Strom- und Spannungsversorgung

Navigationshilfe

Diese Navigationshilfe zeigt die ersten Schritte zur Verwendung der Präsention. Sie kann mit ⟶ (Pfeiltaste rechts) übersprungen werden.

Navigation

Zwischen den Folien und Abschnitten kann man mittels der Pfeiltasten hin- und herspringen, dazu kann man auch die Pfeiltasten am Computer nutzen.

Navigationspfeile für die Präsentation

Weitere Funktionen

Mit ein paar Tastenkürzeln können weitere Funktionen aufgerufen werden. Die wichtigsten sind:

F1
Help / Hilfe
o
Overview / Übersicht aller Folien
s
Speaker View / Referentenansicht
f
Full Screen / Vollbildmodus
b
Break, Black, Pause / Ausblenden der Präsentation
Alt-Click
In die Folie hin- oder herauszoomen

Übersicht

Die Präsentation ist zweidimensional aufgebaut. Dadurch sind in Spalten die einzelnen Abschnitte eines Kapitels und in den Reihen die Folien zu den Abschnitten.

Tippt man ein „o“ ein, bekommt man eine Übersicht über alle Folien des jeweiligen Kapitels. Das hilft sich zunächst einen Überblick zu verschaffen oder sich zu orientieren, wenn man das Gefühlt hat sich „verlaufen“ zu haben. Die Navigation erfolgt über die Pfeiltasten.

Referentenansicht

Referentenansicht

Tippt man ein „s“ ein, bekommt man ein neues Fenster, die Referentenansicht.

Indem man „Layout“ auswählt, kann man zwischen verschieden Anordnungen der Elemente auswählen.

Praxistipps zur Referentenansicht

  • Wenn man mit einem Projektor arbeitet, stellt man im Betriebssystem die Nutzung von 2 Monitoren ein: Die Referentenansicht wird dann zum Beispiel auf dem Laptop angezeigt, während die Teilnehmer die Präsentation angezeigt bekommen.
  • Bei einer Online-Präsentation, wie beispielsweise auf TREFF.darc.de präsentiert man den Browser-Tab und navigiert im „Speaker View“ Fenster.
  • Die Referentenansicht bezieht sich immer auf ein Kapitel. Am Ende des Kapitels muss sie geschlossen werden, um im neuen Kapitel eine neue Referentenansicht zu öffnen.
  • Um mit dem Mauszeiger etwas zu markieren oder den Zoom zu verwenden, muss mit der Maus auf den Bildschirm mit der Präsentation gewechselt werden.

Vollbild

Tippt man ein „f“ ein, wird die aktuelle Folie im Vollbild angezeigt. Mit „Esc“ kann man diesen wieder verlassen.

Das ist insbesondere für den Bildschirm mit der Präsentation für das Publikum praktisch.

Ausblenden

Tippt man ein „b“ ein, wird die Präsentation ausgeblendet.

Sie kann wie folgte wieder eingeblendet werden:

  • Durch klicken in das Fenster.
  • Durch nochmaliges Drücken von „b“.
  • Durch klicken der Schaltfläche „Resume presentation:
Schaltfläche für Resume Presentation

Zoom

Bei gedrückter Alt-Taste und einem Mausklick in der Präsentation wird in diesen Teil hineingezoomt. Das ist praktisch, um Details von Schaltungen hervorzuheben. Durh einen nochmaligen Mausklick zusammen mit Alt wird wieder herausgezoomt.

Das Zoomen funktioniert nur im ausgewählten Fenster. Die Referentenansicht ist hier nicht mit dem Präsenationsansicht gesynct.

Spannungsquellen

Netzgerät

  • Die für uns Funkamateuere wichtigste Spannungsquelle ist, neben Batterien, das Netzgerät. Es wird über das Stromnetz mit 230 Volt Wechselspannung versorgt und erzeut eine Gleichspannung von 13,8 Volt. Damit lassen sich Funkgeräte und Zubehör versorgen.
  • Wichtig ist, dass die Ausggangsspannung bei Last konstant bleibt.
ED301: Welche Eigenschaften sollten Gleichspannungsquellen aufweisen?

A: Gleichspannungsquellen sollten bei Belastung einen Wechselspannungsanteil haben.

B: Gleichspannungsquellen sollten bei Belastung eine niedrige Spannungskonstanz haben.

C: Gleichspannungsquellen sollten bei Belastung eine hohe Spannungskonstanz haben.

D: Gleichspannungsquellen sollten bei Belastung die Spannung erhöhen.

Elektrische Sicherheit

Bei Netzgeräten, besonders mit einem Metallgehäuse, ist ein normgerechter Anschluss an das Stromnetz wichtig. Der Schutzleiter (grün/gelb) hat dabei die Aufgabe im Fehlerfall die Spannung zur „Erde“ abzuleiten und damit die Haussicherung auszulösen, damit keine gefährliche Spannung am Metallgehäuse anliegt. Bei einer 3-adrigen Leitung sind die Adernkennfarben wie folgt festgelegt:

Aderfarben

  • Außenleiter (L) → braun
  • Neutralleiter (N) → blau
  • Schutzleiter (PE) → grün/gelb
EK205: Wählen Sie die normgerechten Adernkennfarben von 3-adrigen, isolierten Energieleitungen und -kabeln in der Reihenfolge: Schutzleiter, Außenleiter, Neutralleiter!

A: braun, grüngelb, blau

B: grüngelb, braun, blau

C: grau, schwarz, rot

D: grüngelb, blau, braun oder schwarz

Stromquellen

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurzfassung: Schaltskizze eines einfachen Stromkreises mit linkem, gestrichelt umrandetem Block aus Innenwiderstand Ri und Spannungsquelle Uq sowie einem Lastwiderstand RL rechts; Pfeile markieren Strom I und Klemmenspannung Uk.

2) Detaillierte Beschreibung: Links ist ein hochkant stehender, gestrichelter Rahmen, der zwei Bauteile umfasst: oben ein als Rechteck gezeichneter Widerstand mit der Beschriftung Ri, darunter ein Batteriesymbol; daneben steht Uq mit einem nach unten gerichteten Pfeil. Oben und unten am Rahmen sind runde Klemmpunkte eingezeichnet, die über Leitungen den restlichen Kreis bilden. Rechts in der vertikalen Leitung befindet sich ein weiterer rechteckiger Widerstand, mit RL beschriftet. Auf der oberen Verbindungsleitung zeigt ein Pfeil nach rechts und ist mit I gekennzeichnet. Zwischen den beiden Klemmpunkten in der Mitte zeigt ein langer Pfeil nach unten mit der Beschriftung Uk. Die Leitungen verbinden alle Elemente zu einem geschlossenen rechteckigen Strompfad.
Abbildung NEAS-10.2.1: Ersatzschaltbild Stromquelle $R_i$ hochohmig

Anwendung einer Stromquelle

  • Labornetzgeräte
  • Ladetechnik von Akkus

Innenwiderstand

Spannungsquelle

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurzfassung: Schaltskizze eines einfachen Stromkreises mit linkem, gestrichelt umrandetem Block aus Innenwiderstand Ri und Spannungsquelle Uq sowie einem Lastwiderstand RL rechts; Pfeile markieren Strom I und Klemmenspannung Uk.

