Da hier Feldstärken miteinander verglichen werden (es steckt ja eine Spannung darin!), wird das Verhältnis in Dezibel mit dem Faktor $\num{20}$ berechnet.
Für den Gewinn des Beams wird die Feldstärke in Vorwärtsrichtung mit der Feldstärke des Halbwellendipols verglichen:
$20 \cdot \log_{10}\left(\frac{\qty{300}{\micro\volt\per\meter}}{\qty{128}{\micro\volt\per\meter}}\right) \approx \qty{7,4}{\decibel}$.
Der Beam besitzt somit einen Gewinn von etwa $\qty{7,4}{\decibel}$ gegenüber dem Halbwellendipol, also $\qty{7,4}{\dBd}$.
Für das Vor-Rück-Verhältnis werden die Feldstärken des Beams in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung verglichen:
$20 \cdot \log_{10}\left(\frac{\qty{300}{\micro\volt\per\meter}}{\qty{20}{\micro\volt\per\meter}}\right) \approx \qty{23,5}{\decibel}$.
Der Beam besitzt somit einen Gewinn von etwa $\qty{7,4}{\dBd}$ und ein Vor-Rück-Verhältnis von etwa $\qty{23,5}{\decibel}$.