Wellenausbreitung

Navigationshilfe

Diese Navigationshilfe zeigt die ersten Schritte zur Verwendung der Präsention. Sie kann mit ⟶ (Pfeiltaste rechts) übersprungen werden.

Navigation

Zwischen den Folien und Abschnitten kann man mittels der Pfeiltasten hin- und herspringen, dazu kann man auch die Pfeiltasten am Computer nutzen.

Navigationspfeile für die Präsentation

Weitere Funktionen

Mit ein paar Tastenkürzeln können weitere Funktionen aufgerufen werden. Die wichtigsten sind:

F1
Help / Hilfe
o
Overview / Übersicht aller Folien
s
Speaker View / Referentenansicht
f
Full Screen / Vollbildmodus
b
Break, Black, Pause / Ausblenden der Präsentation
Alt-Click
In die Folie hin- oder herauszoomen

Übersicht

Die Präsentation ist zweidimensional aufgebaut. Dadurch sind in Spalten die einzelnen Abschnitte eines Kapitels und in den Reihen die Folien zu den Abschnitten.

Tippt man ein „o“ ein, bekommt man eine Übersicht über alle Folien des jeweiligen Kapitels. Das hilft sich zunächst einen Überblick zu verschaffen oder sich zu orientieren, wenn man das Gefühlt hat sich „verlaufen“ zu haben. Die Navigation erfolgt über die Pfeiltasten.

Referentenansicht

Referentenansicht

Tippt man ein „s“ ein, bekommt man ein neues Fenster, die Referentenansicht.

Indem man „Layout“ auswählt, kann man zwischen verschieden Anordnungen der Elemente auswählen.

Praxistipps zur Referentenansicht

  • Wenn man mit einem Projektor arbeitet, stellt man im Betriebssystem die Nutzung von 2 Monitoren ein: Die Referentenansicht wird dann zum Beispiel auf dem Laptop angezeigt, während die Teilnehmer die Präsentation angezeigt bekommen.
  • Bei einer Online-Präsentation, wie beispielsweise auf TREFF.darc.de präsentiert man den Browser-Tab und navigiert im „Speaker View“ Fenster.
  • Die Referentenansicht bezieht sich immer auf ein Kapitel. Am Ende des Kapitels muss sie geschlossen werden, um im neuen Kapitel eine neue Referentenansicht zu öffnen.
  • Um mit dem Mauszeiger etwas zu markieren oder den Zoom zu verwenden, muss mit der Maus auf den Bildschirm mit der Präsentation gewechselt werden.

Vollbild

Tippt man ein „f“ ein, wird die aktuelle Folie im Vollbild angezeigt. Mit „Esc“ kann man diesen wieder verlassen.

Das ist insbesondere für den Bildschirm mit der Präsentation für das Publikum praktisch.

Ausblenden

Tippt man ein „b“ ein, wird die Präsentation ausgeblendet.

Sie kann wie folgte wieder eingeblendet werden:

  • Durch klicken in das Fenster.
  • Durch nochmaliges Drücken von „b“.
  • Durch klicken der Schaltfläche „Resume presentation:
Schaltfläche für Resume Presentation

Zoom

Bei gedrückter Alt-Taste und einem Mausklick in der Präsentation wird in diesen Teil hineingezoomt. Das ist praktisch, um Details von Schaltungen hervorzuheben. Durh einen nochmaligen Mausklick zusammen mit Alt wird wieder herausgezoomt.

Das Zoomen funktioniert nur im ausgewählten Fenster. Die Referentenansicht ist hier nicht mit dem Präsenationsansicht gesynct.

Wellenausbreitung

Je nach Frequenz breitet sich eine Funkwelle anders über unseren Planeten aus.

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurzfassung: Halbkreisförmiges Schichten-Diagramm über der „Erde“ mit farbigen Bögen, den Beschriftungen „Troposphäre“, „D‑Region“, „E‑Region“, „F1 + F2‑Regionen“, Höhenangaben in Kilometern, einer Doppelpfeil-Markierung „Ionosphäre“ und einem Hinweis „Sporadic‑E“.

2) Detailbeschreibung: Unten liegt ein blau gefüllter Halbkreis mit der Aufschrift „Erde“, darüber folgen konzentrische, nach außen hin breiter werdende Bögen: direkt über der Erde ein hellblauer Bogen (beschriftet „Troposphäre“), darüber ein grauer Bogen („D‑Region“), darüber ein gelber Bogen („E‑Region“) und ganz außen ein lachs‑ bis orangefarbener Bogen („F1 + F2‑Regionen“). Links verläuft schräg nach oben eine Achse mit der Beschriftung „Höhe [km]“ und den Skalenangaben (von unten nach oben) „bis 10“, „50‑90“, „90‑130“, „130‑400“. Rechts neben den Bögen stehen die vier Schichtbezeichnungen übereinander: „Troposphäre“, „D‑Region“, „E‑Region“, „F1 + F2‑Regionen“. Oberhalb der mittleren Bögen zeigt ein senkrechter Doppelpfeil mit der Beschriftung „Ionosphäre“ auf den Bereich mehrerer dieser Schichten. Von rechts zeigt eine Linie mit der Beschriftung „Sporadic‑E“ auf eine kleine, oval hervorgehobene Fläche innerhalb des gelben „E‑Region“-Bogens.
Abbildung NEAS-3.1.1: Ionosphäre, Troposhäre und Sporadic-E

Funkhorizont

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurz: Eine schematische Zeichnung zeigt eine dicke, wellige schwarze Linie mit den Beschriftungen S, E1, E2, E3 und E4; von der linken Spitze gehen drei rote, leicht abwärts geneigte Geraden nach rechts zu markierten Punkten.

Details: Über die ganze Breite verläuft eine dicke, unregelmäßig wellige schwarze Linie (mehrere Hügel und Täler). Auf dem linken ersten Hügel befindet sich ein kurzer senkrechter Strich mit einem kleinen, nach unten zeigenden, ungefüllten Dreieck; darunter steht die Beschriftung „S“. Von der Spitze dieses linken Zeichens starten drei rote, gerade Linien, die fächerförmig nach rechts führen: eine nahezu horizontal, eine leicht abwärts und eine stärker abwärts. Entlang der weiteren Wellen sind an mehreren Positionen ähnliche kleine, nach unten zeigende, ungefüllte Dreiecke an kurzen senkrechten Markierungen eingezeichnet. Unter der Linie sind von links nach rechts die Textbeschriftungen „S“, „E1“, „E2“, „E3“ und „E4“ platziert. Die roten Geraden verlaufen über die schwarze Kontur hinweg und treffen jeweils in der Nähe solcher Dreieck-Markierungen ein; die oberste rote Linie reicht weit nach rechts bis in den Bereich der Beschriftungen „E3“/„E4“. Achsen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-3.2.1: Ausbreitung

  • Sichtverbindung für zuverlässige Funkverbindungen auf VHF, UHF und darüber
  • Hohe Gebäude oder Berge stören
  • Je höher die Antenne, umso größer die Reichweite
  • Weite Verbindungen von Bergen statt aus dem Tal
NH301: Wie weit etwa reicht der Funkhorizont im UKW-Bereich über den geografischen Horizont hinaus? Er reicht etwa ...

A: bis zu viermal so weit.

B: doppelt so weit.

C: 15 % weiter.

D: halb so weit.

NH303: In dem folgenden Geländeprofil sei S ein Sender im 2 m-Band. Welche der Empfangsstationen E1 bis E4 wird das Signal des Senders wahrscheinlich am besten empfangen?

A: $\text{E}_1$

B: $\text{E}_2$

C: $\text{E}_3$

D: $\text{E}_4$

NH302: Wie wirkt sich die Antennenhöhe auf die Reichweite einer UKW-Verbindung aus? Die Reichweite steigt mit zunehmender Antennenhöhe, weil ...

A: sie näher an der Ionosphäre ist.

B: dadurch steiler abgestrahlt werden kann.

C: die quasi-optische Sichtweite zunimmt.

D: in höheren Luftschichten die Temperatur sinkt.

Troposphärische Inversionsbildung

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Schematische Darstellung von übereinander liegenden Luftschichten über einer Stadtsilhouette mit den Beschriftungen „Sehr kalte Luft“, „Warme Luft“ und „Kalte Luft“, vier weißen Pfeilen und einer blauen Wellenlinie.

Detailbeschreibung: Unten eine schwarze Stadtsilhouette mit verschieden hohen Gebäuden, Türmen und Antennen vor hellblauem Hintergrund. In diesem unteren Bereich steht mittig in blauer Schrift „Kalte Luft“, darüber verläuft von links nach rechts eine gleichmäßige blaue Wellenlinie. Eine waagerechte Trennkante teilt das Bild in unteren und oberen Teil. Im oberen Teil zeigt ein Farbverlauf von gelb am unteren Rand über grünlich zu kräftigem Blau nach oben. In der gelblichen Zone steht mittig in roter Schrift „Warme Luft“. Direkt darüber liegen zwei dünne, parallele, waagerechte weiße Linien. Im obersten dunkelblauen Bereich steht in weißer Schrift „Sehr kalte Luft“. Von oben nach unten sind vier weiße, geschwungene Pfeile eingezeichnet, deren Spitzen in Richtung der gelblichen Zone zeigen.
Abbildung NEAS-3.3.1: Troposhärische Inversionsbildung, Schichten unterschiedlicher Temperatur liegen aufeinander, an der Grenze der Schichten werden Funkwellen im VHF-Bereich reflektiert

NH304: Welcher Effekt ist normalerweise für die Ausbreitung eines VHF-Signals über 800 bis 1 000 km verantwortlich?