2) Detaillierte Beschreibung: Links ist ein hochkant stehender, gestrichelter Rahmen, der zwei Bauteile umfasst: oben ein als Rechteck gezeichneter Widerstand mit der Beschriftung Ri, darunter ein Batteriesymbol; daneben steht Uq mit einem nach unten gerichteten Pfeil. Oben und unten am Rahmen sind runde Klemmpunkte eingezeichnet, die über Leitungen den restlichen Kreis bilden. Rechts in der vertikalen Leitung befindet sich ein weiterer rechteckiger Widerstand, mit RL beschriftet. Auf der oberen Verbindungsleitung zeigt ein Pfeil nach rechts und ist mit I gekennzeichnet. Zwischen den beiden Klemmpunkten in der Mitte zeigt ein langer Pfeil nach unten mit der Beschriftung Uk. Die Leitungen verbinden alle Elemente zu einem geschlossenen rechteckigen Strompfad.
Abbildung NEAS-10.3.1: Ersatzschaltbild Spannungsquelle

Innenwiderstand

  • Nicht messbar mit einem Multimeter
  • Rechnerisch ermitteln:
    $R_i$ = $\frac{\Delta U}{\Delta I}$

Innenwiderstand Spannungsquelle

$(\Delta U = 0 V)$; $R_i = \frac{\Delta U}{\Delta I} = \frac {0}{xxx} = 0\ \Omega$

Ideale Spannungsquellen sollen einen sehr niedrigen Innenwiderstand $R_i$$\ll$$R_L$ aufweisen, im Idealfall: 0 Ω, dann bleibt die Ausgangsspannung bei Belastung unverändert.

Strombegrenzung

  • In Labornetzteilen eingebaut
  • Laststrom übersteigt eine maximale Stromstärke
  • → Klemmenspannung wird abgesenkt
  • → Laststrom bleibt konstant
  • Funktion der Konstantstromquelle

Innenwiderstand Stromquelle

$R_i = \frac{\Delta U}{\Delta I}$; $(\Delta I = „\textrm{Null}“ A)$; $R_i = \frac{\Delta U}{„\textrm{Null}“} = „\textrm{unendlich}“\ \Omega$

Ideale Stromquellen sollen einen sehr hohen Innenwiderstand $R_i$$\gg$$R_L$ aufweisen. Idealfall: „unendlich“ Ohm, dann bleibt der Laststrom bei Änderung des Lastwiderstandes konstant, deshalb spricht man auch von Stromanpassung.

AB201: Welche Eigenschaften sollten Strom- und Spannungsquellen nach Möglichkeit aufweisen?

A: Stromquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand und Spannungsquellen einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben.

B: Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben.

C: Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand haben.

D: Stromquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand und Spannungsquellen einen möglichst hohen Innenwiderstand haben.

Leistungsanpassung

  • Optimale Leistungsabgabe von Sender zu Antenne
  • $$R_i = R_L$$
Zusammenfassung Innenwiderstand Innenwiderstand
Spannungsanpassung bei einer Konstantspannungsquelle $R_i$ = „sehr niederhohmig“ ; theoretisch $0\ \Omega$; $R_i$$\ll$$R_L$ identisch mit $R_L$$\gg$$R_i$
Stromanpassung bei einer Konstantstromquelle $R_i$ = „sehr hochohmig“ ; $R_i$$\gg$$R_L$ identisch mit $R_L$$\ll$$R_i$
Leistungsanpassung bei Verstärkern $R_L$ = $R_i$
Tabelle NEAS-10.3.2: Zusammenfassung zum Innenwiderstand
AG401: Welche Lastimpedanz ist für eine Leistungsanpassung erforderlich, wenn die Signalquelle eine Ausgangsimpedanz von 50 Ohm hat?

A: 200 Ohm

B: 1/50 Ohm

C: 50 Ohm

D: 100 Ohm

AB202: In welchem Zusammenhang müssen der Innenwiderstand $R_\textrm{i}$ einer Strom- oder Spannungsquelle und ein direkt daran angeschlossener Lastwiderstand $R_\textrm{L}$ stehen, damit Leistungsanpassung vorliegt?

A: $R_\textrm{L} \gg R_\textrm{i}$

B: $R_\textrm{L} \ll R_\textrm{i}$

C: $R_\textrm{L} = \dfrac{1}{R_\textrm{i}}$

D: $R_\textrm{L} = R_\textrm{i}$

AB203: In welchem Zusammenhang müssen der Innenwiderstand $R_{\textrm{i}}$ einer Spannungsquelle und ein direkt daran angeschlossener Lastwiderstand $R_{\textrm{L}}$ stehen, damit Spannungsanpassung vorliegt?

A: $R_{\textrm{L}} = \frac{1}{R_{\textrm{i}}}$

B: $R_{\textrm{L}} \gg R_{\textrm{i}}$

C: $R_{\textrm{L}} = R_{\textrm{i}}$

D: $R_{\textrm{L}} \ll R_{\textrm{i}}$

AB204: In welchem Zusammenhang müssen der Innenwiderstand $R_\textrm{i}$ einer Stromquelle und ein direkt daran angeschlossener Lastwiderstand $R_\textrm{L}$ stehen, damit Stromanpassung vorliegt?

A: $R_{\textrm{L}} \gg R_{\textrm{i}}$

B: $R_{\textrm{L}} \ll R_{\textrm{i}}$

C: $R_{\textrm{L}} = \dfrac{1}{R_{\textrm{i}}}$

D: $R_{\textrm{L}} = R_{\textrm{i}}$

AB207: Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 2 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 13 V. Wie groß ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?

A: 0,25 Ohm

B: 6,75 Ohm

C: 1 Ohm

D: 4 Ohm

Lösungsweg

  • gegeben: $U_0 = 13,5 V$
  • gegeben: $U_{Kl} = 13 V$
  • gegeben: $I = 2 A$
  • gesucht: $R_i$
$$R_i = \frac{U_i}{I} = \frac{U_0-U_{Kl}}{I} = \frac{13,5V-13V}{2A} = 0,25Ω$$
AB208: Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,8 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 20 A abgibt, bleibt die Klemmenspannung auf 13,6 V. Wie groß ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?

