künstliche Antenne (Dummy Load). Mit dieser Kombination aus Reihen- und Parallelschaltung werden ca. 50 Ohm erreicht. Wie viele Widerstände werden für diesen Aufbau benötigt und welche Dauerleistung verträgt diese künstliche Antenne?

A: 48 Widerstände, 48 W

B: 48 Widerstände, 12 W

C: 12 Widerstände, 48 W

D: 16 Widerstände, 16 W

Lösungsweg

  • gegeben: $R = \qty{150}{\ohm}$
  • gegeben: $R_S = 4\cdot \qty{150}{\ohm} = \qty{600}{\ohm}$

Reihen mit je 4 Widerständen:

$$\frac{1}{R_{ges}} = n_S \cdot \frac{1}{R_S} \Rightarrow n_S = \frac{R_S}{R_{ges}} = \frac{\qty{600}{\ohm}}{\qty{50}{\ohm}} = 12$$ $$n = 4 \cdot n_S = 4 \cdot 12 = 48$$
$$P = n \cdot P_R = 48 \cdot \qty{1}{\watt} = \qty{48}{\watt}$$

Dummy-Load mit Messausgang

  • Kann zur indirekten Messung der Ausgangsleistung eines Senders verwendet werden
  • Spitzenwertgleichrichter wandelt HF-Spannung in Gleichspannung um
AI602: Eine künstliche Antenne (Dummy Load) verfügt über einen Messausgang, der intern an einen Spitzenwertgleichrichter angeschlossen ist. Wozu dient dieser Messausgang? Er dient ...

A: als Abgriff einer ALC-Regelspannung für die Sendeendstufe.

B: als Anschluss für einen Antennenvorverstärker.

C: zum Nachjustieren der Widerstände in der künstlichen Antenne.

D: zur indirekten Messung der Hochfrequenzleistung.

Messung der HF-Ausgangsleistung über Spannungsteiler

  • Dummy-Load mit Anzapfung ermöglicht grobe Leistungsbestimmung
  • HF-Teilspannung wird über Spannungsteiler-Verhältnis berechnet
  • Messung mit HF-Tastkopf und Multimeter möglich
AI603: Eine künstliche Antenne (Dummy Load) von 50 Ohm verfügt über eine Anzapfung bei 5 Ohm vom erdnahen Ende. Was könnte zur ungefähren Ermittlung der Senderausgangsleistung über diesen Messpunkt eingesetzt werden?

A: Digitalmultimeter mit HF-Tastkopf.

B: Stehwellenmessgerät mit Abschlusswiderstand.

C: Künstliche 50 Ohm-Antenne mit zusätzlichem HF-Dämpfungsglied.

D: Stehwellenmessgerät ohne Abschlusswiderstand.

Unerwünschte Aussendungen

  • Amateurfunkverordnung (AFuV): Unerwünschte Aussendungen auf das geringstmögliche Maß beschränken
  • Es gibt weitere gesetzliche Regelungen für konkrete Grenzwerte → Klasse A
NJ201: Ein Sender sollte so betrieben werden, dass ...

A: parasitäre Schwingungen vorhanden sind.

B: er keine unerwünschten Aussendungen hervorruft.

C: die Selbsterregung maximiert wird.

D: die Oberwellenabschirmung minimiert wird.

NF404: Welche Eigenschaft sollte ein hinter einem VHF-Sender geschaltetes Filter haben? Dieses sollte...

A: die Abstrahlung aller Nebenaussendungen zulassen.

B: alle Oberschwingungen durchlassen.

C: den gewünschten Frequenzbereich sperren.

D: den gewünschten Frequenzbereich durchlassen.

VD110: Welche Aussage trifft die Amateurfunkverordnung (AFuV) hinsichtlich unerwünschter Aussendungen?

A: Unerwünschte Aussendungen sind auf 40 dB bezogen auf das Nutzsignal zu beschränken.

B: Unerwünschte Aussendungen sind nicht zulässig.

C: Unerwünschte Aussendungen sind auf 60 dB bezogen auf das Nutzsignal zu beschränken.

D: Unerwünschte Aussendungen sind auf das geringstmögliche Maß zu beschränken.

Unerwünschte Aussendungen II

Oberwellen

  • Ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz
  • Entstehen durch Signalformen, die nicht sinusförmig sind, insbesondere bei Übersteuerung
  • Beeinträchtigung anderer Funkdienste
  • Können reduziert werden
EJ201: Welche Signalform sollte der Träger einer hochfrequenten Schwingung haben, um Störungen durch Oberwellen zu vermeiden?

A: sinusförmig

B: rechteckförmig

C: dreieckförmig

D: kreisförmig

EJ202: Wie kann man hochfrequente Störungen reduzieren, die durch Harmonische hervorgerufen werden? Sie können reduziert werden durch ein ...

A: Hochpassfilter.

B: ZF-Filter.

C: Oberwellenfilter.

D: Nachbarkanalfilter.

Tiefpassfilter

  • Nur Frequenzen unterhalb einer bestimmten Grenzfrequenz werden durchgelassen
  • Oberwellen können nicht passieren oder werden stark abgeschwächt
EJ204: Welches Filter wäre zwischen Senderausgang und Antenne eingeschleift am besten zur Verringerung der Oberwellenausstrahlungen geeignet?

A: Ein Hochpassfilter

B: Ein Sperrkreisfilter

C: Ein Tiefpassfilter

D: Ein Antennenfilter

EJ205: Um Oberwellenaussendungen eines UHF-Senders zu minimieren, sollte dem Gerät ...

A: ein Tiefpassfilter nachgeschaltet werden.

B: ein Hochpassfilter nachgeschaltet werden.

C: ein Notchfilter vorgeschaltet werden.

D: eine Bandsperre vorgeschaltet werden.

EJ206: Welche Schaltung wäre, zwischen Senderausgang und Antenne eingeschleift, am besten zur Verringerung der Oberwellenausstrahlungen geeignet?
A:
B:
C:
D:
EJ207: Welche Charakteristik sollte ein Filter zur Verringerung der Oberwellen eines KW-Senders haben?
A:
B:
C:
D:
EJ208: Welche Filtercharakteristik würde sich am besten für den Ausgang eines KW-Mehrband-Senders eignen?
A:
B:
C:
D:
EJ203: Was für ein Filter muss zwischen Transceiver und Antennenzuleitung eingefügt werden, um Oberwellen zu reduzieren?

A: NF-Filter

B: Hochpassfilter

C: Tiefpassfilter

D: CW-Filter

Hochpassfilter

  • Nur Frequenzen oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz werden durchgelassen
  • Werden im Empfängereingang verwendet, damit tiefe Frequenzen nicht stören

Bandpassfilter

  • Bei Einbandsendern
  • Sender im VHF/UHF/SHF-Bereich
  • Signale aus der Signalaufbereitung unterhalb der Sendefrequenz unterdrücken

Arbeitspunkt

  • Sender-Stufen und Leistungs-Endstufen sollen verzerrungsfrei arbeiten
  • Nach Veränderung des Arbeitspunkts auf Linearität (saubere Sinus-Verstärkung) prüfen
  • Aussendung auf Oberwellen prüfen
EF404: Wann sollte ein Sender auf mögliche Oberwellenaussendungen überprüft werden?

A: Vor jedem Sendebetrieb.

B: Wenn Splatter-Störungen zu hören sind.

C: Bei Empfang eines Störsignals.

D: Wenn der Arbeitspunkt der Endstufe neu justiert wurde.

Übersteuerung

  • Bei Übersteuerung von Sendern und Endstufen entstehen Nebenaussendungen
  • Diese stören benachbarte Stationen
  • Übersteuerung vermeiden
EJ213: Die Übersteuerung eines Leistungsverstärkers führt zu ...

A: lediglich geringen Verzerrungen beim Empfang.

B: einer besseren Verständlichkeit am Empfangsort.

C: einer Verringerung der Ausgangsleistung.

D: einem hohen Anteil an Nebenaussendungen.

EJ214: Ein SSB-Sender wird Störungen auf benachbarten Frequenzen hervorrufen, wenn ...

A: das Antennenkabel unterbrochen ist.

B: der Antennentuner falsch abgestimmt ist.

C: der Leistungsverstärker übersteuert wird.

D: die Ansteuerung der NF-Stufe zu gering ist.

Frequenzstabilität

  • Nicht stabile Oszillatoren können zu Aussendungen außerhalb der Bandgrenzen führen
  • Das kann benachbarte Stationen stören
  • Ursache z. B. Selbstbaugerät mit nicht quarzstabilisierten Oszillator
EJ216: Welche unerwünschte Auswirkung kann mangelhafte Frequenzstabilität eines Senders haben?

A: Verstärkte Oberwellenaussendung innerhalb der Bandgrenzen

B: Spannungsüberschläge in der Endstufe des Senders

C: Aussendungen außerhalb der Bandgrenzen

D: Überlastung der Endstufe des Senders

Bandbreite

  • Überschreitung der zulässigen Bandbreite kann insbesondere bei AFSK-modulierten FM-Sendern geschehen
  • Abhilfe durch Hub begrenzen
  • Oder Aussteuerung der NF reduzieren
  • Beachten bei Packet-Radio oder Digimodes
EJ212: Sie modulieren Ihren FM-Sender mit einem AFSK-Signal (Niederfrequenzumtastung). Wie können Sie die Bandbreite der Aussendung reduzieren? Durch ...

