Empfänger

Navigationshilfe

Diese Navigationshilfe zeigt die ersten Schritte zur Verwendung der Präsention. Sie kann mit ⟶ (Pfeiltaste rechts) übersprungen werden.

Navigation

Zwischen den Folien und Abschnitten kann man mittels der Pfeiltasten hin- und herspringen, dazu kann man auch die Pfeiltasten am Computer nutzen.

Navigationspfeile für die Präsentation

Weitere Funktionen

Mit ein paar Tastenkürzeln können weitere Funktionen aufgerufen werden. Die wichtigsten sind:

F1
Help / Hilfe
o
Overview / Übersicht aller Folien
s
Speaker View / Referentenansicht
f
Full Screen / Vollbildmodus
b
Break, Black, Pause / Ausblenden der Präsentation
Alt-Click
In die Folie hin- oder herauszoomen

Übersicht

Die Präsentation ist zweidimensional aufgebaut. Dadurch sind in Spalten die einzelnen Abschnitte eines Kapitels und in den Reihen die Folien zu den Abschnitten.

Tippt man ein „o“ ein, bekommt man eine Übersicht über alle Folien des jeweiligen Kapitels. Das hilft sich zunächst einen Überblick zu verschaffen oder sich zu orientieren, wenn man das Gefühlt hat sich „verlaufen“ zu haben. Die Navigation erfolgt über die Pfeiltasten.

Referentenansicht

Referentenansicht

Tippt man ein „s“ ein, bekommt man ein neues Fenster, die Referentenansicht.

Indem man „Layout“ auswählt, kann man zwischen verschieden Anordnungen der Elemente auswählen.

Praxistipps zur Referentenansicht

  • Wenn man mit einem Projektor arbeitet, stellt man im Betriebssystem die Nutzung von 2 Monitoren ein: Die Referentenansicht wird dann zum Beispiel auf dem Laptop angezeigt, während die Teilnehmer die Präsentation angezeigt bekommen.
  • Bei einer Online-Präsentation, wie beispielsweise auf TREFF.darc.de präsentiert man den Browser-Tab und navigiert im „Speaker View“ Fenster.
  • Die Referentenansicht bezieht sich immer auf ein Kapitel. Am Ende des Kapitels muss sie geschlossen werden, um im neuen Kapitel eine neue Referentenansicht zu öffnen.
  • Um mit dem Mauszeiger etwas zu markieren oder den Zoom zu verwenden, muss mit der Maus auf den Bildschirm mit der Präsentation gewechselt werden.

Vollbild

Tippt man ein „f“ ein, wird die aktuelle Folie im Vollbild angezeigt. Mit „Esc“ kann man diesen wieder verlassen.

Das ist insbesondere für den Bildschirm mit der Präsentation für das Publikum praktisch.

Ausblenden

Tippt man ein „b“ ein, wird die Präsentation ausgeblendet.

Sie kann wie folgte wieder eingeblendet werden:

  • Durch klicken in das Fenster.
  • Durch nochmaliges Drücken von „b“.
  • Durch klicken der Schaltfläche „Resume presentation:
Schaltfläche für Resume Presentation

Zoom

Bei gedrückter Alt-Taste und einem Mausklick in der Präsentation wird in diesen Teil hineingezoomt. Das ist praktisch, um Details von Schaltungen hervorzuheben. Durh einen nochmaligen Mausklick zusammen mit Alt wird wieder herausgezoomt.

Das Zoomen funktioniert nur im ausgewählten Fenster. Die Referentenansicht ist hier nicht mit dem Präsenationsansicht gesynct.

Aufbau eines Empfängers

1. Antenne

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Ein horizontales, nummeriertes Blockdiagramm zeigt eine Abfolge von sechs Symbolen, verbunden von einer Linie, von einer Antenne links bis zu einem trichterförmigen Ausgabesymbol rechts.

2) Detaillierte Beschreibung: Ganz links steht ein Antennensymbol (ein umgekehrtes Dreieck auf einer kurzen vertikalen Leitung) mit der Zahl „1“ darüber; von dort führt eine horizontale Leitung nach rechts. Es folgt ein quadratischer Block mit der Zahl „2“ darüber; im Inneren sind drei parallele, geschwungene, sinusförmige Linien gezeichnet. Danach kommt ein weiterer quadratischer Block mit der Zahl „3“; innen ein nach rechts zeigendes Dreieck. Der nächste quadratische Block trägt die Zahl „4“; innen ist ein nach rechts zeigendes Dreieck, dessen Spitze an eine senkrechte Linie stößt (Dreieck vor vertikaler Linie). Es folgt ein weiterer quadratischer Block mit der Zahl „5“; innen wieder ein nach rechts zeigendes Dreieck. Rechts davon befindet sich ein schmales, hochkant stehendes Rechteck mit der Zahl „6“, an dessen rechter Seite ein keil- bzw. trichterförmiges Symbol nach rechts geöffnet ist. Alle Blöcke sind in einer Reihe angeordnet und durch eine durchgehende horizontale Leitung verbunden.
Abbildung NEAS-13.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Empfängers

2. Bandpassfilter

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Ein horizontales, nummeriertes Blockdiagramm zeigt eine Abfolge von sechs Symbolen, verbunden von einer Linie, von einer Antenne links bis zu einem trichterförmigen Ausgabesymbol rechts.

2) Detaillierte Beschreibung: Ganz links steht ein Antennensymbol (ein umgekehrtes Dreieck auf einer kurzen vertikalen Leitung) mit der Zahl „1“ darüber; von dort führt eine horizontale Leitung nach rechts. Es folgt ein quadratischer Block mit der Zahl „2“ darüber; im Inneren sind drei parallele, geschwungene, sinusförmige Linien gezeichnet. Danach kommt ein weiterer quadratischer Block mit der Zahl „3“; innen ein nach rechts zeigendes Dreieck. Der nächste quadratische Block trägt die Zahl „4“; innen ist ein nach rechts zeigendes Dreieck, dessen Spitze an eine senkrechte Linie stößt (Dreieck vor vertikaler Linie). Es folgt ein weiterer quadratischer Block mit der Zahl „5“; innen wieder ein nach rechts zeigendes Dreieck. Rechts davon befindet sich ein schmales, hochkant stehendes Rechteck mit der Zahl „6“, an dessen rechter Seite ein keil- bzw. trichterförmiges Symbol nach rechts geöffnet ist. Alle Blöcke sind in einer Reihe angeordnet und durch eine durchgehende horizontale Leitung verbunden.
Abbildung NEAS-13.1.2: Blockdiagramm eines einfachen Empfängers

3. HF-Verstärker

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Ein horizontales, nummeriertes Blockdiagramm zeigt eine Abfolge von sechs Symbolen, verbunden von einer Linie, von einer Antenne links bis zu einem trichterförmigen Ausgabesymbol rechts.

2) Detaillierte Beschreibung: Ganz links steht ein Antennensymbol (ein umgekehrtes Dreieck auf einer kurzen vertikalen Leitung) mit der Zahl „1“ darüber; von dort führt eine horizontale Leitung nach rechts. Es folgt ein quadratischer Block mit der Zahl „2“ darüber; im Inneren sind drei parallele, geschwungene, sinusförmige Linien gezeichnet. Danach kommt ein weiterer quadratischer Block mit der Zahl „3“; innen ein nach rechts zeigendes Dreieck. Der nächste quadratische Block trägt die Zahl „4“; innen ist ein nach rechts zeigendes Dreieck, dessen Spitze an eine senkrechte Linie stößt (Dreieck vor vertikaler Linie). Es folgt ein weiterer quadratischer Block mit der Zahl „5“; innen wieder ein nach rechts zeigendes Dreieck. Rechts davon befindet sich ein schmales, hochkant stehendes Rechteck mit der Zahl „6“, an dessen rechter Seite ein keil- bzw. trichterförmiges Symbol nach rechts geöffnet ist. Alle Blöcke sind in einer Reihe angeordnet und durch eine durchgehende horizontale Leitung verbunden.
Abbildung NEAS-13.1.3: Blockdiagramm eines einfachen Empfängers

4. Demodulator

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Ein horizontales, nummeriertes Blockdiagramm zeigt eine Abfolge von sechs Symbolen, verbunden von einer Linie, von einer Antenne links bis zu einem trichterförmigen Ausgabesymbol rechts.

2) Detaillierte Beschreibung: Ganz links steht ein Antennensymbol (ein umgekehrtes Dreieck auf einer kurzen vertikalen Leitung) mit der Zahl „1“ darüber; von dort führt eine horizontale Leitung nach rechts. Es folgt ein quadratischer Block mit der Zahl „2“ darüber; im Inneren sind drei parallele, geschwungene, sinusförmige Linien gezeichnet. Danach kommt ein weiterer quadratischer Block mit der Zahl „3“; innen ein nach rechts zeigendes Dreieck. Der nächste quadratische Block trägt die Zahl „4“; innen ist ein nach rechts zeigendes Dreieck, dessen Spitze an eine senkrechte Linie stößt (Dreieck vor vertikaler Linie). Es folgt ein weiterer quadratischer Block mit der Zahl „5“; innen wieder ein nach rechts zeigendes Dreieck. Rechts davon befindet sich ein schmales, hochkant stehendes Rechteck mit der Zahl „6“, an dessen rechter Seite ein keil- bzw. trichterförmiges Symbol nach rechts geöffnet ist. Alle Blöcke sind in einer Reihe angeordnet und durch eine durchgehende horizontale Leitung verbunden.
Abbildung NEAS-13.1.4: Blockdiagramm eines einfachen Empfängers

5. NF-Verstärker

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Ein horizontales, nummeriertes Blockdiagramm zeigt eine Abfolge von sechs Symbolen, verbunden von einer Linie, von einer Antenne links bis zu einem trichterförmigen Ausgabesymbol rechts.

2) Detaillierte Beschreibung: Ganz links steht ein Antennensymbol (ein umgekehrtes Dreieck auf einer kurzen vertikalen Leitung) mit der Zahl „1“ darüber; von dort führt eine horizontale Leitung nach rechts. Es folgt ein quadratischer Block mit der Zahl „2“ darüber; im Inneren sind drei parallele, geschwungene, sinusförmige Linien gezeichnet. Danach kommt ein weiterer quadratischer Block mit der Zahl „3“; innen ein nach rechts zeigendes Dreieck. Der nächste quadratische Block trägt die Zahl „4“; innen ist ein nach rechts zeigendes Dreieck, dessen Spitze an eine senkrechte Linie stößt (Dreieck vor vertikaler Linie). Es folgt ein weiterer quadratischer Block mit der Zahl „5“; innen wieder ein nach rechts zeigendes Dreieck. Rechts davon befindet sich ein schmales, hochkant stehendes Rechteck mit der Zahl „6“, an dessen rechter Seite ein keil- bzw. trichterförmiges Symbol nach rechts geöffnet ist. Alle Blöcke sind in einer Reihe angeordnet und durch eine durchgehende horizontale Leitung verbunden.
Abbildung NEAS-13.1.5: Blockdiagramm eines einfachen Empfängers

6. Lautsprecher

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Ein horizontales, nummeriertes Blockdiagramm zeigt eine Abfolge von sechs Symbolen, verbunden von einer Linie, von einer Antenne links bis zu einem trichterförmigen Ausgabesymbol rechts.

2) Detaillierte Beschreibung: Ganz links steht ein Antennensymbol (ein umgekehrtes Dreieck auf einer kurzen vertikalen Leitung) mit der Zahl „1“ darüber; von dort führt eine horizontale Leitung nach rechts. Es folgt ein quadratischer Block mit der Zahl „2“ darüber; im Inneren sind drei parallele, geschwungene, sinusförmige Linien gezeichnet. Danach kommt ein weiterer quadratischer Block mit der Zahl „3“; innen ein nach rechts zeigendes Dreieck. Der nächste quadratische Block trägt die Zahl „4“; innen ist ein nach rechts zeigendes Dreieck, dessen Spitze an eine senkrechte Linie stößt (Dreieck vor vertikaler Linie). Es folgt ein weiterer quadratischer Block mit der Zahl „5“; innen wieder ein nach rechts zeigendes Dreieck. Rechts davon befindet sich ein schmales, hochkant stehendes Rechteck mit der Zahl „6“, an dessen rechter Seite ein keil- bzw. trichterförmiges Symbol nach rechts geöffnet ist. Alle Blöcke sind in einer Reihe angeordnet und durch eine durchgehende horizontale Leitung verbunden.
Abbildung NEAS-13.1.6: Blockdiagramm eines einfachen Empfängers

NF201: Was stellt folgendes Blockdiagramm dar?

A: Empfänger

B: Sender

C: Tongenerator

D: Relaisfunkstelle

Empfindlichkeit

  • Je nach Aufbau haben Empfänger unterschiedliche Eigenschaften
  • Wichtige Eigenschaft: Empfindlichkeit
  • Fähigkeit, schwache Signale zu empfangen
  • Je empfindlicher, umso schwächere Signale können empfangen werden
NF303: Worauf bezieht sich die Empfindlichkeit eines Empfängers?

A: Auf die Fähigkeit, schwache Signale zu empfangen

B: Auf die Stabilität des VFO

C: Auf die Fähigkeit, starke Signale zu unterdrücken

D: Auf die Bandbreite des HF-Vorverstärkers

Detektorempfänger

  • Einer der ersten und einfachsten Empfänger für AM
  • Energie wird direkt aus dem empfangenen Signal gezogen
  • Nur im Lokalbereich von starken Rundfunksendern nutzbar

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Schaltbild mit Antenne, Spule, verstellbarem Kondensator, Diode und einem rechts angeschlossenen Lautsprechersymbol; daneben steht „2,7 k“.