A: 10 m$\Omega$

B: 0,1 Ohm

C: 0,2 Ohm

D: 20 m$\Omega$

Lösungsweg

  • gegeben: $U_0 = 13,8 V$
  • gegeben: $U_{Kl} = 13,6 V$
  • gegeben: $I = 20 A$
  • gesucht: $R_i$
$$R_i = \frac{U_i}{I} = \frac{U_0-U_{Kl}}{I} = \frac{13,8V-13,6V}{20A} = 10mΩ$$
AB206: Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 0,9 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 12,4 V. Wie groß ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?

A: 0,82 Ohm

B: 1,22 Ohm

C: 0,99 Ohm

D: 15,0 Ohm

Lösungsweg

  • gegeben: $U_0 = 13,5 V$
  • gegeben: $U_{Kl} = 12,4 V$
  • gegeben: $I = 0,9 A$
  • gesucht: $R_i$
$$R_i = \frac{U_i}{I} = \frac{U_0-U_{Kl}}{I} = \frac{13,5V-12,4V}{0,9A} = 1,22Ω$$
AB205: Die Leerlaufspannung einer Spannungsquelle beträgt 5,0 V. Schließt man einen Belastungswiderstand mit 1,2 Ohm an, so geht die Klemmenspannung der Spannungsquelle auf 4,8 V zurück. Wie hoch ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?

A: 8,2 Ohm

B: 0,05 Ohm

C: 0,17 Ohm

D: 0,25 Ohm

Lösungsweg

  • gegeben: $U_0 = 5,0 V$
  • gegeben: $U_{Kl} = 4,8 V$
  • gegeben: $R_L = 1,2Ω$
  • gesucht: $R_i$
$$I = \frac{U_{Kl}}{R_L} = \frac{4,8V}{1,2Ω} = 4A$$
$$R_i = \frac{U_i}{I} = \frac{U_0-U_{Kl}}{I} = \frac{5,0V-4,8V}{4A} = 0,05Ω$$

Netzgerät

  • Netzgerät wandelt Wechselspannung von 230 V aus der Steckdose in kleinere Gleichspannung um
  • Im Amateurfunk wird häufig 13,8 V für Transceiver verwendet
ND101: Ein Mobilfunktransceiver ist an ein Netzgerät angeschlossen. Welche Aufgabe hat das Netzgerät?

A: Die Stabilisierung der 230 V Wechselspannung.

B: Eine Internetverbindung zum Funkgerät herzustellen.

C: Erzeugung einer Wechselspannung aus einer Gleichspannung.

D: Erzeugung einer Gleichspannung aus dem 230 V Wechselspannungsnetz.

ND102: Welche Spannung liefert ein Netzgerät für einen Mobilfunk-Transceiver üblicherweise?

A: ca. 13,8 V Wechselspannung

B: ca. 230 V Gleichspannung

C: ca. 230 V Wechselspannung

D: ca. 13,8 V Gleichspannung

Schutzkontakt

  • Beim Schutzkontaktstecker gibt es drei Pole
  • L- und N-Leiter durch Stifte
  • Dort liegt die 230 V-Spanung an
  • Schutzkontakt ist der dritte Pol
  • PE-Leiter durch äußere Schleifkontakte
ND109: Welche Verbindung stellt der Schutzkontakt in einem Schutzkontakt-Stecker (Schuko-Stecker) her?

A: Verbindung zum L-Leiter der Steckdose

B: Verbindung zwischen PE- und N-Leiter in der Steckdose

C: Verbindung zum N-Leiter der Steckdose

D: Verbindung zum PE-Leiter der Steckdose

Gleichspannungsausgang

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Zusammenfassung: Schalt-/Blockbild einer Amateurfunkstation: Ein Netzgerät wird links mit “~ 230 V” gespeist und liefert “— 13,8 V” Gleichstrom über eine in Reihe liegende “Sicherung” an einen rechts dargestellten “Transceiver (TRX)” mit Antennensymbol und Erdung.

Detaillierte Beschreibung: Links steht der Text “Hohe Spannung” neben der Beschriftung “~ 230 V”, die in zwei Leitungen in ein rechteckiges Kästchen “Netzgerät” führt. Am rechten Rand des Netzgeräts sind zwei Gleichstromklemmen mit Polzeichen “+” (roter Punkt) und “–” (schwarzer Punkt) gezeigt; darunter steht in grauer Schrift “—13,8 V Kurzschluss- und Verpolungsgefahr”. Vom Pluspol führt eine Leitung nach rechts durch ein rotes Rechteck mit der Beschriftung “Sicherung” und weiter als rote Leitung mit einem Pfeil, der nach rechts zeigt und mit “Gleichstrom (I)” bezeichnet ist. Der Minuspol ist mit einer separaten Leitung direkt nach rechts geführt. Beide Leitungen enden an einem rechteckigen Gerät mit Frontbedienelementen, beschriftet “Transceiver (TRX)”. Vom TRX führt nach unten ein Symbol für Erdung (Schutzerde), und nach oben rechts ist ein Antennensymbol mit dem TRX verbunden. Alle Verbindungen sind als durchgehende Linien dargestellt; Sicherung und Strompfeil sind rot hervorgehoben, Warnhinweis und 13,8-V-Angabe unter dem Netzgerät sind grau gesetzt.
Abbildung NEAS-10.4.3: Anschluss von Netzgerät und TRX

  • Ist zweipolig zum Transceiver
  • Klemmen sind in der Regel farbig
ND104: Warum ist die Spannungsversorgungsleitung vom externen Netzteil zum Transceiver zweipolig ausgeführt?

A: Damit von beiden Polen des Netzteils der Strom zum Transceiver fließen kann.

B: Damit die Spannungsreduzierung nicht zu hoch wird.

C: Damit der Stromkreis über den Transceiver geschlossen werden kann.

D: Der Transceiver nutzt eine Leitung, die andere Leitung dient zur Erdung.

ND103: Warum ist die Spannungsversorgungsleitung vom Gleichspannungsnetzteil zum Transceiver zweipolig ausgeführt?

A: Der Strom fließt aus beiden Leitern heraus und über die Erde zum Netzteil zurück.

B: Der Strom fließt in einem Leiter hin und im anderen Leiter wieder zurück.

C: Damit insgesamt mehr Strom fließen kann.

D: Der Strom fließt in beide Leiter hinein und über die Erde zum Netzteil zurück.

ND105: Wie sind die Klemmen einer 13,8 V Gleichspannungsversorgung gekennzeichnet?

