Sender

Navigationshilfe

Diese Navigationshilfe zeigt die ersten Schritte zur Verwendung der Präsention. Sie kann mit ⟶ (Pfeiltaste rechts) übersprungen werden.

Navigation

Zwischen den Folien und Abschnitten lässt sich mittels der Pfeiltasten hin- und herspringen, dazu lassen sich auch die Pfeiltasten am Computer nutzen.

Navigationspfeile für die Präsentation

Weitere Funktionen

Mit ein paar Tastenkürzeln können weitere Funktionen aufgerufen werden. Die wichtigsten sind:

F1
Help / Hilfe
o
Overview / Übersicht aller Folien
s
Speaker View / Referentenansicht
f
Full Screen / Vollbildmodus
b
Break, Black, Pause / Ausblenden der Präsentation
Alt-Click
In die Folie hin- oder herauszoomen

Übersicht

Die Präsentation ist zweidimensional aufgebaut. Dadurch sind in Spalten die einzelnen Abschnitte eines Kapitels und in den Reihen die Folien zu den Abschnitten.

Tippt man ein „o“ ein, bekommt man eine Übersicht über alle Folien des Foliensatzes. Das hilft, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen oder sich zu orientieren, wenn man das Gefüht hat, sich „verlaufen“ zu haben. Die Navigation erfolgt über die Pfeiltasten.

Referentenansicht

Referentenansicht

Tippt man ein „s“ ein, bekommt man ein neues Fenster, die Referentenansicht.

Indem man „Layout“ auswählt, kann man zwischen verschieden Anordnungen der Elemente auswählen.

Praxistipps zur Referentenansicht

  • Wenn man mit einem Projektor arbeitet, stellt man im Betriebssystem die Nutzung von 2 Monitoren ein: Die Referentenansicht wird dann zum Beispiel auf dem Laptop angezeigt, während die Teilnehmer die Präsentation angezeigt bekommen.
  • Bei einer Online-Präsentation, wie beispielsweise auf TREFF.darc.de, präsentiert man den Browser-Tab und navigiert im „Speaker View“ Fenster.
  • Die Referentenansicht bezieht sich immer auf ein Kapitel. Am Ende des Kapitels muss sie geschlossen werden, um im neuen Kapitel eine neue Referentenansicht zu öffnen.
  • Um mit dem Mauszeiger etwas zu markieren oder den Zoom zu verwenden, muss mit der Maus auf den Bildschirm mit der Präsentation gewechselt werden.

Vollbild

Tippt man ein „f“ ein, wird die aktuelle Folie im Vollbild angezeigt. Mit „Esc“ kann man das Vollbild wieder verlassen.

Das ist insbesondere für den Bildschirm mit der Präsentation für das Publikum praktisch.

Ausblenden

Tippt man ein „b“ ein, wird die Präsentation ausgeblendet.

Sie kann wie folgt wieder eingeblendet werden:

  • Durch Klicken in das Fenster.
  • Durch nochmaliges Drücken von „b“.
  • Durch Klicken der Schaltfläche „Resume presentation“.
Schaltfläche für Resume Presentation

Zoom

Bei gedrückter Alt-Taste und einem Mausklick in der Präsentation wird in diesen Teil hineingezoomt. Das ist praktisch, um Details von Schaltungen hervorzuheben. Durch einen nochmaligen Mausklick zusammen mit Alt wird wieder herausgezoomt.

Das Zoomen funktioniert nur im ausgewählten Fenster. Die Referentenansicht ist hier nicht mit der Präsenationsansicht gesynct.

Aufbau eines Senders

1. Mikrofon

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NES-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders

2. Niederfrequenz-Verstärker

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NES-14.1.2: Blockdiagramm eines einfachen Senders

3. Mischer

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NES-14.1.3: Blockdiagramm eines einfachen Senders

4. Oszillator

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NES-14.1.4: Blockdiagramm eines einfachen Senders

5. Bandfilter

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NES-14.1.5: Blockdiagramm eines einfachen Senders

6. Verstärker

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NES-14.1.6: Blockdiagramm eines einfachen Senders

7. Bandfilter

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NES-14.1.7: Blockdiagramm eines einfachen Senders

8. Antenne

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NES-14.1.8: Blockdiagramm eines einfachen Senders

NF401: Was stellt folgendes Blockdiagramm dar?

A: Relaisfunkstelle

B: Sender

C: Antennenvorverstärker

D: Empfänger

NF403: Das nachfolgende Blockschaltbild zeigt einen einfachen Sender. An welcher Stelle befindet sich welche Stufe?

A: 1 HF-Verstärker; 2 Filter; 3 HF-Oszillator; 4 NF-Verstärker; 5 Mischer; 6 NF-Verstärker

B: 1 NF-Verstärker; 2 Filter; 3 HF-Oszillator; 4 Mischer; 5 HF-Verstärker; 6 Mischer

C: 1 HF-Verstärker; 2 Mischer; 3 HF-Oszillator; 4 Filter; 5 NF-Verstärker; 6 Filter

D: 1 NF-Verstärker; 2 Mischer; 3 HF-Oszillator; 4 Filter; 5 HF-Verstärker; 6 Filter

NF402: Aus welchen Stufen besteht ein einfacher Sender?

A: Oszillator, Mischer, Filter, Leistungsverstärker

B: NF-Verstärker, Filter, Leistungsverstärker, Antenne

C: Vorverstärker, Filter, Demodulator, NF-Verstärker

D: Vorverstärker, Filter, NF-Verstärker, Antenne

Eine Amateurfunkanlage muss nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik aufgebaut und betrieben werden. Das gilt natürlich auch ganz besonders für Sender.

VD106: Welche technischen Anforderungen stellt die Amateurfunkverordnung u. a. an eine Amateurfunkstelle?

A: Sie darf bauartbedingt keine höhere Leistung erzeugen, als der Besitzer verwenden darf.

B: Alle für den Sendebetrieb notwendigen Geräte müssen über ein CE-Zeichen verfügen.

C: Das Sendesignal muss über ein Koaxialkabel der Antenne zugeführt werden.

D: Sie ist nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik einzurichten und zu unterhalten.

ALC

  • Automatic-Level-Control (ALC) regelt die Aussteuerung der Senderendstufe
  • Reduziert bei Übersteuerung die Amplitude im Sendezweig
  • Nicht verwechseln mit der AGC (Automatic-Gain-Control) im Empfängerzweig

Funktionsweise

  • Erfassung der Ausgangsleistung und Vergleich mit vorgegebenen maximalen Wert
  • Bei Überschreiten wird eine Regelspannung an vorgelagerte HF-Verstärkerstufe gegeben
  • Amplitude des Sendesignals wird reduziert
  • Wenn ALC-Anzeige anspricht, ist Sender durch zu starkes NF-Signal übersteuert
  • Bei SSB ist ein geringfügiges Übersteuern erwünscht
  • Gleicht Lautstärkeschwankungen in der Stimme aus
  • ALC-Anzeige ist deshalb oft ein Balken
  • Bei Digimodes sollte die ALC nicht ansprechen
  • Verzerrung des Sendesignals
  • NF-Signal so weit aussteuern, dass ALC gerade nicht anspricht
EF305: Was bewirkt die ALC (Automatic Level Control) bei zu starkem NF-Signal in einem Transceiver?

