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Lösungsweg: AF107

Frage: Ein Einfachsuperhet-Empfänger ist auf 14,24 MHz eingestellt. Der Lokaloszillator schwingt mit 24,94 MHz und liegt mit dieser Frequenz über der ZF. Wo können Spiegelfrequenzstörungen auftreten?
1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit einem horizontalen Leiter, Signalfluss von links nach rechts: Antenne, HF-Verstärker, Mischer mit seitlichem VFO, ZF-Verstärker, Demodulator mit seitlichem BFO, NF-Verstärker, Lautsprecher.

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einem horizontalen Leiter verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein Antennensymbol (V-förmiges Symbol). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) und der Beschriftung „HF“. Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „VFO“ und drei wellenförmigen Linien, die mit einem Pfeil durchgestrichen sind. Rechts vom Mischer steht ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck und der Beschriftung „ZF“. Es folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck mit einer vertikalen Linie an der Dreiecksspitze („Demodulator“). Von unten ist eine Verbindung von einem Block mit drei Wellenlinien und der Beschriftung „BFO“ eingezeichnet. Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck und der Beschriftung „NF“. Rechts davon befindet sich ein Lautsprechersymbol. Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Lösung: 35,64 MHz

Zunächst wird die Zwischenfrequenz aus der Empfangsfrequenz und der Oszillatorfrequenz bestimmt:

$$f_\mathrm{ZF} = \left|f_\mathrm{E}-f_\mathrm{OSZ}\right| = \left|\qty{14,24}{\mega\hertz}-\qty{24,94}{\mega\hertz}\right| = \qty{10,7}{\mega\hertz}$$

Da die Oszillatorfrequenz oberhalb der gewünschten Empfangsfrequenz liegt, befindet sich die Spiegelfrequenz ebenfalls oberhalb der Oszillatorfrequenz. Sie besitzt den gleichen Abstand $f_\mathrm{ZF}$ zur Oszillatorfrequenz:

$$f_\mathrm{S} = f_\mathrm{OSZ}+f_\mathrm{ZF} = \qty{24,94}{\mega\hertz}+\qty{10,7}{\mega\hertz} = \qty{35,64}{\mega\hertz}$$

Spiegelfrequenzstörungen können somit bei $\qty{35,64}{\mega\hertz}$ auftreten.

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