A: Pluspol blau, Minuspol rot

B: Pluspol braun, Minuspol grüngelb

C: Pluspol rot, Minuspol schwarz

D: Pluspol schwarz, Minuspol grüngelb

ND106: Worauf ist beim Anschluss eines Gleichspannungsnetzteils an einen Transceiver besonders zu achten?

A: Richtige Polung des Schutzkontaktsteckers

B: Polungsrichtiger Anschluss der Stromversorgungsleitung zum Transceiver

C: Polungsrichtiger Anschluss des SWR-Meters

D: Korrekte Verbindung zur Antenne

ND107: Welche Folge kann eine Verpolung der Leitung vom Netzteil zum Transceiver nach sich ziehen?

A: Verzerrung des Empfangssignals

B: Verzerrung des Sendesignals

C: Beschädigung des Funkgeräts

D: Ausfall der Backup-Batterie im Transceiver

Feinsicherungen

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Zusammenfassung: Foto von kleinen Sicherungen mit zwei unterschiedlichen Sicherungshaltern und drei beschrifteten Verpackungsschachteln auf graugrünem Untergrund.

Detaillierte Beschreibung: Oben liegen drei Schachteln: zwei schmale weiße mit farbigen Endfeldern (links grün mit dem Text „Träge“, rechts daneben grau mit „1,25 A“; darunter rot mit „Flink“, rechts daneben grau mit „6,3 A“), und darunter eine blau-weiße Schachtel mit den Aufdrucken „10 G‑Sicherungseinsätze Mittelträge 400 mA“, „DIN 41571“, „CE“, „250 V“, „10 Miniature Fuses“, „Semi‑Time‑Lag 400 mA“. Im unteren Bildbereich sind von links nach rechts zwei Sicherungshalter und eine Glasrohrsicherung zu sehen: links ein schwarzer, zerlegter Schraub-/Einbau-Sicherungshalter mit einem eingesetzten Glasrohr (Metallkappen an den Enden) und einem gerändelten Verschluss; rechts davon der zugehörige Gewindeteil mit Mutter und Dichtscheibe; ganz rechts ein beiger Clip-/Leiterplattenhalter, in dem ebenfalls eine Glasrohrsicherung zwischen zwei Metalllaschen eingespannt ist. Der Hintergrund ist eine fein strukturierte, graugrüne Oberfläche.
Abbildung NEAS-10.4.4: Feinsicherungen

Feinsicherungen austauschen

  • Erst die Ursache beheben
  • Durch gleichartige ersetzen
  • Stromstärke und Auslösecharakteristik

Kenngrößen von Feinsicherungen

Auslösecharakteristik Kennzeichen Abschaltzeit bei zehnfachem Nennstrom
flink F max. 30 ms
mittelträge MT max. 90 ms
träge T max. 300 ms
Tabelle NEAS-10.4.5: Kenngrößen von Feinsicherungen

Elektronische Begrenzung

  • In hochwertigen Netzgeräten
  • Im Kurzschlussfall wird die Stromstärke begrenzt
  • Kurzschlussstrombegrenzung
  • Kein Austausch von Sicherungen notwendig

Batterien und Akkus

  • Spannung durch Ladungstrennung in elektrochemischen Vorgängen
  • Beim Akku ist der Vorgang umkehrbar
  • Plus- oder Minuspol gekennzeichnet
NB201: Welches Bauteil wird durch das Schaltzeichen symbolisiert?

A: Diode

B: Batterie

C: Widerstand

D: Kondensator

NB203: Wie lauten die Bezeichnungen für die Anschlüsse 1 und 2 im Schaltsymbol?

A: 1 = Minus-Pol; 2 = Plus-Pol

B: 1 = Nord-Pol; 2 = Süd-Pol

C: 1 = Süd-Pol; 2 = Nord-Pol

D: 1 = Plus-Pol; 2 = Minus-Pol

Serienschaltung

  • Batterien lassen sich hintereinander schalten
  • Pluspol auf Minuspol der vorhergehenden Batterie
  • Die Gesamtspannung ist die Summe der Einzelspannungen
NB204: Folgende Schaltung besteht aus Spannungsquellen von je 1,5 V. Welche Spannung misst man zwischen den Kontakten, die mit "+" und "-" gekennzeichnet sind?

A: 0,25 V

B: 9 V

C: 1,5 V

D: 6 V

Kurzschluss

  • Vermeiden!
  • Bei Akkus Gefahr der Überhitzung
  • Brandgefahr
ND110: Was ist bei der Verwendung von Akkus und Batterien zu beachten?

A: Sie sollen stets vollkommen entladen werden.

B: Ein Kurzschluss ist zu vermeiden.

C: Sie müssen paarweise verwendet werden.

D: Sie müssen mit einem Mindestentladestrom betrieben werden.

Unsachgemäßer Umgang

  • In Akkus sind verschiedene chemische Technologien im Einsatz
  • Beim Aufladen angepasste Ladegeräte verwenden
  • Gefahr von Überhitzung, Explosion oder Brand
  • Dadurch kann es zu Verbrennungen, Verätzungen und Vergiftungen kommen
NK306: Welche Gefahren drohen dem Anwender bei unsachgemäßem Umgang mit wiederaufladbaren Batterien?

A: Verbrennungen, Verätzungen, Vergiftungen

B: Überstrom, Unterspannung, Leistungsreduzierung

C: Anstieg des Innenwiderstands, Spannungsschwankungen, Leistungsreduzierung

D: Verätzungen, Spannungsschwankungen, Ruhestromanstieg

Akkus

Akku-Typen

Die häufigsten Akku-Typen im Amateurfunk:

  • Bleiakku (Pb)
  • Nickel-Metallhydrid (NiMH)
  • Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4)

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Zusammenfassung: Rechteckiger, blau eingeschrumpfter Akkupack mit großem Etikett „ZIPPY 4200“ der „30C Series“, frontal aufgenommen.