2) Detaillierte Beschreibung: Ein rechteckiger Leiterrahmen bildet die äußere Schaltung. Links oben ist ein rotes Antennensymbol, das über eine senkrechte Leitung auf einen oberen Knoten führt (schwarzer Punkt). Entlang der linken Rahmenkante liegt eine Spule (Induktivität) zwischen dem oberen und unteren linken Knoten; am unteren linken Knoten ist ein Massezeichen (drei abnehmende Striche). Vom oberen linken Knoten verläuft die obere Leiterbahn nach rechts zu einem mittleren Knoten (schwarzer Punkt). Von dort führt ein senkrechter Abzweig nach unten zum unteren Leiter; in diesem Abzweig befindet sich ein verstellbarer Kondensator (zwei parallele Platten mit schrägem Pfeil durch die Platten). Auf der oberen Leiterbahn rechts vom mittleren Knoten ist ein blau gezeichnetes Diodensymbol: ein Dreieck zeigt nach rechts auf einen senkrechten Strich, dahinter setzt sich die Leitung nach rechts fort. Am rechten Rand ist zwischen der oberen und der unteren Leiterbahn ein grün gezeichnetes Bauteil mit rechteckigem Körper und keilförmiger Schalltrichter-Darstellung (Lautsprechersymbol) angeschlossen; daneben steht der grüne Text „2,7 k“. Mehrere schwarze Verbindungspunkte markieren die Knoten der Schaltung.
Abbildung NEAS-13.2.2: Schaltbild eines einfachen Detektor-Empfängers

  • Parallel-Schwingkreis aus Spule und variablen Kondensator

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Schaltbild mit Antenne, Spule, verstellbarem Kondensator, Diode und einem rechts angeschlossenen Lautsprechersymbol; daneben steht „2,7 k“.

2) Detaillierte Beschreibung: Ein rechteckiger Leiterrahmen bildet die äußere Schaltung. Links oben ist ein rotes Antennensymbol, das über eine senkrechte Leitung auf einen oberen Knoten führt (schwarzer Punkt). Entlang der linken Rahmenkante liegt eine Spule (Induktivität) zwischen dem oberen und unteren linken Knoten; am unteren linken Knoten ist ein Massezeichen (drei abnehmende Striche). Vom oberen linken Knoten verläuft die obere Leiterbahn nach rechts zu einem mittleren Knoten (schwarzer Punkt). Von dort führt ein senkrechter Abzweig nach unten zum unteren Leiter; in diesem Abzweig befindet sich ein verstellbarer Kondensator (zwei parallele Platten mit schrägem Pfeil durch die Platten). Auf der oberen Leiterbahn rechts vom mittleren Knoten ist ein blau gezeichnetes Diodensymbol: ein Dreieck zeigt nach rechts auf einen senkrechten Strich, dahinter setzt sich die Leitung nach rechts fort. Am rechten Rand ist zwischen der oberen und der unteren Leiterbahn ein grün gezeichnetes Bauteil mit rechteckigem Körper und keilförmiger Schalltrichter-Darstellung (Lautsprechersymbol) angeschlossen; daneben steht der grüne Text „2,7 k“. Mehrere schwarze Verbindungspunkte markieren die Knoten der Schaltung.
Abbildung NEAS-13.2.6: Schaltbild eines einfachen Detektor-Empfängers

  • Signal von Antenne (rot) regt Schwingkreis an, wenn dieser auf die Frequenz abgestimmt ist

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Schaltbild mit Antenne, Spule, verstellbarem Kondensator, Diode und einem rechts angeschlossenen Lautsprechersymbol; daneben steht „2,7 k“.

2) Detaillierte Beschreibung: Ein rechteckiger Leiterrahmen bildet die äußere Schaltung. Links oben ist ein rotes Antennensymbol, das über eine senkrechte Leitung auf einen oberen Knoten führt (schwarzer Punkt). Entlang der linken Rahmenkante liegt eine Spule (Induktivität) zwischen dem oberen und unteren linken Knoten; am unteren linken Knoten ist ein Massezeichen (drei abnehmende Striche). Vom oberen linken Knoten verläuft die obere Leiterbahn nach rechts zu einem mittleren Knoten (schwarzer Punkt). Von dort führt ein senkrechter Abzweig nach unten zum unteren Leiter; in diesem Abzweig befindet sich ein verstellbarer Kondensator (zwei parallele Platten mit schrägem Pfeil durch die Platten). Auf der oberen Leiterbahn rechts vom mittleren Knoten ist ein blau gezeichnetes Diodensymbol: ein Dreieck zeigt nach rechts auf einen senkrechten Strich, dahinter setzt sich die Leitung nach rechts fort. Am rechten Rand ist zwischen der oberen und der unteren Leiterbahn ein grün gezeichnetes Bauteil mit rechteckigem Körper und keilförmiger Schalltrichter-Darstellung (Lautsprechersymbol) angeschlossen; daneben steht der grüne Text „2,7 k“. Mehrere schwarze Verbindungspunkte markieren die Knoten der Schaltung.
Abbildung NEAS-13.2.10: Schaltbild eines einfachen Detektor-Empfängers

  • Diode (blau) richtet die AM-Modulation gleich

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Schaltbild mit Antenne, Spule, verstellbarem Kondensator, Diode und einem rechts angeschlossenen Lautsprechersymbol; daneben steht „2,7 k“.

2) Detaillierte Beschreibung: Ein rechteckiger Leiterrahmen bildet die äußere Schaltung. Links oben ist ein rotes Antennensymbol, das über eine senkrechte Leitung auf einen oberen Knoten führt (schwarzer Punkt). Entlang der linken Rahmenkante liegt eine Spule (Induktivität) zwischen dem oberen und unteren linken Knoten; am unteren linken Knoten ist ein Massezeichen (drei abnehmende Striche). Vom oberen linken Knoten verläuft die obere Leiterbahn nach rechts zu einem mittleren Knoten (schwarzer Punkt). Von dort führt ein senkrechter Abzweig nach unten zum unteren Leiter; in diesem Abzweig befindet sich ein verstellbarer Kondensator (zwei parallele Platten mit schrägem Pfeil durch die Platten). Auf der oberen Leiterbahn rechts vom mittleren Knoten ist ein blau gezeichnetes Diodensymbol: ein Dreieck zeigt nach rechts auf einen senkrechten Strich, dahinter setzt sich die Leitung nach rechts fort. Am rechten Rand ist zwischen der oberen und der unteren Leiterbahn ein grün gezeichnetes Bauteil mit rechteckigem Körper und keilförmiger Schalltrichter-Darstellung (Lautsprechersymbol) angeschlossen; daneben steht der grüne Text „2,7 k“. Mehrere schwarze Verbindungspunkte markieren die Knoten der Schaltung.
Abbildung NEAS-13.2.14: Schaltbild eines einfachen Detektor-Empfängers

  • Hochohmiger Kopfhörer (grün) macht das Signal hörbar, da der Kopfhörer träge ist und den einzelnen Stromstößen nicht folgen kann
EF101: Was stellt nachfolgende Schaltung dar?

A: Oszillator

B: Detektorempfänger

C: Verstärker

D: Modulator

Überlagerungsempfänger (Einfachsuper) I

  • Mischprozess mit einer Oszillatorfrequenz
  • Konstante Zwischenfrequenz
  • Bessere Selektivität des Empfangssignals
  • Filter müssen nicht veränderlich sein
  • Höhere Trennschärfe
EF102: Welchen Vorteil bietet ein Überlagerungsempfänger gegenüber einem Geradeaus-Empfänger?

A: Höhere Bandbreiten

B: Wesentlich einfachere Konstruktion

C: Bessere Trennschärfe

D: Geringere Anforderungen an die VFO-Stabilität

Zwischenfrequenz

  • Eine Frequenz, auf die für die weitere Verarbeitung gemischt wird
  • Im einfachsten Fall die NF → Direktüberlagerungsempfänger
  • Bei NF muss die Oszillatorfrequenz nahe der Empfangsfrequenz sein
  • Klasse A behandelt Mehrfachsuper-Empfänger mit mehreren Zwischenfrequenzen
EF208: Wo liegt bei einem Direktüberlagerungsempfänger üblicherweise die Oszillatorfrequenz für den Mischer?

A: Sie liegt sehr weit über der Empfangsfrequenz.

B: Sie liegt in nächster Nähe zur Empfangsfrequenz.

C: Sie liegt sehr viel tiefer als die Empfangsfrequenz.

D: Sie liegt bei der Zwischenfrequenz.

Überlagerungsempfänger (Einfachsuper) II

Nahselektion oder Trennschärfe

  • Fähigkeit des Empfängers, das gewünschte Empfangssignal möglichst gut von benachbarten Signalen trennen zu können
  • Wird maßgeblich durch die ZF-Filter bestimmt
  • Legt die Qualität des gesamten Empfangszweiges fest
AF115: Wodurch wird die Nahselektion eines Superhet-Empfängers bestimmt?

A: Durch den Empfangsvorverstärker

B: Durch die ZF-Filter

C: Durch den Bandpass auf der Empfangsfrequenz

D: Durch die ZF-Verstärkung

Mischer II

Steuerkennlinien

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung:
Ein I‑U‑Diagramm mit zwei Kennlinien: eine blaue, lineare Gerade (mit Widerstandssymbol) und eine orange, zunächst flache und dann steil ansteigende Kurve (mit Diodensymbol).

2) Detaillierte Beschreibung:
- Achsen: Waagerechte Achse mit Pfeil nach rechts und Beschriftung „U“, senkrechte Achse mit Pfeil nach oben und Beschriftung „I“. Auf der U‑Achse sind die Teilstriche mit „0,1 V“, „0,2 V“, „0,3 V“, „0,4 V“, „0,5 V“, „0,6 V“, „0,7 V“, „0,8 V“, „0,9 V“ und „1,0 V“ markiert. Die I‑Achse hat keine Zahlenmarken.
- Blaue Kennlinie: Eine gerade, ansteigende Linie beginnt im Ursprung und verläuft schräg nach oben bis nahe „1,0 V“. In der linken Bildhälfte, oberhalb der U‑Achse, befindet sich ein blaues Widerstandssymbol (Rechteck mit waagerechten Anschlusslinien).
- Orange Kennlinie: Eine Kurve liegt von „0,1 V“ bis etwa „0,6 V“ fast auf der U‑Achse und steigt ab ungefähr „0,7 V“ sehr steil nach oben; ihr oberes Ende wird am oberen Bildrand abgeschnitten. In der rechten Bildhälfte steht daneben ein orangefarbenes Diodensymbol (Dreieck, das nach rechts auf einen senkrechten Strich zeigt) mit waagerechten Anschlusslinien.
Abbildung NEAS-13.5.1: Linearer Widerstand und nichtlineare Diode
Steuerkennlinien können linear oder nicht-linear sein

  • Im nichtlinearen Bereich bewirkt die Steuerkennlinie die Verzerrung von einem Eingangssignal zu unterschiedlichen Änderungen am Ausgangssignal
  • Mathematischen Verhalten wie bei einer Multiplikation
  • Deshalb findet im nichtlinearen Bereich immer ein Mischprozess statt
  • Mischprodukte erzeugen immer zusätzliche Frequenzen im Ausgangssignal
AF212: In welchem Bereich der Steuerkennlinie arbeitet die Mischstufe eines Überlagerungsempfängers?

A: Sie arbeitet im induktiven Bereich.

B: Sie arbeitet im kapazitiven Bereich.

C: Sie arbeitet im nichtlinearen Bereich.

D: Sie arbeitet im linearen Bereich.

Ringmischer

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1. Kurze Zusammenfassung: Schaltbild mit zwei Transformatoren (T1 links, T2 rechts), einer mittigen Diodenbrücke in Diamantform und einem unten angeschlossenen Messgerät; die Spannungen sind mit „U1“, „U2“ und „U3“ beschriftet.

2. Detaillierte Beschreibung: Links steht ein Transformator T1 mit einer Wicklung zum linken Rand, an der zwei offene Klemmen mit der Beschriftung „U1“ und einem nach unten zeigenden Pfeil eingezeichnet sind; die gegenüberliegende Wicklung von T1 ist nach rechts zur Mitte geführt. Rechts steht ein zweiter Transformator T2 mit einer Wicklung zum rechten Rand, an der zwei offene Klemmen mit der Beschriftung „U3“ und einem nach unten zeigenden Pfeil eingezeichnet sind; die gegenüberliegende Wicklung von T2 ist nach links zur Mitte geführt. In der Bildmitte befindet sich eine Diodenbrücke in Diamantform aus vier Dioden (jeweils mit Dreieck-und-Strich-Symbol), deren vier Eckpunkte als gefüllte schwarze Knoten dargestellt sind. Von diesen Eckknoten gehen Leitungen zu den inneren Wicklungsanschlüssen von T1 (links innen) und T2 (rechts innen). Eine lange Leitung verläuft am oberen Bildrand zwischen einem Eckknoten der Brücke und den Anschlüssen der beiden Transformatoren. Unten ist zwischen zwei Leitungen ein rechteckiges Messgerät mit drei wellenförmigen Linien im Inneren eingezeichnet; darunter steht „U2“ mit einem Pfeil nach rechts. Alle Verbindungen sind mit durchgehenden Linien gezeichnet, und die Knotenpunkte sind durch schwarze Punkte markiert.
Abbildung NEAS-13.5.2: Balancemischer, Ringmischer oder auch Ringmodulator

AF213: Durch welchen Mischer werden unerwünschte Ausgangssignale am stärksten unterdrückt?

A: Doppeldiodenmischer

B: Dualtransistormischer

C: additiver Diodenmischer

D: Balancemischer

AF214: Welche Mischerschaltung unterdrückt am wirksamsten unerwünschte Mischprodukte und Frequenzen?

A: Ein Eintakt-Transistormischer

B: Ein unbalancierter Produktdetektor

C: Ein balancierter Ringmischer

D: Ein additiver Diodenmischer

Spiegelfrequenzen

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurz: Blockdiagramm mit einem zentralen Block „Mischer“, in den links ein blauer Pfeil „f_e1 und f_e2“ und von unten ein grüner Pfeil „f_o“ hineinführen, während rechts ein gelber Pfeil „f_ZF“ herausführt.

2) Detail: In der Bildmitte steht ein quadratischer Block mit der Überschrift „Mischer“. Im Inneren des Blocks ist ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz (X) gezeichnet. Von links verläuft eine horizontale blaue Leitung mit offenem Anschlusskreis am linken Ende; sie endet als Pfeilspitze am linken Rand des Blocks und ist mit „f_e1 und f_e2“ beschriftet. Von unten führt eine vertikale grüne Leitung mit offenem Anschlusskreis am unteren Ende nach oben; sie endet als Pfeilspitze mittig am unteren Rand des Blocks und ist mit „f_o“ beschriftet. Vom rechten Rand des Blocks geht eine horizontale gelbe Leitung nach rechts, die in einer Pfeilspitze endet und mit „f_ZF“ beschriftet ist. Alle Linien sind glatt, die Beschriftungen stehen in der jeweiligen Linienfarbe.
Abbildung NEAS-13.6.1: Mischvorgang mit Empfangsfrequenz $f_\text{e}$, Oszillatorfrequenz $f_\text{o}$ und der Zwischenfrequenz $f_\text{ZF}$

$$f_{ZF} = \left|f_e \pm f_o\right|$$
Im Mischprozess zur $f_{ZF}$ werden prinzipbedingt immer zwei Empfangsfrequenzen ausgewählt

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Ein Frequenzachsen-Diagramm zeigt die Marken „fZF“ bei „0,455 MHz“ sowie „fe1“ bei „3,5 MHz“, „fo“ bei „3,955 MHz“ und „fe2“ bei „4,410 MHz“, mit zwei gebogenen Pfeilen von rechts nach links auf „fZF“.