A: Sie reduziert die Verstärkung von Verstärkerstufen im Empfangsteil.

B: Sie erhöht die Verstärkung von Verstärkerstufen im Empfangsteil.

C: Sie erhöht die Amplitude des Signals im Sendezweig vor dem Leistungsverstärker.

D: Sie reduziert die Amplitude des Signals im Sendezweig vor dem Leistungsverstärker.

Ausgangsleistung

  • Klasse N ist in Strahlungsleistung (ERP oder EIRP) an Antenne begrenzt
  • Viele Funkgeräte zeigen die aktuelle Senderausgangsleistung im Power-Meter an.
NF102: Die Darstellung zeigt das Display eines Transceivers. Wie wird die Anzeige 2 im Sendebetrieb bezeichnet?

A: Wasserfalldiagramm

B: SWR-Meter

C: Power-Meter

D: Amplitudenspektrum

Zulässige Senderausgangsleistung

  • In Anlage 1 der AFuV
  • Unterscheidet sich je nach Klasse und Frequenzbereich

1) Kurzbeschreibung: Ausschnitt aus einer Tabelle mit Amateurfunkfrequenzen und zulässigen Sendeleistungen; in Zeile 3 blaue Markierung „1810–1850 kHz“ und „100 W PEP“ unter „Klasse E“.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Tabelle mit der Überschrift „A Tabellarische Übersicht“ ist ein Ausschnitt aus einer Gesamttabelle mit den Nutzungsbedingungen für Funkamateure in Deutschland. Die Tabelle hat die sichtbaren Spalten „Lfd. Nr.“, „Frequenzbereiche“, „Status“, „AFu über Satellit“ sowie eine breite Kopfzeile „Maximale Leistung für Inhaber einer Zulassung zum Amateurfunkdienst mit Berechtigungsumfang der“ mit den Unterspalten „Klasse A“, „Klasse E“ und „Klasse N“. Drei blaue Ellipsen heben den Frequenzbereich „1810–1850 kHz“ in Zeile 3, die Spaltenüberschrift „Klasse E“ und den dazugehörigen Tabellenwert „100 W PEP“ unter „Klasse E“ hervor.
Abbildung NES-14.3.1: Ausschnitt aus der Anlage 1 der Amateurfunkverordnung

Aktuell ist die Anlage 1 der AFuV hier zu finden.

VD727: Was gilt für die Rufzeicheninhaber der Klasse E im Frequenzbereich 1810 bis 1850 kHz?

A: Maximal 750 W PEP

B: Maximal 75 W PEP

C: Maximal 100 W PEP

D: Maximal 10 W PEP

VD729: Was gilt für die Rufzeicheninhaber der Klassen A und E im Frequenzbereich 3,5 bis 3,8 MHz?

A: Maximal 750 W PEP für beide Klassen

B: Maximal 150 W PEP für Klasse A und maximal 10 W PEP für Klasse E

C: Maximal 10 W PEP für beide Klassen

D: Maximal 750 W PEP für Klasse A und maximal 100 W PEP für Klasse E

VD728: Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A im Frequenzbereich 3,5 bis 3,8 MHz?

A: 100 W PEP

B: 750 W PEP

C: 75 W PEP

D: 150 W PEP

VD730: Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A im Frequenzbereich 10,1 bis 10,15 MHz?

A: 75 W PEP

B: 250 W PEP

C: 150 W PEP

D: 750 W PEP

VD731: Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A in den Frequenzbereichen 14,000 bis 14,350 MHz und 18,068 bis 18,168 MHz?

A: 250 W PEP

B: 150 W PEP

C: 750 W PEP

D: 75 W PEP

VD732: Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A in den Frequenzbereichen 21,000 bis 21,450 MHz und 24,890 bis 24,990 MHz?

A: 750 W PEP

B: 150 W PEP

C: 250 W PEP

D: 75 W PEP

VD733: Welche Leistungsgrenzen gelten für die Rufzeicheninhaber der Klassen A und E in den Frequenzbereichen 21,000 bis 21,450 MHz und 28,000 bis 29,700 MHz?

A: Maximal 100 W PEP für Klasse A und maximal 10 W PEP für Klasse E

B: Maximal 100 W PEP für beide Klassen

C: Maximal 200 W PEP für beide Klassen

D: Maximal 750 W PEP für Klasse A und maximal 100 W PEP für Klasse E

VD734: Welche Leistungsgrenzen gelten für die Rufzeicheninhaber der Klasse A und E in den Frequenzbereichen 144 bis 146 MHz und 430 bis 440 MHz?

A: Maximal 750 W PEP für Klasse A und 75 W PEP für Klasse E

B: Maximal 10 W PEP für beide Klassen

C: Maximal 750 W PEP für beide Klassen

D: Maximal 100 W PEP für Klasse A und 50 W PEP für Klasse E

VD736: Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A in den Amateurfunkbändern zwischen 1300 MHz und 250 GHz?

A: 100 W PEP

B: 150 W PEP

C: 75 W PEP

D: 750 W PEP

VD737: Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse E in den Amateurfunkbändern zwischen 1300 MHz und 250 GHz?

A: Maximal 100 W PEP

B: Maximal 75 W PEP

C: Maximal 5 W PEP

D: Maximal 1 W PEP

  • Für den Frequenzbereich von $\qtyrange{1240}{1300}{\mega\hertz}$ gelten zusätzliche Regelungen
  • stehen nicht direkt in der Tabelle
  • In der rechten Spalte „Zusätzliche Nutzungsbestimmungen gemäß B“ kennzeichnen Zahlen ergänzende Angaben
  • Stehen unter der Tabelle
  • Für die folgende Frage ist der Punkt 11 zu beachten
VD735: Wie hoch ist die maximal zulässige Sendeleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A im Frequenzbereich 1240 bis 1300 MHz?

A: 250 W PEP

B: 75 W PEP, jedoch nur maximal 5 W EIRP im Teilbereich 1247 bis 1263 MHz

C: 750 W PEP, jedoch nur maximal 5 W EIRP im Teilbereich 1247 bis 1263 MHz

D: 100 W PEP

Senderausgangsleistung

  • Verpflichtung von Funkamateuren die Leistungsgrenzwerte ihrer Funkanlage einzuhalten
  • Auf vielen Amateurfunkbändern gilt eine maximale Senderausgangsleistung (PEP, Peak-Envelope-Power) als Grenzwert
  • Auch unerwünschte Aussendungen sind von Bedeutung

Messung von unerwünschten Aussendungen

  • Am Senderausgang
  • Unter Einzebiehung von Stehwellenmessgerät, Anpassgerät(e), Tiefpassfilter etc.
  • Messung von unerwünschen Aussendungen, die die Antenne erreichen können
EJ209: Wie erfolgt die Messung der Leistungen, die zu unerwünschten Aussendungen führen?

A: Die Messung erfolgt am Fußpunkt der im Funkbetrieb verwendeten Antenne unter Einbeziehung des gegebenenfalls verwendeten Antennenanpassgeräts.