Beschreibung: Der Akku ist in blauer Schrumpffolie verpackt, die Ecken sind leicht geknickt; oben links ragen dicke Leitungen heraus (sichtbar ist ein rotes Kabel mit blauer Isolierung am Austritt). Das zentrale Etikett zeigt eine rot-dunkelblaue Gestaltung mit großem silbernem „ZIPPY“-Schriftzug, rechts daneben die Zahl „4200“ in weiß-silberner Kontur und darüber „30C Series“ in hellblau. Darunter steht „HIGH DISCHARGE LiFe BATTERY“. Am unteren Rand listet ein Abschnitt „VOLTAGE“ mit kleinen Kreissymbolen die Optionen „2 CELL 6.6V“, „3 CELL 9.9V“, „4 CELL 13.2V“, „5 CELL 16.5V“, „6 CELL 19.8V“. Daneben sind blaue Kästchen „1P“ und „2P“ sowie Piktogramme mit Text: „LONG LIFE“, „LOW IMPEDANCE“, „CELL MATCHED“, „HIGH CHARGE RATE“. Unten rechts befindet sich ein stilisierter Vogelkopf mit dem Markenlogo „flightmax“. Ganz unten in kleiner Schrift: „Please read safety warning & usage guidelines at www.zippybattery.com before use.“
Abbildung NEAS-10.6.1: LiFePO4

  • Kapazität: 4200 mAh
  • Spannung: 4S1P / 13,2 V

Verschaltungen

Beispiele:

  • 4S1P: 4 Zellen in Serie, 1 in Parallel
  • 4S2P: 4 Zellen in Serie, 2 in Parallel

Pro Zelle ca. 3,2 V bis 3,3 V, also
$3,3 V \cdot 4 = 13,2 V$

Kapazität

Beispiel-Akku: 4200 mAh = 4,2 Ah

→ 1 Stunde mit 4,2 A oder 2 Stunden mit 2,1 A belasten

$$t = \frac{Q}{I}$$
$$t = \frac{4,2Ah}{1A} = 1h$$

Elektrische Energie

Gespeicherte elektrische Energie im Akku

$$E = Q \cdot U$$

Beispiel-Akku: $E = 4,2 Ah \cdot 13,2 V = 55,44 Wh$

Entladestrom

Angabe auf dem Beispiel-Akku: 30C

Die Entladung kann mit 30 mal der Kapazität Q erfolgen

Entladestrom = $30\frac{1}{h} \cdot 4,2 Ah = 126 A$

Der Akku wäre in 128 Sekunden entladen.

Reihenschaltung von Akkus

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Ein Schaltbild zeigt vier in Reihe geschaltete Zellen B1–B4 mit jeweils 3,3 V und 4200 mAh, die zusammen eine Gesamtspannung von 13,2 V (4200 mAh) ergeben.

Detailbeschreibung: Links ist ein Pluszeichen, rechts ein Minuszeichen; dazwischen verläuft eine horizontale Leitung. Am oberen Rand zeigt ein Pfeil nach rechts mit der Beschriftung „13,2 V 4200 mAh“. Darunter markieren weitere Pfeile Teilspannungen: von links bis etwa drei Viertel „9,9 V“ und rechts ein kurzer Pfeil „3,3 V“. Auf mittlerer Höhe sind zwei Pfeile nach rechts mit „6,6 V“ beschriftet, jeweils über der linken und rechten Hälfte. Vertikale gestrichelte Linien teilen die Grafik in vier gleiche Abschnitte. Unten sind vier Batteriesymbole nebeneinander mit den Bezeichnungen „B1“, „B2“, „B3“, „B4“ darüber; unter jedem Symbol steht ein Pfeil nach rechts mit „3,3 V“ und darunter „4200 mAh“. Die Anordnung visualisiert die Spannungsaufsummierung der vier Zellen bei gleichbleibender Kapazität.
Abbildung NEAS-10.6.2: Reihenschaltung

Parallelschaltung von Akkus

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Schaltbild eines Batteriepacks mit acht Zellen: zwei parallel geschaltete Vierer-Serien, Gesamtwert 13,2 V und 8400 mAh.

Detaillierte Beschreibung: Die Zeichnung zeigt links einen Pluspol und rechts einen Minuspol als offene Kreise mit +/–. Zwischen zwei seitlichen Sammelschienen liegen acht als Kondensator-Symbole gezeichnete Batteriezellen B1 bis B8. Obere Reihe: B1–B4 in Serie von links nach rechts; untere Reihe: B5–B8 in Serie von rechts nach links; beide Reihen sind an den Seiten leitend verbunden (Parallelschaltung der beiden Serienstränge). Jede Zelle ist mit „3,3 V“ und „4200 mAh“ sowie einem kleinen Pfeil nach rechts beschriftet. Oben markieren Pfeile die Summenspannungen: über die gesamte Breite „13,2 V 8400 mAh“, darüber hinaus Teilpfeile mit „9,9 V“, „6,6 V“ und „3,3 V“ entsprechend der Abschnittslängen; gestrichelte Vertikallinien teilen das Schema in vier gleich breite Abschnitte. Gefüllte Punkte kennzeichnen die Seitenschienen‑Anschlüsse der Serienstränge.
Abbildung NEAS-10.6.3: Parallelschaltung

Balancer

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Zusammenfassung: Foto von mehreren Kabeln mit einem weißen 5-poligen JST‑XH‑Stecker und zwei 5,5‑mm‑Rundkontakten, einem schwarzen Stecker (−) und einer roten Buchse (+).

Detaillierte Beschreibung: In der Mitte befindet sich ein weißer 5-poliger JST‑XH‑Steckverbinder; links gehen fünf dünne, unterschiedlich farbige Leitungen ab (blau, gelb, weiß, gelb, orange). Rechts neben dem Stecker sind Linien mit Beschriftungen zu sehen: oben ein Minuszeichen, darunter U12, U23, U34, unten ein Pluszeichen; darüber steht „JST‑XH für Balancer“. Darunter verlaufen zwei dicke Silikonkabel: oben ein schwarzes Kabel mit vergoldetem 5,5‑mm‑Rundstecker, daneben die Aufschrift „− Pol“; darunter ein rotes Kabel mit vergoldeter 5,5‑mm‑Rundbuchse, daneben „+ Pol“. Rechts unten steht der Text „5,5 mm Stecker/Buchse für Lastanschluss“. Der Hintergrund ist weiß, der Fokus liegt auf den Anschlüssen.
Abbildung NEAS-10.6.4: LiFePO4 Anschlüsse

AB210: Auf dem Akku-Pack eines Handfunksprechgerätes stehen folgende Angaben: 7,4 V - 2200 mAh - 16,28 Wh. Welcher Begriff ist für die Angabe 2200 mAh zutreffend.

A: maximaler Ladestrom pro Stunde

B: Nennkapazität

C: maximaler Entladestrom pro Stunde

D: Nennleistung

AB209: Folgende Schaltung eines Akkus besteht aus Zellen von je 2 V. Jede Zelle kann 10 Ah Ladung liefern. Welche Daten hat der Akku?

A: 2 V/60 Ah

B: 2 V/10 Ah

C: 12 V/10 Ah

D: 12 V/60 Ah

Lösungsweg

  • gegeben: $U = 2 V$
  • gegeben: $Q = 10 Ah$
  • gegeben: $N = 6$
  • gesucht: $U_{ges}, Q_{ges}$
$$U_{ges} = N \cdot U = 6 \cdot 2V = 12V$$
$$Q_{ges} = Q \cdot 1 =10Ah$$
AB211: Wie lange könnte man idealerweise mit einem voll geladenen Akku mit 60 Ah einen Amateurfunkempfänger betreiben, bis dieser auf 10 % seiner Kapazität entladen ist und einen Strom von 0,8 A aufnimmt?