A: Anheben des NF-Pegels oder des Frequenzhubs

B: Absenken der Sendeleistung oder der ZF

C: Anheben der Sendeleistung oder der ZF

D: Absenken des NF-Pegels oder des Frequenzhubs

Unerwünschte Aussendungen III

Unerwünschte Aussendungen durch Mischprodukte

1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „f“ und einer vertikalen Achse „U“; in der Mitte eine schmale Kurve mit umgekehrter V-Form, deren Anfang und Ende bis in die Nähe der Nulllinie reichen. In der Mitte der Kurve eine gestrichelte vertikale Linie.

2) Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „U“. In der Mitte gibt es eine schmale Kurve mit umgekehrter V-Form, deren Anfang und Ende bis in die Nähe der Nulllinie reichen. In der Mitte der Kurve verläuft eine gestrichelte vertikale Linie. Es sind keine weiteren Beschriftungen oder Maße vorhanden.
Abbildung NEAS-14.14.1: Frequenzgang eines Bandpassfilters

AJ208: Die Oberschwingungen eines Einbandsenders sollen mit einem Ausgangsfilter ünterdrückt werden. Welcher Filterkurventyp wird benötigt?
A:
B:
C:
D:
AJ211: Wie wird vermieden, dass unerwünschte Mischprodukte aus dem Mischer in die Senderausgangsstufe gelangen?

A: Das Ausgangssignal des Mischers wird über ein breitbandiges Dämpfungsglied ausgekoppelt.

B: Das Ausgangssignal des Mischers wird über einen Hochpass ausgekoppelt.

C: Das Ausgangssignal des Mischers wird über einen Bandpass ausgekoppelt.

D: Das Ausgangssignal des Mischers wird von einer linearen Klasse-A-Treiberstufe verstärkt.

AJ209: Welches Filter sollte hinter einen VHF-Sender geschaltet werden, um die unerwünschte Aussendung von Subharmonischen und Harmonischen auf ein Mindestmaß zu begrenzen?

A: Tiefpassfilter

B: Notchfilter

C: Hochpassfilter

D: Bandpass

Harmonische und Oberwellen

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1) Kurze Zusammenfassung: Spektraldiagramm mit Amplitude A über Frequenz f, einem hohen Grundton bei f0 und gelben Oberwellen bei 2f0, 3f0 und 4f0, ergänzt durch seitliche Linien und die Beschriftungen „NA“ und „Oberwellen (OW)“.

2) Detaillierte Beschreibung: Ein Koordinatensystem mit nach oben gerichteter y‑Achse „A“ und nach rechts gerichteter x‑Achse „f“. In der Mitte steht ein schmaler, hoher schwarzer Linienpeak bei „f0“, darunter die Beschriftung „f0“ sowie „1 Harm.“. Links und rechts davon sind symmetrische graue Seitenformen/‑linien dargestellt. Noch weiter außen stehen zwei kurze orangefarbene Striche, jeweils mit roter Beschriftung „NA“. Über dem Bereich sind mehrere hellgraue doppelpfeilige Abstandspfeile mit der Aufschrift „f0“ eingezeichnet; sie spannen zwischen senkrechten, punktierten Hilfslinien aufeinanderfolgende Frequenzabstände ab. Rechts vom Grundton stehen drei gelbe, senkrechte Linienpeaks an den Positionen der Oberwellen; deren Höhe nimmt nach rechts ab. Über diesem Bereich steht in gelber Schrift „Oberwellen (OW)“. Unter den gelben Linien sind die Beschriftungen „1. OW 2 Harm.“, „2. OW 3 Harm.“ und „3. OW 4 Harm.“ zu lesen.
Abbildung NEAS-14.14.2: Oberwellen (OW), Harmonische (Harm.) und Nebenaussendungen (NA)

AJ204: Die dritte Harmonische einer 29,5 MHz-Aussendung fällt in ...

A: den FM-Rundfunkbereich.

B: den 2 m-Amateurfunkbereich.

C: den D-Netz-Mobilfunkbereich.

D: den UKW-Betriebsfunk-Bereich.

Lösungsweg

  • gegeben: $f = \qty{29,5}{\mega\hertz}$
  • gegeben: $n = 3$
  • gegeben: Radiobereich: $\qtyrange{88,5}{108,0}{\mega\hertz}$
$$f \cdot n = \qty{29,5}{\mega\hertz} \cdot 3 = \qty{88,5}{\mega\hertz}$$
AJ203: Auf welche Frequenz müsste ein Empfänger eingestellt werden, um die dritte Oberwelle einer 7,20 MHz-Aussendung erkennen zu können?

A: 28,80 MHz

B: 21,60 MHz

C: 14,40 MHz

D: 36,00 MHz

Lösungsweg

  • gegeben: $f = \qty{7,20}{\mega\hertz}$
  • gegeben: $n = 4$
  • gesucht: 3. Oberwelle
$$f \cdot n = \qty{7,20}{\mega\hertz} \cdot 4 = \qty{28,80}{\mega\hertz}$$

Entstehung von Oberwellen

1) Kurzbeschreibung: Diagramm aus einem rechteckigen Gitter und einer Kurve mit abgeflachten Maxima und Minima.

2) Ausführliche Beschreibung: Das Diagramm zeigt ein rechteckiges Gitter bestehend aus sieben vertikalen und sieben horizontalen Gitterlinien. Die Achsen haben keine Beschriftung. Die Kurve beginnt links an der mittleren Gitterlinie, steigt an bis zu einem Maximum unterhalb der sechsten horizontalen Gitterlinie von unten. Hier gibt es eine kleine horizontale Abflachung, bevor die Kurve spiegelbildlich zu einem Minimum oberhalb der zweiten horizontalen Gitterlinie abfällt. Auch hier gibt es eine kleine horizontale Abflachung. Danach steigt die Kurve wieder zu einem Maximum mit Abflachung an und endet danach am rechten Bildrand in der Mitte.
Abbildung NEAS-14.14.3: Übersteuertes Signal

AJ207: Worauf deutet die folgende Wellenform der Ausgangsspannung eines Leistungsverstärkers hin?

A: Der Verstärker wird übersteuert und erzeugt Oberschwingungen.

B: Die Schutzdioden im Empfängerzweig begrenzen das Ausgangssignal.

C: Vor dem Modulator erfolgt eine Hubbegrenzung.

D: Das Ansteuersignal ist zu schwach, um den Verstärker voll auszusteuern.

Sperrkreise zur Unterdrückung

  • Unterdrückung einzelner Oberwellen oder Harmonischer
  • Sperrkreis: Dämpft genau eine Frequenz maximal
  • Andere Frequenzen werden nahezu ungehindert durchgelassen
AJ210: Was wird eingesetzt, um die Abstrahlung einer spezifischen Harmonischen wirkungsvoll zu begrenzen?

A: Ein Hochpassfilter am Eingang der Senderendstufe

B: Eine Gegentaktendstufe

C: Ein Hochpassfilter am Senderausgang

D: Ein Sperrkreis am Senderausgang

Nebenaussendungen

  • Tritt in unmittelbarer Nähe zum Sendesignal auf
  • Durch Filter schwer zu unterdrücken
  • Entstehung durch übersteuerte Mikrofonverstärkung
  • Verbreitert ungewollt das Sendesignal (Nebenaussendung, Nebenprodukte, „Splatter“)
AJ219: Was passiert, wenn bei einem SSB-Sender die Mikrofonverstärkung zu hoch eingestellt wurde?

A: Es werden mehr Oberschwingungen der Sendefrequenz erzeugt, die als unerwünschte Ausstrahlung Splattern auf den benachbarten Frequenzen hervorrufen.

B: Die Gleichspannungskomponente des Ausgangssignals erhöht sich, wodurch der Wirkungsgrad des Senders abnimmt.

C: Es werden mehr Nebenprodukte der Sendefrequenz erzeugt, die als unerwünschte Ausstrahlung Störungen hervorrufen.

D: Es werden mehr Subharmonische der Sendefrequenz erzeugt, die als unerwünschte Ausstrahlung Splattern auf den benachbarten Frequenzen hervorrufen.

Störungen durch unstabile Versorgungsspannung

  • Schlechte Netzteile erzeugen Brummspannung
  • Kann zu AM-Aussendungen führen
  • NF-Einstreuungen beeinflussen Sender
  • Besonders bei älteren Sendern problematisch
AJ222: Durch Addition eines Störsignals zur Versorgungsspannung der Senderendstufe wird ...

A: NBFM erzeugt.

B: PM erzeugt.

C: FM erzeugt.

D: AM erzeugt.

AJ223: Wenn der Stromversorgung einer HF-Endstufe NF-Signale überlagert sind, kann dies eine (zusätzliche) unerwünschte Modulation der Sendefrequenz erzeugen. Um welche unerwünschte Modulation handelt es sich?