B: Die Messung erfolgt am Senderausgang unter Einbeziehung des gegebenenfalls verwendeten Stehwellenmessgeräts und des gegebenenfalls verwendeten Tiefpassfilters.

C: Die Messung erfolgt am Ausgang der Antennenleitung unter Einbeziehung des im Funkbetrieb verwendeten Antennenanpassgeräts.

D: Die Messung erfolgt am Senderausgang mit einem hochohmigen HF-Tastkopf und angeschlossenem Transistorvoltmeter.

Messung der Senderausgangsleistung

  • Direkt am Senderausgang
  • Ohne Zusatzgeräte, Filter oder Kabel
  • Bei SSB → mit Modulation
  • Ein- oder Zweitonaussteuerung, aber keine Sprache
  • Messung der maximalen Hüllkurvenleistung (PEP)
  • Spitzenleistung des Senders bei maximaler Aussteuerung
  • Leistung bei der höchsten Spitze einer Hochfrequenzschwingung

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Ein Graph zeigt eine Wellenform, die sich horizontal erstreckt. Die horizontale Achse ist mit „t“ beschriftet, die vertikale Achse mit „Amplitude“. Die Wellenform beginnt links stärker, schwächt sich ab, wird dann wieder stark und klingt erneut ab. In der Mitte hebt sich ein rotes Segment der Welle hervor.
Abbildung NES-14.4.1: Höchste Spitze der Modulationshüllkurve

EF401: Die Ausgangsleistung eines Senders ist die unmittelbar nach ...

A: der Antenne messbaren Leistung, die durch ein Feldstärkenmessgerät im Nahfeld ermittelt werden kann.

B: dem Senderausgang messbare Leistung, bevor sie Zusatzgeräte durchläuft.

C: dem Senderausgang gemessene Differenz aus vorlaufender und rücklaufender Leistung.

D: dem Senderausgang gemessene Summe aus vorlaufender und rücklaufender Leistung.

EF402: Wie und wo wird die Ausgangsleistung eines SSB-Senders gemessen? Die maximale Hüllkurvenleistung (PEP) wird gemessen...

A: direkt am Senderausgang bei Ein- oder Zweitonaussteuerung.

B: direkt am Senderausgang mit unmoduliertem Träger.

C: zwischen Antennentuner und Speisepunkt bei Sprachmodulation.

D: zwischen Antennentuner und Speisepunkt der Antenne mit unmoduliertem Träger.

EB501: Die Spitzenleistung eines Senders (PEP) ist ...

A: das Produkt aus der Leistung, die unmittelbar der Antenne zugeführt wird, und ihrem Gewinnfaktor in einer Richtung, bezogen auf den Halbwellendipol.

B: die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen an die Antennenspeiseleitung während eines Zeitintervalls abgibt, das im Verhältnis zur Periode der tiefsten Modulationsfrequenz ausreichend lang ist.

C: die Leistung, die der Sender unter normalen Betriebsbedingungen während einer Periode der Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve durchschnittlich an einen reellen Abschlusswiderstand abgeben kann.

D: die unmittelbar nach dem Senderausgang messbare Leistung über die Spitzen der Periode einer durchschnittlichen Hochfrequenzschwingung, bevor Zusatzgeräte (z. B. Anpassgeräte) durchlaufen werden.

Mittlere Leistung

  • Durchschnittliche Leistung eines Senders
EB502: Die mittlere Leistung eines Senders ist ...

A: das Produkt aus der Leistung, die unmittelbar der Antenne zugeführt wird, und ihrem Gewinnfaktor in einer Richtung, bezogen auf den Halbwellendipol.

B: die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen während einer Periode der Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve der Antennenspeiseleitung zuführt.

C: die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen an die Antennenspeiseleitung während eines Zeitintervalls abgibt, das im Verhältnis zur Periode der tiefsten Modulationsfrequenz ausreichend lang ist.

D: die unmittelbar nach dem Senderausgang messbare Leistung über die Spitzen der Periode einer durchschnittlichen Hochfrequenzschwingung, bevor Zusatzgeräte (z. B. Anpassgeräte) durchlaufen werden.

Dummy-Load

  • Dummy Load wird für Abgleicharbeiten und Messungen an Sendern verwendet
  • Ist ein Lastwiderstand
  • Sendeleistung wird fast vollständig in Wärme umgesetzt
  • auch: Abschlusswiderstand oder künstliche Antenne

Abgleicharbeiten und Messungen

  • Immer an möglichst angepasster Antenne oder Dummy Load
  • Ansonsten kann die Reflektion der Leistung die Endstufe zerstören
VD111: Was ist bei Abgleicharbeiten und Messungen an Sendern im Hinblick auf die Aussendung zu beachten?

A: Das Antennenkabel muss fest angeschlossen sein.

B: Es darf nur mit halber Sendeleistung gesendet werden.

C: Es sind geeignete Maßnahmen zu treffen, die ein freies Abstrahlen von Signalen wirkungsvoll verhindern.

D: Das Sendergehäuse darf nicht geöffnet werden.

NJ202: Wie verhindern Sie beim Abgleichen Ihres selbstgebauten Senders Störungen anderer Funkverbindungen?

A: Ich verwende einen geeigneten Abschlusswiderstand (Dummy Load).

B: Ich sende nur mit halber Sendeleistung.

C: Ich führe die Abstimmarbeiten auf einer sogenannten ISM-Frequenz aus.

D: Ich versuche unnötige Modulation zu vermeiden.

NF107: Warum sollte ein Sender nie ohne angepasste Antenne oder Dummy Load betrieben werden?

A: Durch die fehlende Last wird die Versorgungsspannung hochgeregelt, was zu Überspannungen führen kann.

B: Durch die reflektierte Welle könnte die Senderendstufe beschädigt werden.

C: Durch die absorbierte Leistung kann das Netzteil des Senders überlastet werden.

D: Das Stehwellenmessgerät könnte beschädigt werden.

Abstimmen

  • Aussendungen zum Abstimmen lassen sich nicht vermeiden
  • Z. B. bei automatischen Anpassgeräten
  • So kurz wie möglich
  • Auf freier Frequenz
VD112: Unter welcher Bedingung ist das Aussenden eines unmodulierten oder ungetasteten Trägers zulässig?

A: Sofern die Sendeleistung auf unter 1 W reduziert wird

B: Wenn es kurzzeitig erfolgt, z. B. zum Abstimmen

C: Sofern es sich um ein digitales Signal handelt

D: Wenn die Übertragungsbedingungen keine weitreichenden Verbindungen zulassen

Unerwünschte Aussendungen

  • Amateurfunkverordnung (AFuV): Unerwünschte Aussendungen auf das geringstmögliche Maß beschränken
  • Es gibt weitere gesetzliche Regelungen für konkrete Grenzwerte → Klasse A
NJ201: Ein Sender sollte so betrieben werden, dass ...

A: die Oberwellenabschirmung minimiert wird.

B: die Selbsterregung maximiert wird.

C: parasitäre Schwingungen vorhanden sind.

D: er keine unerwünschten Aussendungen hervorruft.

