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Lösungsweg: AD503

Frage: Bei dieser Schaltung ist der mit X bezeichnete Anschluss ...
1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei parallelen horizontalen Leitern und zwei Anschlusspunkten links (mit „ZF“ beschriftet); Kondensator zwischen beiden horizontalen Leitern; Transformator; an dessen Sekundärwicklung weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern; Diode im oberen Leiter; weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern; parallel dazu Widerstand; nach oben weiterer Kondensator zum 3. rechten Anschlusspunkt; im oberen Leiter Widerstand; danach Kondensator zwischen den horizontalen Leitern; zwei Anschlusspunkte nach rechts, der des oberen horizontalen Leiters mit „X“ gekennzeichnet.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus einem Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei parallelen horizontalen Leitern und zwei Anschlusspunkten links (mit „ZF“ beschriftet). Zwischen den beiden horizontalen Leitern ist zunächst ein Kondensator geschaltet, der parallel zur Primärwicklung eines Transformators liegt. An dessen Sekundärwicklung ist ein weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern eingezeichnet. Im oberen Leiter gibt es danach eine Diode. Dahinter verbindet ein weiterer Kondensator die beiden horizontalen Leiter. Parallel dazu liegt ein Widerstand. Von dessen oberem Ende geht ein weiterer Kondensator nach oben zu einem Anschlusspunkt rechts. Im oberen Leiter folgt ein weiterer Widerstand und danach zwischen den horizontalen Leitern ein Kondensator (die obere Linie mit „+“ gekennzeichnet). Die beiden horizontalen Leiter haben rechts jeweils einen Anschlusspunkt, der des oberen Leiters ist mit „X“ gekennzeichnet.
Lösung: der Ausgang für eine Regelspannung.

Lösung über Ausschlussverfahren

Es hilft zu erkennen, dass es sich hier um den im Kapitel „Demodulator“ dargestellten Hüllkurvendemodulator handelt.
Auf der linken Seite der Schaltung ist zu sehen, dass dort das ZF-Signal am Eingang der Schaltung anliegt.
$\rightarrow$ Damit fällt die Antwort „Der Ausgang für das ZF-Signal.“ weg.

Der Anschluss $\text{X}$ liegt hinter einem RC-Tiefpassfilter, der mit einem Elektrolytkondensator (zu erkennen am kleinen „+“) aufgebaut ist. Elektrolytkondensatoren haben eine relativ hohe Kapazität. Für den Zusammenhang von Grenzfrequenz ($f_\text{g}$) und Kapazität ($C$) betrachten wir die Formel (Filter, RC-Tiefpass) aus der Formelsammlung:

$$f_\text{g} = \frac{1}{2\cdot\pi\cdot R \cdot C}$$

Eine große Kapazität ($C$) erzeugt einen großen Nenner und damit eine kleine Grenzfrequenz ($f_\text{g}$) für den RC-Tiefpassfilter.
$\rightarrow$ Damit fallen die Antworten „Der Ausgang für das NF-Signal.“ und „Der Ausgang für das Oszillatorsignal.“ weg.

Am Anschluss $\text{X}$ liegt eine niederfrequente Spannung an, die für die Regelung genutzt werden kann.

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