A: NBFM

B: FM

C: SSB

D: AM

Gesetzliche Grenzwerte für Oberwellen und Nebenaussendungen

  • Funkamateure müssen Grenzwerte einhalten
  • Zwei Frequenzbereiche mit unterschiedlichen Anforderungen

HF-Bereich ($\qtyrange{1,7}{35}{\mega\hertz}$)

  • Dämpfung mindestens $\qty{40}{\dB}$
  • Signalleistung über $\qty{0,25}{\micro\watt}$ relevant
AJ224: Was gilt beim Sendebetrieb für unerwünschte Aussendungen im Frequenzbereich zwischen 1,7 und 35 MHz? Sofern die Leistung einer unerwünschten Aussendung ...

A: 1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.

B: 1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 50 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.

C: 0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 40 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.

D: 0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.

VHF/UHF/SHF-Bereich ($\qtyrange{50}{1000}{\mega\hertz}$)

  • Dämpfung mindestens $\qty{60}{\dB}$
  • Signalleistung über $\qty{0,25}{\micro\watt}$ relevant
AJ225: Was gilt beim Sendebetrieb für unerwünschte Aussendungen im Frequenzbereich zwischen 50 und 1000 MHz? Sofern die Leistung einer unerwünschten Aussendung ...

A: 1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.

B: 1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 50 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.

C: 0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.

D: 0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 40 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.

Elektromagnetische Verträglichkeit

Beim Senden

Funkwellen von

  • von Antennen
  • von Transceivern
  • von Zuleitungen

Beim Senden

Einhalten der Schutzanforderungen zur Gewährleistung der elektromagnetischen Verträglichkeit im Sinne des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG)

VC118: Was muss ein Funkamateur beim Betrieb seiner Amateurfunkstelle in Bezug auf die elektromagnetische Verträglichkeit beachten?

A: Der Funkamateur muss die Schutzanforderungen zur Gewährleistung der elektromagnetischen Verträglichkeit im Sinne des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) einhalten.

B: Die Amateurfunkstelle muss von einem zertifizierten Elektromeister auf die Einhaltung der elektromagnetischen Verträglichkeit geprüft werden. Das Abnahmeprotokoll ist für die BNetzA bereitzuhalten.

C: Der Funkamateur benötigt für seine Amateurfunkstelle eine aktuelle Verträglichkeitsbescheinigung der BNetzA.

D: Die Amateurfunkstelle darf nur aus baumustergeprüften Funkgeräten bestehen, die den Anforderungen des Gesetzes über Funkanlagen (FuAG) entsprechen.

Beim Empfang

Funkamateur darf Störfestigkeit der eigenen Geräte selbst bestimmen. Die Abweichung vom EMVG ist ein Privileg.

VC120: Darf der Funkamateur bei Selbstbaugeräten von den grundlegenden Anforderungen zur Störfestigkeit im Sinne des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) abweichen?

A: Nein, die Störfestigkeit ist vorgegeben und muss eingehalten werden.

B: Ja, er kann den Grad der Störfestigkeit seiner Geräte selbst bestimmen.

C: Ja, aber nur in Richtung Verbesserung der Störfestigkeit

D: Nein, selbstgebaute Amateurfunkgeräte müssen im Bezug auf Störfestigkeit kommerziell hergestellten Geräten entsprechen.

VC119: Was gilt hinsichtlich der Störfestigkeit der Amateurfunkstelle nach dem Wortlaut des Amateurfunkgesetzes (AFuG)?

A: Der Funkamateur darf von den grundlegenden Anforderungen nach dem Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) abweichen und kann den Grad der Störfestigkeit seiner Amateurfunkstelle selbst bestimmen.

B: Der Funkamateur muss seine Amateurfunkstelle im Abstand von 2 Jahren einer Störfestigkeitsprüfung durch die BNetzA unterziehen lassen.

C: Amateurfunkstellen sind hinsichtlich ihrer Störfestigkeit anderen Betriebsmitteln gleichgestellt.

D: Amateurfunkstellen müssen elektromagnetische Störungen durch andere Betriebsmittel hinnehmen, selbst wenn diese nicht den grundlegenden Anforderungen nach dem Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) entsprechen.

Maßnahmen

Zur Einhaltung der vorgeschriebenen elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV)

  • Abschirmen
  • Erden

Schutz vor Störungen in beide Richtungen

NK101: In Bezug auf EMV sollten HF-Stufen ...

A: gut abgeschirmt werden.

B: nur kapazitive Auskopplungen enthalten.

C: in Kunststoff eingehüllt werden.

D: eine besonders abgeschirmte Masseleitung erhalten.

NJ101: Alle Geräte, die HF-Ströme übertragen, sollten ...

A: durch Kunststoffabdeckungen geschützt sein.

B: möglichst gut geschirmt sein.

C: nicht geerdet sein.

D: über das Stromversorgungsnetz geerdet sein.

NK102: Um eine Amateurfunkstelle in Bezug auf EMV zu optimieren, ...

A: sollten alle hochohmigen Erdverbindungen entfernt werden.

B: sollten alle Einrichtungen mit einer guten HF-Erdung versehen werden.

C: sollte der Sender mit der Abwasserleitung im Haus verbunden werden.

D: sollte der Sender mit der Wasserleitung im Haus verbunden werden.

Störungen vermeiden

Gründe für Störungen

  • Unerwünschte Frequenzanteile, die nicht ausreichend unterdrückt werden
  • Unzureichend abgeschirmte oder unzureichend geerdete Geräte
  • Die gewünschten Aussendungen selber

Störung

1) Kurzbeschreibung: Schematische Zeichnung mit einer Antenne auf der linken Seite mit nach rechts abgehenden Funkwellen und der Frequenzangabe „f = 145,9 MHz“; auf der rechten Seite ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Frequenzangabe „f = 582–590 MHz“ und „DVB-T2 Kanal 35“.

2) Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit der Beschriftung „f = 145,9 MHz“. Von ihr gehen nach rechts Funkwellen aus. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Beschriftung „f = 582–590 MHz“ und „DVB-T2 Kanal 35“.
Abbildung NEAS-14.16.1: Störung des DVB-T2-Empfang eines Fernsehers durch die Oberschwingung einer Amateurfunkaussendung

Störende Beeinflussung

1) Kurzbeschreibung: Schematische Zeichnung mit einer Antenne auf der linken Seite mit nach rechts abgehenden Funkwellen und der Frequenzangabe „f = 21 MHz“; auf der rechten Seite ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Frequenzangabe „f = 470–690 MHz“.

2) Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit der Beschriftung „f = 21 MHz“. Von ihr gehen nach rechts Funkwellen aus. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Beschriftung „f = 470–690 MHz“.
Abbildung NEAS-14.16.2: Einstrahlung über die Empfangsantenne
1) Kurzbeschreibung: Schematische Zeichnung mit einer Antenne auf der linken Seite mit nach rechts abgehenden Funkwellen und der Frequenzangabe „f = 145 MHz“; auf der rechten Seite ein „TV“-Gerät.

2) Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit der Beschriftung „f = 145 MHz“. Von ihr gehen nach rechts Funkwellen aus. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät.
Abbildung NEAS-14.16.3: Direkteinstrahlung in ein Gerät

Umgang mit Störungen

  • Nachbarschaftskonflikte vermeiden
  • Höflich Hilfe zur Entstörung anbieten
NJ102: Welche Reaktion ist angebracht, wenn ihr Nachbar sich über Störungen beklagt?

A: Er sollte höflich darauf hingewiesen werden, dass es an seiner eigenen Einrichtung liegt.

B: Er sollte darauf hingewiesen werden, dass Sie hierfür nicht zuständig sind.

C: Sie bieten an, das örtlich zuständige Hauptzollamt zu benachrichtigen.

D: Sie bieten höflich an, die erforderlichen Prüfungen in die Wege zu leiten.

Ursachenforschung

  • Prüfen auf Behebung mit eigenen Mitteln
  • Falls Ursache nicht ermittelt oder Störung nicht beseitigt werden kann → Nachbarn auf Funkstörungsannahme der BNetzA (24/7 ☎ 0228 14 15 16) hinweisen
VE302: Welche Reaktion ist angebracht, wenn Störungen im Fernseh- oder Rundfunkempfang beim Nachbarn nicht mit den zur Verfügung stehenden Mitteln beseitigt werden können?

A: Der Nachbar sollte darauf hingewiesen werden, dass Sie hierfür nicht zuständig sind.

B: Der Nachbar sollte höflich darauf hingewiesen werden, dass es an seiner eigenen Einrichtung liegt.

C: Sie empfehlen dem Nachbarn höflich, sich an die Bundesnetzagentur zur Prüfung der Störungsursache zu wenden.

D: Sie benachrichtigen ihren Amateurfunkverband.

Ermittlung

  • Kann einige Zeit in Anspruch nehmen
  • Zur Wahrung des Nachbarschaftsfriedens Sendeleistung reduzieren
VE301: Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle wird der Rundfunkempfang eines Nachbarn gestört. Welche Maßnahme kann der Funkamateur zur Wahrung des nachbarschaftlichen Friedens noch vor Einschaltung der Bundesnetzagentur durchführen?

A: Er kann die Sendeleistung vorläufig reduzieren.

B: Er schaltet am Transceiver Passband-Tuning ein.

C: Er macht ausschließlich Split-Betrieb.

D: Er macht ausschließlich DX-Betrieb.