A: 74 Stunden und 60 Minuten

B: 67 Stunden und 30 Minuten

C: 48 Stunden und 0 Minuten

D: 43 Stunden und 12 Minuten

Lösungsweg

  • gegeben: $Q_{max} = 60 Ah$
  • gegeben: $Q_{10%} = 0,1 \cdot Q_{max} = 6 Ah$
  • gegeben: $I = 0,8 A$
  • gesucht: $t$
$$Q = I \cdot t \Rightarrow t = \frac{Q}{I} = \frac{Q_{max} - Q_{10\%}}{I} = \frac{54Ah}{0,8A} = 67,5h$$
AB501: Ein 12 V Akku hat eine Kapazität von 5 Ah. Welcher speicherbaren Energie entspricht das?

A: 2,4 Wh

B: 12,0 Wh

C: 60,0 Wh

D: 5,0 Wh

Lösungsweg

  • gegeben: $U = 12 V$
  • gegeben: $Q = 5 Ah$
  • gesucht: $W$
$$W = P \cdot t = U \cdot I \cdot t = U \cdot Q = 12V \cdot 5Ah = 60,0Wh$$

Photovoltaik

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Eine horizontale Leitung wird in der Mitte von einer senkrechten Linie mit zwei schrägen Pfeilen darauf gekreuzt; rechts an der Leitung sitzt ein kleines, schwarzes Rechteck.

2) Detaillierte Beschreibung: Auf weißem Hintergrund verläuft eine dünne horizontale Linie von links nach rechts. In der Bildmitte steht eine dünne senkrechte Linie, die die horizontale Leitung kreuzt; die Senkrechte ragt oben und unten etwas über die Waagerechte hinaus. Von rechts oben kommen zwei kurze, schräg nach links unten gerichtete Pfeile und zeigen auf den oberen Bereich der senkrechten Linie. Direkt rechts neben der Senkrechten befindet sich auf der horizontalen Leitung ein kurzes, schmaleres, schwarzes, vertikales Rechteck. Weitere Symbole, Beschriftungen oder Werte sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-10.7.1: Schaltzeichen Photoelement (Solarzelle)
Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung eines mehrschichtigen Bauteils, auf das gelbe Pfeile mit der Beschriftung „Sonnenlicht“ treffen, mit zwei Leitungen zu einem „Verbraucher“ und der Spannungsangabe „0,5 V“.

Detaillierte Beschreibung: Perspektivische Zeichnung eines quaderförmigen Stapels aus drei farbigen Lagen, von oben nach unten beschriftet „N-Dotiert“ (hellblau), „Dünne Sperrschicht“ (hellgrau) und „P-Dotiert“ (orange). Die Oberseite zeigt mehrere parallele graue Streifen auf einer blauen Fläche. Von links oben fallen mehrere gelbe Pfeile schräg nach unten rechts auf die Oberfläche; darüber steht in Gelb „Sonnenlicht“. Rechts führen zwei schwarze Leitungen vom Stapel weg; jede Leitung ist am Stapel mit einem schwarzen Punkt markiert (oben und unten). Die Leitungen gehen zu einem rechteckigen Symbol, daneben steht „Verbraucher“. Rechts davon befindet sich eine vertikale Markierung mit der Beschriftung „0,5 V“ und einem Pfeil nach oben. Weitere Bauteile, Skalen oder Achsen sind nicht eingezeichnet.
Abbildung NEAS-10.7.2: Aufbau einer monokristallinen Silizium Solarzelle

AB212: Was ist die primäre Aufgabe einer Solarzelle?

A: Die Umwandlung von Strahlungsenergie in thermische Energie.

B: Die Umwandlung von thermischer Energie in Strahlungsenergie.

C: Die Umwandlung von Strahlungsenergie in elektrische Energie.

D: Die Umwandlung von elektrischer Energie in Strahlungsenergie.

Kenngrößen von Solarzellen

Bezeichnung Abkürzung Erklärung
Leerlaufspannung ${U}_{OC}$ Ist die Spannung, die ohne Last bei voller Sonneneinstrahlung anliegt.
Kurzschlussstrom ${I}_{SC}$ Ist der Strom, welcher bei einem Kurzschluss am Ausgang, bei voller Sonneneinstrahlung, fließen wird.
Tabelle NEAS-10.7.3: Kenngrößen von Solarzellen

Zusammenschaltung von Solarzellen

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzzusammenfassung: Schaltbild mit mehreren in Reihe geschalteten Solarzellen in vier parallelen Zweigen zwischen einer oberen und unteren Sammelschiene; rechts ist eine Last eingezeichnet, daneben sind Spannung U und Strom I markiert.

Detaillierte Beschreibung: Oben und unten verläuft je eine durchgehende Leiterbahn (Sammelschiene) mit mehreren schwarzen Verbindungspunkten; ganz rechts enden beide Leiterbahnen jeweils in einem kleinen offenen Anschlusskreis. Dazwischen sind vier senkrechte Stränge eingezeichnet. Jeder Strang besteht aus mehreren identischen Solarzellen‑Symbolen (zwei kurze, parallele Platten) mit zwei kleinen Pfeilen, die von rechts auf die Platten zeigen. Der linke Strang ist als lange Reihenschaltung dargestellt; in seiner Mitte steht „30 St.“ mit einer gestrichelten Senkrechten, die die ausgelassenen Bauteile andeutet; links unten neben diesem Strang steht „0,6 V“. Links oben zeigt ein nach oben gerichteter Strompfeil mit der Beschriftung „1 A“. Über drei der Stränge sind an der oberen Sammelschiene kleine, schwarz ausgefüllte, nach oben zeigende Dreiecke an den Knoten eingezeichnet. In den drei rechten Strängen verlaufen zusätzlich gestrichelte senkrechte Linien von einzelnen Zellen zur unteren Sammelschiene. Rechts außerhalb des Zellfeldes markiert eine lange geschweifte Klammer mit Pfeil nach unten die Größe „U“. Im rechten Außenleiter ist ein schmales Rechteck als Lastsymbol eingefügt; daneben steht ein nach unten gerichteter Strompfeil mit der Beschriftung „I“.
Abbildung NEAS-10.7.4: Solarzellenverbund in einem Solarmodul

AD301: Ein Photovoltaikmodul besteht aus vier parallel geschalteten Reihen von je 30 Solarzellen mit je Zelle 0,6 V Leerlaufspannung und 1 A Kurzschlussstrom. Welche Leerlaufspannung und welchen Kurzschlussstrom liefert das Modul?