NF404: Welche Eigenschaft sollte ein hinter einem VHF-Sender geschaltetes Filter haben? Dieses sollte...

A: den gewünschten Frequenzbereich durchlassen.

B: alle Oberschwingungen durchlassen.

C: die Abstrahlung aller Nebenaussendungen zulassen.

D: den gewünschten Frequenzbereich sperren.

VD110: Welche Aussage trifft die Amateurfunkverordnung (AFuV) hinsichtlich unerwünschter Aussendungen?

A: Unerwünschte Aussendungen sind auf 40 dB bezogen auf das Nutzsignal zu beschränken.

B: Unerwünschte Aussendungen sind nicht zulässig.

C: Unerwünschte Aussendungen sind auf das geringstmögliche Maß zu beschränken.

D: Unerwünschte Aussendungen sind auf 60 dB bezogen auf das Nutzsignal zu beschränken.

Unerwünschte Aussendungen II

Oberwellen

  • Ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz
  • Entstehen durch Signalformen, die nicht sinusförmig sind, insbesondere bei Übersteuerung
  • Beeinträchtigung anderer Funkdienste
  • Können reduziert werden
EJ201: Welche Signalform sollte der Träger einer hochfrequenten Schwingung haben, um Störungen durch Oberwellen zu vermeiden?

A: rechteckförmig

B: kreisförmig

C: dreieckförmig

D: sinusförmig

EJ202: Wie kann man hochfrequente Störungen reduzieren, die durch Harmonische hervorgerufen werden? Sie können reduziert werden durch ein ...

A: Oberwellenfilter.

B: ZF-Filter.

C: Nachbarkanalfilter.

D: Hochpassfilter.

Tiefpassfilter

  • Nur Frequenzen unterhalb einer bestimmten Grenzfrequenz werden durchgelassen
  • Oberwellen können nicht passieren oder werden stark abgeschwächt
EJ204: Welches Filter wäre zwischen Senderausgang und Antenne eingeschleift am besten zur Verringerung der Oberwellenausstrahlungen geeignet?

A: Ein Tiefpassfilter

B: Ein Hochpassfilter

C: Ein Antennenfilter

D: Ein Sperrkreisfilter

EJ205: Um Oberwellenaussendungen eines UHF-Senders zu minimieren, sollte dem Gerät ...

A: eine Bandsperre vorgeschaltet werden.

B: ein Tiefpassfilter nachgeschaltet werden.

C: ein Notchfilter vorgeschaltet werden.

D: ein Hochpassfilter nachgeschaltet werden.

EJ206: Welche Schaltung wäre, zwischen Senderausgang und Antenne eingeschleift, am besten zur Verringerung der Oberwellenausstrahlungen geeignet?
A:
B:
C:
D:
EJ207: Welche Charakteristik sollte ein Filter zur Verringerung der Oberwellen eines KW-Senders haben?
A:
B:
C:
D:
EJ208: Welche Filtercharakteristik würde sich am besten für den Ausgang eines KW-Mehrband-Senders eignen?
A:
B:
C:
D:
EJ203: Was für ein Filter muss zwischen Transceiver und Antennenzuleitung eingefügt werden, um Oberwellen zu reduzieren?

A: Hochpassfilter

B: CW-Filter

C: NF-Filter

D: Tiefpassfilter

Hochpassfilter

  • Nur Frequenzen oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz werden durchgelassen
  • Werden im Empfängereingang verwendet, damit tiefe Frequenzen nicht stören

Bandpassfilter

  • Bei Einbandsendern
  • Sender im VHF/UHF/SHF-Bereich
  • Signale aus der Signalaufbereitung unterhalb der Sendefrequenz unterdrücken

Arbeitspunkt

  • Sender-Stufen und Leistungs-Endstufen sollen verzerrungsfrei arbeiten
  • Nach Veränderung des Arbeitspunkts auf Linearität (saubere Sinus-Verstärkung) prüfen
  • Aussendung auf Oberwellen prüfen
EF404: Wann sollte ein Sender auf mögliche Oberwellenaussendungen überprüft werden?

A: Vor jedem Sendebetrieb.

B: Bei Empfang eines Störsignals.

C: Wenn Splatter-Störungen zu hören sind.

D: Wenn der Arbeitspunkt der Endstufe neu justiert wurde.

Übersteuerung

  • Bei Übersteuerung von Sendern und Endstufen entstehen Nebenaussendungen
  • Diese stören benachbarte Stationen
  • Übersteuerung vermeiden
EJ213: Die Übersteuerung eines Leistungsverstärkers führt zu ...

A: einem hohen Anteil an Nebenaussendungen.

B: lediglich geringen Verzerrungen beim Empfang.

C: einer Verringerung der Ausgangsleistung.

D: einer besseren Verständlichkeit am Empfangsort.

EJ214: Ein SSB-Sender wird Störungen auf benachbarten Frequenzen hervorrufen, wenn ...

A: der Antennentuner falsch abgestimmt ist.

B: die Ansteuerung der NF-Stufe zu gering ist.

C: der Leistungsverstärker übersteuert wird.

D: das Antennenkabel unterbrochen ist.

Frequenzstabilität

  • Nicht stabile Oszillatoren können zu Aussendungen außerhalb der Bandgrenzen führen
  • Das kann benachbarte Stationen stören
  • Ursache z. B. Selbstbaugerät mit nicht quarzstabilisierten Oszillator
EJ216: Welche unerwünschte Auswirkung kann mangelhafte Frequenzstabilität eines Senders haben?

A: Aussendungen außerhalb der Bandgrenzen

B: Verstärkte Oberwellenaussendung innerhalb der Bandgrenzen

C: Überlastung der Endstufe des Senders

D: Spannungsüberschläge in der Endstufe des Senders

Bandbreite

  • Überschreitung der zulässigen Bandbreite kann insbesondere bei AFSK-modulierten FM-Sendern geschehen
  • Abhilfe durch Hub begrenzen
  • Oder Aussteuerung der NF reduzieren
  • Beachten bei Packet-Radio oder Digimodes
EJ212: Sie modulieren Ihren FM-Sender mit einem AFSK-Signal (Niederfrequenzumtastung). Wie können Sie die Bandbreite der Aussendung reduzieren? Durch ...

A: Absenken des NF-Pegels oder des Frequenzhubs

B: Anheben des NF-Pegels oder des Frequenzhubs

C: Absenken der Sendeleistung oder der ZF

D: Anheben der Sendeleistung oder der ZF

Elektromagnetische Verträglichkeit

Beim Senden

Funkwellen von

  • von Antennen
  • von Transceivern
  • von Zuleitungen

Beim Senden

Einhalten der Schutzanforderungen zur Gewährleistung der elektromagnetischen Verträglichkeit im Sinne des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG)

VC118: Was muss ein Funkamateur beim Betrieb seiner Amateurfunkstelle in Bezug auf die elektromagnetische Verträglichkeit beachten?

A: Die Amateurfunkstelle darf nur aus baumustergeprüften Funkgeräten bestehen, die den Anforderungen des Gesetzes über Funkanlagen (FuAG) entsprechen.