A: Atmosphärische Absorption

B: Troposphärische Inversionsbildung

C: Reflexion an der Mondoberfläche

D: Bodenwellenausbreitung

Troposphäre II

Begriffe

Im folgenden Kapitel werden mehrere Begriffe verwendet, die vorab erklärt werden

  • Beugung: Wellen werden an einem Hindernis abgelenkt
  • Streuung: Ablenkung der Wellen durch Interaktion von Teilchen
  • Reflexion: Gleichgerichtete Streuung
  • Brechung oder Refraktion: Ablenkung der Wellen durch Änderung der Ausbreitungsgeschwindigkeit durch ein anderes Medium mit anderer Dichte
  • Bereits bekannt: Die für den Amateurfunk relevanten Schichten in der Atmosphäre
  • In der Troposphäre finden Erscheinungen des Wetters statt

DX in VHF/UHF

  • Überhorizontverbindungen bei VHF/UHF entstehen durch Beugung, Reflexion und Streuung in der Troposphäre
  • Bereiche mit unterschiedlicher Temperatur und Dichte

Troposphärische Inversionsbildung

  • Schichten unterschiedlicher Temperatur liegen aufeinander
  • An der Grenze der Schichten werden Funkwellen im VHF-Bereich reflektiert
  • Ermöglichen Funkverbindungen mit Stationen in rund 800 bis 1000 km Entfernung
  • Troposphärische Inversionsbildung tritt hauptsächlich im Frühjahr und Herbst auf
EH301: Was ist die "Troposphäre"? Die Troposphäre ist der Teil der Atmosphäre, ...

A: in dem es zur Bildung sporadischer E-Regionen kommen kann.

B: der sich über den Tropen befindet.

C: in welchem Aurora-Erscheinungen auftreten können.

D: in der die Erscheinungen des Wetters stattfinden.

EH302: Überhorizontverbindungen im VHF/UHF-Bereich kommen u. a. zustande durch ...

A: Polarisationsdrehungen in der Troposphäre an Gewitterfronten.

B: Beugung, Reflexion und Streuung der Wellen an troposphärischen Bereichen unterschiedlicher Temperatur und Dichte.

C: Beugung, Reflexion und Streuung der Wellen in der Troposphäre durch das Auftreten sporadischer D-Regionen.

D: Polarisationsdrehungen in der Troposphäre bei hoch liegender Bewölkung.

EH303: Für VHF-Weitverkehrsverbindungen wird hauptsächlich die ...

A: troposphärische Ausbreitung genutzt.

B: Oberflächenwellenausbreitung genutzt.

C: Bodenwellenausbreitung genutzt.

D: ionosphärische Ausbreitung genutzt.

Troposphäre III

  • Überreichweiten können im VHF-Bereich durch troposphärische Inversionsschichten auftreten
  • Diese Schichten entstehen an Übergängen zwischen warmen und kalten Luftschichten
  • Funkwellen können von diesen Schichten reflektiert werden und über größere Entfernungen zurück zur Erde geleitet werden

Ducting

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1. Kurze Zusammenfassung: Schematische Grafik mit zwei blau beschrifteten „Inversionsschicht“-Bögen, dazwischen ein rot gezackter, mit „Duct“ beschrifteter Strahlweg über einer schwarzen, gebogenen Bodenlinie.

2. Detaillierte Beschreibung: Unten verläuft eine breite, schwarze, bogenförmige Linie als Boden. Am linken und rechten Ende dieser Linie stehen kleine, schwarze, dreieckige Antennensymbole; von jedem führt eine lange, rote, schräge Linie nach oben. Oberhalb des Bodens sind zwei dicke, gebogene, cyan-blaue Linien dargestellt: die obere erstreckt sich über die gesamte Bildbreite, die untere ist kürzer. Über der oberen blauen Linie steht zentriert der Text „Inversionsschicht“, nahe der unteren blauen Linie steht erneut „Inversionsschicht“. Zwischen diesen beiden blauen Bögen verläuft ein roter, gezackter Linienzug, der die beiden Bögen mehrmals berührt; nahe seinem mittleren oberen Abschnitt steht in Rot das Wort „Duct“. Der rote Linienzug beginnt links am Boden (beim linken Antennensymbol), verläuft schräg nach oben, zickzackt zwischen den beiden blauen Bögen und endet rechts wieder schräg abwärts am Boden (beim rechten Antennensymbol). Es sind keine Achsen vorhanden.
Abbildung NEAS-3.5.1: Ausbreitung über Ducting

AH309: Überhorizontverbindungen im VHF/UHF-Bereich kommen unter anderem zustande durch ...

A: Reflexion der Wellen in der Troposphäre durch das Auftreten sporadischer D-Regionen.

B: Polarisationsdrehungen in der Troposphäre bei hoch liegender Bewölkung.

C: Polarisationsdrehungen in der Troposphäre an Gewitterfronten.

D: troposphärische Duct-Übertragung beim Auftreten von Inversionsschichten.

Mehrwegeausbreitung

  • Funksignal gelangt auf mehr als einem Weg vom Sender zum Empfänger
  • Reflexion an Gebäude, Gelände, Flugzeuge etc.
  • Refraktion an Ionossphäre bei Kurzwelle
  • Führt zu Interferenz mit Verstärkung oder Auslöschung des Signals
  • Bei zusätzlicher Bewegung (Betrieb im Auto, Brechung am Flugzeug, Veränderung in der Ionosphäre) verändert sich ständig das Summensignal im Empfänger
  • Schwankende Signalstärke → Schwund, Fading oder QSB
  • Verzerrungen des Signals und schlechtere Verständlichkeit
AH222: Welcher Effekt tritt ein, wenn das Signal eines Senders auf zwei unterschiedlichen Wegen zum Empfänger gelangt?

A: Es kommt zu Interferenzen der beiden Signale.

B: Es kommt zu Frequenzveränderungen beider Signale.

C: Es kommt zu Reflexionen der beiden Signale.

D: Es kommt zu Beugungseffekten bei beiden Signalen.

Aurora I

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1. Zusammenfassung: Nachthimmel mit rotem, vertikal gestreiftem Leuchten über der dunklen Silhouette eines Wald- oder Baumrands, einzelne Sterne sind sichtbar.

2. Detaillierte Beschreibung: Das Bild zeigt eine weite, horizontale Landschaft in der Nacht; unten ist eine fast schwarze Fläche, darüber eine ununterbrochene, unbeleuchtete Baumlinie mit unregelmäßigen Konturen, rechts etwas höher ansteigend. Über dem Horizont füllt ein intensives rötliches Leuchten den unteren und mittleren Teil des Himmels, mit sanftem Farbverlauf von dunklem Rot unten zu dunklem Purpur bis Schwarz nach oben. Innerhalb des roten Bereichs sind mehrere senkrechte, leicht hellere Streifen erkennbar, die wie Lichtvorhänge wirken. Im oberen Bilddrittel wird der Himmel nahezu schwarz, mit spärlich verteilten, kleinen weißen Sternpunkten. Es sind keine Personen, Gebäude, Straßenlichter oder technischen Anlagen zu sehen; die Szene wirkt natürlich und dunkel, mit starkem Kontrast zwischen der schwarzen Landschaft und dem roten Himmelsleuchten.
Abbildung NEAS-3.7.1: Aurora am Notfunk Ausbildungswochenende im Mai 2024

  • Aurora- oder Polarlichterscheinung in ca. 90-200 km Höhe
  • Hauptsächlich über magnetischen Nord- und Südpol
  • Sauerstoff- und Stickstoffatome werden vom Sonnenwind angeregt oder ionisiert
  • Sonnenwind: Elektrisch geladene Teilchen
  • Bei Sonneneruptionen besonders stark

Aurora und Amateurfunk

  • Funkwellen können sich an ionisierten Sauerstoff- und Stickstoffatomen brechen
  • Insbesondere für VHF-DX-Verbindungen nutzbar
  • Sprache nur schlecht nutzbar (große Bandbreite)
  • Für CW und Digimodes brauchbar
  • Rapport: für T wird „A“ vergeben, da Ton rau und schwankend ist
EH305: Wie wird ein Aurora-Signal in Morsetelegrafie beurteilt?

A: Es wird beurteilt mit R, S, T und "A" für Aurora.

B: Es wird beurteilt mit R, S und "A" für Aurora, da der Ton bei Aurora sehr rau ist und nicht beurteilt werden kann.

C: Es wird beurteilt mit R, S und T, da Aurora-Verbindungen überwiegend in CW getätigt werden.

D: Es wird beurteilt mit R und T, weil die Signalstärke stark schwankt.

Aurora II

Auftreten von Aurora

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1. Zusammenfassung: Nachthimmel mit rotem, vertikal gestreiftem Leuchten über der dunklen Silhouette eines Wald- oder Baumrands, einzelne Sterne sind sichtbar.

2. Detaillierte Beschreibung: Das Bild zeigt eine weite, horizontale Landschaft in der Nacht; unten ist eine fast schwarze Fläche, darüber eine ununterbrochene, unbeleuchtete Baumlinie mit unregelmäßigen Konturen, rechts etwas höher ansteigend. Über dem Horizont füllt ein intensives rötliches Leuchten den unteren und mittleren Teil des Himmels, mit sanftem Farbverlauf von dunklem Rot unten zu dunklem Purpur bis Schwarz nach oben. Innerhalb des roten Bereichs sind mehrere senkrechte, leicht hellere Streifen erkennbar, die wie Lichtvorhänge wirken. Im oberen Bilddrittel wird der Himmel nahezu schwarz, mit spärlich verteilten, kleinen weißen Sternpunkten. Es sind keine Personen, Gebäude, Straßenlichter oder technischen Anlagen zu sehen; die Szene wirkt natürlich und dunkel, mit starkem Kontrast zwischen der schwarzen Landschaft und dem roten Himmelsleuchten.
Abbildung NEAS-3.8.1: Aurora am Notfunk Ausbildungswochenende im Mai 2024

AH302: In welchem ionosphärischen Bereich treten gelegentlich Aurora-Erscheinungen auf?

A: In der E-Region in der Nähe der Pole

B: In der D-Region

C: In der F-Region

D: In der E-Region in der Nähe des Äquators.

AH303: Was ist die Ursache für Aurora-Erscheinungen?

A: Eine hohe Sonnenfleckenzahl.

B: Das Eindringen starker Meteoritenschauer in die Atmosphäre der Polarregionen.

C: Das Eindringen geladener Teilchen von der Sonne in die Atmosphäre der Polarregionen.

D: Eine niedrige Sonnenfleckenzahl.

AH306: In welche Himmelsrichtung muss eine Funkstation in Europa ihre VHF-Antenne drehen, um eine Verbindung über "Aurora" abzuwickeln?