A: Leerlaufspannung: 18 V, Kurzschlussstrom: 30 A

B: Leerlaufspannung: 18 V, Kurzschlussstrom: 4 A

C: Leerlaufspannung: 2,4 V, Kurzschlussstrom: 4 A

D: Leerlaufspannung: 2,4 V, Kurzschlussstrom: 30 A

Lösungweg

  • gegeben: $U_0 = 0,6 V$
  • gegeben: $I_k = 1 A$
  • gegeben: $N_R = 30, N_P = 4$
  • gesucht: $U_{0,ges}, I_{k,ges}$
$$U_{0,ges} = N_R \cdot U_0 = 30 \cdot 0,6V = 18V$$
$$I_{0,ges} = N_P \cdot I_k = 4 \cdot 1A = 4A$$

Spannungswandler

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Nahaufnahme einer kleinen grünen Elektronikplatine mit dreistelliger 7‑Segment‑Anzeige, zwei blauen Schraubklemmen (Eingang/Ausgang) und beschrifteten Bauteilen wie „Speicherinduktivität“, „Elektronische Schalter“ und „PWM Steuerung“.

Detaillierte Beschreibung: Die rechteckige Leiterplatte hat abgerundete Ecken mit weißen Befestigungsflächen. Unten mittig sitzt eine schwarze, dreistellige 7‑Segment‑Anzeige mit hellgrauen Segmentumrissen. Links und rechts unten befinden sich je eine blaue Zweipol‑Schraubklemme; links ist sie mit „Eingang“, rechts mit „Ausgang“ beschriftet, am linken Eingang sind gelbe und blaue Drähte angeschlossen. Nahe jeder Klemme steht ein großer, silberner Elektrolytkondensator mit der Aufschrift „CK 330 35V“. Oben mittig ist ein grauer, quaderförmiger Bauteilblock (Speicherdrossel) montiert, darüber ein weißes Textfeld „Speicherinduktivität“. Rechts daneben liegen mehrere schwarze, flache Halbleitergehäuse mit dem Textfeld „Elektronische Schalter“. In der Platinemitte sind zahlreiche SMD‑Widerstände, ‑Kondensatoren und ICs zu sehen; ein weißes Textfeld „PWM Steuerung“ zeigt auf einen kleinen IC. Rechts der Mitte sitzt ein blaues Trimm‑Potentiometer mit der Markierung „203“ und einer messingfarbenen Stellschraube. Zwischen den Bauteilen liegen eine kleine rote LED (nicht leuchtend), diverse Testpunkte und weiße Bestückungsaufdrucke (z. B. R‑, C‑, Q‑ und D‑Bezeichnungen). Unten rechts ist „ON/OFF“ aufgedruckt, daneben ein kleiner Taster. Die Platine ist grün lackiert, die Lötpads und Leiterbahnen sind sichtbar.
Abbildung NEAS-10.8.1: Abwärts- (Buck) Aufwärts- (Boost) Wandler

Wirkungsgrad

  • Es entstehen Verluste durch die Bauteile in der Schaltung
  • Wirkungsgrad $\eta$, meistens in $%$ angegeben
$$\eta = \frac{P_{\textrm{AB}}}{P_{\textrm{ZU}}}$$
AB213: Ein Spannungswandler setzt 12 V auf 5 V um. Er nimmt 2 A auf und gibt 3 A ab. Wie groß ist sein Wirkungsgrad?

A: 27,7 %

B: 41,7 %

C: 160 %

D: 62,5 %

Lösungsweg

  • gegeben: $U_{\textrm{ZU}} = 12 V$
  • gegeben: $U_{\textrm{AB}} = 5 V$
  • gegeben: $I_{\textrm{ZU}} = 2 A$
  • gegeben: $I_{\textrm{AB}} =3 A$
  • gesucht: $\eta$
$$\begin{equation}\begin{split}\nonumber \eta &= \frac{P_{\textrm{AB}}}{P_{\textrm{ZU}}} = \frac{U_{\textrm{AB}} \cdot I_{\textrm{AB}}}{U_{\textrm{ZU}} \cdot I_{\textrm{ZU}}}\\ &= \frac{5V \cdot 3A}{12V \cdot 2A} = \frac{15W}{24W} = 0,625 = 62,5\% \end{split}\end{equation}$$
AB214: Ein Spannungswandler wandelt 5 V in 12 V um. Dabei nimmt er 3 A auf und gibt 1 A ab. Wie groß ist sein Wirkungsgrad?

A: 28,6 %

B: 125 %

C: 80,0 %

D: 13,9 %

  • gegeben: $U_{\textrm{ZU}} = 5 V$
  • gegeben: $U_{\textrm{AB}} = 12 V$
  • gegeben: $I_{\textrm{ZU}} = 3 A$
  • gegeben: $I_{\textrm{AB}} =1 A$
  • gesucht: $\eta$
$$\begin{equation}\begin{split}\nonumber \eta &= \frac{P_{\textrm{AB}}}{P_{\textrm{ZU}}} = \frac{U_{\textrm{AB}} \cdot I_{\textrm{AB}}}{U_{\textrm{ZU}} \cdot I_{\textrm{ZU}}}\\ &= \frac{12V \cdot 1A}{5V \cdot 3A} = \frac{12W}{15W} = 0,8 = 80\% \end{split}\end{equation}$$

Gleichrichter I

Gleichrichter

  • Um die Wechselspannung zu einer Gleichspannung zu wandeln, benötigen wir einen Gleichrichter.
  • Die einfachste Möglichkeit ist die Gleichrichtung mit einer Diode, denn eine Diode leitet den Strom nur in eine Richtung.
  • Damit „schneiden“ wir von der Wechselspannung die negative Halbwelle ab.
  • Weitere Bauelemente sind notwendig um aus den positiven Halbwellen eine stabile Gleichspannung zu machen, diese lernen wir im Klasse A Kurs kennen.
ED304: Welchen Verlauf hat die Spannung $U$?
A:
B:
C:
D:

Gleichrichter II

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurzfassung: Schaltplan mit Transformator, in Serie liegender Diode D sowie einem Kondensator C_L und einem Lastwiderstand R_L, die beide zwischen oberer Leitung und Rückleitung angeschlossen sind; Pfeile U_E und U_L markieren Spannungsrichtungen.