Überprüfung

Falls Amateurfunkaussendungen die Ursache der Probleme sind, wird in drei Fälle unterschieden

1. Fall

  • Amateurfunkanlage wird nicht vorschriftsmäßig betrieben
  • Ggf. Anordnung einer kostenpflichtigen Betriebseinschränkung durch BNetzA
  • Möglich ist eine Begrenzung der Sendeleistung

2. Fall

  • Amateurfunkanlage wird vorschriftsmäßig betrieben
  • Feldstärke am betroffenen Gerät ist kleiner als Verträglichkeit durch die Störfestigkeit
  • Betroffenes Gerät hält Störfestigkeit nicht ein
  • Verantwortung zur Behebung liegt beim Betreiber des betroffenen Geräts
  • Funkamateur darf Sendebetrieb unverändert fortsetzen
VE305: Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle auf 145,550 MHz wird der UKW-Rundfunkempfänger eines Nachbarn durch Direkteinstrahlung beeinträchtigt. Eine Überprüfung ergibt, dass der Funkamateur am Ort des beeinträchtigten Empfängers eine Feldstärke erzeugt, die den in der Norm empfohlenen Grenzwert für die Störfestigkeit von Geräten nicht erreicht. Was folgt daraus für den Funkamateur?

A: Er hat seine Sendeleistung so einzurichten, dass der Empfang nicht mehr beeinträchtigt wird.

B: Er kann seine Sendeleistung uneingeschränkt erhöhen.

C: Er kann seinen Funkbetrieb fortsetzen.

D: Er hat den Betrieb seiner Amateurfunkstelle einzustellen.

VE306: Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle auf 144,250 MHz wird der Kabelfernsehempfang eines Nachbarn beeinträchtigt. Eine Überprüfung ergibt, dass der Funkamateur am Ort der beeinträchtigten Empfangsanlage eine Feldstärke erzeugt, die den in der Norm empfohlenen Grenzwert für die Störfestigkeit von Kabelverteilanlagen nicht erreicht. Was folgt daraus für den Funkamateur?

A: Er hat seine Sendeleistung so einzurichten, dass der Empfang nicht mehr beeinträchtigt wird.

B: Er kann seinen Funkbetrieb fortsetzen.

C: Er hat den Betrieb seiner Amateurfunkstelle einzustellen.

D: Er kann seine Sendeleistung uneingeschränkt erhöhen.

3. Fall

  • Amateurfunkanlage wird vorschriftsmäßig betrieben
  • Betroffenes Gerät hält Störfestigkeit ein
  • Konfliktfall: BNetzA ist befugt, eine Lösung in Zusammenarbeit mit allen Beteilgten herzustellen
VE303: Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle auf 145,550 MHz wird der UKW-Rundfunkempfang eines Nachbarn beeinträchtigt. Eine Überprüfung ergibt, dass sowohl die Amateurfunkstelle als auch die Rundfunkempfangsanlage vorschriftsmäßig betrieben werden. Womit muss der Funkamateur rechnen?

A: Mit behördlichen Abhilfemaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Beteiligten

B: Mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren mit Betriebsverbot und Bußgeld auf der Grundlage des AFuG

C: Mit der Durchführung behördlicher Maßnahmen nach dem AFuG, wobei dem Funkamateur die Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst entzogen werden kann

D: Mit einer gebührenpflichtigen Betriebseinschränkung oder einem vollständigen Betriebsverbot für seine Amateurfunkstelle

VE304: Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle wird der Fernsehempfang eines Nachbarn beeinträchtigt. Eine Überprüfung ergibt, dass sowohl das Fernsehgerät als auch die Amateurfunkstelle die Vorschriften einhalten und Nachbesserungen nicht mehr möglich sind. Wozu ist die BNetzA in diesem Fall befugt?

A: Zum sofortigen Widerruf der Zulassung zum Amateurfunkdienst

B: Zur Einleitung eines Bußgeldverfahrens

C: Die BNetzA kann Abhilfemaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Beteiligten veranlassen.

D: Die BNetzA hat diesbezüglich keine Befugnisse.

Anordnungen der BNetzA ohne Zusammenarbeit

  • Zum Schutz von Empfangs- und Sendegeräten, die Sicherheitszwecken dienen
  • Zum Schutz öffentlicher Telekommunikationsnetze, also beispielsweise dem Telefonnetz
  • Zum Schutz von Leib und Leben einer Person oder Sachen von bedeutendem Wert

Störende Beeinflussung elektronischer Geräte I

  • Starke Sender führen zu unterschiedlichen Störungen und Beeinflussungen von elektronischen Geräten und Anlagen
  • Ziel: Störungen vermeiden oder Ursachen durch Gegenmaßnahmen beseitigen

Einströmung

  • Hochfrequenz gelangt durch Leitungen oder Kabel in ein Gerät
  • Zum Beispiel über die Netzleitung, Antennenleitung, Lautsprecherkabel
EJ101: In welchem Fall spricht man von Einströmungen? Einströmungen liegen dann vor, wenn Hochfrequenz ...

A: über Leitungen oder Kabel in ein Gerät gelangt.

B: über das ungenügend abgeschirmte Gehäuse in die Elektronik gelangt.

C: wegen eines schlechten Stehwellenverhältnisses wieder zum Sender zurück strömt.

D: über nicht genügend geschirmte Kabel zum Anpassgerät geführt wird.

Einstrahlung

  • Hochfrequenz gelangt wegen ungenügend geschirmten Gehäuse in die Elektronik
  • Führt dort zu Störungen
EJ102: In welchem Fall spricht man von Einstrahlungen bei EMV? Einstrahlungen liegen dann vor, wenn die Hochfrequenz ...

A: wegen eines schlechten Stehwellenverhältnisses wieder zum Sender zurück strahlt.

B: über das ungenügend abgeschirmte Gehäuse in die Elektronik gelangt.

C: über nicht genügend geschirmte Kabel zum gestörten Empfänger gelangt.

D: über Leitungen oder Kabel in das gestörte Gerät gelangt.

Störende Beeinflussung

  • Kann trotz gesetzeskonformen Betrieb eines Senders beim Empfänger in Nähe auftreten
  • Garagentorsteuerungen oder Funk-Autoschlüssel funktionieren nicht mehr wie gewohnt
  • Störung von LED-Leuchten
EJ103: Bereits durch die Aussendung des reinen Nutzsignals können in benachbarten Empfängern Störungen beim Empfang anderer Frequenzen auftreten. Dabei handelt es sich um eine ...

A: Übersteuerung oder störende Beeinflussung.

B: hinzunehmende Störung.

C: Störung durch unerwünschte Aussendungen.

D: Störung durch unerwünschte Nebenaussendungen.

EJ112: Welches Gerät kann durch Aussendungen eines Amateurfunksenders störende Beeinflussungen zeigen?

A: LED-Lampe mit Netzanschluss

B: Staubsauger mit Kollektormotor

C: Dampfbügeleisen mit Bimetall-Temperaturregler

D: Antennenrotor mit Wechselstrommotor

EJ113: Wie kommen Geräusche aus den Lautsprechern einer abgeschalteten Stereoanlage möglicherweise zustande?

A: Durch Gleichrichtung starker HF-Signale in der NF-Endstufe der Stereoanlage.

B: Durch Gleichrichtung der ins Stromnetz eingestrahlten HF-Signale an den Dioden des Netzteils.

C: Durch eine Übersteuerung des Tuners mit dem über die Antennenzuleitung aufgenommenen HF-Signal.

D: Durch Gleichrichtung abgestrahlter HF-Signale an PN-Übergängen in der NF-Vorstufe.

Intermodulation

  • Beim Auftreten von mehreren starken Empfangssignalen
  • Z. B. TV-Sender und starke Amateurfunkstation in der Nachbarschaft
  • Führt zu unerwünschten Oberwellen und deren Mischprodukten
  • Durch Intermodulation werden Phantomsignale hervorgerufen
EJ120: Welche Empfangs-Effekte werden durch Intermodulation hervorgerufen?

A: Es treten Phantomsignale auf, die bei Abschalten einer der beteiligten Mischfrequenzen verschwindet.

B: Das Nutzsignal wird mit einem anderen Signal moduliert und dadurch verständlicher.

C: Es treten Phantomsignale auf, die selbst bei Einschalten eines Abschwächers in den HF-Signalweg nicht verschwinden.

D: Dem Empfangssignal ist ein pulsierendes Rauschen überlagert, das die Verständlichkeit beeinträchtigt.

Oxidation

  • Korrodierte Kontakte (Metall-Oxide) zwischen Metallen bilden Nichtlinearitäten durch Gleichricht-Effekte
  • Unerwünschte Mischprodukte auf der Sende- und Empfangsseite
  • Kann zu Störungen im Fernseh- und Rundfunkempfang führen
EJ121: Ein korrodierter Anschluss an der Fernseh-Empfangsantenne des Nachbarn kann in Verbindung mit ...

A: dem Signal naher Sender parametrische Schwingungen erzeugen, die einen überhöhten Nutzsignalpegel hervorrufen.

B: Einstreuungen aus dem Stromnetz durch Intermodulation Bild- und Tonstörungen hervorrufen.