B: Die Amateurfunkstelle muss von einem zertifizierten Elektromeister auf die Einhaltung der elektromagnetischen Verträglichkeit geprüft werden. Das Abnahmeprotokoll ist für die BNetzA bereitzuhalten.

C: Der Funkamateur muss die Schutzanforderungen zur Gewährleistung der elektromagnetischen Verträglichkeit im Sinne des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) einhalten.

D: Der Funkamateur benötigt für seine Amateurfunkstelle eine aktuelle Verträglichkeitsbescheinigung der BNetzA.

Beim Empfang

Funkamateur darf Störfestigkeit der eigenen Geräte selbst bestimmen. Die Abweichung vom EMVG ist ein Privileg.

VC120: Darf der Funkamateur bei Selbstbaugeräten von den grundlegenden Anforderungen zur Störfestigkeit im Sinne des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) abweichen?

A: Nein, die Störfestigkeit ist vorgegeben und muss eingehalten werden.

B: Ja, er kann den Grad der Störfestigkeit seiner Geräte selbst bestimmen.

C: Nein, selbstgebaute Amateurfunkgeräte müssen im Bezug auf Störfestigkeit kommerziell hergestellten Geräten entsprechen.

D: Ja, aber nur in Richtung Verbesserung der Störfestigkeit

VC119: Was gilt hinsichtlich der Störfestigkeit der Amateurfunkstelle nach dem Wortlaut des Amateurfunkgesetzes (AFuG)?

A: Amateurfunkstellen müssen elektromagnetische Störungen durch andere Betriebsmittel hinnehmen, selbst wenn diese nicht den grundlegenden Anforderungen nach dem Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) entsprechen.

B: Amateurfunkstellen sind hinsichtlich ihrer Störfestigkeit anderen Betriebsmitteln gleichgestellt.

C: Der Funkamateur muss seine Amateurfunkstelle im Abstand von 2 Jahren einer Störfestigkeitsprüfung durch die BNetzA unterziehen lassen.

D: Der Funkamateur darf von den grundlegenden Anforderungen nach dem Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) abweichen und kann den Grad der Störfestigkeit seiner Amateurfunkstelle selbst bestimmen.

Maßnahmen

Zur Einhaltung der vorgeschriebenen elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV)

  • Abschirmen
  • Erden

Schutz vor Störungen in beide Richtungen

NK101: In Bezug auf EMV sollten HF-Stufen ...

A: eine besonders abgeschirmte Masseleitung erhalten.

B: in Kunststoff eingehüllt werden.

C: gut abgeschirmt werden.

D: nur kapazitive Auskopplungen enthalten.

NJ101: Alle Geräte, die HF-Ströme übertragen, sollten ...

A: möglichst gut geschirmt sein.

B: durch Kunststoffabdeckungen geschützt sein.

C: nicht geerdet sein.

D: über das Stromversorgungsnetz geerdet sein.

NK102: Um eine Amateurfunkstelle in Bezug auf EMV zu optimieren, ...

A: sollte der Sender mit der Abwasserleitung im Haus verbunden werden.

B: sollten alle Einrichtungen mit einer guten HF-Erdung versehen werden.

C: sollte der Sender mit der Wasserleitung im Haus verbunden werden.

D: sollten alle hochohmigen Erdverbindungen entfernt werden.

Störungen vermeiden

Gründe für Störungen

  • Unerwünschte Frequenzanteile, die nicht ausreichend unterdrückt werden
  • Unzureichend abgeschirmte oder unzureichend geerdete Geräte
  • Die gewünschten Aussendungen selber

Störung

1) Kurzbeschreibung: Schematische Zeichnung mit einer Antenne auf der linken Seite mit nach rechts abgehenden Funkwellen und der Frequenzangabe „f = 145,9 MHz“; auf der rechten Seite ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Frequenzangabe „f = 582–590 MHz“ und „DVB-T2 Kanal 35“.

2) Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit der Beschriftung „f = 145,9 MHz“. Von ihr gehen nach rechts Funkwellen aus. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Beschriftung „f = 582–590 MHz“ und „DVB-T2 Kanal 35“.
Abbildung NES-14.9.1: Störung des DVB-T2-Empfang eines Fernsehers durch die Oberschwingung einer Amateurfunkaussendung

Störende Beeinflussung

1) Kurzbeschreibung: Schematische Zeichnung mit einer Antenne auf der linken Seite mit nach rechts abgehenden Funkwellen und der Frequenzangabe „f = 21 MHz“; auf der rechten Seite ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Frequenzangabe „f = 470–690 MHz“.

2) Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit der Beschriftung „f = 21 MHz“. Von ihr gehen nach rechts Funkwellen aus. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Beschriftung „f = 470–690 MHz“.
Abbildung NES-14.9.2: Einstrahlung über die Empfangsantenne
1) Kurzbeschreibung: Schematische Zeichnung mit einer Antenne auf der linken Seite mit nach rechts abgehenden Funkwellen und der Frequenzangabe „f = 145 MHz“; auf der rechten Seite ein „TV“-Gerät.

2) Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit der Beschriftung „f = 145 MHz“. Von ihr gehen nach rechts Funkwellen aus. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät.
Abbildung NES-14.9.3: Direkteinstrahlung in ein Gerät

Umgang mit Störungen

  • Nachbarschaftskonflikte vermeiden
  • Höflich Hilfe zur Entstörung anbieten
NJ102: Welche Reaktion ist angebracht, wenn ihr Nachbar sich über Störungen beklagt?

A: Er sollte darauf hingewiesen werden, dass Sie hierfür nicht zuständig sind.

B: Er sollte höflich darauf hingewiesen werden, dass es an seiner eigenen Einrichtung liegt.

C: Sie bieten höflich an, die erforderlichen Prüfungen in die Wege zu leiten.

D: Sie bieten an, das örtlich zuständige Hauptzollamt zu benachrichtigen.

Ursachenforschung

  • Prüfen auf Behebung mit eigenen Mitteln
  • Falls Ursache nicht ermittelt oder Störung nicht beseitigt werden kann → Nachbarn auf Funkstörungsannahme der BNetzA (24/7 ☎ 0228 14 15 16) hinweisen
VE302: Welche Reaktion ist angebracht, wenn Störungen im Fernseh- oder Rundfunkempfang beim Nachbarn nicht mit den zur Verfügung stehenden Mitteln beseitigt werden können?

A: Sie benachrichtigen ihren Amateurfunkverband.

B: Sie empfehlen dem Nachbarn höflich, sich an die Bundesnetzagentur zur Prüfung der Störungsursache zu wenden.

C: Der Nachbar sollte darauf hingewiesen werden, dass Sie hierfür nicht zuständig sind.

D: Der Nachbar sollte höflich darauf hingewiesen werden, dass es an seiner eigenen Einrichtung liegt.

Ermittlung

  • Kann einige Zeit in Anspruch nehmen
  • Zur Wahrung des Nachbarschaftsfriedens Sendeleistung reduzieren
VE301: Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle wird der Rundfunkempfang eines Nachbarn gestört. Welche Maßnahme kann der Funkamateur zur Wahrung des nachbarschaftlichen Friedens noch vor Einschaltung der Bundesnetzagentur durchführen?