A: Norden

B: Westen

C: Osten

D: Süden

Nutzung für Wellenausbreitung

  • Die Aurora ist ein stark ionisierter Bereich, die Funkwellen über 30 MHz reflektiert
  • Wird also hauptsächlich mit UHF und VHF verwendet
  • Sprache ist zu breitbandig, deshalb eignet sich CW am besten
  • Trotzdem ist das Signal „flatternd“ und „verbrummt“
AH304: Beim Auftreten von Polarlichtern lassen sich auf den Amateurfunkbändern über 30 MHz beträchtliche Überreichweiten erzielen, weil ...

A: stark ionisierte Bereiche auftreten, die Funkwellen reflektieren.

B: starke sporadische D-Regionen auftreten, die Funkwellen reflektieren.

C: starke Magnetfelder auftreten, die Funkwellen reflektieren.

D: starke Inversionsfelder auftreten, die Funkwellen reflektieren.

AH305: Was meint ein Funkamateur damit, wenn er angibt, dass er auf dem 2 m-Band eine Aurora-Verbindung mit Schottland gehabt hat?

A: Die Verbindung ist durch Reflexion von verbrummten Ultrakurzwellen am Polarkreis zustande gekommen (Reflexion an Ionisationserscheinungen des Polarkreises).

B: Die Verbindung ist durch Verstärkung der polaren Nordlichter mittels Ultrakurzwellen zustande gekommen (Reflexion von ionisiertem Polarlicht).

C: Die Verbindung ist durch Beugung von Ultrakurzwellen an Lichtquellen der Polarregion zustande gekommen (Beugung an ionisierten Polarschichten).

D: Die Verbindung ist durch Reflexion von Ultrakurzwellen an polaren Nordlichtern zustande gekommen (Reflexion an polaren Ionisationserscheinungen).

AH307: Welches der folgenden Übertragungsverfahren eignet sich am besten für Auroraverbindungen?

A: FM

B: RTTY

C: CW

D: SSB

AH308: Wie wirkt sich "Aurora" auf die Signalqualität eines Funksignals aus?

A: CW-Signale haben einen flatternden und verbrummten Ton.

B: Die Lesbarkeit von Fonie-Signalen verbessert sich.

C: CW- und Fonie-Signale haben ein Echo.

D: CW-Signale haben einen besseren Ton.

Sporadic-E

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Schematische Grafik mit einem blauen Erd-Bogen, einer gelben Schicht „Sporadic‑E“ darüber, einer breiten rötlichen Bogen-Zone noch weiter oben und roten Signalstrahlen zwischen „Sender“ und „Empfänger“, mit der Beschriftung „VHF‑Signale“.

2) Detaillierte Beschreibung: Unten verläuft ein blauer Halbkreis mit der weißen Aufschrift „Erde“. Am linken Rand steht „Sender“, am rechten Rand „Empfänger“; neben beiden Bezeichnungen sind kleine, schwarz gezeichnete, V‑förmige Strichsymbole zu sehen. Über der Erde liegt ein gelber, bogenförmiger Ring; an seiner oberen Mitte ist ein kleines, bräunliches Oval markiert, darüber steht die Beschriftung „Sporadic‑E“. Noch weiter oben verläuft ein breiter, rötlicher Bogen. Vom „Sender“ führt eine durchgezogene rote Linie schräg nach oben zu dem bräunlichen Oval auf dem gelben Bogen und knickt dort schräg nach unten rechts ab bis nahe an den rechten Rand des blauen Erd‑Bogens beim „Empfänger“. Zusätzlich verläuft vom „Sender“ eine gestrichelte rote Linie schräg nach rechts oben, die beide bogenförmigen Zonen durchquert und über den Bildrand hinaus weist; dieselbe gestrichelte Richtung setzt sich oberhalb des gelben Bogens fort. Rechts oben, nahe der gestrichelten Linie, steht die Beschriftung „VHF‑Signale“.
Abbildung NEAS-3.9.1: Refraktion (Brechung) von Funkwellen an stark ionisierten Bereichen der E-Schicht

NH306: Ein Funkamateur sagt, dass auf dem 2 m-Band "Sporadic-E-Bedingungen" herrschen. Er meint damit, dass derzeit ...

A: Stationen aus Entfernungen von 1000 bis 2000 km zu hören sind, die über Refraktion (Brechung) in der sporadischen E-Region empfangen werden.

B: Stationen aus Entfernungen von 1000 bis 2000 km zu hören sind, die über Reflexion an Ionisationserscheinungen des Polarkreises empfangen werden.

C: Stationen aus Nordamerika zu hören sind, die über Refraktion (Brechung) an energiereichen leuchtenden Nachtwolken (NLCs) empfangen werden.

D: Stationen aus Nordamerika zu hören sind, die über Reflexion an Ionisationserscheinungen des Polarkreises empfangen werden.

NH305: Bei welcher Ausbreitungsart wird über stark ionisierte Bereiche gearbeitet, die sich vor allem in den Sommermonaten in etwa 100 bis 110 Kilometer Höhe bilden?

A: Reflexion an Inversionsschichten

B: Sporadic-E

C: Reflexion an Gewitterwolken

D: Troposphärische Ausbreitung

Sporadic-E II

  • Regional begrenzte ungewöhnlich hohe Ionisation der E-Schicht
  • Refraktion (Brechung) von Funkwellen in VHF und UHF
  • Auch 10 m-Band möglich
EH304: Was verstehen Sie unter dem Begriff "Sporadic-E"?

A: Die Refraktion (Brechung) in lokal begrenzten Bereichen mit ungewöhnlich hoher Ionisation innerhalb der E-Region.

B: Kurzzeitig auftretende starke Reflexion von VHF-Signalen an Meteorbahnen innerhalb der E-Region.

C: Kurzfristige plötzliche Inversionsänderungen in der E-Region, die Fernausbreitung im VHF-Bereich ermöglichen.

D: Lokal begrenzten kurzzeitigen Ausfall der Reflexion durch ungewöhnlich hohe Ionisation innerhalb der E-Region.

Short Skip

  • Funkverbindungen mit Sprungentfernungen unter 1000 km
  • Durch Refraktion an einer Sporadic-E-Schicht
  • Insbesondere im 10 m-Band
EH218: Unter dem Begriff "Short Skip" versteht man Funkverbindungen besonders im 10 m-Band mit Sprungentfernungen unter 1000 km, die ...

A: durch Refraktion (Brechung) in der hochionisierten D-Region ermöglicht werden.

B: durch Refraktion (Brechung) in sporadischen E-Regionen ermöglicht werden.

C: bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Refraktion (Brechung) in der F1-Region ermöglicht werden.

D: bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Refraktion (Brechung) in der F2-Region ermöglicht werden.

Sporadic-E III

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Schematische Grafik mit einem blauen Erd-Bogen, einer gelben Schicht „Sporadic‑E“ darüber, einer breiten rötlichen Bogen-Zone noch weiter oben und roten Signalstrahlen zwischen „Sender“ und „Empfänger“, mit der Beschriftung „VHF‑Signale“.

2) Detaillierte Beschreibung: Unten verläuft ein blauer Halbkreis mit der weißen Aufschrift „Erde“. Am linken Rand steht „Sender“, am rechten Rand „Empfänger“; neben beiden Bezeichnungen sind kleine, schwarz gezeichnete, V‑förmige Strichsymbole zu sehen. Über der Erde liegt ein gelber, bogenförmiger Ring; an seiner oberen Mitte ist ein kleines, bräunliches Oval markiert, darüber steht die Beschriftung „Sporadic‑E“. Noch weiter oben verläuft ein breiter, rötlicher Bogen. Vom „Sender“ führt eine durchgezogene rote Linie schräg nach oben zu dem bräunlichen Oval auf dem gelben Bogen und knickt dort schräg nach unten rechts ab bis nahe an den rechten Rand des blauen Erd‑Bogens beim „Empfänger“. Zusätzlich verläuft vom „Sender“ eine gestrichelte rote Linie schräg nach rechts oben, die beide bogenförmigen Zonen durchquert und über den Bildrand hinaus weist; dieselbe gestrichelte Richtung setzt sich oberhalb des gelben Bogens fort. Rechts oben, nahe der gestrichelten Linie, steht die Beschriftung „VHF‑Signale“.
Abbildung NEAS-3.11.1: Refraktion bei Sporadic-E
Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurzbeschreibung: Schematische Grafik zur Funkwellenausbreitung mit Bodenwelle, einer gebogenen roten Bahn durch Schichten aus gestrichelten Bögen und einer „Tote Zone“ zwischen zwei Antennensymbolen.

2) Detailbeschreibung: Unten verläuft eine schwarze, leicht gekrümmte Linie als Boden; an beiden Enden stehen kleine, offene Dreiecks‑Antennensymbole. Links startet ein dicker, roter Strahl, steigt bogenförmig auf, erreicht einen abgerundeten Scheitel und fällt rechts zur zweiten Antenne ab. Entlang des oberen Teils dieses roten Bogens steht in Rot „Refraktion“. Oberhalb des Scheitelpunkts ist ein graues, gestricheltes V eingezeichnet; darüber der Text „Scheinbare Reflexion“. Parallel über dem Boden ziehen mehrere graue, gestrichelte, nach unten gekrümmte Linien durch das Bild; links sind sie mit „D“, „E“, „F1“, „F2“ beschriftet, rechts mit den Höhen „50 km“, „90 km“, „130 km“, „200 km“, „400 km“; näher am Boden steht zusätzlich „10 km“ neben einer weiteren gestrichelten Linie. Auf der Bodenlinie verläuft von der linken Antenne aus ein roter Pfeil mit der Beschriftung „Bodenwelle“ nach rechts. In der Mitte über dem Boden steht der Text „Tote Zone“.
Abbildung NEAS-3.11.2: Refraktion an Schichten der Ionosphäre

AH301: Bei "Sporadic E"-Ausbreitung werden Wellen im VHF-Bereich gebrochen an ...

A: Inversionen am unteren Rand der E-Region.

B: besonders stark ionisierten Bereichen der E-Region.

C: geomagnetischen Störungen am unteren Rand der E-Region.

D: Ionisationsspuren von Meteoriten in der E-Region.

AH214: Wie groß ist in etwa die maximale Entfernung, die ein KW-Signal bei Refraktion (Brechung) in der E-Region auf der Erdoberfläche mit einem Sprung (Hop) überbrücken kann? Sie beträgt etwa ...

A: 9000 km

B: 2200 km

C: 1100 km

D: 4500 km

AH220: Wie wirkt sich "Sporadic E" auf die höheren Kurzwellenbänder aus?