C: dem Signal naher Sender unerwünschte Mischprodukte erzeugen, die den Fernsehempfang stören.

D: dem Oszillatorsignal des Fernsehempfängers unerwünschte Mischprodukte erzeugen, die den Fernsehempfang stören.

Erforderliche Sendeleistung

  • Stets nur die für eine zufriedenstellende Kommunikation erforderliche Sendeleistung verwenden
  • Zur Vermeidung von Störungen von Geräten
EJ104: Um die Störwahrscheinlichkeit zu verringern, sollte die benutzte Sendeleistung ...

A: auf das für eine zufriedenstellende Kommunikation erforderliche Minimum eingestellt werden.

B: nur auf den zulässigen Pegel eingestellt werden.

C: auf die für eine zufriedenstellende Kommunikation erforderlichen 100 W eingestellt werden.

D: die Hälfte des maximal zulässigen Pegels betragen.

EJ105: Bei einem Wohnort in einem Ballungsgebiet empfiehlt es sich, während der abendlichen Fernsehstunden ...

A: nur mit einer Hochgewinn-Richtantenne zu senden.

B: mit keiner höheren Leistung zu senden, als für eine sichere Kommunikation erforderlich ist.

C: nur mit effektiver Leistung zu senden.

D: die Antenne unterhalb der Dachhöhe herabzulassen.

Übersteuerung

  • Hohe Feldstärken durch hohe Sendeleistungen oder im Strahlungsbereich einer Antenne
  • Empfänger und Empfangsstufen können übersteuert werden
  • Verringert die Empfängerempfindlichkeit bis hin zur Blockierung
EJ106: Eine 432 MHz-Sendeantenne mit hohem Gewinn ist unmittelbar auf eine Fernseh-Empfangsantenne gerichtet. Dies führt ggf. zu ...

A: Eigenschwingungen des 432 MHz-Senders.

B: dem Durchschlag des TV-Antennenkoaxialkabels.

C: einer Übersteuerung eines TV-Empfängers.

D: Problemen mit dem 432 MHz-Empfänger.

EJ107: Wodurch können Sie die Übersteuerung eines Empfängers erkennen?

A: Zeitweilige Blockierung der Frequenzeinstellung

B: Rückgang der Empfindlichkeit

C: Empfindlichkeitssteigerung

D: Auftreten von Pfeifstellen im gesamten Abstimmungsbereich

Weitere Maßnahmen

  • Verringerung der Sendeleistung führt nicht immer zum Erfolg
  • Das gestörte Gerät oder die Zuleitung könnte nicht genügend abgeschirmt sein
EJ108: Wie sollte ein Abschirmgehäuse für HF-Baugruppen beschaffen sein?

A: Kunststoffgehäuse mit niedriger Dielektrizitätszahl

B: Metallblech unter der HF-Baugruppe

C: Kunststoffgehäuse mit hoher Dielektrizitätszahl

D: Möglichst geschlossenes Metallgehäuse

EJ109: Falls sich eine Kurzwellen-Sendeantenne in der Nähe und parallel zu einer 230 V-Wechselstromleitung befindet, ...

A: könnte erhebliche Überspannung im Netz erzeugt werden.

B: können harmonische Schwingungen erzeugt werden.

C: können Hochfrequenzströme ins Netz eingekoppelt werden.

D: kann 50 Hz-Modulation aller Signale auftreten.

EJ111: Um die Störwahrscheinlichkeit im eigenen Haus zu verringern, empfiehlt es sich vorzugsweise ...

A: für Sendeantennen eine separate HF-Erdleitung zu verwenden.

B: die Amateurfunkgeräte mittels des Schutzleiters zu erden.

C: Sendeantennen auf dem Dachboden zu errichten.

D: die Amateurfunkgeräte mit einem Wasserrohr zu verbinden.

Nachbarschaftshilfe

  • Hilfe dem Nachbarn anbieten
  • Nur als letztes Mittel die Behörde einschalten
EJ124: Die Bemühungen, die durch eine in der Nähe befindliche Amateurfunkstelle hervorgerufenen Fernsehstörungen zu verringern, sind fehlgeschlagen. Als nächster Schritt ist ...

A: die zuständige Außenstelle der Bundesnetzagentur um Prüfung der Gegebenheiten zu bitten.

B: die Rückseite des Fernsehgeräts zu entfernen und das Gehäuse zu erden.

C: der Sender an die Bundesnetzagentur zu senden.

D: ein Fernsehtechniker des Fachhandwerks um Prüfung des Fernsehgeräts zu bitten.

Filter

  • Sowohl auf Seite des störenden Geräts als auch auf Seiten des gestörten Geräts einbauen
  • Oberwellenaussendungen unterdrücken
  • Hochpass oder Bandpass auf Empfängerseite
  • Übersteuerrung wird minimiert
EJ116: Ein 28 MHz-Sender beeinflusst den Empfänger eines DVB-T2-Fernsehgerätes über dessen Antenneneingang. Was sollte zur Abhilfe vor den Antenneneingang des Fernsehgerätes eingeschleift werden?

A: Ein Hochpassfilter

B: Eine UHF-Bandsperre

C: Ein UHF-Abschwächer

D: Ein Tiefpassfilter

EJ117: Eine KW-Amateurfunkstelle verursacht im Sendebetrieb in einem in der Nähe betriebenen Fernsehempfänger Störungen. Welches Filter schleifen Sie in das Fernsehantennenkabel ein, um die Störwahrscheinlichkeit zu verringern?
A:
B:
C:
D:

Mantelwellensperren

  • Sendesignal der Amateurfunkstation wird über den Schirm von Koaxialkabeln oder Zuleitungen in Empfänger oder Geräte in örtlicher Nähe eingekoppelt
  • Mantelwellensperren in Zuleitungen von Geräten einbauen
  • Auch Drossel genannt
  • Ringkerne oder Klappferrite
  • Weitere Möglichkeit: Verwendung von geschirmten Steuerkabeln
EJ118: Durch eine Mantelwellendrossel in einem Fernseh-Antennenzuführungskabel ...

A: werden niederfrequente Störsignale unterdrückt.

B: werden alle Wechselstromsignale unterdrückt.

C: wird Netzbrummen unterdrückt.

D: werden Gleichtakt-HF-Störsignale unterdrückt.

EJ119: Die Signale eines 144 MHz-Senders werden in das Koax-Antennenkabel eines UKW-/DAB-Rundfunkempfängers induziert und verursachen Störungen. Eine Möglichkeit zur Verringerung der Störungen besteht darin, ...

A: das Abschirmgeflecht am Antennenstecker des Empfängers abzuklemmen.

B: die Erdverbindung des Senders abzuklemmen.

C: den 144 MHz-Sender mit einem Tiefpassfilter auszustatten.

D: eine Mantelwellendrossel in das Kabel vor dem Rundfunkempfänger einzubauen.

EJ115: In einem Einfamilienhaus wird die Türsprechanlage durch den Betrieb eines nahen Senders gestört. Eine Möglichkeit zur Verringerung der Beeinflussungen besteht darin, ...

A: für die Türsprechanlage eine Leitung mit versilberten Kupferdrähten zu verwenden.

B: für die Türsprechanlage eine Leitung mit niedrigerem Querschnitt zu verwenden.

C: die Länge des Kabels der Türsprechanlage zu verdoppeln.

D: für die Türsprechanlage ein geschirmtes Verbindungskabel zu verwenden.

EJ114: Bei der Musik-Anlage des Nachbarn wird Einströmung in die NF-Endstufe festgestellt. Eine mögliche Abhilfe wäre ...

A: geschirmte Lautsprecherleitungen zu verwenden.

B: ein NF-Filter in das Koaxialkabel einzuschleifen.

C: ein geschirmtes Netzkabel für den Receiver zu verwenden.

D: einen Serienkondensator in die Lautsprecherleitung einzubauen.

Logbuch

  • Wenn die Funkanlage als Störquelle vermutet wird
  • Freiwilligen Nachweis führen
  • Ausschluss der Amateurfunkanlage als Störquelle
EJ122: Ihr Nachbar beklagt sich über Störungen seines Fernsehempfangs und vermutet ihre Amateurfunkaussendungen als Ursache. Welcher erste Schritt bietet sich an?

A: Sie überprüfen, ob der Nachbar sein Fernsehgerät ordnungsgemäß angemeldet hat.

B: Sie verweisen den Nachbarn auf die Angebote von Internet-Streamingplattformen.

C: Sie überprüfen den zeitlichen Zusammenhang der Störungen mit ihren Aussendungen.

D: Sie empfehlen die Erdung des Fernsehgerätes durch einen örtlichen Fachhändler.

Schlechte Empfangsverhältnisse

  • Z. B. TV-Zimmerantenne für Empfang
  • Verwendung einer Außenantenne mit entsprechenden Vorfiltern
EJ123: Beim Betrieb eines 2 m-Senders wird bei einem Nachbarn ein Fernsehempfänger gestört, der mit einer Zimmerantenne betrieben wird. Zur Behebung des Problems ...

A: einen Vorverstärker in die Antennenleitung einzuschleifen.

B: ein doppelt geschirmtes Koaxialkabel für die Antennenleitung zu verwenden.

C: den Fernsehrundfunkempfänger zu wechseln.

