Spannungsstabilität von Oszillatoren

Die Frequenz eines VFOs ist von seiner Betriebsspannung (Gleichspannung) direkt abhängig. Dies wird vor allem durch die Abhängigkeit des Arbeitspunktes des Transistors in dessen Oszillator hervorgerufen. Zur Erreichung einer möglichst hohen Frequenzstabilität eines VFOs gegenüber Schwankungen in der Betriebsspannung ist diese möglichst gut durch geeignete schaltungstechnische Maßnahmen in deren Spannung zu stabilisieren. Die Betriebsspannung eines VFOs sollte daher unabhängig von Betriebsspannungen anderer Stufen sein (stabilisiert) und möglichst gut gefiltert und entkoppelt sein.

AD612: Wie sollte die Gleichspannungsversorgung eines VFOs beschaffen sein, um Rückwirkungen nachfolgender HF-Leistungsverstärkerstufen zu verhindern?
AD608: Worauf ist bei der Spannungsversorgung eines VFO zu achten?
AD607: Wie sollte der VFO in einem Sender betrieben werden, damit seine Frequenz stabil bleibt?
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1) Kurzfassung: Schaltplan mit einem NPN-Transistor, einer Spule zur mit “+” gekennzeichneten Versorgung, mehreren Kondensatoren (inklusive variablem Kondensator), einem Quarz, zwei Widerständen, Masse und zwei offenen Anschlüssen.

2) Detailbeschreibung: Oben verläuft eine horizontale Leitung; rechts oben ist eine Spule (Induktivität) eingezeichnet, deren rechtes Ende zu einem kleinen offenen Anschluss mit der Markierung “+” führt. Vom rechten oberen Knoten führt eine senkrechte Leitung nach unten zum Transistor-Kollektor. Der Transistor ist im Kreis gezeichnet, mit Basis nach links, Kollektor nach oben und Emitter nach unten; der Pfeil am Emitter zeigt nach außen (NPN). Von der Basis geht eine horizontale Leitung nach links; von diesem Basisknoten führt ein Widerstand senkrecht nach oben zur oberen Leitung. Ebenfalls vom Basisknoten geht nach links ein kurzer Horizontalzweig zu einem Quarzsymbol (Rechteck zwischen zwei Platten); der Quarz liegt in einer linken senkrechten Nebenleitung, in der von oben nach unten ein Kondensator, darunter der Quarz und darunter ein variabler Kondensator (Platten mit diagonaler Pfeilmarkierung) angeordnet sind. Diese linke Nebenleitung ist unten mit der unteren Hauptleitung verbunden. Vom Basisknoten führt außerdem eine senkrechte Leitung nach unten über zwei in Serie gezeichnete Kondensatoren zu einem unteren Knoten. In der Mitte unten verläuft eine horizontale Leitung; dort befindet sich ein Masse-Symbol. Vom Emitter des Transistors geht ein Widerstand nach unten zu dieser Masseleitung. Am mittleren Knoten (auf Höhe der Basis/Emitter-Verbindungsstelle) ist rechts ein Koppelkondensator eingezeichnet, der zu einem kleinen offenen Anschluss nach rechts führt. Ganz rechts unten endet die untere Leitung ebenfalls in einem kleinen offenen Anschluss. Verbindungsstellen sind als schwarze Punkte markiert.
Abbildung NEA-11.7.1: Oszillator, bei dem mit dem Kondensator oben links und der Drosselspule oben rechts die Betriebsspannung stabilisiert wird. Beide bilden einen Tiefpassfilter, der HF-Anteile überbrückt und so die Betriebsspannung entkoppelt und stabilisiert. Langsame Änderungen der Versorgungsspannung kann diese Schaltung nicht ausgleichen; hier könnte z. B. ein Spannungsregler eingesetzt werden.

Bei schlechter Spannungsstabilisierung der Betriebsspannung kann es bei sehr einfachen CW-Sendern zu einer Tonhöhenstörung kommen, die als Chirp bezeichnet wird: Zu Beginn jedes einzelnen Dits oder Dahs ist die Tonhöhe zunächst etwas höher oder etwas tiefer und nähert sich dann der eigentlichen Tonhöhe an. Das englische Wort „Chirp„ bedeutet wörtlich übersetzt „Zwitschern“. Wenn sich die Tonhöhe von oben annähert, hat der akustische Effekt tatsächlich etwas von Zwitschern.

AD609: Wodurch wird "Chirp" bei Morsetelegrafie hervorgerufen?

Hier ein Beispiel für ein solches Chirp-Signal:


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Ein Weiteres Beispiel, ein QSO zwischen RA1OW und OM3YCY


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