A: Die ionosphärische Ausbreitung fällt komplett aus.

B: Bei Überseeverbindungen tritt Flatterfading auf.

C: Die Signale werden stark verbrummt empfangen.

D: Die "tote Zone" wird reduziert oder verschwindet ganz.

Ionosphäre

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Schematische Darstellung von Funkwellen zwischen „Sender“ (links) und „Empfänger“ (rechts) mit einer grünen „Bodenwelle“ entlang einer blauen Halbkugel und einer orangefarbenen „Raumwelle“, die zwischen einem oberen Bogen und der blauen Fläche hin- und reflektiert.

2) Detaillierte Beschreibung: Unten befindet sich eine blau gefüllte, schwarz umrandete Halbkugel; an ihren Enden stehen kleine schwarze Antennensymbole mit den Beschriftungen „Sender“ links und „Empfänger“ rechts. Darüber spannt sich ein breiter, rosafarbener Bogen über die gesamte Bildbreite. Von der linken Antenne verläuft eine orangefarbene, knickende Linie: Sie steigt steil nach oben, trifft den oberen Bogen, läuft schräg nach unten bis zur Mitte der blauen Halbkugel, knickt dort um, geht wieder schräg nach oben zum oberen Bogen und fällt nahe der rechten Seite steil nach unten; entlang des ersten absteigenden Abschnitts steht schräg die Beschriftung „Raumwelle“ in Orange. Nahe der linken Antenne zeigt ein kurzer, grüner Strich entlang der blauen Oberfläche, beschriftet mit „Bodenwelle“ in Grün. Es gibt keine Achsen; weitere Beschriftungen außer „Sender“, „Empfänger“, „Bodenwelle“ und „Raumwelle“ sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-3.12.1: Brechung an der Ionosphäre

NH101: Wie nennt sich der Bereich in der Atmosphäre, in dem die Kurzwellenausbreitung durch Brechung (Refraktion) ermöglicht wird?

A: Ionosphäre

B: Hemisphäre

C: Magnetosphäre

D: Hydrosphäre

NH102: Warum ist die Ionosphäre ausschlaggebend für die Kurzwellenausbreitung? In der Ionosphäre werden elektromagnetische Wellen durch ...

A: elektrisch geladene Teilchen gebrochen (refraktiert).

B: Temperaturübergänge gebrochen (refraktiert).

C: Kälte gebrochen und reflektiert.

D: Wärme verstärkt und reflektiert.

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzbeschreibung: Liniendiagramm mit der Aufschrift „Sonnenflecken im Mittel pro Monat“ (y-Achse) gegen „Jahre“ (x-Achse), das über den Zeitraum von etwa 1750 bis 2000 stark schwankende, periodische Spitzen bis nahe 300 zeigt.

Detaillierte Beschreibung: Das Diagramm hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „Jahre“ und Markierungen bei etwa 1750, 1800, 1850, 1900, 1950 und 2000. Die vertikale Achse trägt die Beschriftung „Sonnenflecken im Mittel pro Monat“ und ist von 0 bis 300 skaliert, in Schritten zu 50 (0, 50, 100, 150, 200, 250, 300). Eine durchgehende, hellblaue Linie verläuft wellenförmig mit regelmäßig wiederkehrenden schmalen, spitzen Maxima und tiefen Minima nahe 0. Die Höhe der Spitzen variiert: einige liegen zwischen 100 und 200, mehrere erreichen über 200, und eine der höchsten Spitzen liegt zwischen 1950 und 1960 knapp unter 300. Zwischen den Spitzen fallen die Werte wieder auf sehr niedrige Bereiche ab. Es gibt keine Legende; der Hintergrund ist hell, die Achsen sind schwarz gezeichnet, Gitterlinien sind nicht zu sehen.
Abbildung NEAS-3.12.2: Die Anzahl der Sonnenflecken, die über den elfjährige Sonnenzyklus schwankt

NH201: Was ist ein wesentlicher Faktor für die Ausbreitung von Kurzwellen über die Ionosphäre?

A: Der elfjährige Sonnenzyklus

B: Die Bandbreite der Antenne

C: Die Filterfunktion des Empfängers

D: Die präzise Antennenausrichtung zum Äquator

Kurzbeschreibung: Schematische Grafik mit Sender links und Empfänger rechts, die eine grüne „Bodenwelle“, eine orange „Raumwelle“ und eine mittig blau markierte „Tote Zone“ zeigt.

Ausführliche Beschreibung: Unten verläuft eine schwarze Bodenlinie als flacher Bogen; darüber liegt ein blau gefüllter, gewölbter Bereich mit der Aufschrift „Tote Zone“. Links und rechts stehen je ein kleines, schwarzes Antennensymbol an den Enden des Bogens, darunter die Beschriftungen „Sender“ (links) und „Empfänger“ (rechts). Vom Sender zeigt ein kurzer, gerader grüner Pfeil in Richtung Mitte, beschriftet mit „Bodenwelle“. Eine orange Linie, beschriftet mit „Raumwelle“, beginnt nahe dem Sender, steigt steil auf, trifft auf einen breiten, halbkreisförmigen, rosafarbenen Bogen im oberen Bildbereich, läuft schräg nach unten zur Mitte und berührt dort die Oberfläche der blau markierten „Tote Zone“, steigt dann erneut schräg nach oben zum rosafarbenen Bogen und fällt anschließend schräg nach unten in Richtung des Empfängers. Der rosafarbene Bogen erstreckt sich breit über die gesamte Grafik und ist unlabeled. Zwischen dem Ende der Bodenwelle und dem Punkt, an dem die Raumwelle zum ersten Mal auf den blau gefüllten Bereich trifft, ist eine etwas dickere Bodenlinie eingezeichnet.
Abbildung NEAS-3.12.3: Die Tote Zone, die für die Bodenwelle zu nah und für die Raumwelle zu weit weg ist.

BE106: Eine Frequenz auf einem höheren Kurzwellenband erscheint zunächst frei, stellt sich aber anschließend als besetzt heraus. Was ist die häufigste Ursache dafür?

A: Die auf dieser Frequenz sendende Station wurde durch den Mögel-Dellinger-Effekt kurzfristig unterbrochen.

B: Eine auf dieser Frequenz sendende Station liegt innerhalb der toten Zone und konnte daher von mir nicht gehört werden.

C: Eine Station auf dieser Frequenz verwendet das andere Seitenband.

D: Für die auf dieser Frequenz sendenden Stationen sind die Ausbreitungsbedingungen zu schlecht.

Ionosphäre II

  • Grundlagen zur Ionosphäre, Sonnenfleckenaktivität und „Tote Zone“ sind in Klasse N
  • Vertiefung im Bereich Wellenausbreitung
  • Strahlung der Sonne schlägt Elektronen aus Sauerstoff- und Stickstoff-Atomen und -Molekülen in der Hochatmosphäre → Ionisation
  • Freie Elektronen werden von Funkwellen zum Schwingen angeregt → Refraktion der Funkwellen
  • In ca. 50 bis 450 km Höhe
  • Refraktion von Kurzwellen, wodurch weltweite Kommunikation ermöglicht wird
EH101: Wie kommt die Fernausbreitung einer Funkwelle auf den Kurzwellenbändern zustande? Sie kommt zustande durch die Refraktion (Brechung) an ...

A: den Wolken in der niedrigen Atmosphäre.

B: den parasitären Elementen einer Richtantenne.

C: Hoch- und Tiefdruckgebieten der hohen Atmosphäre.

D: elektrisch aufgeladenen Luftschichten in der Ionosphäre.

Ausbreitung von Funkwellen

  • Ionisation verleiht Kurzwelle einzigartige Fähigkeiten
  • Dichte der freien Elektronen bestimmt die Brechungsfrequenz
  • Höhere Dichte → höhere Frequenz
  • Mehr Sonnenstrahlung → Ausbreitung auf höherer Frequenz möglich
  • Besonders viel Strahlung tagsüber im Sonnenfleckenmaximum
  • 10 m-Band selbst bei geringer Sendeleistung tagsüber nutzbar
EH219: Welches Frequenzband kann im Sonnenfleckenmaximum tagsüber auch mit kleiner Leistung für weltweite Funkverbindungen verwendet werden?

A: 160 m-Band

B: 80 m-Band

C: 2 m-Band

D: 10 m-Band

Rekombination

  • Freie Elektronen rekombinieren sich wieder mit Atomrümpfen
  • In bestimmten Höhen stellt sich ein Gleichgewicht zwischen Ionisation und Rekombination ein.
  • Diese Gebiete mit Gleichgewicht werden als Regionen oder Schichten bezeichnet.

Schichten der Ionosphäre

  • Es gibt in verschiedenen Höhen verschiedene „Schichten“ bzw. Regionen mit unterschiedlich starker Ionisierung
  • Diese tragen die Namen
  1. D-Schicht
  2. E-Schicht
  3. F1-Schicht
  4. F2-Schicht
  • Für die Prüfungsfragen der Klasse E ist ein grundlegendes, qualitatives Verständnis der Regionen erforderlich
  • Die für die Kurzwellen-Fernausbreitung (DX) wichtigen F-Regionen der Ionosphäre befinden sich in einer Höhe von etwa 130 bis 450 Kilometern
  • In der Klasse A müssen die genauen Höhenlagen der einzelnen Regionen für Tag und Nacht benannt werden können
EH102: In welcher Höhe befinden sich für die Kurzwellen-Fernausbreitung (DX) wichtige ionosphärische Regionen? Sie befinden sich in ungefähr ...

A: 90 bis 130 km Höhe.

B: 130 bis 450 km Höhe.

C: 130 bis 200 km Höhe.

D: 50 bis 90 km Höhe.

D-Region

  • In ca. 50–90 km Höhe
  • Existiert nur am Tag
  • Nach Sonnenuntergang sehr schnell verschwunden
  • Energieverlust durch Kollision der Elektronen mit anderen Teilchen
  • Starke Dämpfung von Funkwellen unter 10 MHz
  • Keine Raumwelle für Amateurfunkbänder wie 160 m oder 80 m
EH210: Warum sind Signale im 160- und 80 m-Band tagsüber nur schwach und nicht für den weltweiten Funkverkehr geeignet? Sie sind ungeeignet wegen der Tagesdämpfung in der ...

A: F2-Region.

B: D-Region.

