Das Schaltbild zeigt einen Schwingkreis, bei dem ein Teil der Schwingkreiskapazität durch eine Kapazitätsdiode gebildet wird.
Die Kapazität der Kapazitätsdiode ist abhängig von der an ihr anliegenden Spannung. Über den Widerstand wird an der Kapazitätsdiode zunächst eine Gleichspannung angelegt, aus der sich eine bestimmte Kapazität der Kapazitätsdiode ergibt.
Wenn über die Drosselspule und den Koppelkondensator auf der linken Seite ein Audiosignal zugeführt wird, überlagert sich dieses Audiosignal mit der über den Widerstand zugeführten Gleichspannung, d. h. die Spannung an der Kapazitätsdiode schwankt mit der Amplitude des Eingangssignals.
Mit Änderung der Spannung ändert sich die Kapazität der Kapazitätsdiode und mit der Änderung der Kapazität ändert sich die Resonanzfrequenz des Schwingkreises.
Der Schwingkreis ist der frequenzbestimmende Teil der nachfolgenden Oszillatorschaltung, d. h. aus der Amplitudenänderung des Eingangssignals wird eine Änderung der Ausgangsfrequenz des Oszillators, und das ist Frequenzmodulation.