Detailbeschreibung: Eine horizontale schwarze Achse mit Pfeilspitze nach rechts ist rechts mit „f“ beschriftet; ganz links steht schräg „0 MHz“ neben einer kurzen senkrechten Achse. Etwas rechts davon markiert eine gelbe senkrechte Linie die Position „0,455 MHz“ (Text schräg), darüber steht in Orange „fZF“. Weiter rechts folgen drei senkrechte Marken: in Blau „fe1“ mit dem schräg darunter stehenden Text „3,5 MHz“, in Grün „fo“ mit „3,955 MHz“, und in Blau „fe2“ mit „4,410 MHz“. Auf der Achse im rechten Bereich befinden sich mehrere kurze gelbe Pfeile, die nach links weisen, angeordnet zwischen den Marken „fe2“, „fo“ und „fe1“. Oberhalb der Achse verlaufen zwei rotbraune gebogene Pfeile von rechts nach links; beide enden mit ihren Pfeilspitzen über der gelben Marke „fZF“, der obere ist länger als der untere. Die Beschriftungen sind farbkodiert: „fZF“ orange, „fe1“ und „fe2“ blau, „fo“ grün.
Abbildung NEAS-13.6.2: Empfangsfrequenzen die beide zur selben $f_{ZF}$ führen

Oszillator schwingt oberhalb der Empfangsfrequenz

Spiegelfrequenz bei ${2 \cdot f_{ZF}}$ oberhalb der Empfangsfrequenz

$$f_S = 2 \cdot f_{OSZ}\,-\,f_E =\\ \begin{cases}f_{OSZ}\,+\,f_{ZF} = f_E\,+\,2 \cdot f_{ZF} &\text{wenn } f_E \lt f_{OSZ} \\ f_{OSZ}\,-\,f_{ZF} = f_E\,-\,2 \cdot f_{ZF} &\text{wenn } f_E \gt f_{OSZ} \end{cases}$$

Spiegelfrequenzunterdrückung

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurzbeschreibung: Blockdiagramm mit einem Filter und einem „Mischer“, in den zwei Signale eingespeist werden und ein Ausgangssignal entsteht.

2) Detaillierte Beschreibung: Links beginnt eine hellblaue horizontale Leitung mit einem kleinen offenen Kreis; darüber steht in Hellblau „fe1/fe2“. Die Leitung führt nach rechts in einen quadratischen Block mit drei wellenförmigen Linien als Symbol; unter dem Block steht in Hellblau „Filtert fe2 raus“. Rechts vom Filter führt eine hellblaue Leitung mit einem Pfeil nach rechts und der Beschriftung „fe1“ in einen quadratischen Block mit dem oben mittig gesetzten Text „Mischer“. Im Inneren des Blocks ist ein Kreis mit gekreuzten Diagonalen (X) gezeichnet. Von unten führt eine grüne vertikale Leitung mit einem Pfeil nach oben in den Mischer; unten endet sie in einem kleinen offenen Kreis und ist mit „fo“ beschriftet. Vom rechten Rand des Mischer-Blocks geht eine gelbe horizontale Leitung mit Pfeil nach rechts ab, beschriftet mit „fZF“.
Abbildung NEAS-13.6.3: Zusätzlicher Bandpassfilter zur Spiegelfrequenzunterdrückung

Maßnahme für eine möglichst hohe Unterdrückung:

  • Abstand zwischen gewünschter Empfangsfrequenz und Spiegelfrequenz durch eine hohe ZF möglichst groß wählen
  • Bei einem großen Abstand kann ein hochwertiges Bandpassfilter leichter realisiert werden
AF201: Welche Differenz liegt zwischen der HF-Nutzfrequenz und der Spiegelfrequenz?

A: Die HF-Nutzfrequenz plus der ZF

B: Das Dreifache der ZF

C: Das Doppelte der HF-Nutzfrequenz

D: Das Doppelte der ZF

AF202: Der VCO schwingt auf 134,9 MHz. Die Empfangsfrequenz soll 145,6 MHz betragen. Welche Spiegelfrequenz kann Störungen beim Empfang verursachen?

A: 156,3 MHz

B: 134,9 MHz

C: 280,5 MHz

D: 124,2 MHz

Lösungsweg

  • gegeben: $f_{OSZ} = 134,9 MHz$
  • gegeben: $f_E = 145,6 MHz$
  • gesucht: $f_S$
$$\begin{aligned}f_S &= 2 \cdot f_{OSZ} - f_E\\ &= 2 \cdot 134,9MHz - 145,6MHz\\ &= 124,2MHz\end{aligned}$$
AF203: Der Quarzoszillator schwingt auf 39 MHz. Die Empfangsfrequenz soll 28,3 MHz betragen. Auf welcher Frequenz ist mit Spiegelfrequenzstörungen zu rechnen?

A: 67,3 MHz

B: 49,7 MHz

C: 39 MHz

D: 17,6 MHz

Lösungsweg

  • gegeben: $f_{OSZ} = 39 MHz$
  • gegeben: $f_E = 28,3 MHz$
  • gesucht: $f_S$
$$\begin{aligned}f_S &= 2 \cdot f_{OSZ} - f_E\\ &= 2 \cdot 39MHz - 28,3MHz\\ &= 49,7MHz\end{aligned}$$
AF204: Wodurch wird beim Überlagerungsempfänger die Spiegelfrequenzdämpfung bestimmt?

A: Durch den Tiefpass im Audioverstärker

B: Durch die Selektion im ZF-Bereich

C: Durch die Demodulatorkennlinie

D: Durch die Vorselektion

AF106: Welche Frequenzdifferenz besteht bei einem Einfachsuper immer zwischen der Empfangsfrequenz und der Spiegelfrequenz?

A: Die doppelte Empfangsfrequenz

B: Die Frequenz des lokalen Oszillators

C: Die doppelte ZF

D: Die ZF

AF107: Ein Einfachsuperhet-Empfänger ist auf 14,24 MHz eingestellt. Der Lokaloszillator schwingt mit 24,94 MHz und liegt mit dieser Frequenz über der ZF. Wo können Spiegelfrequenzstörungen auftreten?

A: 10,7 MHz

B: 24,94 MHz

C: 3,54 MHz

D: 35,64 MHz

Lösungsweg

  • gegeben: $f_{OSZ} = 24,94 MHz$
  • gegeben: $f_E = 14,24 MHz$
  • gesucht: $f_S$
$$\begin{aligned}f_S &= 2 \cdot f_{OSZ} - f_E\\ &= 2 \cdot 24,94MHz - 14,24MHz\\ &= 35,64MHz\end{aligned}$$
AF108: Ein Einfachsuper hat eine ZF von 10,7 MHz und ist auf 28,5 MHz abgestimmt. Der Oszillator des Empfängers schwingt oberhalb der Empfangsfrequenz. Welche Frequenz hat die Spiegelfrequenz?

A: 49,9 MHz

B: 39,2 MHz

C: 7,1 MHz

D: 17,8 MHz

Lösungsweg

  • gegeben: $f_{ZF} = 10,7 MHz$
  • gegeben: $f_E = 28,5 MHz$
  • gesucht: $f_S$

Bei $f_E < f_{OSZ}$:

$$\begin{aligned}f_S &= f_E + 2 \cdot f_{ZF}\\ &= 28,5MHz + 2 \cdot 10,7MHz\\ &= 49,9MHz\end{aligned}$$
AF109: Welchen Vorteil haben Kurzwellenempfänger mit einer sehr hohen ersten ZF-Frequenz (z. B. 50 MHz)?

A: Man erhält einen Empfänger für Kurzwelle und gleichzeitig für Ultrakurzwelle.

B: Ein solcher Empfänger hat eine höhere Großsignalfestigkeit.

C: Filter für 50 MHz haben eine höhere Trennschärfe als Filter mit niedrigerer Frequenz.

D: Die Spiegelfrequenz liegt sehr weit außerhalb des Empfangsbereichs.

AF110: Wodurch wird beim Überlagerungsempfänger mit einer ZF die Spiegelfrequenzunterdrückung hauptsächlich bestimmt?

A: Durch die Bandbreite der ZF-Filter

B: Durch die Höhe der ZF

C: Durch die NF-Bandbreite

D: Durch die Verstärkung der ZF

AF111: Welchen Vorteil bietet eine hohe erste Zwischenfrequenz bei Überlagerungsempfängern?

A: Sie ermöglicht eine hohe Spiegelfrequenzunterdrückung.

B: Sie vermeidet eine hohe Spiegelfrequenzunterdrückung.

C: Sie reduziert Beeinflussungen des lokalen Oszillators durch Empfangssignale.

D: Sie ermöglicht eine gute Nahselektion.

Doppelüberlagerungsempfänger (Doppelsuper)

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Blockdiagramm eines Empfängers mit Antenne, drei Verstärkerstufen, zwei Mischern, einem Produktdetektor, einer NF‑Stufe und einer AGC‑Leitung mit Rückführung zu den Verstärkern.

Detaillierte Beschreibung: Ganz links steht ein Antennensymbol, das über eine schwarze Leitung mit Pfeil nach rechts in einen blauen Block mit Dreieck führt; darunter steht „HF“. Es folgt ein roter Block mit Kreis und Kreuz; darüber steht „1. Mischer“. Unter diesem Block führt eine senkrechte Leitung nach unten zu einem kleinen Quadrat mit Symbol (schräger Pfeil nach oben rechts über einer Wellenlinie). Nach rechts geht eine schwarze Pfeilleitung in einen blauen Block mit Dreieck; darunter steht „1.ZF“. Danach folgt ein weiterer roter Block mit Kreis und Kreuz; darüber steht „2. Mischer“. Unter diesem Block geht eine senkrechte Leitung zu einem kleinen Quadrat mit der Aufschrift „G“ und drei Linien darunter. Es folgt ein blauer Block mit Dreieck; darunter steht „2.ZF“. Anschließend kommt ein roter Block mit Kreis und Kreuz; darüber steht „Produktdetektor“. Darunter führt eine senkrechte Leitung zu einem kleinen Quadrat mit Wellenliniensymbol. Nach rechts führt die schwarze Pfeilleitung in einen blauen Block mit Dreieck; darunter steht „NF“. Am rechten Rand endet die Leitung in einem Lautsprechersymbol. Oberhalb der Kette verläuft eine gelbe Leitung mit der Beschriftung „AGC“, aus der drei nach unten gerichtete gelbe Pfeile in die blauen Blöcke „HF“, „1.ZF“ und „2.ZF“ zeigen. Die Verstärkerblöcke sind blau, die Mischer- und Produktdetektorblöcke rot, die AGC‑Leitung gelb; die Signalrichtung ist durch Pfeile von links nach rechts markiert.
Abbildung NEAS-13.7.1: Blockschaltbild eines Doppelsuper

  1. HF-Teil mit Vorselektion
  2. Erster Mischer mit VFO
  3. Erster ZF-Verstärker mit Roofing-Filter
  4. Zweiter Mischer mit CO

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Blockdiagramm eines Empfängers mit Antenne, drei Verstärkerstufen, zwei Mischern, einem Produktdetektor, einer NF‑Stufe und einer AGC‑Leitung mit Rückführung zu den Verstärkern.

Detaillierte Beschreibung: Ganz links steht ein Antennensymbol, das über eine schwarze Leitung mit Pfeil nach rechts in einen blauen Block mit Dreieck führt; darunter steht „HF“. Es folgt ein roter Block mit Kreis und Kreuz; darüber steht „1. Mischer“. Unter diesem Block führt eine senkrechte Leitung nach unten zu einem kleinen Quadrat mit Symbol (schräger Pfeil nach oben rechts über einer Wellenlinie). Nach rechts geht eine schwarze Pfeilleitung in einen blauen Block mit Dreieck; darunter steht „1.ZF“. Danach folgt ein weiterer roter Block mit Kreis und Kreuz; darüber steht „2. Mischer“. Unter diesem Block geht eine senkrechte Leitung zu einem kleinen Quadrat mit der Aufschrift „G“ und drei Linien darunter. Es folgt ein blauer Block mit Dreieck; darunter steht „2.ZF“. Anschließend kommt ein roter Block mit Kreis und Kreuz; darüber steht „Produktdetektor“. Darunter führt eine senkrechte Leitung zu einem kleinen Quadrat mit Wellenliniensymbol. Nach rechts führt die schwarze Pfeilleitung in einen blauen Block mit Dreieck; darunter steht „NF“. Am rechten Rand endet die Leitung in einem Lautsprechersymbol. Oberhalb der Kette verläuft eine gelbe Leitung mit der Beschriftung „AGC“, aus der drei nach unten gerichtete gelbe Pfeile in die blauen Blöcke „HF“, „1.ZF“ und „2.ZF“ zeigen. Die Verstärkerblöcke sind blau, die Mischer- und Produktdetektorblöcke rot, die AGC‑Leitung gelb; die Signalrichtung ist durch Pfeile von links nach rechts markiert.
Abbildung NEAS-13.7.2: Blockschaltbild eines Doppelsuper

  1. Zweiter ZF-Verstärker mit Filter
  2. Dritter Mischer als Produktdetektor oder Demodulator ggf. mit BFO
  3. NF-Verstärker

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Blockdiagramm eines Empfängers mit Antenne, drei Verstärkerstufen, zwei Mischern, einem Produktdetektor, einer NF‑Stufe und einer AGC‑Leitung mit Rückführung zu den Verstärkern.