C: F1-Region.

D: A-Region.

EH105: Welchen Einfluss hat die D-Region auf die Fernausbreitung?

A: Die D-Region führt tagsüber zu starker Dämpfung im 80- und 160 m-Band.

B: Die D-Region verhindert nachts die Fernausbreitung im Lang-, Mittel- und unteren Kurzwellenbereich.

C: Die D-Region reflektiert tagsüber die Wellen im 80- und 160 m-Band.

D: Die D-Region absorbiert tagsüber die Wellen im 10 m-Band.

E-Region

  • In ca. 90–130 km Höhe
  • Entsteht tagsüber mit Maximum zur Mittagszeit
  • Verschwindet etwa 1 Stunde nach Sonnenuntergang
  • Sprungdistanz ca. 2000 km bis 10 MHz
  • Starke Ionisation → Sporadic-E
  • Namensgebene: E(lektrische)-Schicht
EH106: Welche ionosphärische Region sorgt während der Sommermonate für gelegentliche gute Ausbreitung vom oberen Kurzwellenbereich bis in den UKW-Bereich?

A: Die F2-Region

B: Die D-Region

C: Die E-Region

D: Die F1-Region

F-Regionen

  • In ca. 200–400 km Höhe
  • Am stärksten ionisierte Schicht
  • F1-Schicht existiert nur am Tag
  • F2-Schicht bleibt nachts bestehen
  • Sprungdistanz ca. 4000 km
EH103: Welche ionosphärische Region ermöglicht im wesentlichen Weitverkehrsverbindungen im Kurzwellenbereich?

A: D-Region

B: F2-Region

C: F1-Region

D: E-Region

EH104: Welche ionosphärische Region ermöglicht DX-Verbindungen im 80 m-Band in der Nacht?

A: Die F1-Region

B: Die E-Region

C: Die D-Region

D: Die F2-Region

Sonnenzyklus

  • Im Schnitt alle 11 Jahre durch Umkehrung des Magnetfelds
  • Intensivere Ultraviolett- und Röntgenstrahlen
  • Führt zu starker Ionisation der F2-Region
EH107: Die Sonnenaktivität ist einem regelmäßigen Zyklus unterworfen. Welchen Zeitraum hat dieser Zyklus ungefähr?

A: 6 Monate

B: 11 Jahre

C: 7 Jahre

D: 12 Monate

  • Während dieser Zeit können alle oberen Kurzwellenbänder und teilweise sogar das 6-Meter-Band für DX-Verbindungen genutzt werden
  • Im Aktivitätsminimum sind die Frequenzbänder oberhalb des 20-Meter-Bandes (z. B. 10 m) meist nicht nutzbar
EH205: Welche Aussage ist für das Sonnenfleckenmaximum richtig?

A: Die Sonnenaktivität ist sehr hoch und führt zu stärkerer Ionisation in der F-Region.

B: Die Sonnenaktivität ist sehr hoch und führt zu schwächerer Ionisation in der F-Region.

C: Die Sonnenaktivität ist in der Nacht sehr hoch, am Tag sehr schwach und führt deshalb zu keiner Ionisation in der D-Region.

D: Die Sonnenaktivität verringert sich stark und führt zu stärkerer Ionisation in der F-Region.

Ionosphäre III

  • In Klasse N und E wurden bereits Grundlagen zur Ionosphäre, Sonnenfleckenaktivität, „Tote Zone“ und die ionosphärischen Regionen behandelt
  • Die UV-Strahlung der Sonne ist für die Ionisierung von Molekülen in der Ionosphäre verantwortlich.
AH101: Welcher Effekt sorgt hauptsächlich dafür, dass ionosphärische Regionen Funkwellen zur Erde ablenken können?

A: Die von der Sonne ausgehende Infrarotstrahlung ionisiert - je nach Strahlungsintensität - die Moleküle in den verschiedenen Regionen.

B: Die von der Sonne ausgehende UV-Strahlung ionisiert - je nach Strahlungsintensität - die Moleküle in den verschiedenen Regionen.

C: Die von der Sonne ausgehende UV-Strahlung aktiviert - je nach Strahlungsintensität - die Sauerstoffatome in den verschiedenen Regionen.

D: Die von der Sonne ausgehende Infrarotstrahlung aktiviert - je nach Strahlungsintensität - die Sauerstoffatome in den verschiedenen Regionen.

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurzfassung: Ein Diagramm mit drei nebeneinander angeordneten Sektoren („Sommertag“, „Wintertag“, „Nacht“) zeigt farbige, gebogene Schichten über einer blauen Erdoberfläche und eine Höhen-Skala von 100 km bis 400 km.

2) Detaillierte Beschreibung: Am unteren Rand verläuft eine blaue, bogenförmige Linie als Erdoberfläche. Drei schwarze, nach außen gespreizte Linien teilen die Grafik in die beschrifteten Abschnitte „Sommertag“, „Wintertag“ und „Nacht“. Links stehen die Höhenangaben „100 km“, „200 km“, „300 km“ und „400 km“. In jedem Abschnitt liegen bogenförmige, farbige Bänder übereinander, parallel zur Erdoberfläche, teils von grauen gestrichelten Linien begleitet. Im Abschnitt „Sommertag“ folgen von unten nach oben: ein graues Band mit dem Buchstaben „D“, darüber ein gelbes Band mit „E“, darüber zwei rötlich-orange Bänder mit den Aufschriften „F1“ (tiefer) und „F2“ (höher). Im Abschnitt „Wintertag“ stehen von unten nach oben: ein graues Band mit „D“, darüber ein gelbes Band mit „E“, darüber ein rötlich-oranges Band mit „F“. Im Abschnitt „Nacht“ ist unten ein graues Band mit dem Buchstaben „D“ blass angedeutet; weiter oben liegt ein rötlich-oranges Band mit „F“. In allen drei Abschnitten sind zusätzlich mehrere graue, gestrichelte Bögen ohne weitere Beschriftung eingezeichnet.
Abbildung NEAS-3.14.1: Mögliche höhen der Regionen in Abhängigkeit von der Jahres- und Tageszeit

AH103: In welcher Höhe befindet sich die für die Fernausbreitung wichtige D-Region? Sie befindet sich in ungefähr ...

A: 50 bis 90 km Höhe.

B: 130 bis 200 km Höhe.

C: 9 bis 130 km Höhe.

D: 250 bis 450 km Höhe.

AH104: In welcher Höhe befindet sich die für die Fernausbreitung wichtige E-Region? Sie befindet sich in ungefähr ...

A: 250 bis 450 km Höhe.

B: 130 bis 200 km Höhe.

C: 90 bis 130 km Höhe.

D: 50 bis 90 km Höhe.

AH105: In welcher Höhe befindet sich die für die Fernausbreitung (DX) wichtige F1-Region während der Tagesstunden? Sie befindet sich in ungefähr ...

A: 50 bis 90 km Höhe.

B: 90 bis 130 km Höhe.

C: 200 bis 450 km Höhe.

D: 130 bis 200 km Höhe.

AH106: In welcher Höhe befindet sich die für die Fernausbreitung (DX) wichtige F2-Region während der Tagesstunden an einem Sommertag? Sie befindet sich in ungefähr ...

A: 130 bis 200 km Höhe.

B: 90 bis 130 km Höhe.

C: 50 bis 90 km Höhe.

D: 250 bis 450 km Höhe.

AH108: Zu welcher Jahres- und Tageszeit hat die F2-Region ihre größte Höhe? Sie hat ihre größte Höhe ...

A: im Frühjahr und Herbst zur Dämmerungszeit.

B: im Sommer zur Mittagszeit.

C: im Winter zur Mittagszeit.

D: im Sommer um Mitternacht.

Sonnenfleckenminimum

  • Die Abhängigkeit von der Tageszeit beeinflusst die Ausbreitung von Funkwellen
  • Im Sonnenfleckenmaximum funktioniert das 10-Meter-Band tagsüber gut
  • Im Sonnenfleckenminimum ist das 10-Meter-Band tagsüber kaum nutzbar
  • Während des Sonnenfleckenminimums wird tagsüber häufig das 20-Meter-Band für Weitverbindungen verwendet
AH202: Welches dieser Frequenzbänder kann im Sonnenfleckenminimum am ehesten für tägliche Weitverkehrsverbindungen verwendet werden?

A: 1,8 MHz (160 m-Band)

B: 3,5 MHz (80 m-Band)

C: 14 MHz (20 m-Band)

D: 28 MHz (10 m-Band)

  • Das 40-Meter-Band ist ein zuverlässiges Band für die Kommunikation
  • Ebenso wie das 20-Meter-Band nur Klasse A vorbehalten
  • Das 40-Meter-Band ist besonders für die Kommunikation über große Entfernungen innerhalb Deutschlands geeignet, wie z. B. von Hamburg nach München
AH201: Welches der nachstehend aufgeführten Bänder ist für KW-Verbindungen zwischen Hamburg und München um die Mittagszeit herum üblicherweise gut geeignet?

A: 15 m-Band

B: 160 m-Band

C: 80 m-Band

D: 40 m-Band

Nachts

  • 80- und 160-Meter-Bänder sind tagsüber aufgrund der D-Schicht kaum nutzbar, aber nachts zuverlässig
  • 40-Meter-Band ermöglicht nachts größere Reichweiten, da die Ausbreitung über die F2-Schicht erfolgt
  • F1-Schicht: Führt aufgrund geringerer Höhe zu kürzeren Sprungdistanzen und ist meist unerwünscht
AH203: Welche der folgenden Frequenzbänder können in den Nachtstunden am ehesten für weltweite Funkverbindungen genutzt werden?

A: 160 m, 80 m und 40 m

B: 40 m, 20 m und 15 m

C: 40 m, 17 m und 6 m

D: 30 m, 12 m und 10 m

AH221: Massiv erhöhte UV- und Röntgenstrahlung, wie sie vor allem durch starke Sonneneruptionen hervorgerufen wird, beeinflusst in der Ionosphäre vor allem ...

A: die E-Region, die dann für die höheren Frequenzen durchlässiger wird und durch Refraktion (Brechung) in der F2-Region für gute Ausbreitungsbedingungen sorgt.

B: die F2-Region, die dann so stark ionisiert wird, dass fast die gesamte KW-Ausstrahlung reflektiert wird.