A: Er macht ausschließlich Split-Betrieb.

B: Er macht ausschließlich DX-Betrieb.

C: Er kann die Sendeleistung vorläufig reduzieren.

D: Er schaltet am Transceiver Passband-Tuning ein.

Überprüfung

Falls Amateurfunkaussendungen die Ursache der Probleme sind, wird in drei Fälle unterschieden

1. Fall

  • Amateurfunkanlage wird nicht vorschriftsmäßig betrieben
  • Ggf. Anordnung einer kostenpflichtigen Betriebseinschränkung durch BNetzA
  • Möglich ist eine Begrenzung der Sendeleistung

2. Fall

  • Amateurfunkanlage wird vorschriftsmäßig betrieben
  • Feldstärke am betroffenen Gerät ist kleiner als Verträglichkeit durch die Störfestigkeit
  • Betroffenes Gerät hält Störfestigkeit nicht ein
  • Verantwortung zur Behebung liegt beim Betreiber des betroffenen Geräts
  • Funkamateur darf Sendebetrieb unverändert fortsetzen
VE305: Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle auf 145,550 MHz wird der UKW-Rundfunkempfänger eines Nachbarn durch Direkteinstrahlung beeinträchtigt. Eine Überprüfung ergibt, dass der Funkamateur am Ort des beeinträchtigten Empfängers eine Feldstärke erzeugt, die den in der Norm empfohlenen Grenzwert für die Störfestigkeit von Geräten nicht erreicht. Was folgt daraus für den Funkamateur?

A: Er hat seine Sendeleistung so einzurichten, dass der Empfang nicht mehr beeinträchtigt wird.

B: Er hat den Betrieb seiner Amateurfunkstelle einzustellen.

C: Er kann seinen Funkbetrieb fortsetzen.

D: Er kann seine Sendeleistung uneingeschränkt erhöhen.

VE306: Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle auf 144,250 MHz wird der Kabelfernsehempfang eines Nachbarn beeinträchtigt. Eine Überprüfung ergibt, dass der Funkamateur am Ort der beeinträchtigten Empfangsanlage eine Feldstärke erzeugt, die den in der Norm empfohlenen Grenzwert für die Störfestigkeit von Kabelverteilanlagen nicht erreicht. Was folgt daraus für den Funkamateur?

A: Er hat seine Sendeleistung so einzurichten, dass der Empfang nicht mehr beeinträchtigt wird.

B: Er hat den Betrieb seiner Amateurfunkstelle einzustellen.

C: Er kann seinen Funkbetrieb fortsetzen.

D: Er kann seine Sendeleistung uneingeschränkt erhöhen.

3. Fall

  • Amateurfunkanlage wird vorschriftsmäßig betrieben
  • Betroffenes Gerät hält Störfestigkeit ein
  • Konfliktfall: BNetzA ist befugt, eine Lösung in Zusammenarbeit mit allen Beteilgten herzustellen
VE303: Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle auf 145,550 MHz wird der UKW-Rundfunkempfang eines Nachbarn beeinträchtigt. Eine Überprüfung ergibt, dass sowohl die Amateurfunkstelle als auch die Rundfunkempfangsanlage vorschriftsmäßig betrieben werden. Womit muss der Funkamateur rechnen?

A: Mit behördlichen Abhilfemaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Beteiligten

B: Mit einer gebührenpflichtigen Betriebseinschränkung oder einem vollständigen Betriebsverbot für seine Amateurfunkstelle

C: Mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren mit Betriebsverbot und Bußgeld auf der Grundlage des AFuG

D: Mit der Durchführung behördlicher Maßnahmen nach dem AFuG, wobei dem Funkamateur die Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst entzogen werden kann

VE304: Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle wird der Fernsehempfang eines Nachbarn beeinträchtigt. Eine Überprüfung ergibt, dass sowohl das Fernsehgerät als auch die Amateurfunkstelle die Vorschriften einhalten und Nachbesserungen nicht mehr möglich sind. Wozu ist die BNetzA in diesem Fall befugt?

A: Die BNetzA hat diesbezüglich keine Befugnisse.

B: Zur Einleitung eines Bußgeldverfahrens

C: Die BNetzA kann Abhilfemaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Beteiligten veranlassen.

D: Zum sofortigen Widerruf der Zulassung zum Amateurfunkdienst

Anordnungen der BNetzA ohne Zusammenarbeit

  • Zum Schutz von Empfangs- und Sendegeräten, die Sicherheitszwecken dienen
  • Zum Schutz öffentlicher Telekommunikationsnetze, also beispielsweise dem Telefonnetz
  • Zum Schutz von Leib und Leben einer Person oder Sachen von bedeutendem Wert

Störende Beeinflussung elektronischer Geräte I

  • Starke Sender führen zu unterschiedlichen Störungen und Beeinflussungen von elektronischen Geräten und Anlagen
  • Ziel: Störungen vermeiden oder Ursachen durch Gegenmaßnahmen beseitigen

Einströmung

  • Hochfrequenz gelangt durch Leitungen oder Kabel in ein Gerät
  • Zum Beispiel über die Netzleitung, Antennenleitung, Lautsprecherkabel
EJ101: In welchem Fall spricht man von Einströmungen? Einströmungen liegen dann vor, wenn Hochfrequenz ...

A: über das ungenügend abgeschirmte Gehäuse in die Elektronik gelangt.

B: über Leitungen oder Kabel in ein Gerät gelangt.

C: wegen eines schlechten Stehwellenverhältnisses wieder zum Sender zurück strömt.

D: über nicht genügend geschirmte Kabel zum Anpassgerät geführt wird.

Einstrahlung

  • Hochfrequenz gelangt wegen ungenügend geschirmten Gehäuse in die Elektronik
  • Führt dort zu Störungen
EJ102: In welchem Fall spricht man von Einstrahlungen bei EMV? Einstrahlungen liegen dann vor, wenn die Hochfrequenz ...

A: über Leitungen oder Kabel in das gestörte Gerät gelangt.

B: über nicht genügend geschirmte Kabel zum gestörten Empfänger gelangt.

C: wegen eines schlechten Stehwellenverhältnisses wieder zum Sender zurück strahlt.

D: über das ungenügend abgeschirmte Gehäuse in die Elektronik gelangt.

Störende Beeinflussung

  • Kann trotz gesetzeskonformen Betrieb eines Senders beim Empfänger in Nähe auftreten
  • Garagentorsteuerungen oder Funk-Autoschlüssel funktionieren nicht mehr wie gewohnt
  • Störung von LED-Leuchten
EJ103: Bereits durch die Aussendung des reinen Nutzsignals können in benachbarten Empfängern Störungen beim Empfang anderer Frequenzen auftreten. Dabei handelt es sich um eine ...

A: Störung durch unerwünschte Nebenaussendungen.

B: Übersteuerung oder störende Beeinflussung.

C: hinzunehmende Störung.

D: Störung durch unerwünschte Aussendungen.

EJ112: Welches Gerät kann durch Aussendungen eines Amateurfunksenders störende Beeinflussungen zeigen?