Detaillierte Beschreibung: Ganz links steht ein Antennensymbol, das über eine schwarze Leitung mit Pfeil nach rechts in einen blauen Block mit Dreieck führt; darunter steht „HF“. Es folgt ein roter Block mit Kreis und Kreuz; darüber steht „1. Mischer“. Unter diesem Block führt eine senkrechte Leitung nach unten zu einem kleinen Quadrat mit Symbol (schräger Pfeil nach oben rechts über einer Wellenlinie). Nach rechts geht eine schwarze Pfeilleitung in einen blauen Block mit Dreieck; darunter steht „1.ZF“. Danach folgt ein weiterer roter Block mit Kreis und Kreuz; darüber steht „2. Mischer“. Unter diesem Block geht eine senkrechte Leitung zu einem kleinen Quadrat mit der Aufschrift „G“ und drei Linien darunter. Es folgt ein blauer Block mit Dreieck; darunter steht „2.ZF“. Anschließend kommt ein roter Block mit Kreis und Kreuz; darüber steht „Produktdetektor“. Darunter führt eine senkrechte Leitung zu einem kleinen Quadrat mit Wellenliniensymbol. Nach rechts führt die schwarze Pfeilleitung in einen blauen Block mit Dreieck; darunter steht „NF“. Am rechten Rand endet die Leitung in einem Lautsprechersymbol. Oberhalb der Kette verläuft eine gelbe Leitung mit der Beschriftung „AGC“, aus der drei nach unten gerichtete gelbe Pfeile in die blauen Blöcke „HF“, „1.ZF“ und „2.ZF“ zeigen. Die Verstärkerblöcke sind blau, die Mischer- und Produktdetektorblöcke rot, die AGC‑Leitung gelb; die Signalrichtung ist durch Pfeile von links nach rechts markiert.
Abbildung NEAS-13.7.3: Blockschaltbild eines Doppelsuper

  • Verwendung von zwei Zwischenfrequenzen
  • Hohe 1. ZF → gute Spiegelfrequenzunterdrückung
  • Niedrige 2. ZF → hohe Trennschärfe
  • Nach 1. ZF ist ein Eingangsfilter vor 2. Mischer
  • Spiegelfrequenz lässt sich durch großen Abstand gut unterdrücken
  • Nach 2. ZF Filter mit hoher Güte
  • Lässt sich für niedrige Frequenzen gut realisieren
  • ZF und gewünschte Empfangsfrequenz weit entfernt legen → Vermeidung des Direktempfangs der ZF
  • Die 1. ZF sollte das Doppelte der maximalen Empfangsfrequenz sein
AF112: Welche Aussage ist für einen Doppelsuper richtig?

A: Mit einer niedrigen zweiten ZF erreicht man leicht eine gute Spiegelfrequenzunterdrückung.

B: Das von der Antenne aufgenommene Signal bleibt bis zum Demodulator in seiner Frequenz erhalten.

C: Mit einer hohen ersten ZF erreicht man leicht eine gute Spiegelfrequenzunterdrückung.

D: Mit einer niedrigen ersten ZF erreicht man leicht eine gute Spiegelfrequenzunterdrückung.

AF113: Welche Aussage ist für einen Doppelsuper richtig?

A: Durch eine niedrige zweite ZF erreicht man leicht eine gute Spiegelselektion.

B: Mit einer niedrigen zweiten ZF erreicht man leicht eine gute Trennschärfe.

C: Durch eine hohe erste ZF erreicht man leicht eine hohe Empfindlichkeit.

D: Mit einer niedrigen ersten ZF erreicht man leicht gute Werte bei der Kreuzmodulation.

AF114: Welche Beziehungen der Zwischenfrequenzen zueinander sind für einen Kurzwellen-Doppelsuper vorteilhaft?

A: Die 1. ZF liegt höher als das Doppelte der maximalen Empfangsfrequenz. Nach der Filterung im Roofing-Filter (1. ZF) wird auf eine niedrigere 2. ZF heruntergemischt.

B: Die 1. ZF liegt unter der niedrigsten Empfangsfrequenz. Die 2. ZF liegt über der höchsten Empfangsfrequenz.

C: Die 1. ZF darf maximal die Hälfte der höchsten Empfangsfrequenz betragen. Die 2. ZF liegt höher als das Doppelte der niedrigsten Empfangsfrequenz.

D: Die 1. ZF liegt niedriger als die maximale Empfangsfrequenz. Nach der Filterung im Roofing-Filter (1. ZF) wird auf eine höhere 2. ZF heraufgemischt.

Roofing Filter

  • Nach 1. Mischer schmales Filter (Roofing Filter)
  • Auf 1. ZF abgestimmt
  • Bandbreite mindestens so groß wie größte benötigte Empfangsbandbreite
AF116: Wie groß sollte die Bandbreite des Filters für die 1. ZF in einem Doppelsuper sein?

A: Mindestens so groß wie das breiteste zu empfangende Amateurband.

B: Sie muss den vollen Abstimmbereich des Empfängers umfassen.

C: Mindestens so groß wie die größte benötigte Bandbreite der vorgesehenen Betriebsarten.

D: Mindestens so groß wie die doppelte Bandbreite der jeweiligen Betriebsart.

AF209: Folgende Schaltung stellt einen Doppelsuper dar. Welche Funktion haben die drei mit X, Y und Z gekennzeichneten Blöcke?

A: X und Y sind Balancemischer, Z ist ein ZF-Verstärker.

B: X ist ein Mischer, Y ist ein Produktdetektor, Z ist ein Mischer.

C: X und Y sind Produktdetektoren, Z ist ein HF-Mischer.

D: X und Y sind Mischer, Z ist ein Produktdetektor.

AF117: Folgende Schaltung stellt einen Doppelsuper dar. Welche Funktion haben die drei mit X, Y und Z gekennzeichneten Blöcke?

A: X ist ein VFO, Y ist ein BFO und Z ein CO.

B: X ist ein VFO, Y ist ein CO und Z ein BFO.

C: X ist ein BFO, Y ist ein CO und Z ein VFO.

D: X ist ein BFO, Y ist ein VFO und Z ein CO.

Oszillator-Frequenzen

  • Oszillatorfrequenzen sind jeweils ober- oder unterhalb der gewünschten Eingangsfrequenz
  • Es existieren für jeden Mischer zwei Lösungsmöglichkeiten
  1. $$f_{OSZ} = f_{ZF}\,+\,f_{E}$$
  2. $$f_{OSZ} = f_{ZF}\,-\,f_{E}$$
AF210: Welchen Frequenzbereich kann der VFO des im folgenden Blockschaltbild gezeichneten HF-Teils eines Empfängers haben?

A: 20 bis 47 MHz oder 62 bis 89 MHz

B: 23 bis 41 MHz oder 53 bis 80 MHz

C: 20 bis 47 MHz oder 53 bis 80 MHz

D: 23 bis 41 MHz oder 62 bis 89 MHz

Lösungsweg

  • gegeben: $f_E = 3\dots30MHz$
  • gegeben: $f_{ZF1} = 50 MHz$
  • gesucht: $f_{OSZ}$
$$f_{ZF} = |f_E − f_{OSZ}| \Rightarrow f_{OSZ} = f_{ZF} \pm f_{E}$$
  1. Lösung: $\begin{equation}\begin{split}\nonumber f_{OSZ} &= f_{ZF} , + , f_{E}\ &= 50 MHz , + , 3\dots30MHz\ &= 53\dots80MHz \end{split}\end{equation}$
  2. Lösung: $\begin{equation}\begin{split}\nonumber f_{OSZ} &= f_{ZF} , – , f_{E}\ &= 50 MHz , – , 3\dots30MHz\ &= 47\dots20MHz \end{split}\end{equation}$
AF120: Welche Frequenzen können die drei Oszillatoren des im folgenden Blockschaltbild gezeichneten Empfängers haben, wenn eine Frequenz von 3,65 MHz empfangen wird? Bei welcher Antwort sind alle drei Frequenzen richtig?

A: VFO: 46,35 MHz CO1: 41 MHz CO2: 9,455 MHz

B: VFO: 46,35 MHz CO1: 40,545 MHz CO2: 9,455 MHz

C: VFO: 46,35 MHz CO1: 41 MHz CO2: 9,545 MHz

D: VFO: 23,65 MHz CO1: 59 MHz CO2: 8,545 MHz

Lösungsweg

  • gegeben: $f_{E} = 3,65 MHz$
  • gegeben: $f_{ZF1} = 50 MHz$
  • gesucht: $f_{OSZ}$ für $f_{VFO}, f_{CO1}, f_{CO2}$
$$f_{ZF1} = \begin{cases}f_E\,+\,f_{OSZ}\\ f_{OSZ}\,-\,f_E\\ f_E\,-\,f_{OSZ}\end{cases} \Rightarrow f_{OSZ} = \begin{cases}f_{ZF}\,-\,f_E\\ f_E\,+\,f_{ZF}\\ f_E\,-\,f_{ZF}\end{cases}$$
$$f_{VFO} = \begin{cases}f_{ZF1}\,-\,f_E = 50MHz\,-\,3,65MHz = 46,35MHz\\ f_E\,+\,f_{ZF1} = 3,65MHz\,+\,50MHz = 53,64MHz\\ f_E\,-\,f_{ZF1} = 3,65MHz\,-\,50MHz = \cancel{-46,35MHz}\end{cases}$$
$$f_{CO1} = \begin{cases}f_{ZF2}\,-\,f_{ZF1} = 9MHz\,-\,50MHz = \cancel{-41MHz}\\ f_{ZF1}\,+\,f_{ZF2} = 50MHz\,+\,9MHz = 59MHz\\ f_{ZF1}\,-\,f_{ZF2} = 50MHz\,-\,9MHz = 41MHz\end{cases}$$
$$f_{CO2} = \begin{cases}f_{NF}\,-\,f_{ZF2} = 455kHz\,-\,9MHz = \cancel{-8,545MHz}\\ f_{ZF2}\,+\,f_{NF} = 9MHz\,+\,455kHz = 9,455MHz\\ f_{ZF2}\,-\,f_{NF} = 9MHz\,-\,455kHz = 8,545MHz\end{cases}$$

VFO: $\bold{46,35 MHz} \And 53,65 MHz$, CO1: $\bold{41 MHz} \And 59 MHz$, CO2: $8,545 MHz \And \bold{9,455 MHz}$

AF118: Ein Doppelsuper hat eine erste ZF von 9 MHz und eine zweite ZF von 460 kHz. Die Empfangsfrequenz soll 21,1 MHz sein. Welche Frequenzen sind für den VFO und den CO erforderlich, wenn der VFO oberhalb und der CO unterhalb des jeweiligen Mischer-Eingangssignals schwingen sollen?

A: Der VFO muss bei 30,1 MHz und der CO bei 8,54 MHz schwingen.

B: Der VFO muss bei 12,1 MHz und der CO bei 8,54 MHz schwingen.

C: Der VFO muss bei 12,1 MHz und der CO bei 9,46 MHz schwingen.

D: Der VFO muss bei 30,1 MHz und der CO bei 9,46 MHz schwingen.

Lösungsweg

  • gegeben: $f_{E} = 21,1 MHz$
  • gegeben: $f_{ZF1} = 9 MHz$
  • gesucht: $f_{VFO} \gt f_E, f_{CO} \lt f_{ZF1}$
$$f_{ZF} = \begin{cases}f_{OSZ}\,-\,f_E\\ f_E\,-\,f_{OSZ}\end{cases} \Rightarrow f_{OSZ} = \begin{cases}f_E\,+\,f_{ZF}\\ f_E\,-\,f_{ZF}\end{cases}$$
$$f_{VFO} = f_E\,+\,f_{ZF1} = 21,1MHz\,+\,9MHz = 30,1MHz$$
$$f_{CO} = f_{ZF1}\,-\,f_{ZF2} = 9MHz\,-\,460kHz = 8,54MHz$$
AF119: Ein Doppelsuper hat eine erste ZF von 10,7 MHz und eine zweite ZF von 460 kHz. Die Empfangsfrequenz soll 28 MHz sein. Welche Frequenzen sind für den VFO und den CO erforderlich, wenn die Oszillatoren oberhalb der Mischer-Eingangssignale schwingen sollen?

A: Der VFO muss bei 38,70 MHz und der CO bei 11,16 MHz schwingen.

B: Der VFO muss bei 28,460 MHz und der CO bei 39,16 MHz schwingen.

C: Der VFO muss bei 17,3 MHz und der CO bei 10,24 MHz schwingen.

D: Der VFO muss bei 10,24 MHz und der CO bei 17,30 MHz schwingen.

Lösungsweg

  • gegeben: $f_{E} = 28 MHz$
  • gegeben: $f_{ZF1} = 10,7 MHz$
  • gesucht: $f_{VFO} \gt f_E, f_{CO} \gt f_{ZF1}$
$$f_{ZF} = \begin{cases}f_{OSZ}\,-\,f_E\\ f_E\,-\,f_{OSZ}\end{cases} \Rightarrow f_{OSZ} = \begin{cases}f_E\,+\,f_{ZF}\\ f_E\,-\,f_{ZF}\end{cases}$$
$$f_{VFO} = f_E\,+\,f_{ZF1} = 28MHz\,+\,10,7MHz = 38,70MHz$$
$$f_{CO} = f_{ZF1}\,+\,f_{ZF2} = 10,7MHz\,+\,460kHz = 11,16MHz$$

Trennschärfe I

  • Empfang des gewünschten Signals
  • Bei gleichzeitiger Unterdrückung von naheliegenden, unerwünschten Signalen
EF210: Wozu führt eine schmale Empfängerbandbreite?

A: Hohe Spiegelfrequenzunterdrückung.

B: Niedrige Trennschärfe.

C: Niedrige Spiegelfrequenzunterdrückung.

D: Hohe Trennschärfe.

Trennschärfe II

  • Trennschärfe eines Empfängers wird durch die Bandbreite der Filter im ZF-Bereich bestimmt
  • Bandbreite ist nach Modulationsart unterschiedlich
  • SSB → 2,7 kHz
  • CW und RTTY → 500 Hz zur Trennung von nebenliegenden Signalen
  • FM → 12 kHz
  • Bandbreiten und Flankensteilheit durch technisch unterschiedliche Konzepte
  • Quarzfilter → stark steilflankig und sehr schmalbandig
  • Keramikfilter → steilflankig und schmalbandig
  • LC-Filter → nicht so steilflankig und größere Bandbreite
  • RC-Filter werden üblicherweise in HF nicht eingsetzt
AF208: Welches der folgenden Bandpassfilter verfügt bei jeweils gleicher Mittenfrequenz am ehesten über die geringste Bandbreite und höchste Flankensteilheit?