C: die F1-Region, die durch Absorption der höheren Frequenzen die Refraktion (Brechung) an der F2-Region behindert.

D: die D-Region, die die Kurzwellen-Signale dann so massiv dämpft, dass keine Ausbreitung über die Raumwelle mehr möglich ist.

AH107: Für die DX-Kurzwellenausbreitung über die Raumwelle ist die F1-Region ...

A: meist unerwünscht, weil sie durch Abdeckung die Ausbreitung durch Refraktion (Brechung) an der F2-Region verhindern kann.

B: nicht von großer Bedeutung, weil sie vor allem für die höheren Frequenzen durchlässig ist.

C: erwünscht, weil sie durch zusätzliche Reflexion die Wirkung der F2-Region verstärken kann.

D: von großer Bedeutung, weil sie die Dämpfung in der E-Region senkt und damit die Sprungdistanz vergrößert.

Solarer Flux

Ein Diagramm mit zwei Kurven zeigt die Entwicklung von 2005 bis 2025. Die x-Achse ist mit
Abbildung NEAS-3.14.2: Solarer Flux und Anzahl der Sonnenflecken von 2005 bis 2025

AH102: Der solare Flux F ...

A: wird aus der Sonnenfleckenrelativzahl R abgeleitet und ist ein Indikator für die Aktivität der Sonne. Fluxwerte über 100 führen zu einem stark erhöhten Ionisationsgrad der D-Region und damit zu einer erheblichen Verschlechterung der Fernausbreitung auf den Kurzwellenbändern.

B: ist die gemessene Energieausstrahlung der Sonne im Kurzwellenbereich. Fluxwerte über 60 führen zu einem stark erhöhten Ionisationsgrad in der Ionosphäre und zu einer erheblich verbesserten Fernausbreitung auf den höheren Kurzwellenbändern.

C: wird aus der Sonnenfleckenrelativzahl R abgeleitet und ist ein Indikator für die Aktivität der Sonne. Fluxwerte über 60 führen zu einem stark erhöhten Ionisationsgrad in der Ionosphäre und zu einer erheblich verbesserten Fernausbreitung auf den höheren Kurzwellenbändern.

D: ist die gemessene Energieausstrahlung der Sonne im GHz-Bereich. Fluxwerte über 100 führen zu einem stark erhöhten Ionisationsgrad in der Ionosphäre und zu einer erheblich verbesserten Fernausbreitung auf den höheren Kurzwellenbändern.

Polarisation

  • Die Polarisation einer elektromagnetischen Welle ändert sich bei der Raumwellenausbreitung
  • Dies ist auf die Faraday-Rotation, Reflexionsphänomene in der Ionosphäre und Multipath-Effekte zurückzuführen
  • Die empfangene Polarisation kann nicht mehr der ursprünglich gesendeten entsprechen
AH219: Wie wird die Polarisation einer elektromagnetischen Welle bei der Ausbreitung über die Raumwelle beeinflusst?

A: Die Polarisation der ausgesendeten Wellen wird bei der Refraktion (Brechung) in der Ionosphäre stets verändert.

B: Die Polarisation der ausgesendeten Wellen wird bei jedem Sprung (Hop) in der Ionosphäre um 90 ° gedreht.

C: Die Polarisation der ausgesendeten Wellen wird in der Ionosphäre stets um 90 ° gedreht.

D: Die Polarisation der ausgesendeten Wellen bleibt bei der Refraktion (Brechung) in der Ionosphäre stets unverändert.

Tote Zone I

  • Bereich, wo die Bodenwelle nicht mehr hin gelangt
  • Und die Raumwelle noch nicht hingelangt
  • Abhängig vom Reflexionswinkel der Raumwelle
  • Funkstationen in der Toten Zone können mich nicht hören
EH201: Unter der "Toten Zone" wird der Bereich verstanden, ...

A: der durch die Überlagerung der Bodenwelle mit der Raumwelle in einer Zone der gegenseitigen Auslöschung liegt.

B: der durch die Bodenwelle erreicht wird und für die Raumwelle nicht zugänglich ist.

C: der durch die Bodenwelle nicht mehr erreicht wird und durch die Raumwelle noch nicht erreicht wird.

D: der durch die Bodenwelle überdeckt wird, so dass schwächere DX-Stationen zugedeckt werden.

Tote Zone II

Tote Zone

  • Je höher die Frequenz, desto größer ist der Radius der toten Zone
  • Insbesondere auf den höheren Bändern kann es zur Fehlannahme einer freien Frequenz kommen
AH215: Eine Aussendung auf dem 20 m-Band kann von der Funkstelle A in einer Entfernung von 1500 km, nicht jedoch von der Funkstelle B in 60 km Entfernung empfangen werden. Der Grund hierfür ist, dass ...

A: zwei in verschiedenen ionosphärischen Regionen reflektierte Wellen mit auslöschender Phase bei Funkstelle B eintreffen.

B: die Boden- und Raumwellen sich bei Funkstelle B gegenseitig aufheben.

C: die Funkstelle B die Bodenwelle nicht mehr und die Raumwelle noch nicht empfangen kann.

D: bei Funkstelle B der Mögel-Dellinger-Effekt aufgetreten ist.

Fading

  • Raumwelle trifft noch im Bereich der Bodenwelle wieder zum Empfänger
  • Durch Wellenüberlagerung können sich Raum- und Bodenwelle gegenseitig abschwächen
  • Signal verliert an Stärke → Fading
EH203: Wie nennt man den Feldstärkeschwund durch Überlagerung von Boden- und Raumwelle?

A: Mögel-Dellinger-Effekt

B: Backscatter

C: Fading

D: MUF

EH202: Was kann durch das Zusammenwirken von Raum- und Bodenwelle verursacht werden?

A: Feldstärkeschwankungen (Fading)

B: Frequenzverschiebung (Doppler-Effekt)

C: Rückstreuung (Backscatter)

D: Rauschen (Noise)

Sprungdistanz I

  • Je flacher meine Antenne im Winkel zur Erdoberfläche abstrahlt, umso weiter ist die Sprungdistanz
  • Je steiler meine Antenne nach oben strahlt, umso kürzer ist die Sprungdistanz

Hier kann man das Ganze interaktiv ausprobieren. Wenn der Abstrahlwinkel flach ist steigt die Reichweite. Ist der Abstrahlwinkel steil, so verkürzt sich die Reichweite.


Abstrahlwinkel $\alpha$:
0
°.
Sorry, your browser does not support canvas.
EH208: Von welchem der genannten Parameter ist die Sprungdistanz abhängig, die ein KW-Signal auf der Erdoberfläche überbrücken kann? Sie ist abhängig ...

A: von der Sendeleistung.

B: vom Abstrahlwinkel der Antenne.

C: vom Antennengewinn.

D: von der Polarisation der Antenne.

Sprungdistanz II

  • Bisher: Sprungdistanz durch Abstrahlwinkel verändern
  • Auch zu beachten:
  • Höhe der ionisierten Region
  • die Tageszeit wegen der unterschiedlichen Schichten
  • genutzte Frequenz wegen unterschiedlicher Refraktionseigenschaften an den Schichten
AH212: Was hat keine Auswirkungen auf die Sprungentfernung?

A: Die Änderung der Frequenz des ausgesendeten Signals.

B: Die aktuelle Höhe der ionisierten Regionen.

C: Die Änderung der Strahlungsleistung.

D: Die Tageszeit.

AH213: Wie groß ist in etwa die maximale Entfernung, die ein KW-Signal bei Refraktion (Brechung) an der F2-Region auf der Erdoberfläche mit einem Sprung (Hop) überbrücken kann?

A: Etwa 8000 km.

B: Etwa 12000 km.

C: Etwa 2000 km.

D: Etwa 4000 km.

MUF und LUF

Maximal Usable Frequency (MUF)

  • Höchste zwischen zwei Orten verwendbare Frequenz
  • Ist abhängig vom Abstrahlwinkel der Antenne
  • Und der kritischen Frequenz der Ionosphäre

Berechnung der MUF

$$MUF \approx \dfrac{f_c}{sin(\alpha)}$$

$\alpha$ ist der Abstrahlwinkel der Antenne zum Boden $f_c$ ist die kritische Frequenz bei der senkrecht auf die Ionosphäre auftretende Funkstrahlen von den Regionen gebrochen werden → bei stärkerer Ionisation einer Region steigt die kritische Frequenz

EH204: Was bedeutet die "MUF" bei der Kurzwellenausbreitung?

A: Mittlere Nutzfrequenz

B: Niedrigste nutzbare Frequenz

C: Höchste nutzbare Frequenz

D: Kritische Grenzfrequenz

EH207: Sie führen Funkbetrieb nahe der aktuell höchstmöglichen Frequenz (MUF) durch. Um den Funkbetrieb auf noch höheren Frequenzen fortsetzen zu können, muss die Ionisation der brechenden Region ...

A: zunehmen.

B: verschwinden.

C: unverändert bleiben.

D: abnehmen.

EH206: Eine stärkere Ionisierung der F2-Region führt zu ...

A: einer niedrigeren MUF.

B: einer höheren MUF.

C: einer stärkeren Absorption der höheren Frequenzen.

D: einer größeren Durchlässigkeit für die höheren Frequenzen.

Lowest Usable Frequency (LUF)

  • Abhängig von der Ionisierung in der D-Schicht
  • Je weniger Dämpfung in der D-Schicht, umso mehr tiefere Funkwellen können diese Schicht durchdringen und an den höheren Schichten reflektieren
EH209: Die niedrigste brauchbare Frequenz (LUF) bei Raumwellenausbreitung zwischen zwei Orten hängt ab ...

A: von der Polarisation der Antenne.

B: vom Abstrahlwinkel der Antenne.

C: vom Ionisierungsgrad in der D-Region.

D: vom Ionisierungsgrad in der E-Region.

MUF und LUF II

Höchste brauchbare Frequenz (MUF)

  • Höchste Frequenz mit der eine Verbindung über die Raumwelle hergestellt werden kann
  • Abhängig vom Abstrahlwinkel $\alpha$
AH206: Die höchste Frequenz, bei der eine Kommunikation zwischen zwei Funkstellen über Raumwelle möglich ist, wird als ...

A: kritische Frequenz bezeichnet (f$_{krit}$, foF2).

B: optimale Arbeitsfrequenz bezeichnet (f$_{opt}$, FOT).