A: Dampfbügeleisen mit Bimetall-Temperaturregler

B: Staubsauger mit Kollektormotor

C: Antennenrotor mit Wechselstrommotor

D: LED-Lampe mit Netzanschluss

EJ113: Wie kommen Geräusche aus den Lautsprechern einer abgeschalteten Stereoanlage möglicherweise zustande?

A: Durch Gleichrichtung abgestrahlter HF-Signale an PN-Übergängen in der NF-Vorstufe.

B: Durch Gleichrichtung der ins Stromnetz eingestrahlten HF-Signale an den Dioden des Netzteils.

C: Durch Gleichrichtung starker HF-Signale in der NF-Endstufe der Stereoanlage.

D: Durch eine Übersteuerung des Tuners mit dem über die Antennenzuleitung aufgenommenen HF-Signal.

Intermodulation

  • Beim Auftreten von mehreren starken Empfangssignalen
  • Z. B. TV-Sender und starke Amateurfunkstation in der Nachbarschaft
  • Führt zu unerwünschten Oberwellen und deren Mischprodukten
  • Durch Intermodulation werden Phantomsignale hervorgerufen
EJ120: Welche Empfangs-Effekte werden durch Intermodulation hervorgerufen?

A: Das Nutzsignal wird mit einem anderen Signal moduliert und dadurch verständlicher.

B: Es treten Phantomsignale auf, die selbst bei Einschalten eines Abschwächers in den HF-Signalweg nicht verschwinden.

C: Dem Empfangssignal ist ein pulsierendes Rauschen überlagert, das die Verständlichkeit beeinträchtigt.

D: Es treten Phantomsignale auf, die bei Abschalten einer der beteiligten Mischfrequenzen verschwindet.

Oxidation

  • Korrodierte Kontakte (Metall-Oxide) zwischen Metallen bilden Nichtlinearitäten durch Gleichricht-Effekte
  • Unerwünschte Mischprodukte auf der Sende- und Empfangsseite
  • Kann zu Störungen im Fernseh- und Rundfunkempfang führen
EJ121: Ein korrodierter Anschluss an der Fernseh-Empfangsantenne des Nachbarn kann in Verbindung mit ...

A: Einstreuungen aus dem Stromnetz durch Intermodulation Bild- und Tonstörungen hervorrufen.

B: dem Signal naher Sender parametrische Schwingungen erzeugen, die einen überhöhten Nutzsignalpegel hervorrufen.

C: dem Oszillatorsignal des Fernsehempfängers unerwünschte Mischprodukte erzeugen, die den Fernsehempfang stören.

D: dem Signal naher Sender unerwünschte Mischprodukte erzeugen, die den Fernsehempfang stören.

Erforderliche Sendeleistung

  • Stets nur die für eine zufriedenstellende Kommunikation erforderliche Sendeleistung verwenden
  • Zur Vermeidung von Störungen von Geräten
EJ104: Um die Störwahrscheinlichkeit zu verringern, sollte die benutzte Sendeleistung ...

A: auf das für eine zufriedenstellende Kommunikation erforderliche Minimum eingestellt werden.

B: auf die für eine zufriedenstellende Kommunikation erforderlichen 100 W eingestellt werden.

C: nur auf den zulässigen Pegel eingestellt werden.

D: die Hälfte des maximal zulässigen Pegels betragen.

EJ105: Bei einem Wohnort in einem Ballungsgebiet empfiehlt es sich, während der abendlichen Fernsehstunden ...

A: nur mit effektiver Leistung zu senden.

B: die Antenne unterhalb der Dachhöhe herabzulassen.

C: mit keiner höheren Leistung zu senden, als für eine sichere Kommunikation erforderlich ist.

D: nur mit einer Hochgewinn-Richtantenne zu senden.

Übersteuerung

  • Hohe Feldstärken durch hohe Sendeleistungen oder im Strahlungsbereich einer Antenne
  • Empfänger und Empfangsstufen können übersteuert werden
  • Verringert die Empfängerempfindlichkeit bis hin zur Blockierung
EJ106: Eine 432 MHz-Sendeantenne mit hohem Gewinn ist unmittelbar auf eine Fernseh-Empfangsantenne gerichtet. Dies führt ggf. zu ...

A: einer Übersteuerung eines TV-Empfängers.

B: Problemen mit dem 432 MHz-Empfänger.

C: dem Durchschlag des TV-Antennenkoaxialkabels.

D: Eigenschwingungen des 432 MHz-Senders.

EJ107: Wodurch können Sie die Übersteuerung eines Empfängers erkennen?

A: Zeitweilige Blockierung der Frequenzeinstellung

B: Auftreten von Pfeifstellen im gesamten Abstimmungsbereich

C: Rückgang der Empfindlichkeit

D: Empfindlichkeitssteigerung

Weitere Maßnahmen

  • Verringerung der Sendeleistung führt nicht immer zum Erfolg
  • Das gestörte Gerät oder die Zuleitung könnte nicht genügend abgeschirmt sein
EJ108: Wie sollte ein Abschirmgehäuse für HF-Baugruppen beschaffen sein?

A: Metallblech unter der HF-Baugruppe

B: Kunststoffgehäuse mit niedriger Dielektrizitätszahl

C: Kunststoffgehäuse mit hoher Dielektrizitätszahl

D: Möglichst geschlossenes Metallgehäuse

EJ109: Falls sich eine Kurzwellen-Sendeantenne in der Nähe und parallel zu einer 230 V-Wechselstromleitung befindet, ...

A: kann 50 Hz-Modulation aller Signale auftreten.

B: können harmonische Schwingungen erzeugt werden.

C: können Hochfrequenzströme ins Netz eingekoppelt werden.

D: könnte erhebliche Überspannung im Netz erzeugt werden.

EJ111: Um die Störwahrscheinlichkeit im eigenen Haus zu verringern, empfiehlt es sich vorzugsweise ...

A: die Amateurfunkgeräte mittels des Schutzleiters zu erden.

B: die Amateurfunkgeräte mit einem Wasserrohr zu verbinden.

C: Sendeantennen auf dem Dachboden zu errichten.

D: für Sendeantennen eine separate HF-Erdleitung zu verwenden.

Nachbarschaftshilfe

  • Hilfe dem Nachbarn anbieten
  • Nur als letztes Mittel die Behörde einschalten
EJ124: Die Bemühungen, die durch eine in der Nähe befindliche Amateurfunkstelle hervorgerufenen Fernsehstörungen zu verringern, sind fehlgeschlagen. Als nächster Schritt ist ...

A: der Sender an die Bundesnetzagentur zu senden.

B: die Rückseite des Fernsehgeräts zu entfernen und das Gehäuse zu erden.

C: die zuständige Außenstelle der Bundesnetzagentur um Prüfung der Gegebenheiten zu bitten.

D: ein Fernsehtechniker des Fachhandwerks um Prüfung des Fernsehgeräts zu bitten.

Filter

  • Sowohl auf Seite des störenden Geräts als auch auf Seiten des gestörten Geräts einbauen
  • Oberwellenaussendungen unterdrücken
  • Hochpass oder Bandpass auf Empfängerseite
  • Übersteuerrung wird minimiert
EJ116: Ein 28 MHz-Sender beeinflusst den Empfänger eines DVB-T2-Fernsehgerätes über dessen Antenneneingang. Was sollte zur Abhilfe vor den Antenneneingang des Fernsehgerätes eingeschleift werden?