A: RC-Filter

B: Quarzfilter

C: Keramikfilter

D: LC-Filter

AF206: Welche ungefähren Werte sollte die Bandbreite der ZF-Verstärker eines Amateurfunkempfängers für folgende Übertragungsverfahren aufweisen: SSB-Sprechfunk, RTTY (Shift 170 Hz), FM-Sprechfunk?

A: SSB: 3,6 kHz; RTTY: 170 Hz; FM: 25 kHz

B: SSB: 2,7 kHz; RTTY: 500 Hz; FM: 12 kHz

C: SSB: 2,7 kHz; RTTY: 340 Hz; FM: 3,6 kHz

D: SSB: 6 kHz; RTTY: 1,5 kHz; FM: 12 kHz

AF205: Welche Baugruppe eines Empfängers bestimmt die Trennschärfe?

A: Die PLL-Frequenzaufbereitung

B: Das Oberwellenfilter im ZF-Verstärker

C: Der Oszillatorschwingkreis in der Mischstufe

D: Die Filter im ZF-Verstärker

AF207: Für welche Signale ist die untenstehende Durchlasskurve eines Empfängerfilters geeignet?

A: AM-Signale

B: OFDM-Signale

C: FM-Signale

D: SSB-Signale

BFO I

  • Beat-Frequency-Oszillator (BFO)
  • ZF-Signal wird mittels Überlagerungsmischung durch den BFO als Hilfsträger demoduliert
  • Angewandt bei Signalen ohne Hilfsträger (SSB, CW)
EF209: Welchem Zweck dient ein BFO in einem Empfänger?

A: Zur Mischung mit einem Empfangssignal zur Erzeugung der ZF

B: Um FM-Signale zu unterdrücken

C: Zur Hilfsträgererzeugung, um CW- oder SSB-Signale hörbar zu machen

D: Zur Unterdrückung der Amplitudenüberlagerung

BFO II

BFO für SSB

  • Beat-Frequency-Oszillator (BFO) schwingt genau auf der Frequenz des unterdrückten Trägers
  • Mischt den Träger wieder rein
  • Möglichst hohe Frequenzstabilität → Quarzgesteuerter Oszillator

BFO für CW

  • BFO muss Abstand zum CW-Signal haben
  • So viel, wie das hörbare CW-Signal sein soll
  • Angenehmer Ton bei 600 bis 900 Hz
  • Meistens bei 800 Hz
AF211: Wie groß sollte die Differenz zwischen der BFO-Frequenz und der letzten ZF für den Empfang von CW-Signalen ungefähr sein?

A: 4 kHz

B: die doppelte Zwischenfrequenz

C: die halbe Zwischenfrequenz

D: 800 Hz

AF216: Für die Demodulation von SSB-Signalen im Kurzwellenbereich wird ein Hilfsträgeroszillator verwendet. Welcher der folgenden Oszillatoren ist hierfür am besten geeignet?

A: quarzgesteuerter Oszillator

B: LC-Oszillator mit Parallelschwingkreis

C: RC-Oszillator

D: LC-Oszillator mit Reihenschwingkreis

Inter- und Kreuzmodulation

  • Zwei starke HF-Signale am Eingang eines Empfängers → Störungen durch Inter- oder Kreuzmodulation
  • Bei Intermodulation zeigt die Empfängerstufe nichtlineares Verhalten → unerwünschte Frequenzen mit Überlagerungsstörungen
  • Bei Kreuzmodulation wird gewünschtes Signal durch ein starkes, benachbartes AM-Signal beeinflusst → Modulation des benachbarten Senders ist hörbar
AF217: Welches Phänomen tritt bei einem gleichzeitigen Empfang zweier Signale an einer nicht linear arbeitenden Empfängerstufe auf?

A: Dopplereffekt

B: Intermodulation

C: Frequenzmodulation

D: erhöhter Signal-Rausch-Abstand

AF219: Wodurch wird Kreuzmodulation verursacht?

A: Durch Vermischung eines starken unerwünschten Signals mit dem Nutzsignal.

B: Durch Reflexion der Oberwellen im Empfangsverstärker.

C: Durch Übermodulation oder zu großen Hub.

D: Durch die Übersteuerung eines Verstärkers.

AF222: Wodurch kann die Qualität eines empfangenen Signals beispielsweise verringert werden?

A: Durch eine zu niedrige Rauschzahl des Empfängers

B: Durch Batteriebetrieb des Empfängers

C: Durch Betrieb des Empfängers an einem linear geregelten Netzteil

D: Durch starke HF-Signale auf einer sehr nahen Frequenz

AF218: Was ist die Hauptursache für Intermodulationsprodukte in einem Empfänger?

A: Es wird ein zu schmalbandiges Quarzfilter verwendet.

B: Die HF-Stufe wird bei zunehmend großen Eingangssignalen zunehmend nichtlinear.

C: Der Empfänger ist nicht genau auf die Frequenz eingestellt.

D: Es wird ein zu schmalbandiger Preselektor verwendet.

Saugkreis

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1. Kurze Zusammenfassung: Schaltplan mit Antennensymbol, einem Block „RX“ und einem seitlich angeschlossenen Zweig aus Spule und variablem Kondensator, der mit Masse verbunden ist.

2. Detaillierte Beschreibung: Rechts befindet sich ein rechteckiger Block mit der Beschriftung „RX“. Eine obere horizontale Leitung führt von links nach rechts in diesen Block; auf dieser Leitung ist links eine Spule (Induktivität) eingezeichnet. Rechts neben der Spule markiert ein schwarzer Knotenpunkt die Stelle, an der eine senkrechte Leitung nach oben zu einem Antennensymbol (dreieckige Spitze auf einem kurzen Mast) führt. Unten verläuft eine zweite horizontale Leitung parallel zur oberen, die ebenfalls nach rechts in den Block „RX“ hineinführt. Die untere Leitung ist im rechten Bereich über ein Erdungssymbol (Massezeichen) nach unten an Masse gelegt. Links verbindet ein variabler Kondensator (gekennzeichnet durch schrägen Pfeil an den Kondensatorplatten) die obere und die untere Leitung senkrecht miteinander. Links neben dem Kondensator steht der Text „Auf das Störsignal abgestimmt“, ein Pfeil zeigt auf den Kondensator. Weitere Beschriftungen oder Werte sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-13.12.1: Saugkreis vor einem Empfänger

AF223: Welche Konfiguration wäre für die Unterdrückung eines unerwünschten Störsignals am Eingang eines Empfängers hilfreich?
A:
B:
C:
D:

Großsignalfestigkeit IP3

  • Interception Point IP3
  • Maß für den Punkt, an dem unerwünschte Mischprodukte 3. Ordnung den Amplitudenwert des Eingangssignal erreichen
  • Je höher der IP3 eines Empfängers, umso größere Signale können störungsfrei verarbeitet werden
AF221: Welche Empfängereigenschaft beurteilt man mit dem Interception Point IP$_3$?

A: Großsignalfestigkeit

B: Signal-Rausch-Verhältnis

C: Grenzempfindlichkeit

D: Trennschärfe

Attenuator

  • Zuschaltbares Dämpfungsglied am Empfängereingang
  • Intermodulationsprodukte und Kreuzmodulation werden verringert
  • Nutzsignal wird um den Faktor des Dämpfungsglieds reduziert
  • Störsignale auf den Faktor 1000 (3. Ordnung) abgeschwächt
  • Beispiel: Attenuator 10 dB → Nutzsignal 10 dB → Mischprodukte 30 dB
AF220: Wodurch erreicht man eine Verringerung von Intermodulation und Kreuzmodulation beim Empfang?

A: Einschalten eines Dämpfungsgliedes vor den Empfängereingang

B: Einschalten des Noise-Blankers

C: Einschalten der Rauschsperre

D: Einschalten des Vorverstärkers

Begrenzerverstärker

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1. Zusammenfassung: Dreiteilige Grafik mit den Überschriften „Eingangssignal“, „Verstärkung“ und „Ausgangssignal“, jeweils mit Achsen „Amplitude“ (vertikal) und „t“ (horizontal), die links eine kleine Sinuskurve, in der Mitte eine größere Sinuskurve mit zwei roten horizontalen Linien „Begrenzung“ und rechts ein oben und unten abgeflachtes Signal zeigen.

2. Detaillierte Beschreibung: 
- Linkes Koordinatensystem: Überschrift „Eingangssignal“. Vertikale Achse mit Pfeil nach oben: „Amplitude“. Horizontale Achse mit Pfeil nach rechts: „t“. Um die Nulllinie verläuft eine kleine, schwach ausgeprägte Sinuskurve, in mehreren dünnen blauen Varianten übereinander.
- Mittleres Koordinatensystem: Überschrift „Verstärkung“. Achsen wieder mit „Amplitude“ (vertikal) und „t“ (horizontal). Eine große Sinuskurve (schwarz) schwingt über und unter die Nulllinie hinaus. Zwei rote, waagerechte Linien liegen symmetrisch ober- und unterhalb der Nulllinie; neben der oberen Linie steht der rote Text „Begrenzung“. Innerhalb der schwarzen Kurve sind mehrere dünne blaue Sinuskurven mit etwas geringerer Amplitude gezeichnet.
- Rechtes Koordinatensystem: Überschrift „Ausgangssignal“. Achsen erneut „Amplitude“ (vertikal) und „t“ (horizontal). Die dargestellte Kurve verläuft abschnittsweise flach, mit oben und unten waagerechten Plateaus auf etwa der Höhe der zuvor gezeigten roten Linien; dazwischen verbinden schräge Übergänge die Plateaus. Mehrere dünne blaue Linien liegen an der Kontur dieser abgeflachten Kurve an.
Abbildung NEAS-13.13.1: Wirkungsweise eine Begrenzverstärkers

  • Anwendung in der ZF bei FM
  • Eingangssignal wird verstärkt
  • Anschließend die Amplituden begrenzt
  • Information ist in der Frequenzänderung weiterhin vorhanden
  • Amplitudenschwankungen werden unterdrückt
AF226: Welche Aufgabe hat der Begrenzerverstärker in einem FM-Empfänger?

A: Er verringert das Vorstufenrauschen.

B: Er bewirkt eine vollständige ZF-Trägerunterdrückung zur Vermeidung von AM-Störungen.

C: Er begrenzt den Hub für den FM-Demodulator.

D: Er begrenzt das Ausgangssignal ab einem bestimmten Pegel des Eingangssignals zur Unterdrückung von AM-Störungen.

Vorverstärker und Dämpfungsglied

Dämpfungsglied

  • Kurzwellenempfänger können durch starke Signale übersteuern
  • Insbesondere im Empfangsbereich und 1. Mischer
  • Verzerrrte und unverständliche Wiedergabe der Signale
EF217: Welche Baugruppe vermindert die Übersteuerung eines Empfängereingangs?

A: ZF-Filter

B: Dämpfungsglied

C: Rauschsperre

D: Oszillator

Vorverstärker

  • Hohe Signale (UHF und höher) werden durch Antennenleitung abgeschwächt
  • Vorverstärker direkt an Empfangsantenne montieren
EF218: An welcher Stelle einer Amateurfunkanlage sollte ein UHF-Vorverstärker eingefügt werden?

A: Möglichst unmittelbar vor dem Empfängereingang

B: Zwischen Senderausgang und Antennenkabel

C: Möglichst direkt an der UHF-Antenne

D: Zwischen Stehwellenmessgerät und Empfängereingang

Low Noise Block (LNB)

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Blockdiagramm mit mehreren Komponenten: Ein PC ist mit einem SDR verbunden. Vom SDR gehen Leitungen zu einem TXCO und zu einem Verstärker. Der Verstärker hat zwei Stufen, die mit Leistung in Milliwatt und Dezibel Milliwatt beschriftet sind:
Abbildung NEAS-13.15.1: Blockschaltbild eines Empfangszweigs mit LNB

AF230: Sie empfangen das Signal eines Satelliten auf 10 GHz. Die Kabellänge zwischen LNB und Empfänger beträgt 20 m. Warum ist die Kabeldämpfung trotz der hohen Empfangsfrequenz eher vernachlässigbar?

A: Durch die Mischung des Empfangssignals mit der TCXO-Frequenz wird nur noch das Basisband übertragen.

B: Der LNB verstärkt das Empfangssignal und mischt dieses auf eine niedrigere Frequenz, auf der die Kabeldämpfung geringer ist.

C: Der LNB demoduliert das Signal. Die entstehende NF ist unempfindlich gegen Kabeldämpfung.

D: Durch die Fernspeisespannung, die den LNB versorgt, sinkt die Kabeldämpfung.

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Blockdiagramm mit mehreren Komponenten: Ein PC ist mit einem SDR verbunden. Vom SDR gehen Leitungen zu einem TXCO und zu einem Verstärker. Der Verstärker hat zwei Stufen, die mit Leistung in Milliwatt und Dezibel Milliwatt beschriftet sind:
Abbildung NEAS-13.15.2: Blockschaltbild eines Empfangszweigs mit LNB

AF231: Der LNB einer Satellitenempfangsanlage kann mit zwei unterschiedlichen Betriebsspannungen arbeiten. Was passiert, wenn die Versorgungsspannung am Bias-T im dargestellten Blockschaltbild auf 18 V erhöht wird?

A: Der LNB wird durch Überspannung beschädigt.

B: Der LNB schaltet auf einen anderen Satelliten um.

C: Der LNB schaltet die Polarisation um.

D: Der LNB schaltet den Empfangsbereich um.

S-Meter

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung:
Display eines Funkgeräts im Sendebetrieb (TX) im USB‑Modus bei 144.315.00 MHz mit eingeblendetem S‑Meter und Spektrumscope.