C: höchste nutzbare Frequenz bezeichnet (MUF).

D: höchste durchlässige Frequenz bezeichnet (LUF).

AH207: Wenn sich elektromagnetische Wellen zwischen zwei Orten durch ionosphärische Brechung ausbreiten, dann ist die MUF ...

A: die vorgeschriebene nutzbare Frequenz.

B: die höchste brauchbare Frequenz.

C: die niedrigste brauchbare Frequenz.

D: der Mittelwert aus der höchsten und niedrigsten brauchbaren Frequenz.

Kritische Frequenz

  • Bei 90° Abstrahlwinkel muss das Signal in der Ionosphäre eine 180°-Wendung vollziehen
  • Kritische Frequenz fc bei der das Signal reflektiert wird
  • MUF ist größer als fc, da in der Regel nicht senkrecht nach oben gesendet wird
AH208: Die höchste brauchbare Frequenz (MUF) für eine Funkstrecke ...

A: ist nicht davon abhängig, wie flach die Sendeantenne abstrahlt bzw. die Empfangsantenne aufnimmt, sondern nur vom Zustand der Ionosphäre.

B: liegt tiefer als die kritische Frequenz, und zwar um so mehr, je steiler die Sendeantenne abstrahlt bzw. die Empfangsantenne aufnimmt.

C: liegt höher als die kritische Frequenz, und zwar um so mehr, je flacher die Sendeantenne abstrahlt bzw. die Empfangsantenne aufnimmt.

D: liegt tiefer als die kritische Frequenz, und zwar um so mehr, je flacher die Sendeantenne abstrahlt bzw. die Empfangsantenne aufnimmt.

Optimale Frequenz

  • Kommerzielle Frequenzplanung verwendet eine Frequency of optimal transmition, optimale Sendefrequenz
  • Frequenz, die auf einem bestimmten Signalweg statistisch an 90% aller Tage eine Funkverbindung erlaubt
  • Liegt 15% unter dem monatlichen Mittel der MUF
  • $$f_{\textrm{opt}} = \textrm{MUF}\cdot 0,85$$
  • Spielt für Amateurfunk keine große Rolle, da keine dauerhafte Verbindung aufgebaut wird
  • Im Amateurfunk wird bis nahe an der MUF gearbeitet
AH209: Wie groß ist die höchste nutzbare Frequenz (MUF) und die optimale Frequenz $f_{\textrm{opt}}$, wenn die Antenne in einem Winkel von $45^\circ$ schräg nach oben strahlt und die kritische Frequenz $f_{k}$ 3 MHz beträgt?

A: Die MUF liegt bei 4,2 MHz und $f_{\textrm{opt}}$ bei 3,6 MHz.

B: Die MUF liegt bei 2,1 MHz und $f_{\textrm{opt}}$ bei 1,8 MHz.

C: Die MUF liegt bei 2,1 MHz und $f_{\textrm{opt}}$ bei 2,5 MHz.

D: Die MUF liegt bei 4,2 MHz und $f_{\textrm{opt}}$ bei 4,9 MHz.

Lösungsweg

  • gegeben: $\alpha = 45\degree$
  • gegeben: $f_c = 3 MHz$
$$\begin{equation}\begin{split} \nonumber \text{MUF} & \approx \frac{f_c}{\sin(\alpha)}\\&\approx \frac{3MHz}{0,71}\\&\approx 4,2MHz\end{split}\end{equation}$$

Niedrigste brauchbare Frequenz (LUF)

Niedrigste Frequenz mit der eine Verbindung über die Raumwelle hergestellt werden kann

AH210: Die LUF für eine Funkstrecke ist ...

A: der Mittelwert der höchsten und niedrigsten brauchbaren Frequenz, bei der eine Verbindung über die Raumwelle hergestellt werden kann.

B: die brauchbarste Frequenz, bei der eine Verbindung über die Raumwelle hergestellt werden kann.

C: die gemessene brauchbare Frequenz, bei der eine Verbindung über die Raumwelle hergestellt werden kann.

D: die niedrigste brauchbare Frequenz, bei der eine Verbindung über die Raumwelle hergestellt werden kann.

AH211: Was bedeutet die Aussage: "Die LUF für eine Funkstrecke liegt bei 6 MHz"?

A: Die niedrigste Frequenz, die für Verbindungen über die Raumwelle als noch brauchbar angesehen wird, liegt bei 6 MHz.

B: Die mittlere Frequenz, die für Verbindungen über die Raumwelle genutzt werden kann, liegt bei 6 MHz.

C: Die optimale Frequenz, die für Verbindungen über die Raumwelle genutzt werden kann, liegt bei 6 MHz.

D: Die höchste Frequenz, die für Verbindungen über die Raumwelle als noch brauchbar angesehen wird, liegt bei 6 MHz.

Kritische Frequenz

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Eine Grafik zeigt eine gebogene schwarze Basislinie, darüber ein graues, bogenförmiges Band mit dem Text „Refraktion“, sowie farbige Linien und Winkelmarkierungen (orange, grün, blau) mit Beschriftungen „α“, „φ“ und „f_c“.

2) Detaillierte Beschreibung: Unten verläuft eine leicht gewölbte, schwarze Linie von links nach rechts; auf ihr sitzen links und rechts kleine, weiße, dreieckige Markierungen. Über dieser Linie spannt sich ein breites, graues, bogenförmiges Band über die gesamte Breite; in seiner Mitte steht in orange der Schriftzug „Refraktion“. Von der linken Dreiecksmarkierung starten zwei farbige Verläufe: Eine orange, glatte Kurve steigt an, erreicht ihren höchsten Punkt etwa mittig unter dem grauen Band und fällt anschließend zur rechten Dreiecksmarkierung ab. Ebenfalls von links startet eine grüne, kantige Linie, die schräg nach oben führt, im grauen Band zwei Knicke zeigt und oben rechts mit einem Pfeil nach außen weist. Neben dem Anfang der orangefarbenen Kurve ist ein kleiner gestrichelter Basis- oder Tangentenstrich eingezeichnet; der dazwischen markierte Winkel ist orange mit „α“ beschriftet. Nahe dem höchsten Bereich der orangefarbenen Kurve steht eine gestrichelte Winkelklammer mit der Beschriftung „φ“ (mit kleinem Gradzeichen). Links im Bereich des grauen Bandes befindet sich ein kurze, doppelseitige, schräg stehende, blaue Pfeilmarkierung mit der Beschriftung „f_c“. Die dominierenden Farben sind Schwarz (Konturen), Grau (Band), Orange (Kurve und Texte „Refraktion“, „α“, „φ“), Grün (gebrochene Linie) und Blau („f_c“).
Abbildung NEAS-3.21.3: Die Winkel zur Berechnung der MUF
Wiederholung

  • Kritische Frequenz ist je nach ionosphärische Region, dem Ort und der Zeit unterschiedlich
  • Separate Angaben je nach Ionosphären-Region möglich
  • Formelzeichen: fo
  • Ergänzt durch die Schicht, z. B. foF2
AH204: Die kritische Frequenz der F2-Region (foF2) ist die ...

A: niedrigste Frequenz, die bei waagerechter Abstrahlung von der F2-Region noch zur Erde zurückgeworfen wird.

B: höchste Frequenz, die bei waagerechter Abstrahlung von der F2-Region noch zur Erde zurückgeworfen wird.

C: niedrigste Frequenz, die bei senkrechter Abstrahlung von der F2-Region noch zur Erde zurückgeworfen wird.

D: höchste Frequenz, die bei senkrechter Abstrahlung von der F2-Region noch zur Erde zurückgeworfen wird.

AH205: Angenommen, die kritische Frequenz der F2-Region (foF2) liegt bei 12 MHz. Welche Aussage ist dann richtig? Bei Einstrahlung in die Ionosphäre unter einem Winkel von ...

A: 45 ° liegt die niedrigste noch zur Erde zurückgeworfene Signalfrequenz bei 12 MHz.

B: 90 ° liegt die niedrigste noch zur Erde zurückgeworfene Signalfrequenz bei 12 MHz.

C: 90 ° liegt die höchste noch zur Erde zurückgeworfene Signalfrequenz bei 12 MHz.

D: 45 ° liegt die höchste noch zur Erde zurückgeworfene Signalfrequenz bei 12 MHz

Bodenwelle

  • Die Bodenwelle reicht über den sichtbaren Horizont raus
  • Folgt der Erdkrümmung
  • Am besten für Frequenzen unter 3 MHz

Reichweite

  • Reichweite ist von Frequenz und Bodenbeschaffenheit abhängig
  • Langwelle (30 kHz–300 kHz) bis zu 1000 km, Mittelwelle (300 kHz–3 MHz) bis zu 250 km
  • Gut nutzbar im 160 m-Band
  • Im 10 m-Band für Kommunikation im Stadtbereich nutzbar
  • VHF und höhere Frequenzen vernachlässigbar
EH211: Die Ausbreitung der Wellen im 160 m-Band erfolgt tagsüber hauptsächlich ...

A: über die Bodenwelle, weil durch die Dämpfung der D-Region keine Raumwelle entstehen kann.

B: über Raum- und Bodenwelle, weil es bei den Frequenzen unter 2 MHz nur zu geringfügiger Phasenverschiebung zwischen reflektierter und direkter Welle kommt.

C: über die Raumwelle, weil die Refraktion (Brechung) in der D-Region für Frequenzen bis zu 2 MHz besonders stark ist.

D: über die Raumwelle, weil es in der Troposphäre durch Temperaturinversionen zu Reflexionen für die Frequenzen unter 2 MHz kommen kann.

EH212: Welche der folgenden Aussagen trifft für KW-Funkverbindungen zu, die über Bodenwellen erfolgen?

A: Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren Frequenzbereichen.

B: Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren Frequenzbereichen.

C: Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren Frequenzbereichen.

D: Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren Frequenzbereichen.

Greyline

  • Übergang zwischen Tag- und Nacht
  • Für den Kurzwellenfunk interessant

Your browser does not support HTML5 canvas.