A: Ein Tiefpassfilter

B: Ein UHF-Abschwächer

C: Eine UHF-Bandsperre

D: Ein Hochpassfilter

EJ117: Eine KW-Amateurfunkstelle verursacht im Sendebetrieb in einem in der Nähe betriebenen Fernsehempfänger Störungen. Welches Filter schleifen Sie in das Fernsehantennenkabel ein, um die Störwahrscheinlichkeit zu verringern?
A:
B:
C:
D:

Mantelwellensperren

  • Sendesignal der Amateurfunkstation wird über den Schirm von Koaxialkabeln oder Zuleitungen in Empfänger oder Geräte in örtlicher Nähe eingekoppelt
  • Mantelwellensperren in Zuleitungen von Geräten einbauen
  • Auch Drossel genannt
  • Ringkerne oder Klappferrite
  • Weitere Möglichkeit: Verwendung von geschirmten Steuerkabeln
EJ118: Durch eine Mantelwellendrossel in einem Fernseh-Antennenzuführungskabel ...

A: werden Gleichtakt-HF-Störsignale unterdrückt.

B: wird Netzbrummen unterdrückt.

C: werden niederfrequente Störsignale unterdrückt.

D: werden alle Wechselstromsignale unterdrückt.

EJ119: Die Signale eines 144 MHz-Senders werden in das Koax-Antennenkabel eines UKW-/DAB-Rundfunkempfängers induziert und verursachen Störungen. Eine Möglichkeit zur Verringerung der Störungen besteht darin, ...

A: eine Mantelwellendrossel in das Kabel vor dem Rundfunkempfänger einzubauen.

B: die Erdverbindung des Senders abzuklemmen.

C: das Abschirmgeflecht am Antennenstecker des Empfängers abzuklemmen.

D: den 144 MHz-Sender mit einem Tiefpassfilter auszustatten.

EJ115: In einem Einfamilienhaus wird die Türsprechanlage durch den Betrieb eines nahen Senders gestört. Eine Möglichkeit zur Verringerung der Beeinflussungen besteht darin, ...

A: für die Türsprechanlage eine Leitung mit niedrigerem Querschnitt zu verwenden.

B: für die Türsprechanlage eine Leitung mit versilberten Kupferdrähten zu verwenden.

C: die Länge des Kabels der Türsprechanlage zu verdoppeln.

D: für die Türsprechanlage ein geschirmtes Verbindungskabel zu verwenden.

EJ114: Bei der Musik-Anlage des Nachbarn wird Einströmung in die NF-Endstufe festgestellt. Eine mögliche Abhilfe wäre ...

A: ein geschirmtes Netzkabel für den Receiver zu verwenden.

B: ein NF-Filter in das Koaxialkabel einzuschleifen.

C: geschirmte Lautsprecherleitungen zu verwenden.

D: einen Serienkondensator in die Lautsprecherleitung einzubauen.

Logbuch

  • Wenn die Funkanlage als Störquelle vermutet wird
  • Freiwilligen Nachweis führen
  • Ausschluss der Amateurfunkanlage als Störquelle
EJ122: Ihr Nachbar beklagt sich über Störungen seines Fernsehempfangs und vermutet ihre Amateurfunkaussendungen als Ursache. Welcher erste Schritt bietet sich an?

A: Sie empfehlen die Erdung des Fernsehgerätes durch einen örtlichen Fachhändler.

B: Sie überprüfen den zeitlichen Zusammenhang der Störungen mit ihren Aussendungen.

C: Sie überprüfen, ob der Nachbar sein Fernsehgerät ordnungsgemäß angemeldet hat.

D: Sie verweisen den Nachbarn auf die Angebote von Internet-Streamingplattformen.

Schlechte Empfangsverhältnisse

  • Z. B. TV-Zimmerantenne für Empfang
  • Verwendung einer Außenantenne mit entsprechenden Vorfiltern
EJ123: Beim Betrieb eines 2 m-Senders wird bei einem Nachbarn ein Fernsehempfänger gestört, der mit einer Zimmerantenne betrieben wird. Zur Behebung des Problems ...

A: einen Vorverstärker in die Antennenleitung einzuschleifen.

B: schlagen Sie dem Nachbarn vor, eine außen angebrachte Fernsehantenne zu installieren.

C: den Fernsehrundfunkempfänger zu wechseln.

D: ein doppelt geschirmtes Koaxialkabel für die Antennenleitung zu verwenden.

Störungen beim Empfang

Suche im eigenen Haushalt

Häufige Ursachen

  • Wechselrichter von Solaranlagen
  • Schaltnetzteile
  • LED-Leuchten
  • Powerline Communication
VE307: Der Empfang Ihrer Amateurfunkstation ist auf allen Bändern gestört. Welche Maßnahme sollten Sie als erstes ergreifen?

A: Das Intruder Monitoring eines Amateurfunkverbandes informieren.

B: Den Empfangsbetrieb sofort einstellen und z. B. auf Sendebetrieb umstellen.

C: Störquellen im eigenen Haushalt suchen, z. B. Steckernetzteile, LED-Lampen, Computer und Bildschirme.

D: Die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur telefonisch oder per E-Mail informieren.

Hinnehmbare Störungen

  • Versuchen, die Grenzwerte von Geräten in der Nachbarschaft festzustellen
  • Werden die Grenzwerte (EMVG und FuAG) eingehalten, muss die Störung hingenommen werden
  • Evtl. hat der Nachbar Kooperationsbereitschaft zur Behebung
VE308: Muss ein Funkamateur eine Störung seines Empfangs durch andere Geräte hinnehmen?

A: Er muss die Störungen in jedem Fall hinnehmen.

B: Er muss die Störungen grundsätzlich hinnehmen, wenn die störenden Geräte den Anforderungen des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) oder des Funkanlagengesetzes (FuAG) genügen.

C: Er muss Störungen nicht hinnehmen.

D: Er muss die Störungen grundsätzlich hinnehmen, wenn das störende Gerät von erheblicher Bedeutung für den Betreiber ist (z. B. von einer Alarmanlage).

BNetzA einbeziehen

  • Über Funkstörannahme der Bundesnetzagentur
  • Protokoll über Störungen erstellen
  • Zeitpunkt, Art und vermutete Quelle
VE309: Der Empfang Ihrer Amateurfunkstation ist wiederkehrend gestört. Die Ursache liegt nicht in Ihrem Haushalt. Sie wollen die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur informieren. Wie sollten Sie die Bearbeitung durch die Behörde unterstützen?

A: Ich dränge auf ein schnelles Ausrücken des Prüf- und Messdienstes und frage regelmäßig telefonisch nach dem Stand.

B: Ich sende bei jedem einzelnen Auftreten der Störung eine E-Mail.

C: Ich fertige ein Protokoll mit Zeitpunkt und Art der Störungen an und benenne die vermutete Quelle.

D: Ich sammele die Kontaktdaten aller Nachbarn und melde diese per E-Mail.

Fragen?


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