2) Detaillierte Beschreibung:
Oben links steht ein rotes „TX“-Feld, daneben ist „USB“ hell hinterlegt, „FIL2“ aktiv, „P.AMP“ und „NB“ grau; rechts oben erscheinen „AGC‑M“, kleine Statussymbole und die Uhrzeit „21:06“ mit „kHz“-Anzeige. Zentral dominieren große weiße Ziffern „144.315.00“. Darüber liegt ein schwarzer Messbalken mit blauer S‑Skala (S1–S9) und roter dB‑Skala (+20, +40, +60); der blaue Balken reicht etwa bis S3. Rechts neben der Frequenz steht „VFO A“ mit Nullen. Im unteren Bildschirmbereich ist ein „SPECTRUM SCOPE“ mit der Markierung „CENTER“ zu sehen, feines Raster mit Frequenzspanne von etwa −50k bis +50k und Pegelmarken von −40 bis +40; in der Mitte bei 0 ragt ein schmaler Peak, darunter ein kurzer farbiger Wasserfall in Blau‑/Gelbtönen. Am unteren Rand sind Softkeys mit den Beschriftungen „<1>“, „SPAN“, „HOLD“, „CENT/FIX“ und „EXPD/SET“ erkennbar.
Abbildung NEAS-13.16.1: S-Meter als Balkenanzeigen im Display eines Funkgeräts
1) Kurzbeschreibung: Halbrundes Analoginstrument mit mehreren konzentrischen Skalen (S, PWR, SWR, ALC) und einem langen Zeiger, der auf der S-Skala nahe der Marke 9 und auf der PWR-Skala bei etwa 56 steht.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein halbrundes Analoginstrument mit vier Skalen. Links neben den Skalen stehen untereinander die Labels „S“, „PWR“, „SWR“, „ALC“. Außen verläuft die S-Skala mit den Markierungen bei „1“, „3“, „5“, „7“, „9“, dazwischen feine Teilstriche für weitere Werte. Nach rechts schließt sich eine graue dB-Skala mit den Markierungen „+20“, „+40“, „+60 dB“ und grauen Strichen an. Unter dieser Skala liegt konzentrisch zur S-Skala eine fein unterteilte numerische PWR-Skala mit den Markierungen 0, 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100. Noch weiter innen folgt die SWR-Skala mit den Zahlen „1, 1.5, 2, 3“; am rechten Ende dieser Skala steht das Symbol „∞“. Ganz innen befindet sich ein mit den anderen Skalen konzentrischer Streifen mit der Beschriftung „ALC“, wobei der Abschnitt von „1“ bis „1.5“ dunkelgrau gefüllt ist, der Rest ist weiß. Ein langer, dünner schwarzer Zeiger schneidet die S-Skala genau bei „9“ und die PWR-Skala nahe „56“.
Abbildung NEAS-13.16.2: S-Meter als analoges Messinstrument

AA113: Wie groß ist der Unterschied zwischen den S-Stufen S4 und S7 in dB?

A: 15 dB

B: 18 dB

C: 9 dB

D: 3 dB

Lösungsweg

  • von S3 bis S7 sind 3-Stufen
  • $$3\cdot 6dB = 18dB$$
AF104: Ein Funkamateur kommt laut S-Meter mit S7 an. Dann schaltet dieser seine Endstufe ein und bittet um einen erneuten Rapport. Das S-Meter zeigt nun S9+8 dB an. Um welchen Faktor hat der Funkamateur seine Leistung erhöht?

A: 10-fach

B: 120-fach

C: 100-fach

D: 20-fach

Lösungsweg

  • von S7 auf S9+8 dB sind 6 dB+6 dB+8 dB = 20 dB
  • 20 dB entsprechen der 100-fachen Leistung
AF101: Um wie viele S-Stufen müsste die S-Meter-Anzeige Ihres Empfängers steigen, wenn Ihr Partner die Sendeleistung von 25 W auf 100 W erhöht?

A: Um eine S-Stufe

B: Um acht S-Stufen

C: Um zwei S-Stufen

D: Um vier S-Stufen

Lösungsweg

  • von 25 W auf 100 W sind $\frac{100 W}{25 W} = 4$-fache Leistung
  • 4-fache Leistung entsprich einer S-Stufe
AF102: Um wie viel S-Stufen müsste die S-Meter-Anzeige Ihres Empfängers steigen, wenn Ihr Funkpartner die Sendeleistung von 100 W auf 400 W erhöht?

A: Um zwei S-Stufen

B: Um acht S-Stufen

C: Um vier S-Stufen

D: Um eine S-Stufe

Lösungsweg

  • von 100 W auf 400 W sind $\frac{400 W}{100 W} = 4$-fache Leistung
  • 4-fache Leistung entspricht einer S-Stufe
AF103: Ein Funkamateur erhöht seine Sendeleistung von 10 auf 100 W. Vor der Leistungserhöhung zeigte Ihr S-Meter genau S8. Auf welchen Wert müsste die Anzeige Ihres S-Meters nach der Leistungserhöhung ansteigen?

A: S9+7 dB

B: S9+9 dB

C: S9

D: S9+4 dB

Lösungsweg

  • von 10 W auf 100 W sind $\frac{100 W}{10 W} = 10$-fache Leistung
  • 10-fache Leistung entspricht 10 dB
  • von S8 auf S9 sind 6 dB
  • die restlichen 4 dB kommen als +4 dB oben drauf
AA114: Wie stark ist die Empfängereingangsspannung abgesunken, wenn die S-Meter-Anzeige durch Änderung der Ausbreitungsbedingungen von S9+20 dB auf S8 zurückgeht? Die Empfängereingangsspannung sinkt um ...

A: 26 dB.

B: 23 dB.

C: 6 dB.

D: 20 dB.

Lösungsweg

  • von S9+20 dB auf S8 sind 26 dB

Spannung am Eingang

  • Kurzwelle bis 30 MHz: S9 ⇒ 50 µV an 50 Ω
  • VHF bei 144 MHz: S9 ⇒ 5 µV an 50 Ω
AF105: Durch "Fading" sinkt die S-Meter-Anzeige von S9 auf S8. Auf welchen Wert sinkt dabei die Empfänger-Eingangsspannung ab, wenn bei S9 am Empfängereingang 50 μV anliegen? Die Empfänger-Eingangsspannung sinkt auf

A: 37 μV

B: 30 μV

C: 25 μV

D: 40 μV

Lösungsweg

  • von S9 auf S8 sind 6 dB
  • Das ist die halbe Spannung
  • $$\frac{50µV}{2} = 25µV$$

Dämpfungsglieder

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Ein Schaltplan zeigt einen Kreis mit einem Sinusgenerator links, beschriftet mit
Abbildung NEAS-13.17.1: Dämpfungsglied in PI-Konfiguration mit Quelle und Lastwiderstand

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Ein Schaltplan zeigt einen Kreis mit einem Sinusgenerator links, beschriftet mit
Abbildung NEAS-13.17.2: Dämpfungsglied in PI-Konfiguration mit Quelle und Lastwiderstand

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Ein Schaltplan mit einem Dämpfungsglied. Links befindet sich eine runde Quelle mit der Bezeichnung \(R_i\) und dem Wert 50 Ohm. Es gibt drei Widerstände, die mit \(R_1\), \(R_2\) und \(R_3\) beschriftet sind. Rechts ist ein weiterer Widerstand \(R_L\) mit 50 Ohm. Zwei Pfeile zeigen von links nach rechts und sind mit \(P_{IN}\) und \(P_{OUT}\) beschriftet.
Abbildung NEAS-13.17.3: Dämpfungsglied in T-Konfiguration mit Quelle und Lastwiderstand

AD806: In einem 50 Ohm System wird in ein symmetrisches 20 dB Dämpfungsglied die Leistung von 100 W eingespeist. Der Widerstand $R_{\textrm{L}}$ = 50 Ohm ist an das Dämpfungsglied angepasst. Welche Leistung wird insgesamt im Dämpfungsglied in Wärme umgesetzt?

A: 1 W

B: 50 W

C: 99 W

D: 2 W

Lösungsweg

  • gegeben: $P_1 = 100 W$
  • gegeben: $a = 20 dB$
  • gesucht: $\Delta P = P_2 – P_1$
$$\begin{align}\nonumber a &= 10 \cdot \log_{10}{(\frac{P_1}{P_2})}dB\\ \nonumber \Rightarrow \frac{a}{10} &= \log_{10}{(\frac{P_1}{P_2})}dB\\ \nonumber \Rightarrow 10^{\frac{a}{10}} &= \frac{P_1}{P_2}\\ \nonumber \Rightarrow P_2 &= \frac{P_1}{10^{\frac{a}{10}}}\end{align}$$
$$P_2 = \frac{P_1}{10^{\frac{a}{10}}} = \frac{100W}{10^{\frac{20}{10}}} = 1W$$
$$\Delta P = P_2 - P_1 = 100W - 1W = 99W$$
AD803: Dargestellt ist ein 20 dB Dämpfungsglied. Wie groß ist das Leistungsverhältnis zwischen der Eingangsleistung $P_{\textrm{IN}}$ und der Leistung am Lastwiderstand $P_{\textrm{RL}}$?

A: 100

B: 20

C: 10

D: 50

Lösungweg

  • 20 dB entsprechen einer Leistungdämpfung mit dem Faktor 100
AD804: Dargestellt ist ein 6 dB Dämpfungsglied. Wie groß ist das Leistungsverhältnis zwischen der Eingangsleistung $P_{\textrm{IN}}$ und der Leistung am Lastwiderstand $P_{\textrm{RL}}$?

A: 3

B: 4

C: 2

D: 6

Lösungsweg

  • 6 dB entsprechen einer Leistungsdämpfung mit dem Faktor 4
AD805: Dargestellt ist ein symmetrisches 50 Ohm Dämpfungsglied. Welche Impedanz ist zwischen $a$ und $b$ messbar, wenn $R_{\textrm{L}}$ = 50 Ohm beträgt?

A: 50 Ohm

B: 100 Ohm

C: $R_1$ + 50 Ohm

D: $R_1$ + $R_2$ + 50 Ohm

Lösungsweg

  • Die Impedanz für die Gesamtschaltung ändert sich nicht – also 50Ω
AD801: Was zeigt diese Schaltung?

A: Verstärker

B: Hochpass

C: Tiefpass

D: Dämpfungsglied

AD802: Was zeigt diese Schaltung?

A: Dämpfungsglied

B: Hochpass

C: Tiefpass

D: Verstärker

Automatische Verstärkungsregelung (AGC) I

  • Automatische Verstärkungsregelung (Automatic-Gain-Control, AGC) regelt NF-Ausgangssignal bei schwankendem HF-Eingangssignal nach
  • Einsatz z. B. bei Fading
  • Lautstärkeschwankungen werden verringert

Funktionsweise

  • Erfassung des Empfangspegels am Ausgang des Empfängerzweigs
  • Damit wird die HF-Verstärkung geregelt
  • Beeinflussung der Empfangslautstärke nach der Demodulation
  • Anpassung des Ansprechsverhaltens (Ansprechzeit, Abfallzeit) möglich
  • Nicht verwechseln mit der Automatic-Level-Control (ALC) im Sender

AGC-Modi

  • AGC Slow
  • AGC Normal
  • AGC Fast
  • AGC Off
EF211: Womit werden Pegelschwankungen des NF-Ausgangssignals verringert, die durch Schwankungen im HF-Eingangssignal hervorgerufen werden?

A: NF-Vorspannungsregelung

B: Automatische Verstärkungsregelung

C: NF-Filter

D: NF-Störaustaster

EF212: Was bedeutet an einem Schalter eines Empfängers die Abkürzung AGC?

A: Automatische Frequenzkorrektur

B: Automatischer Antennentuner

C: Automatische Gleichlaufsteuerung

D: Automatische Verstärkungsregelung

Automatische Verstärkungsregelung (AGC) II

  • Starke Signale werden reduziert
  • Leise Signale werden erhöht
  • Amplitude des demodulierten Signals wird konstant gehalten
  • → NF-Signal hat konstant gleiche Lautstärke

Ohne AGC

  • Starke Signale übersteuern die NF
  • Schwache Signale sind sehr leise
  • Lautstärke muss von Hand nachgeregelt werden
AF224: Was bewirkt die AGC (Automatic Gain Control) bei einem starken Eingangssignal?

A: Sie erhöht die Verstärkung von Verstärkerstufen im Empfangsteil.

B: Sie reduziert die Verstärkung von Verstärkerstufen im Empfangsteil.

C: Sie reduziert die Amplitude des VFO.

D: Sie reduziert die Amplitude des BFO.

SNR und Rauschzahl

SNR (Signal-to-Noise Ratio)

  • Verhältnis von Nutzsignal zu Rauschsignal (Noise)
  • Je höher das SNR, desto mehr hebt sich das Signal vom Rauschen ab
AF227: Was bedeutet Signal-Rausch-Abstand (SNR) bei einem Empfänger?

A: Er gibt an, in welchem Verhältnis das Rauschsignal stärker ist als das Nutzsignal.

B: Es ist der Frequenzabstand zwischen Empfangssignal und Störsignal.

C: Es ist der Abstand zwischen Empfangsfrequenz und Spiegelfrequenz.

D: Er gibt an, in welchem Verhältnis das Nutzsignal stärker ist als das Rauschsignal.

Rauschzahl

  • Wird häufig bei HF-Vorverstärkern angegeben
  • Verschlechterung des SNR bei Durchgang des Signals durch den Verstärker
  • Verhältnis von eingehendem SNR zu ausgehendem SNR
  • Rauschmaß: Angabe der Rauschzahl in dB
  • Rauschzahl 2 → Rauschmaß 3 dB
AF228: Was bedeutet die Rauschzahl von 1,8 dB bei einem UHF-Vorverstärker?

A: Das Ausgangssignal des Vorverstärkers hat ein um 1,8 dB geringeres Signal-Rausch-Verhältnis als das Eingangssignal.

B: Das Rauschen des Ausgangssignals ist um 1,8 dB niedriger als das Rauschen des Eingangssignals.

C: Das Ausgangssignal des Vorverstärkers hat ein um 1,8 dB höheres Signal-Rausch-Verhältnis als das Eingangssignal.

D: Die Verstärkung des Nutzsignals beträgt 1,8 dB, die Rauschleistung bleibt unverändert.

AF229: Was bedeutet die Rauschzahl F = 2 bei einem UHF-Vorverstärker?

A: Das Ausgangssignal des Verstärkers hat ein um 6 dB höheres Signal-Rausch-Verhältnis als das Eingangssignal.

B: Das Ausgangssignal des Verstärkers hat ein um 6 dB geringeres Signal-Rausch-Verhältnis als das Eingangssignal.

C: Das Ausgangssignal des Verstärkers hat ein um 3 dB geringeres Signal-Rausch-Verhältnis als das Eingangssignal.

D: Das Ausgangssignal des Verstärkers hat ein um 3 dB höheres Signal-Rausch-Verhältnis als das Eingangssignal.