Aktuelle Zeit:
time

Tag zu Nacht

  • D-Region wird abgebaut
  • E-Region kann noch vorhanden sein
  • F1-Region baut langsam ab
  • F2-Region bleibt geschwächt bestehen

Greyline-DX

  • Kurzwellen werden an der schwachen D-Region flach gebrochen und weniger gedämpft
  • Die gebrochenen Kurzwellen werden in der F-Region flach reflektiert
  • Hohe Skip-Distanz
  • Greyline-DX oder Twilight-DX
EH213: Bei der Ausbreitung auf Kurzwelle spielt die so genannte "Greyline" eine besondere Rolle. Was ist die "Greyline"?

A: Die Zone der Dämmerung um Sonnenauf- und -untergang herum.

B: Die instabilen Ausbreitungsbedingungen in der Äquatorialzone.

C: Die Übergangszeit vor und nach dem Winter, in der sich die D-Region ab- und wieder aufbaut.

D: Die Zeit mit den besten Möglichkeiten für "Short-Skip"-Ausbreitung.

Mögel-Dellinger-Effekt

  • Sonneneruptionen mit Plasma-Flares ionisieren die D-Region
  • Hohe Dämpfung der Raumwelle bis 300 MHz
  • Totaler Ausfall der Raumwelle für wenige Minuten bis Stunden möglich
  • Kann nur tagsüber auftreten
  • Besonders stark bei Sonnenfleckenmaximum
EH214: Ein plötzlicher Anstieg der Intensitäten von UV- und Röntgenstrahlung nach einem Flare (Energieausbruch auf der Sonne) führt zu erhöhter Ionisierung der D-Region und damit zu zeitweiligem Ausfall der Raumwellenausbreitung auf der Kurzwelle. Diese Erscheinung bezeichnet man als ...

A: Aurora-Effekt.

B: sporadische E-Ausbreitung.

C: kritischer Schwund.

D: Mögel-Dellinger-Effekt.

EH215: Welche Auswirkung hat der Mögel-Dellinger-Effekt auf die Ausbreitung von Kurzwellen?

A: Den zeitlich begrenzten Ausfall der Raumwellenausbreitung.

B: Das Übersprechen der Modulation eines starken Senders auf andere, über die Ionosphäre übertragene HF-Signale.

C: Die zeitlich begrenzt auftretende Verzerrung der Modulation.

D: Den zeitlich begrenzten Schwund durch Mehrwegeausbreitung in der Ionosphäre.

Langer und kurzer Weg I

  • Durch die Kugelform der Erde kann ein Ziel geradlinig über zwei Wege erreicht werden
  • Funkwellen können sich je nach Ausbreitungsbedingungen besser über den längeren, indirekten Weg ausbreiten
EH217: Was bedeutet die Aussage, dass ein Funkamateur in Deutschland mit "VK" auf dem "langen Weg" gearbeitet hat?

A: Die Verbindung mit Südamerika ist wegen der Ausbreitungsbedingungen auf dem indirekten und somit längeren Weg über Australien hinweg zustande gekommen.

B: Die Verbindung mit Australien ist wegen der Ausbreitungsbedingungen auf dem indirekten und somit längeren Weg über Südamerika hinweg zustande gekommen.

C: Der Verbindungsweg mit Australien ist wegen der schlechten Ausbreitungsbedingungen erst nach langer Wartezeit zustande gekommen.

D: Die Verbindung mit Australien ist wegen der Ausbreitungsbedingungen auf langem direktem Weg über Südamerika hinweg zustande gekommen.

EH216: Was ist mit der Aussage "Funkverkehr über den langen Weg (long path)" gemeint?

A: Bei guten Ausbreitungsbedingungen treten mehrfache Refraktionen (Brechungen) mit vielen Sprüngen (hops) auf. Dann ist es möglich, sehr weite Entfernungen - "lange Wege" - zu überbrücken.

B: Bei guten Ausbreitungsbedingungen treten mehrfache Refraktionen (Brechungen) mit vielen Sprüngen (hops) auf. Sie hören dann Ihre eigenen Zeichen zeitverzögert als "Echo" im Empfänger wieder. Sie laufen also den "langen Weg einmal um die Erde".

C: Bei sehr guten Ausbreitungsbedingungen liegen die reflektierenden Regionen in großer Höhe. Die Sprungdistanzen werden dann sehr groß, so dass sie die Reichweite der Bodenwelle um ein Vielfaches übertreffen. Dann kann man mit einem Sprung einen "sehr langen Weg" zurücklegen.

D: Die Funkverbindung läuft nicht über den direkten Weg zur Gegenstation, sondern über die dem kürzesten Weg entgegengesetzte Richtung.

Langer und kurzer Weg II

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Zusammenfassung: Eine graue Gitterkugel zeigt zwei schwarze Punkte, die durch zwei unterschiedlich gefärbte, beschriftete Verbindungswege verbunden sind: „Kurzer Weg“ in Blau und „Langer Weg“ in Orange (teils gestrichelt).

Details: Die Grafik zeigt eine Kugel mit feinem, grauem Gitternetz aus gekrümmten Längs- und Breitenlinien; die Meridiane laufen oben mittig zusammen. Zwei schwarze Punkte markieren die Enden einer Verbindung: einer links unterhalb der Bildmitte, der andere rechts oberhalb der Bildmitte. Ein durchgezogener blauer Bogen verläuft zwischen diesen Punkten diagonal über die Vorderseite der Kugel; entlang des Bogens steht die blaue Beschriftung „Kurzer Weg“. Ein orangener Bogen verbindet dieselben Punkte in der entgegengesetzten Richtung; er ist an beiden Enden durchgezogen und in einem mittleren Abschnitt gestrichelt. Entlang des linken, durchgezogenen Teils steht die orange Beschriftung „Langer Weg“. Weitere Beschriftungen oder Maßangaben sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-3.26.1: Langer und kurzer Weg auf einer Kugel
Eine geradlinige Verbindung zwischen zwei Orten auf einer Kugel verläuft immer entlang des Großkreises

  • Der Drehwinkel unterscheidet sich dabei um 180°
  • Beispiel: von Berlin nach Sydney/Australien ist der kurze Weg bei 75°, der lange Weg bei 255°
AH216: Wie erkennt ein Funkamateur in der Regel, dass er mit "PY" auf dem indirekten und somit längeren Weg gearbeitet hat?

A: Durch die verhallte Tonlage der Verbindung nach Brasilien, Ausbreitung der Funkwellen über zwei entgegengesetzte Wege.

B: Aus der Stellung seiner Richtantenne erkennt er, dass diese in Richtung des längeren Weges nach Brasilien eingesetzt ist. Das heißt, er hat "PY" auf dem direkten Weg gearbeitet.

C: Durch die verhallte Tonlage der Verbindung erkennt er, dass diese in zwei Richtungen nach Brasilien stattgefunden hat. Das heißt, er hat "PY" nicht nur direkt, sondern auf einem längeren Weg gearbeitet.

D: Aus der Stellung seiner Richtantenne erkennt er, dass diese der Richtung des kürzesten Weges nach Brasilien um 180 ° entgegengesetzt ist. Das heißt, er hat "PY" auf dem "langen Weg" gearbeitet.

Rechnung

Für den langen Weg

  • Bei Drehwinkel zwischen 0° und 180°: Drehwinkel + 180°
  • Bei Drehwinkel zwischen 180° und 360°: Drehwinkel – 180°
AH217: Eine Amateurfunkstation in Frankfurt/Main will eine Verbindung nach Tokio auf dem langen Weg herstellen. Auf welchen Winkel gegen Nord (Azimut) muss der Funkamateur seinen Kurzwellenbeam drehen, wenn die Beamrichtung für den kurzen Weg 38 ° beträgt? Er muss die Antenne drehen auf ...

A: 218 °

B: 322 °

C: 308 °

D: 122 °

AH218: Eine Amateurfunkstation in Frankfurt/Main will eine Verbindung nach Buenos Aires auf dem langen Weg herstellen. Auf welchen Winkel gegen Nord (Azimut) muss der Funkamateur seinen Kurzwellenbeam drehen, wenn die Beamrichtung für den kurzen Weg 231 ° beträgt? Er muss die Antenne drehen auf ...

A: 129 °

B: 321 °

C: 51 °

D: 141 °

Scatter

  • Scatter: Besondere Formen der Reflexion und Streuung eines Funksignals
  • Damit können größere Entfernungen überbrückt werden

Regenscatter

  • Englisch Rainscatter
  • Streuung an Regentropfen in alle Richtungen (Rayleigh-Streuung)
  • Tropfengröße muss zur Wellenlänge passen: 6- und 3-cm-Band
  • Antenne wird auf Regenwolke gehalten
  • Rauer Ton in SSB- und CW-Signalen (ähnlich Aurora)
AH311: Um welche Art von Überreichweiten handelt es sich bei Regenscatter (Rainscatter)?

A: Streuungen von Mikrowellen, insbesondere im 23 cm-Band, an Regentropfen und Hagelkörnern.

B: Streuungen von Mikrowellen, insbesondere im 3 cm-Band, an Regen- und Gewitterwolken.

C: Reflexionen im 13 cm-Band bei Eisregen.

D: Reflexionen in den VHF- und UHF-Bereichen an größeren Regentropfen.

Backscatter

  • Brechung der Raumwelle zurück zum Empfänger
  • Vor allem während der Dämmerung
  • Starke und schnell schwankende Signalstärke (Flatterfading, flutter fading)
AH223: Was ist für ein "Backscatter-Signal" charakteristisch?

A: breitbandiges Rauschen

B: schnelle, unregelmäßige Feldstärkeschwankungen (Flatterfading)

C: Pfeif- und Knattergeräusche

D: hohe Signalstärken

Aircraft-Scatter

  • Reflexion (also eigentlich kein Scatter) von VHF, UHF und SHF an Flugzeugen
  • Flugzeug muss auf Verbindungslinie zwischen Sender und Empfänger sein
  • Recht kurze Verbindung aufgrund der schnellen Bewegung des Flugzeugs
AH310: Was versteht man unter Aircraft-Scatter (AS)?

A: Betrieb einer Amateurfunkstelle an Bord eines Flugzeuges.

B: Überhorizontverbindungen im VHF- und UHF-Bereich durch Reflexionen an Funkfeuern.

C: Das Beobachten des Funkverkehrs von Flugzeugen mit Hilfe von Amateurfunkgeräten und Antennen.

D: Überhorizontverbindungen im VHF-, UHF- und SHF-Bereich durch Reflexion an Flugzeugen.

Fragen?


Links zu diesem Foliensatz