D: schlagen Sie dem Nachbarn vor, eine außen angebrachte Fernsehantenne zu installieren.

Störende Beeinflussung elektronischer Geräte II

Untersuchung von Störungen an Geräten

  • Systematisches Abstecken der Anschlüsse
  • Prüfung, ob Störung noch vorhanden ist
  • Ursache: Einströmungen oder Direkteinstrahlung

Netzfilter gegen Einströmungen

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei horizontalen Leitern und jeweils einem Anschlusspunkt links und rechts; in beiden horizontalen Leitern jeweils eine Spule; links und rechts davon zwei parallel geschaltete Kondensatoren zwischen beiden horizontalen Leitern.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus einem Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei horizontalen Leitern und jeweils einem Anschlusspunkt links und rechts. In beiden horizontalen Leitern gibt es jeweils eine Spule (Schaltzeichen mit Halbbögen nach oben und durchgestrichener Linie). Links und rechts davon sind zwei parallel geschaltete Kondensatoren zwischen beiden horizontalen Leitern eingezeichnet.
Abbildung NEAS-14.18.1: Tiefpassfilter

AJ116: Ein Nachbar beschwert sich über Störungen seines Fernsehempfängers, die allerdings auch bei abgezogener TV-Antenne auftreten. Die Störungen fallen zeitlich mit den Übertragungszeiten des Funkamateurs zusammen. Als erster Schritt ...

A: ist der EMV-Beauftragte des RTA um Prüfung des Fernsehgeräts zu bitten.

B: ist ein Netzfilter im Netzkabel des Fernsehgerätes, möglichst nahe am Gerät, vorzusehen.

C: ist das Fernsehgerät und der Sender von der Bundesnetzagentur zu überprüfen.

D: ist die Rückseite des Fernsehgeräts zu entfernen und das Gehäuse zu erden.

AJ117: Falls nachgewiesen wird, dass Störungen über das Stromversorgungsnetz in Geräte eindringen, ist wahrscheinlich ...

A: die Entfernung der Erdung und Neuverlegung des Netzanschlusskabels erforderlich.

B: die Benachrichtigung des zuständigen Stromversorgers erforderlich.

C: der Einbau eines Netzfilters erforderlich.

D: der Austausch des Netzteils erforderlich.

AJ118: Welches der nachfolgenden Filter könnte vor einem Netzanschlusskabel eingeschleift werden, um darüber fließende HF-Ströme wirksam zu dämpfen?
A:
B:
C:
D:

Schirmung von Eigenbauempfängern

  • Empfangsstörungen durch schlechte Schirmung
  • Empfänger in geerdetes Metallgehäuse einbauen
  • Besonders wichtig bei SDR-Technik
AJ105: Ein starkes HF-Signal gelangt unmittelbar in die ZF-Stufe des Rundfunkempfängers des Nachbarn. Dieses Phänomen wird als ...

A: Direktabsorption bezeichnet.

B: Direktmischung bezeichnet.

C: HF-Durchschlag bezeichnet.

D: Direkteinstrahlung bezeichnet.

AJ103: Beim Betrieb eines digitalen Eigenbau-Funkempfängers ist dessen Empfang erheblich beeinträchtigt. Dies kann verbessert werden, indem die Leiterplatte ...

A: in einem geerdeten Metallgehäuse untergebracht wird.

B: in einem Kunststoffgehäuse untergebracht wird.

C: über kunststoffisolierte Leitungen angeschlossen wird.

D: in Epoxydharz eingegossen wird.

Störpotential unterschiedlicher Betriebsarten

  • CW und SSB erzeugen Störungen durch schnelle Amplitudenänderungen
  • HF wird an Basis-Emitter-Übergängen gleichgerichtet
  • Demodulierte NF hörbar in Lautsprechern
AJ107: Welche Modulationsverfahren haben das größte Potenzial, einen NF-Verstärker zu beeinflussen, der eine unzureichende Störfestigkeit aufweist?

A: Einseitenbandmodulation (SSB) und Frequenzmodulation (FM).

B: Einseitenbandmodulation (SSB) und Morsetelegrafie (CW).

C: Frequenzumtastung (FSK) und Morsetelegrafie (CW).

D: Frequenzmodulation (FM) und Frequenzumtastung (FSK).

AJ106: In einem NF-Verstärker erfolgt die unerwünschte Gleichrichtung eines HF-Signals überwiegend ...

A: an einem Kupferdraht.

B: an der Verbindung zweier Widerstände.

C: an der Lautsprecherleitung.

D: an einem Basis-Emitter-Übergang.

Schutz von DVB-T Empfängern

  • Hochpassfilter schützt vor starken Signalen
  • Wirksam nur bei passiven Antennen
  • Unselektive Vorverstärker sind besonders störanfällig
  • Filter vor Verstärker notwendig bei aktiven Antennen
  • Einfügedämpfung sollte $\le\qtyrange{2}{3}{\dB}$ sein
AJ113: In der Nähe eines 144 MHz-Senders befindet sich die passive Antenne eines DVB-T2-Fernsehempfängers. Es kommt zu einer Übersteuerung des Empfängers. Das Problem lässt sich durch den Einbau eines ...

A: Tiefpassfilters bis 460 MHz in das Antennenzuführungskabel des Fernsehempfängers lösen.

B: 460 MHz-Notchfilters hinter dem Tuner des Fernsehempfängers lösen.

C: Hochpassfilters ab 460 MHz in das Antennenzuführungskabel des Fernsehempfängers lösen.

D: Bandpassfilters für das 2 m-Band vor dem Tuner des Fernsehempfängers lösen.

AJ114: Die Einfügedämpfung im Durchlassbereich eines passiven Hochpassfilters für ein Fernsehantennenkabel sollte ...

A: mindestens 80 bis 100 dB betragen.

B: mindestens 40 bis 60 dB betragen.

C: höchstens 10 bis 15 dB betragen.

D: höchstens 2 bis 3 dB betragen.

AJ108: Ein unselektiver TV-Antennen-Verstärker wird am wahrscheinlichsten ...

A: auf Grund von Netzeinwirkungen beim Betrieb eines nahen Senders störend beeinflusst.

B: durch Übersteuerung mit dem Signal eines nahen Senders störend beeinflusst.

C: auf Grund seiner zu niedrigen Verstärkung beim Betrieb eines nahen Senders störend beeinflusst.

D: durch Einwirkungen auf die Gleichstromversorgung beim Betrieb eines nahen Senders störend beeinflusst.

Tiefpassfilter für Kurzwellensender

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- Zusammenfassung: Ein Spektrumanalysator misst ein schwarzes, rechteckiges HF-Gehäuse auf einer Laborwerkbank über zwei Koaxkabel.

- Detaillierte Beschreibung: Links steht ein weiß-grauer Rigol DSA815 (Beschriftung „Spectrum Analyzer 9 kHz–1.5 GHz“) mit Farbdisplay und vielen Tasten sowie einem großen Drehknopf. Auf dem Display ist ein schwarzes Messraster mit einer gelben Kurve zu sehen; ein Marker ist bei etwa 32,5 MHz eingeblendet und zeigt rund −3 dB an. Unten rechts am Gerät sind zwei koaxiale Anschlüsse belegt; von dort führen zwei schwarze Koaxkabel zu einem mattschwarzen, rechteckigen Metallgehäuse mit Koaxbuchsen an beiden Stirnseiten und Befestigungslaschen, das vorne auf der grünlichen Tischoberfläche liegt. Auf dem Tisch liegen außerdem zwei kleine, runde schwarze Kappen. Im Hintergrund sind eine Steckdose, ein Kippschalter mit Leuchte und Kabelkanäle an der Wand zu sehen.
Abbildung NEAS-14.18.2: Tiefpassfilter für Kurzwelle mit Frequenzgang

AJ112: Welche Filter sollten im Störungsfall vor die einzelnen Leitungsanschlüsse eines UKW-, DAB- und TV-Empfängers oder anderer angeschlossener Geräte eingeschleift werden, um Kurzwellensignale zu dämpfen?

A: Je ein Tiefpassfilter bis 40 MHz unmittelbar vor dem Antennenanschluss und in das Netzkabel der gestörten Geräte.

B: Eine Bandsperre für die entsprechenden Empfangsbereiche unmittelbar vor dem Antennenanschluss und ein Tiefpassfilter bis 40 MHz in das Netzkabel der gestörten Geräte.

C: Ein Bandpassfilter für 30 MHz mit 2 MHz Bandbreite unmittelbar vor dem Antennenanschluss und ein Tiefpassfilter bis 30 MHz in das Netzkabel der gestörten Geräte.

D: Ein Hochpassfilter ab 40 MHz vor dem Antennenanschluss und zusätzlich je eine hochpermeable Ferritdrossel vor alle Leitungsanschlüsse der gestörten Geräte.

AJ104: Um die Möglichkeit unerwünschter Abstrahlungen mit Hilfe eines angepassten Antennensystems zu verringern, empfiehlt es sich ...

A: mit einem hohen Stehwellenverhältnis zu arbeiten.

B: einen Antennentuner und/oder ein Filter zu verwenden.

C: die Netzspannung mit einem Bandpass für die Nutzfrequenz zu filtern.