Rauschen

  • Das hörbare Rauschen ist von der Bandbreite des Empfängers abhängig
  • Rauschleistung ist über die Bandbreiten berechenbar
  • Bspw. bei Verwendung verschiedener Filter
$$\Delta P_R = 10 \cdot \log_{10}{(\frac{B_1}{B_2})}dB$$
AB408: Für Messzwecke speisen Sie in den Antenneneingang Ihres Empfängers ein gleichmäßig über alle Frequenzen verteiltes Rauschsignal aus einem Messender ein (weißes Rauschen). Welche Aussage über die Leistung, die man beim Empfang dieses Signals misst, stimmt?

A: Sie ist umgekehrt proportional zur Bandbreite des Empfängers.

B: Sie ist proportional zur Bandbreite des Empfängers.

C: Sie ist proportional zum Signal-Rausch-Abstand des Empfängers

D: Sie ist umgekehrt proportional zum Eingangswiderstand des Empfängers.

AB409: Wie verhält sich der Pegel des thermischen Rauschens am Empfängerausgang, wenn von einem Quarzfilter mit einer Bandbreite von 2,5 kHz auf ein Quarzfilter mit einer Bandbreite von 0,5 kHz mit gleicher Durchlassdämpfung und Flankensteilheit umgeschaltet wird? Der Rauschleistungspegel ...

A: verringert sich um etwa 14 dB.

B: verringert sich um etwa 7 dB.

C: erhöht sich um etwa 14 dB.

D: erhöht sich um etwa 7 dB.

Lösungsweg

  • gegeben: $B_1 = 2,5 kHz$
  • gegeben: $B_2 = 0,5 kHz$
  • gesucht: $\Delta P_R$
$$\Delta P_R = 10 \cdot \log_{10}{(\frac{B_1}{B_2})}dB = 10 \cdot \log_{10}{(\frac{2,5kHz}{0,5kHz})}dB \approx 7dB$$

RIT

  • Hört sich in SSB die Gegenstation zu hoch oder tief an → Empfangsfrequenz korrigieren
  • Dazu den Regler RIT (Receiver Incremental Tuning) verwenden
  • Beim Verstellen der Sendefrequenz versteht mich die Gegenstation schlecht
  • Ändern beide Stationen jedes Mal die Sendefrequenz entsteht „über das Band wandern“
NF111: Die Gegenstation antwortet Ihrem Anruf in SSB-Sprechfunk auf einer geringfügig abweichenden Frequenz. Was sollten Sie tun, um die Empfangsfrequenz Ihres Transceivers anzupassen, ohne dabei die Sendefrequenz zu verstellen?

A: PTT betätigen

B: Passband-Tuning verstellen

C: RIT-Einstellung ändern

D: Notchfilter einschalten

RIT bei AM und FM

  • Nicht notwendig
  • Verfügen über einen Träger, der zur Demodulation verwendet wird
NF112: Ihr QSO-Partner meldet bei einem SSB-QSO im 2 m-Band: "Sie senden nicht exakt auf meiner Frequenz". Was könnte die Ursache sein?

A: USB ist eingestellt.

B: RIT ist aktiviert.

C: LSB ist eingestellt.

D: CW-Filter ist aktiviert.

VOX

  • Automatischer Sendebetrieb durch Spracherkennung statt PTT
  • voice-operated exchange (VOX)
  • Beim Sprechen schaltet Transceiver auf Sendung
  • Bei Stille endet der Sendebetrieb nach kurzer Verzögerung
NF109: Wie wird die Einstellung bezeichnet, bei der man einen Transceiver durch die Stimme auf Sendung schalten kann?

A: RIT

B: VOX

C: SSB

D: PTT

NF110: Ihr Transceiver schaltet automatisch auf Sendung. Was kann die Ursache sein?

A: Squelch ist aktiviert.

B: Relaisablage ist aktiviert.

C: VOX ist aktiviert.

D: PTT ist unterbrochen.

Squelch

  • Auf einer „leeren“ Frequenz hört man Rauschen
  • Bei FM ist das Rauschen besonders laut
  • Mit der Rauschsperre kann das Rauschen ausgeblendet werden
  • Englisch Squelch (SQL)
NF302: Was muss am Empfänger eingestellt werden, um bei FM das Grundrauschen auszublenden, wenn kein Nutzsignal empfangen wird?

A: Notchfilter

B: RIT

C: Squelch

D: VOX

Squelch II

  • Vergleicht das empfangene Signal mit einem eingestellten Schwellwert
  • Eingangssignal für Squelch wird an der ZF oder NF abgegriffen
AF225: Welche Signale steuern gewöhnlich die Empfängerstummschaltung (Squelch)?

A: Es sind die ZF- oder NF-Signale.

B: Es ist das HF-Signal der Eingangsstufe.

C: Es ist das Signal des VFO.

D: Es ist das Signal des BFO.

Notch-Filter

  • Notch-Filter oder Kerbfilter
  • Schmalbandiges Filter
  • Unterdrückt eine bestimmte NF-Frequenz
  • Realisierbar im NF-Bereich oder ZF-Bereich
EF216: Welches Diagramm stellt den Frequenzverlauf eines Empfänger-Notchfilters dar?
A:
B:
C:
D:

Rauschunterdrückung

  • Empfangssignal gestört durch Rauschen oder Impulse
  • Schwaches Signal mit Rauschanteilen
  • Zündfunken, Schaltnetzteile, Maschinen etc.
EF213: Welche Aufgabe hat das Rauschunterdrückungsverfahren (Noise Reduction) in einem Empfänger?

A: Verringerung des Rauschanteils im Signal

B: Verringerung des Rauschanteils in der Versorgungsspannung

C: Verringerung der Umgebungsgeräusche im Kopfhörer

D: Verringerung des Dynamikbereichs im ZF-Signal

EF214: Welche Baugruppe könnte in einem Empfänger gegebenenfalls dazu verwendet werden, impulsförmige Störungen auszublenden?

A: Notch Filter

B: Passband Tuning

C: Noise Blanker

D: Automatic Gain Control

Demodulator

Demodulation von Signalen

  • Demodulation wandelt ein moduliertes HF-Signal in ein hörbares NF-Signal um
  • Abhängig von der verwendeten Modulation wird ein passendes Demodulationsverfahren gewählt
  • Ziel: Wiederherstellung der ursprünglichen NF

AM-Demodulation

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei parallelen horizontalen Leitern und zwei Anschlusspunkten links (mit „ZF“ beschriftet); Kondensator zwischen beiden horizontalen Leitern; Transformator; an dessen Sekundärwicklung weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern; Diode im oberen Leiter; weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern; parallel dazu Widerstand; nach oben weiterer Kondensator zum 3. rechten Anschlusspunkt („NF“); im oberen Leiter Widerstand; danach Kondensator zwischen den horizontalen Leitern; zwei Anschlusspunkte nach rechts.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus einem Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei parallelen horizontalen Leitern und zwei Anschlusspunkten links (mit „ZF“ beschriftet). Zwischen den beiden horizontalen Leitern ist zunächst ein Kondensator geschaltet, der parallel zur Primärwicklung eines Transformators liegt. An dessen Sekundärwicklung ist ein weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern eingezeichnet. Im oberen Leiter gibt es danach eine Diode. Dahinter verbindet ein weiterer Kondensator die beiden horizontalen Leiter. Parallel dazu liegt ein Widerstand. Von dessen oberem Ende geht ein weiterer Kondensator nach oben zu einem Anschlusspunkt rechts („NF“). Im oberen Leiter folgt ein weiterer Widerstand und danach zwischen den horizontalen Leitern ein Kondensator (die obere Linie mit „+“ gekennzeichnet). Die beiden horizontalen Leiter haben rechts jeweils einen Anschlusspunkt.
Abbildung NEAS-13.28.1: Hüllkurvendemodulator zur Demodulation von AM-Signalen

AD501: Bei dieser Schaltung handelt es sich um einen ...

A: FM-Demodulator.

B: SSB-Modulator.

C: Hüllkurvendemodulator zur Demodulation von AM-Signalen.

D: Produktdetektor zur Demodulation von SSB Signalen.

1) Kurzbeschreibung: oberer Teil: Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse „U“; Sinuskurve mit an- und abschwellender Amplitude; unterer Teil: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei parallelen horizontalen Leitern und zwei Anschlusspunkten links (mit „ZF“ beschriftet); Kondensator zwischen beiden horizontalen Leitern; Transformator; an dessen Sekundärwicklung weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern; Diode im oberen Leiter; weiterer Kondensator (mit „X“ beschriftet) zwischen den horizontalen Leitern; parallel dazu Widerstand; nach oben weiterer Kondensator zum 3. rechten Anschlusspunkt; im oberen Leiter Widerstand; danach Kondensator zwischen den horizontalen Leitern; zwei Anschlusspunkte nach rechts.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus zwei Teilen. Oben ist ein Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse „U“ und einer Sinuskurve mit an- und abschwellender Amplitude abgebildet. Unten gibt es einen Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei parallelen horizontalen Leitern und zwei Anschlusspunkten links (mit „ZF“ beschriftet). Zwischen den beiden horizontalen Leitern ist zunächst ein Kondensator geschaltet, der parallel zur Primärwicklung eines Transformators liegt. An dessen Sekundärwicklung ist ein weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern eingezeichnet. Im oberen Leiter gibt es danach eine Diode. Dahinter verbindet ein weiterer Kondensator (mit „X“ beschriftet) die beiden horizontalen Leiter. Parallel dazu liegt ein Widerstand. Von dessen oberem Ende geht ein weiterer Kondensator nach oben zu einem Anschlusspunkt rechts. Im oberen Leiter folgt ein weiterer Widerstand und danach zwischen den horizontalen Leitern ein Kondensator (die obere Linie mit „+“ gekennzeichnet). Die beiden horizontalen Leiter haben rechts jeweils einen Anschlusspunkt.
Abbildung NEAS-13.28.2: Hüllkurvendemodulator mit ZF-Eingangssignal

1) Kurzbeschreibung: Diagramm eines Hüllkurvendemodulators mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse „U“; Kurve besteht aus einer gezackten Linie, deren Hüllform einer Kurve mit Maxima und Minima folgt; von jedem Zacken ausgehend vertikale gestrichelte Linien zur Nulllinie.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt das Diagramm eines Hüllkurvendemodulators mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse „U“. Die Kurve besteht aus einer gezackten Linie, deren Hüllform einer Kurve mit Maxima und Minima folgt. Von jedem Zacken ausgehend sind vertikale gestrichelte Linien zur Nulllinie eingezeichnet.
Abbildung NEAS-13.28.3: Demoduliertes Signal am Punkt X

AD502: Am ZF-Eingang des Hüllkurvendemodulators liegt das dargestellte Signal an. Welches der folgenden Signale zeigt sich an dem mit X bezeichneten Punkt der Schaltung?
A:
B:
C:
D:

FM-Demodulation

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Diagramm mit einer orangefarbenen Kurve im Koordinatensystem (U gegen f), einem ausgeprägten Maximum mit der Beschriftung „fres“ sowie gestrichelten Hilfslinien und Markierungen „ΔU“, „Δf“ und „fZF“.

2) Detaillierte Beschreibung: Links unten beginnt ein Koordinatensystem; die y‑Achse trägt oben einen Pfeil und die Beschriftung „U“, die x‑Achse zeigt nach rechts mit Pfeil und der Beschriftung „f“. Eine durchgehende orange Kurve startet nahe dem Ursprung, steigt nach rechts an, erreicht ein klares Maximum; oberhalb dieses Gipfels steht „fres“. Nach dem Maximum fällt die Kurve nach rechts hin ab und nähert sich der x‑Achse. Links im Diagramm markieren zwei waagerechte, gestrichelte Linien einen vertikalen Abstand; dazwischen befindet sich ein senkrechter Doppelpfeil mit der Beschriftung „ΔU“. Im Bereich des Kurvengipfels stehen zwei senkrechte, gestrichelte Linien; am unteren Rand zwischen ihnen ist ein waagerechter Doppelpfeil mit der Beschriftung „Δf“ eingezeichnet. Unter der linken der beiden gestrichelten Senkrechten steht an der x‑Achse die Beschriftung „fZF“. Es sind keine Zahlenwerte oder Skalenstriche eingezeichnet.
Abbildung NEAS-13.28.4: Schwingkreis als Flankendiskriminator

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei horizontalen Leitern; im oberen horizontalen Leiter je ein Anschlusspunkt links und rechts („NF“); oben von links ZF (10,7 MHz); Widerstand im oberen horizontalen Leiter; Widerstand zwischen beiden horizontalen Leitern, weiter an Masse; variable Spule und parallel geschalteter Kondensator zwischen den horizontalen Leitern; Diode im oberen Leiter; weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern; parallel dazu Widerstand; nach oben weiterer Kondensator zum rechten Anschlusspunkt; Rahmen um Spule und parallelem Kondensator mit Beschriftung „f_res  ZF“.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus einem Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei horizontalen Leitern. Im oberen horizontalen Leiter ist je ein Anschlusspunkt links und rechts eingezeichnet, letzterer mit „NF“ beschriftet. Oben links gibt es einen Widerstand, der mit „ZF=10,7 MHz“ beschriftet ist. Zwischen den beiden horizontalen Leitern folgt ein Widerstand, der unten weiter an Masse liegt. Parallel dazu folgt eine variable Spule (Halbbögen nach rechts mit Linie und abschließendem Querstrich durch die Spule) und ein parallel geschalteter Kondensator zwischen den horizontalen Leitern. Im oberen Leiter gibt es nach rechts eine Diode. Danach ist ein weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern geschaltet. Parallel dazu liegt ein Widerstand. Am oberen Ende führt ein weiterer Kondensator zum rechten Anschlusspunkt. Es gibt einen gestrichelt gezeichneten Rahmen um die Spule und den parallelen Kondensator mit der Beschriftung „f_res  ZF“.
Abbildung NEAS-13.28.5: FM-Flankendiskriminator

AD504: Bei dieser Schaltung handelt es sich um einen ...

A: Produktdetektor zur Demodulation von FM-Signalen.

B: Flanken-Diskriminator zur Demodulation von FM-Signalen.

C: Produktdetektor zur Demodulation von SSB-Signalen.

D: Diodendetektor zur Demodulation von SSB-Signalen.

FM-Demodulation mittels PLL

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit einem parallelen horizontalen Leiter, Signalfluss von links nach rechts: Eingang („E“), mit „Δφ“ bezeichneter Block, Filter, VCO, von dort Signalfluss zurück zum Block „Δφ“; Verbindung von einem Punkt zwischen Filter und VCO zum Ausgang („A“).

