Squelch II

In der Klasse N haben wir die Rauschsperre (Squelch) bereits kennen gelernt. Sie wertet das empfangene Signal aus und vergleicht dies mit einem eingestellten Schwellwert. Hierbei kann das Eingangssignal, welches der Squelch verarbeitet, entweder am ZF-Teil (Signalstärke) oder am NF-Teil (Signal-to-Noise Ratio) des Empfängers entnommen werden.

AF225: Welche Signale steuern gewöhnlich die Empfängerstummschaltung (Squelch)?
1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse „U“; gestrichelte gelbe, horizontale Linie („Squelch“); blaue Kurve, zunächst unterhalb der gelben Linie verlaufend, dann mit mehreren Spitzen oberhalb der gelben Linie („Starkes Signal“), danach wieder unterhalb der gelben Linie („Rauschen“), weiter nach rechts mehrere von unten bis an die gelbe Linie heranreichende Spitzen („Schwaches Signal“), danach weiter unterhalb der gelben Linie.

2) Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „t“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „U“. Etwa in der Mitte des Diagramms verläuft eine gestrichelte gelbe Linie parallel zur horizontalen Achse, beschriftet mit „Squelch“. Beginnend an der vertikalen Achse, verläuft von links nach rechts eine blaue Kurve, zunächst unterhalb der gelben Linie, dann mit mehreren Spitzen oberhalb der gelben Linie (Beschriftung „Starkes Signal“), danach wieder unterhalb der gelben Linie („Rauschen“). Weiter nach rechts gibt es weitere Spitzen, die diesmal aber von unten nur bis an die gelbe Linie heranreichen („Schwaches Signal“). Danach bleibt die Kurve weiter unterhalb der gelben Linie.
Abbildung A-8.15.1: Zeitlicher Verlauf der Amplitude auf einer Frequenz, zu sehen ist eine starke und eine schwache Sendung, drumherum keine Sendung (Rauschen), der Squelch blendet sowohl Rauschen als auch schwache Signale aus, wenn die Amplitude unter dem eingestellten Wert liegt.

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