D: nur vertikal polarisierte Antennen zu verwenden.

Störungen durch starke Amateurfunksignale

  • Empfangsstörungen bei DAB, TV und UKW
  • Ursache: Übersteuerung des Empfängereingangs
  • Verringerung der Empfindlichkeit oder komplette Ausfälle
AJ110: Das Sendesignal eines VHF-Senders verursacht Empfangsstörungen in einem benachbarten DAB-Radio. Ein möglicher Grund hierfür ist ...

A: die unterschiedliche Polarisation von VHF-Sende- und DAB-Empfangsantenne.

B: eine nicht ausreichende Oberwellenunterdrückung des VHF-Senders.

C: eine Übersteuerung des Empfängereingangs des DAB-Radios.

D: eine zu große Hubeinstellung am VHF-Sender.

AJ111: Wie können sich störende Beeinflussungen in digitalen Rundfunkempfängern (DAB+) äußern?

A: Der Rundfunkempfang bleibt einwandfrei, da die digitale Fehlerkorrektur alle Störungen eliminiert.

B: Der Empfänger produziert Störgeräusche und/oder schaltet stumm.

C: Die Lautstärke des Rundfunkempfangs schwankt sehr stark.

D: Die Differenz zwischen Störsignalfrequenz und der Abtastfrequenz ist im Gerätelautsprecher hörbar.

AJ109: Ein SSB-Sender bei 432,2 MHz erzeugt an einer Richtantenne, welche unmittelbar auf die DVB-T2-Fernsehantenne des Nachbarn gerichtet ist, eine effektive Strahlungsleistung von 1,8 kW ERP. Dies führt gegebenenfalls ...

A: zur Erzeugung von parasitären Schwingungen.

B: zur Übersteuerung der Vorstufe des Fernsehgerätes.

C: zu unerwünschten Reflexionen des Sendesignals.

D: zu Störungen der IR-Fernbedienung des Fernsehgerätes.

Minimierung von Störungen durch Sendeleistung

  • Betrieb mit minimal erforderlicher Leistung
  • Vermeidung von unnötigen Störungen
AJ101: Um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, andere Stationen zu stören, sollte die benutzte Sendeleistung ...

A: auf das für eine zufriedenstellende Kommunikation erforderliche Minimum eingestellt werden.

B: auf die für eine zufriedenstellende Kommunikation erforderlichen 750 W eingestellt werden.

C: die Hälfte des maximal zulässigen Pegels betragen.

D: auf den maximal zulässigen Pegel eingestellt werden.

Abblockkondensatoren gegen HF-Störungen

  • Ableitung von HF gegen Masse
  • Keramik-Kondensatoren am besten geeignet
  • Elektrolyt- und Kunststoffkondensatoren ungeeignet
  • Kombination mit Tantal-Kondensatoren möglich
  • Erdung mit niedriger Impedanz notwendig
AJ119: Welche Art von Kondensatoren sollte zum Abblocken von HF-Spannungen vorzugsweise verwendet werden? Am besten verwendet man ...

A: Tantalkondensatoren.

B: Keramikkondensatoren.

C: Aluminium-Elektrolytkondensatoren.

D: Polykarbonatkondensatoren.

AJ102: Eine wirksame HF-Erdung sollte im genutzten Frequenzbereich ...

A: induktiv gekoppelt sein.

B: über eine hohe Impedanz verfügen.

C: über eine niedrige Impedanz verfügen.

D: über eine hohe Reaktanz verfügen.

Hochfrequenz-Drosseln in Stromversorgungen

  • Blockieren hochfrequente Einströmungen
  • Verhindern HF-Rückströmungen in die Stromversorgung
  • Eigenkapazitäten können Nebenresonanzen erzeugen
  • Nebenresonanzen beeinflussen HF-Stufen negativ
  • Verstärker können unerwünschte Rückkopplungen erhalten
AJ214: In HF-Schaltungen können Nebenresonanzen durch die ...

A: Eigenresonanz der HF-Drosseln hervorgerufen werden.

B: Stromversorgung hervorgerufen werden.

C: Widerstandseigenschaft einer Drossel hervorgerufen werden.

D: Sättigung der Kerne der HF-Spulen hervorgerufen werden.

Störungen beim Empfang

Suche im eigenen Haushalt

Häufige Ursachen

  • Wechselrichter von Solaranlagen
  • Schaltnetzteile
  • LED-Leuchten
  • Powerline Communication
VE307: Der Empfang Ihrer Amateurfunkstation ist auf allen Bändern gestört. Welche Maßnahme sollten Sie als erstes ergreifen?

A: Die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur telefonisch oder per E-Mail informieren.

B: Störquellen im eigenen Haushalt suchen, z. B. Steckernetzteile, LED-Lampen, Computer und Bildschirme.

C: Das Intruder Monitoring eines Amateurfunkverbandes informieren.

D: Den Empfangsbetrieb sofort einstellen und z. B. auf Sendebetrieb umstellen.

Hinnehmbare Störungen

  • Versuchen, die Grenzwerte von Geräten in der Nachbarschaft festzustellen
  • Werden die Grenzwerte (EMVG und FuAG) eingehalten, muss die Störung hingenommen werden
  • Evtl. hat der Nachbar Kooperationsbereitschaft zur Behebung
VE308: Muss ein Funkamateur eine Störung seines Empfangs durch andere Geräte hinnehmen?

A: Er muss Störungen nicht hinnehmen.

B: Er muss die Störungen grundsätzlich hinnehmen, wenn die störenden Geräte den Anforderungen des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) oder des Funkanlagengesetzes (FuAG) genügen.

C: Er muss die Störungen in jedem Fall hinnehmen.

D: Er muss die Störungen grundsätzlich hinnehmen, wenn das störende Gerät von erheblicher Bedeutung für den Betreiber ist (z. B. von einer Alarmanlage).

BNetzA einbeziehen

  • Über Funkstörannahme der Bundesnetzagentur
  • Protokoll über Störungen erstellen
  • Zeitpunkt, Art und vermutete Quelle
VE309: Der Empfang Ihrer Amateurfunkstation ist wiederkehrend gestört. Die Ursache liegt nicht in Ihrem Haushalt. Sie wollen die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur informieren. Wie sollten Sie die Bearbeitung durch die Behörde unterstützen?

A: Ich dränge auf ein schnelles Ausrücken des Prüf- und Messdienstes und frage regelmäßig telefonisch nach dem Stand.

B: Ich fertige ein Protokoll mit Zeitpunkt und Art der Störungen an und benenne die vermutete Quelle.

C: Ich sende bei jedem einzelnen Auftreten der Störung eine E-Mail.

D: Ich sammele die Kontaktdaten aller Nachbarn und melde diese per E-Mail.

Remote-Station

Remote-Betrieb von Funkstationen

  • Besteht aus mehreren Funktionsblöcken
  • Moderne Geräte integrieren teilweise mehrere Blöcke
  • Trennung zwischen Operator und Remote-Standort

Blockschaltbild einer Remote-Station

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Kurzfassung: Blockdiagramm mit drei nummerierten Blöcken (1, 2, 3), einer mittigen „Netzwerk“-Wolke und einer Antenne rechts, verbunden durch gerichtete Pfeile.

Detaillierte Beschreibung: Von links nach rechts: ein quadratischer Block mit der Ziffer „1“. Rechts davon eine wolkenförmige Darstellung mit der Beschriftung „Netzwerk“. Zwischen Block „1“ und der „Netzwerk“-Wolke verläuft ein horizontaler Doppelpfeil. Von der „Netzwerk“-Wolke führt ein nach rechts gerichteter Pfeil zu einem weiteren quadratischen Block mit der Ziffer „2“. Zwischen Block „2“ und einem rechts anschließenden Block mit der Ziffer „3“ verläuft eine horizontale Verbindung mit Pfeilen in beide Richtungen. Oberhalb dieser Verbindung stehen in drei Zeilen die Texte: „Audio (NF) RX“, „Audio (NF) TX“, „Steuer- und Kontrollsignale“. Vom rechten Rand des Blocks „3“ führt eine horizontale Leitung zu einem Antennensymbol (V-förmiger Strahler über einem kurzen Mast). Hintergrund ist weiß, weitere Beschriftungen oder Achsen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.20.1: Blockschaltbild Remote Betrieb

Computer und Bedienteil des Operators (Block 1)

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Kurzfassung: Blockdiagramm mit drei nummerierten Blöcken (1, 2, 3), einer mittigen „Netzwerk“-Wolke und einer Antenne rechts, verbunden durch gerichtete Pfeile.

