Die Emitterschaltung besitzt eine große Wechselspannungsverstärkung, typischerweise im Bereich von $\num{100}\dots\num{300}$. Der Emitterkondensator überbrückt den Emitterwiderstand für Wechselspannungen und verringert dadurch die Gegenkopplung, sodass eine hohe Verstärkung erreicht wird.
Steigt die Eingangsspannung an der Basis, erhöht sich der Kollektorstrom. Dadurch nimmt der Spannungsabfall am Kollektorwiderstand zu und die Ausgangsspannung am Kollektor sinkt. Ein- und Ausgangssignal sind daher gegenphasig; die Phasenverschiebung beträgt $\qty{180}{\degree}$.