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren mit zwei horizontalen Leiter verbundenen Baugruppen. Im unteren horizontalen Leiter gibt es einen Signalfluss von links nach rechts. Ganz links befindet sich ein Anschlusspunkt „E“. Es folgt ein Block mit der Aufschrift „Δφ“ und ein Block mit drei wellenförmigen Linien, von denen die beiden oberen durchgestrichen sind (Filter). Darüber gibt es einen Block „VCO“, von dem aus ein Leiter auf den Block „Δφ“ zurückführt. Im vertikalen Zweig zwischen dem Filter und „VCO“ gibt es eine horizontale Abzweigung zum Anschlusspunkt „A“.
Abbildung NEAS-13.28.6: Blockschaltbild einer FM-Demodulation mittels PLL

AD505: Bei dieser Schaltung handelt es sich um einen ...

A: PLL-Abwärtsmischer.

B: PLL-FM-Demodulator.

C: AM-Modulator.

D: SSB-Demodulator mit PLL-gesteuertem BFO.

SSB-Demodulation

  • SSB-Demodulation mittels Produktdetektor
  • Ringmischer mischt die Zwischenfrequenz (ZF) mit einem Beat Frequency Oscillator (BFO)
  • Entstehendes Mischprodukt ist das gewünschte SSB-NF-Signal
  • BFO muss exakt auf den unterdrückten Träger abgestimmt sein
AD506: Bei dieser Schaltung handelt es sich um einen ...

A: Produktdetektor zu Demodulation von SSB-Signalen.

B: Diskriminator zur Demodulation von FM-Signalen.

C: Hüllkurvendemodulator zur Demodulation von AM-Signalen.

D: Flankendemodulator zur Demodulation von FM-Signalen.

Frequenzmessung I

  • Abgleich von Funkgeräten
  • Nach Reparatur oder durch Veränderungen durch Alterung
  • Frequenzzähler zur Messung von Oszillatorfrequenzen
EI501: Womit kann die Frequenz eines unmodulierten Hochfrequenzsignals gemessen werden? Mit einem ...

A: Widerstandsmessgerät.

B: Wechselspannungsmessgerät.

C: Frequenzzähler.

D: Wechselstromzähler.

  • Anzeige der Frequenz
  • Bei älteren Geräten steht hinten ein 10x-Multiplikator
  • Abgleichanleitung verlangt oft Einstellung bis auf eine bestimmte Abweichung
  • z. B. ±10 Hz
  • Stellenwert der Ziffern kennen
  • Auf Komma und Einheitenpräfix oder Multiplikator achten
EI502: Das Bild stellt die Anzeige eines Frequenzzählers dar. Welchen Stellenwert hat die mit X gekennzeichnete Ziffer?

A: ein Hertz

B: hundert Hertz

C: zehn Hertz

D: ein Kilohertz

EI503: Das Bild stellt die Anzeige eines Frequenzzählers dar. Welchen Stellenwert hat die mit X gekennzeichnete Ziffer?

A: ein Kilohertz

B: ein Hertz

C: zehn Hertz

D: hundert Hertz

Wertebereich

  • Außerhalb des angegebenen Wertebereichs messen Frequenzzähler ungenau oder gar nicht
  • Für höhere Frequenzen gibt es Frequenzteiler
  • Angelegte Frequenz wird durch einen festen Wert geteilt
  • Ergebnis wird als elektrische Schwingung ausgegeben
  • Vorteiler genannt, da zwischen Messobjekt und Zähler geschaltet
  • 10:1-Teiler bei 2,4 GHz ⇒ 240 MHz
EI504: Wenn ein 10:1-Frequenzteiler vor einem Frequenzzähler geschaltet wird und der Zähler 14,5625 MHz anzeigt, beträgt die tatsächliche Frequenz ...

A: 1,45625 MHz.

B: 14,5625 kHz.

C: 145,625 MHz.

D: 14,5625 MHz.

Frequenzmessung II

Frequenzmessung bei Empfängern

  • Empfangsfrequenz lässt sich meist nicht direkt messen, da kein Messpunkt vorhanden ist
  • Zum Überprüfen wird ein genauer Oszillator oder Frequenzgenerator an die Antennenbuchse angeschlossen
  • Vergleich der Generatorfrequenz mit der Empfängeranzeige
  • GPS-disziplinierte Oszillatoren/OCXOs bieten höhere Genauigkeit
AI511: Womit kann die Frequenzanzeige eines durchstimmbaren Empfängers möglichst genau geprüft werden?

A: Mit einem Quarzofen- oder GPS-synchronisierten Frequenzgenerator.

B: Mit den Oberschwingungen eines konstant belasteten Schaltnetzteils.

C: Mit einem LC-Oszillator hoher Schwingkreisgüte.

D: Mit einem temperaturstabiliserten RC-Oszillator.

AI504: Eine Frequenzmessung wird genauer, wenn bei einem Frequenzzähler ...

A: ein Vorteiler mit höherem Teilverhältnis benutzt wird.

B: die Messdauer möglichst kurz gehalten wird.

C: das Eingangssignal gleichgerichtet wird.

D: der Hauptoszillator temperaturstabilisiert wird.

Frequenzmessung bei Sendern

  • Frequenzmessung bei Sendern ist einfacher
  • Frequenzzähler wird über ein Dämpfungsglied an die Antennenbuchse angeschlossen
  • Messung sinnvoll nur bei unmoduliertem Träger
AI502: Was kann man mit einem passenden Dämpfungsglied und einem Frequenzzähler messen?

A: Die Ausdehnung des Seitenbandes eines SSB-Senders

B: Den Frequenzhub eines FM-Senders

C: Den Modulationsindex eines FM-Senders

D: Die Sendefrequenz eines CW-Senders

AI501: Wenn die Frequenz eines Senders mit einem Frequenzzähler überprüft wird, ist ...

A: ein Träger ohne Modulation zu verwenden.

B: der Zähler mit der Netzfrequenz zu synchronisieren.

C: der Zähler mit der Sendefrequenz zu synchronisieren.

D: eine analoge Modulation des Trägers zu verwenden.

  • Die Frequenzmessung mittels Oszilloskop ist nur ein Notbehelf, da diese Geräte selten eine so genaue Zeitbasis wie Frequenzzähler haben.
AI503: Welche Konfiguration gewährleistet die höchste Genauigkeit bei der Prüfung der Trägerfrequenz eines FM-Senders?

A: Frequenzzähler und unmodulierter Träger

B: Frequenzzähler und modulierter Träger

C: Oszilloskop und unmodulierter Träger

D: Absorptionsfrequenzmesser und modulierter Träger

  • Einfache Frequenzzähler arbeiten fast immer mit einer sogenannten Torzeit
  • Das Gerät schaltet den Eingang für eine bestimmte Zeit ein, zählt die Perioden und berechnet daraus die Frequenz
  • Eine Torzeit von 1 Sekunde liefert direkt die Frequenz in Hertz
  • Kurze Torzeit: schnelle Aktualisierung
  • Lange Torzeit: höhere Messgenauigkeit
AI505: Benutzt man bei einem Frequenzzähler eine Torzeit von 10 s anstelle von 1 s erhöht sich ...

A: die Langzeitstabilität.

B: die Auflösung.

C: die Stabilität.

D: die Empfindlichkeit.

Frequenzgenauigkeit

Genauigkeit von Frequenzen und Messbereichen

  • Genauigkeitsangaben erfolgen in % (z. B. ${1 \cdot 10^{-2}}$) oder in parts per million (ppm = ${1 \cdot 10^{-6}}$)
  • Manchmal wird auch direkt in Exponentialschreibweise angegeben, z. B. ${1 \cdot 10^{-7}}$
  • Die angegebene Genauigkeit wird mit der Frequenz multipliziert, um die mögliche Abweichung von Messwerten oder Anzeigen zu berechnen
AA115: Eine Genauigkeit von 1 ppm bei einer Frequenz von 435 MHz entspricht ...

A: 4,35 MHz.

B: 4,35 kHz.

C: 43,5 Hz.

D: 435 Hz.

Lösungsweg

  • gegeben: $f = 435 MHz$
  • gesucht: $1 ppm$ von $f$
$$435MHz \cdot \frac{1}{10^6} = \frac{435\cdot \cancel{10^6}Hz}{\cancel{10^6}} = 435Hz$$
AA116: Die Frequenzerzeugung eines Senders hat eine Genauigkeit von 10 ppm. Die digitale Anzeige zeigt eine Sendefrequenz von 14,200.000 MHz an. In welchen Grenzen kann sich die tatsächliche Frequenz bewegen?

A: Zwischen 14,199986 bis 14,200014 MHz

B: Zwischen 14,198580 bis 14,201420 MHz

C: Zwischen 14,199858 bis 14,200142 MHz

D: Zwischen 14,199990 bis 14,200010 MHz

Lösungsweg Teil 1

  • gegeben: $f = 14,200.000 MHz$
  • gegeben: $\textrm{Abw.} = 10 ppm$
  • gesucht: $f_{min}, f_{max}$
$$\begin{aligned}f_{min} &= f\,-\,f \cdot \frac{10}{10^6}\\ &= 14,2MHz\,-\,\frac{14,2\cdot \cancel{10^6}Hz\cdot 10}{\cancel{10^6}}\\ &= 14,2MHz\,-\,142Hz\\ &= 14,199858MHz\end{aligned}$$

Lösungsweg Teil 2

  • gegeben: $f = 14,200.000 MHz$
  • gegeben: $\textrm{Abw.} = 10 ppm$
  • gesucht: $f_{min}, f_{max}$
$$\begin{aligned}f_{max} &= f\,+\,f \cdot \frac{10}{10^6}\\ &= 14,2MHz\,+\,\frac{14,2\cdot \cancel{10^6}Hz\cdot 10}{\cancel{10^6}}\\ &= 14,2MHz\,+\,142Hz\\ &= 14,200142MHz\end{aligned}$$
AI506: Die relative Ungenauigkeit der digitalen Anzeige eines Empfängers beträgt 0,01 %. Um wieviel Hertz kann die angezeigte Frequenz bei 29 MHz maximal abweichen?

A: 2900 Hz

B: 29 kHz

C: 290 Hz

D: 29 Hz

Lösungsweg

  • gegeben: $f = 29 MHz$
  • gegeben: $\textrm{Abw.} = 0,01%$
  • gesucht: $\Delta f$
$$\begin{aligned}\Delta f &= 29MHz \cdot 0,01\%\\ &= 29\cdot \cancel{10^6}Hz \cdot 100\cdot \cancel{10^{-6}}\\ &= 2900Hz\end{aligned}$$
AI507: Ein TRX mit einem eingebauten OCXO besitzt eine Anzeigegenauigkeit von $±$0,00001 %. Wie groß ist die maximale Abweichung, wenn eine Frequenz von 14100 kHz angezeigt wird?

A: $±$ 1,410 Hz

B: $±$ 0,141 Hz

C: $±$ 114,1 Hz

D: $±$ 1,141 Hz

Lösungsweg

  • gegeben: $f = 14100 kHz$
  • gegeben: $\textrm{Abw.} = \pm0,00001%$
  • gesucht: $\Delta f$
$$\begin{aligned}\Delta f &= 14100kHz \cdot 0,00001\%\\ &= 14,1\cdot \cancel{10^6}Hz \cdot 0,1\cdot \cancel{10^{-6}}\\ &= 1,41Hz\end{aligned}$$
AI508: Ein Frequenzzähler misst auf $±$1 ppm genau. Ist der Zähler auf den 100 MHz-Bereich eingestellt, so ist am oberen Ende dieses Bereiches eine Ungenauigkeit zu erwarten von ...

A: $±$ 1 kHz.

B: $±$ 1 Hz.

C: $±$ 100 Hz.

D: $±$ 10 Hz.

Lösungsweg

  • gegeben: $f = 100 MHz$
  • gegeben: $\textrm{Abw.} = \pm1ppm$
  • gesucht: $\Delta f$
$$\begin{aligned}\Delta f &= 100MHz \cdot \frac{1}{10^6}\\ &= \frac{100\cdot \cancel{10^6}Hz}{\cancel{10^6}}\\ &= 100Hz\end{aligned}$$
AI509: Mit einem auf 10 ppm genauen digitalen Frequenzzähler wird eine Frequenz von 145 MHz gemessen. In welchem Bereich liegt der vom Zähler angezeigte Frequenzwert?

A: 144,99565 MHz - 145,00435 MHz

B: 144,99855 MHz - 145,00145 MHz

C: 144,999275 MHz - 145,000725 MHz

D: 144,9971 MHz - 145,0029 MHz

Lösungsweg

  • gegeben: $f = 145 MHz$
  • gegeben: $\textrm{Abw.} = 10 ppm$
  • gesucht: $f_{min},f_{max}$
$$\begin{aligned}\Delta f &= 145MHz \cdot \frac{10}{10^6}\\ &= \frac{145\cdot \cancel{10^6}Hz \cdot 10}{\cancel{10^6}}\\ &= 1450Hz\end{aligned}$$
$$\begin{aligned}f_{min} &= f\,-\,\Delta f\\ &= 145MHz\,-\,1450Hz\\ &= 144,99855MHz\end{aligned}$$
AI510: Ein Transceivers zeigt Frequenzen im 2 m-Band auf 1 ppm genau an. Um wie viel kHz muss die an diesem Transceiver bei SSB-Betrieb (USB) eingestellte Sendefrequenz (Frequenz des unterdrückten Trägers) unterhalb von 144,400 MHz liegen, um das dort beginnende Bakensegment zu schützen, wenn die übertragene NF auf den Bereich 300 Hz bis 2,7 kHz beschränkt ist?

A: 0,144 kHz

B: 1,42 kHz

C: 2,844 kHz

D: 2,70 kHz

Lösungsweg

  • gegeben: $f = 144,400 MHz$
  • gegeben: $\textrm{Abw.} = 1 ppm$
  • gegeben: $f_{B,max} = 2,7 kHz$
  • gesucht: $f_{B,max,Abw}$
$$\begin{aligned}\Delta f &= 144,4MHz \cdot \frac{1}{10^6}\\ &= \frac{144,4\cdot \cancel{10^6}Hz}{\cancel{10^6}}\\ &= 144,4Hz\end{aligned}$$

Fragen?


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