Detaillierte Beschreibung: Von links nach rechts: ein quadratischer Block mit der Ziffer „1“. Rechts davon eine wolkenförmige Darstellung mit der Beschriftung „Netzwerk“. Zwischen Block „1“ und der „Netzwerk“-Wolke verläuft ein horizontaler Doppelpfeil. Von der „Netzwerk“-Wolke führt ein nach rechts gerichteter Pfeil zu einem weiteren quadratischen Block mit der Ziffer „2“. Zwischen Block „2“ und einem rechts anschließenden Block mit der Ziffer „3“ verläuft eine horizontale Verbindung mit Pfeilen in beide Richtungen. Oberhalb dieser Verbindung stehen in drei Zeilen die Texte: „Audio (NF) RX“, „Audio (NF) TX“, „Steuer- und Kontrollsignale“. Vom rechten Rand des Blocks „3“ führt eine horizontale Leitung zu einem Antennensymbol (V-förmiger Strahler über einem kurzen Mast). Hintergrund ist weiß, weitere Beschriftungen oder Achsen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.20.2: Blockschaltbild Remote Betrieb

Netzwerk

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Kurzfassung: Blockdiagramm mit drei nummerierten Blöcken (1, 2, 3), einer mittigen „Netzwerk“-Wolke und einer Antenne rechts, verbunden durch gerichtete Pfeile.

Detaillierte Beschreibung: Von links nach rechts: ein quadratischer Block mit der Ziffer „1“. Rechts davon eine wolkenförmige Darstellung mit der Beschriftung „Netzwerk“. Zwischen Block „1“ und der „Netzwerk“-Wolke verläuft ein horizontaler Doppelpfeil. Von der „Netzwerk“-Wolke führt ein nach rechts gerichteter Pfeil zu einem weiteren quadratischen Block mit der Ziffer „2“. Zwischen Block „2“ und einem rechts anschließenden Block mit der Ziffer „3“ verläuft eine horizontale Verbindung mit Pfeilen in beide Richtungen. Oberhalb dieser Verbindung stehen in drei Zeilen die Texte: „Audio (NF) RX“, „Audio (NF) TX“, „Steuer- und Kontrollsignale“. Vom rechten Rand des Blocks „3“ führt eine horizontale Leitung zu einem Antennensymbol (V-förmiger Strahler über einem kurzen Mast). Hintergrund ist weiß, weitere Beschriftungen oder Achsen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.20.3: Blockschaltbild Remote Betrieb

Remote-Interface am Remote-Standort (Block 2)

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Kurzfassung: Blockdiagramm mit drei nummerierten Blöcken (1, 2, 3), einer mittigen „Netzwerk“-Wolke und einer Antenne rechts, verbunden durch gerichtete Pfeile.

Detaillierte Beschreibung: Von links nach rechts: ein quadratischer Block mit der Ziffer „1“. Rechts davon eine wolkenförmige Darstellung mit der Beschriftung „Netzwerk“. Zwischen Block „1“ und der „Netzwerk“-Wolke verläuft ein horizontaler Doppelpfeil. Von der „Netzwerk“-Wolke führt ein nach rechts gerichteter Pfeil zu einem weiteren quadratischen Block mit der Ziffer „2“. Zwischen Block „2“ und einem rechts anschließenden Block mit der Ziffer „3“ verläuft eine horizontale Verbindung mit Pfeilen in beide Richtungen. Oberhalb dieser Verbindung stehen in drei Zeilen die Texte: „Audio (NF) RX“, „Audio (NF) TX“, „Steuer- und Kontrollsignale“. Vom rechten Rand des Blocks „3“ führt eine horizontale Leitung zu einem Antennensymbol (V-förmiger Strahler über einem kurzen Mast). Hintergrund ist weiß, weitere Beschriftungen oder Achsen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.20.4: Blockschaltbild Remote Betrieb

Transceiver/Verstärker/Tuner/Antennenrotor (Block 3)

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Kurzfassung: Blockdiagramm mit drei nummerierten Blöcken (1, 2, 3), einer mittigen „Netzwerk“-Wolke und einer Antenne rechts, verbunden durch gerichtete Pfeile.

Detaillierte Beschreibung: Von links nach rechts: ein quadratischer Block mit der Ziffer „1“. Rechts davon eine wolkenförmige Darstellung mit der Beschriftung „Netzwerk“. Zwischen Block „1“ und der „Netzwerk“-Wolke verläuft ein horizontaler Doppelpfeil. Von der „Netzwerk“-Wolke führt ein nach rechts gerichteter Pfeil zu einem weiteren quadratischen Block mit der Ziffer „2“. Zwischen Block „2“ und einem rechts anschließenden Block mit der Ziffer „3“ verläuft eine horizontale Verbindung mit Pfeilen in beide Richtungen. Oberhalb dieser Verbindung stehen in drei Zeilen die Texte: „Audio (NF) RX“, „Audio (NF) TX“, „Steuer- und Kontrollsignale“. Vom rechten Rand des Blocks „3“ führt eine horizontale Leitung zu einem Antennensymbol (V-förmiger Strahler über einem kurzen Mast). Hintergrund ist weiß, weitere Beschriftungen oder Achsen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-14.20.5: Blockschaltbild Remote Betrieb

AF701: Sie wollen Remote-Betrieb mit dem im Blockdiagramm dargestellten Aufbau durchführen. Welche Geräte könnten Sie als Block 1 verwenden?

A: Tuner oder Transceiver

B: Computer oder Bedienteil

C: Verstärker oder Computer

D: Verstärker oder Netzteil

AF702: Sie wollen Remote-Betrieb mit dem im Blockdiagramm dargestellten Aufbau durchführen. Welche Geräte könnten Sie als Block 2 verwenden?

A: Computer oder Netzteil

B: Verstärker oder Netzteil

C: Remote-Tuner oder Transceiver

D: Computer oder Remote-Interface

AF704: Sie führen Telefonie im Remote-Betrieb mit dem dargestellten Aufbau durch. Welche Komponente wandelt Datenpakete aus dem Netzwerk in Audio- und Steuersignale für die Aussendung um?

A: Block 3

B: Block 2

C: Netzwerk

D: Block 1

AF703: Sie führen Telefonie im Remote-Betrieb mit dem dargestellten Aufbau durch. Welche Komponente wandelt Audio- und Steuersignale des Operators in Datenpakete für die Übertragung im Netzwerk um?

A: Netzwerk

B: Block 1

C: Block 3

D: Block 2

AF705: Sie führen Telefonie im Remote-Betrieb mit dem dargestellten Aufbau durch. Welche Komponente erzeugt den auszusendenden Hochfrequenzträger?

A: Netzwerk

B: Block 3

C: Block 2

D: Block 1

Verzögerungen im Remote-Betrieb

  • Netzwerk- und Verarbeitungszeiten führen zu Latenzen
  • Codierung und Decodierung von Audiosignalen verursachen Verzögerungen
  • Muss beim Funkbetrieb berücksichtigt werden
AF709: Welche technische Besonderheit bei der Nutzung einer Remote-Station wirkt sich auf den Funkbetrieb aus?

A: Die Impedanz der Netzwerkverkabelung ist kleiner als 50 Ohm.

B: Die Signale kommen zu früh an.

C: Die Signale kommen verzögert an.

D: Die Impedanz der Netzwerkverkabelung ist größer als 50 Ohm.

AF710: Was bedeutet Latenz im Zusammenhang mit Remote-Betrieb?

A: Der vorübergehende Ausfall der Verbindung zwischen Nutzer und Remote-Station

B: Eine begrenzte Sprachqualität durch Kompression der Sprachübertragung

C: Die zeitliche Verzögerung bei der Übertragung zwischen Nutzer und Remote-Station

D: Eine begrenzte Datenübertragungsrate der Netzwerkverbindung zur Funkstation

Watchdog zur Überwachung der Remote-Station

  • Verhindert unkontrollierten Zustand bei Verbindungsabbruch
  • Regelmäßiger Austausch von Datenpaketen zwischen Station und Operator
  • Bei fehlender Rückantwort wechselt der Transceiver in sicheren Zustand
AF708: Wodurch kann bei Remote-Betrieb verhindert werden, dass der Sender trotz Ausfall der Verbindung zwischen Operator und Remote-Station dauerhaft auf Sendung bleibt?

A: Watchdog

B: VOX-Schaltung beim Operator

C: Unterbrechungsfreie Spannungsversorgung

D: Firewall

Fernabschaltung der Stromversorgung

  • Transceiver kann in einen undefinierten Zustand geraten
  • Versorgungsspannung sollte aus der Ferne abschaltbar sein
  • Lösung: IP-Steckdose zur Steuerung über das Netzwerk
AF707: Sie führen FM-Sprechfunk über Ihre Remote-Station durch. Aufgrund einer Fehlfunktion des Transceivers reagiert dieser nicht mehr auf Steuersignale. Wie können Sie die Sendung sofort beenden?

A: Fernabschalten der Versorgungsspannung, z. B. mittels IP-Steckdose

B: Herunterfahren des Internetrouters auf der Remoteseite

C: Herunterfahren des Internetrouters auf der Kontrollseite

D: Unterbrechen des Audio-Streams, z. B. durch Abschalten des VPNs

Störungen durch den Transceiver

  • Remote-Station kann durch eigene Signale gestört werden
  • Entsprechende Maßnahmen zur Entstörung erforderlich
AF706: Sie nutzen Ihre weit entfernte Remote-Station. Es kommt zu problematischer Einstrahlung oder Einströmung durch ihre eigene Aussendung. Was kann dadurch beeinträchtigt werden?

A: Das Mikrofon oder der Lautsprecher des Operators

B: Das lokale Netzwerk des Operators

C: Die Abspannung der Antennenanlage

D: Der Transceiver oder dort befindliche Komponenten für die Fernsteuerung

Fragen?


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