2) Detaillierte Beschreibung: Ganz links ein zweipoliger Eingang mit Wechselspannungs‑Symbol (~), angeschlossen an die Primärwicklung eines Transformators; rechts davon die Sekundärwicklung mit zwei Anschlüssen. Der obere Sekundäranschluss führt nach rechts durch eine Diode mit der Beschriftung D (Symbol: Dreieck auf senkrechte Linie, Spitze nach rechts) zu einem Knoten, der als ausgefüllter Punkt gezeichnet ist. Von diesem Knoten geht nach unten ein Kondensator mit der Beschriftung C_L (zwei parallele Platten) zur unteren Rückleitung, die am unteren Sekundäranschluss des Transformators endet; der untere Kondensatoranschluss ist ebenfalls mit einem ausgefüllten Punkt markiert. Vom gleichen oberen Knoten führt rechts ein Lastwiderstand als Rechteck mit der Beschriftung R_L nach unten zur Rückleitung. Neben der Sekundärwicklung steht ein nach unten gerichteter Pfeil mit der Beschriftung U_E; rechts neben dem Lastwiderstand steht ein nach unten gerichteter Pfeil mit der Beschriftung U_L. Die Leitungen verlaufen als durchgehende Linien, die alle Bauteile verbinden.
Abbildung NEAS-10.10.1: Einweggleichrichtung mit Kondensator

1) Kurzbeschreibung: Diagramm aus einem rechteckigen Gitter und mit einer horizontalen Achse „5 ms/Div.“ und einer vertikalen Achse „3 V/Div.“; periodisch verlaufende Kurve, zunächst steil beginnend mit abgerundetem Maximum und flacher nach unten auslaufend.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Koordinatensystem mit einer horizontalen Achse „5 ms/Div.“ und einer vertikalen Achse „3 V/Div.“. Der Nullpunkt unten links trägt die Beschriftung „0 V“. Das Gitter besteht aus sieben horizontalen und sieben vertikalen Gitterlinien. Eine Kurve verläuft ausschließlich zwischen der fünften und der sechsten Gitterlinie und beginnt zunächst steil, geht in ein abgerundetes Maximum über und läuft dann etwas flacher aus. Nach zwei vertikalen Gitterlinien beginnt ein neuer Zyklus.
Abbildung NEAS-10.10.2: Welligkeit der Ausgangsgleichspannnung $U_L$
Am Lastwiderstand $R_L$ stellt sich eine pulsierende Gleichspannung $U_L$ ein

AD302: Berechnen Sie für diese Schaltung die Leerlaufspannung an den Klemmen A - B.

A: Zirka 21 V

B: Zirka 42 V

C: Zirka 15 V

D: Zirka 30 V

Lösungsweg

  • gegeben: $U_{eff} = 15 V$
  • gesucht: $\hat{U}$
$$\hat{U} = U_{eff} \cdot \sqrt{2} = 15V \cdot 1,41 = 21,21V$$
AD303: Welche Spannungsfestigkeit des Kondensators sollte mindestens gewählt werden, wenn das Transformationsverhältnis 20:1 beträgt und ein Sicherheitsaufschlag auf die Spannungsfestigkeit von 50 % berücksichtigt werden soll?

A: 16 V

B: 10 V

C: 25 V

D: 35 V

Lösungsweg

  • gegeben: $U_P = 230 V$
  • gegeben: $ü = 20:1$
  • gesucht: $\hat{U} + 50%$
$$ü = \frac{U_P}{U_S} \Rightarrow U_S = \frac{U_P}{ü} = \frac{230V}{20} = 11,5V$$
$$\hat{U} = U_S \cdot \sqrt{2} = 11,5V \cdot 1,41 \approx 16,26V$$
$$\hat{U} + 50\% \approx 25V$$
AD304: Bei einem Transformationsverhältnis von 5:1 sollte die Spannungsfestigkeit der Diode (max. Spannung plus 20 % Sicherheitsaufschlag) in dieser Schaltung nicht weniger als ...

A: 156 V betragen.

B: 78 V betragen.

C: 130 V betragen.

D: 90 V betragen.

Lösungsweg

  • gegeben: $U_P = 230 V$
  • gegeben: $ü = 5:1$
  • gesucht: $U_{SS} + 20%$
$$ü = \frac{U_P}{U_S} \Rightarrow U_S = \frac{U_P}{ü} = \frac{230V}{5} = 46V$$
$$\hat{U} = U_S \cdot \sqrt{2} = 46V \cdot 1,41 \approx 65,05V$$
$$U_{SS} + 20\% = 2 \cdot \hat{U} + 20\% \approx 156V$$

Brückengleichrichter

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Schaltplan mit Transformator, nachgeschaltetem Dioden‑Brückengleichrichter und einem Lastwiderstand; die Spannungen sind in Blau mit Ue, Us und Ua gekennzeichnet.

Detailbeschreibung: Links befinden sich zwei offene Anschlussklemmen, die auf eine Spule (Transformator‑Primärwicklung) führen; daneben steht in Blau „Ue“ mit einem Pfeil nach unten. Rechts davon trennen zwei parallele senkrechte Striche die Primär‑ von der Sekundärseite. Auf der rechten Seite folgt eine zweite Spule (Sekundärwicklung) mit zwei Anschlüssen; daneben in Blau „Us“ mit Pfeil nach unten. Die beiden Sekundäranschlüsse sind mit einer Brückenschaltung aus vier Diodensymbolen verbunden. Die oberen und unteren Brückenknoten sind jeweils mit „~“ markiert; der linke Gleichspannungsknoten ist mit „−“ beschriftet, der rechte mit „+“. Vom mit „+“ markierten Knoten führt eine Leitung nach rechts zum oberen Ausgangspunkt. Dort ist ein rechteckiger Widerstand (Last) vertikal zwischen oberen und unteren Ausgangsleiter geschaltet. Der untere Ausgangsleiter verläuft nach links zurück und verbindet sich mit dem unteren „~“-Knoten der Brücke; der obere Sekundäranschluss geht zum oberen „~“-Knoten. Ganz rechts sind zwei offene Ausgangsklemmen dargestellt; daneben steht in Blau „Ua“ mit einem Pfeil nach unten. Schwarze Punkte kennzeichnen elektrische Verbindungen an den Knoten.
Abbildung NEAS-10.11.1: Brückengleichrichter

Mit dem folgenden Applet kann man beide Halbperioden getrennt anschauen.

AD305: Welche der folgenden Auswahlantworten enthält die richtige Diodenanordnung und Polarität eines Brückengleichrichters?
A:
B:
C:
D:

Siebung

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit horizontalen Leitern und mit jeweils zwei Anschlusspunkten links („~ 230 V“) und rechts (unbeschriftet), dazwischen ein Transformator, ein Brückengleichrichter und eine Spule mit zwei Kondensatoren.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit horizontalen Leitern. Links gibt es oben und unten jeweils einen Anschlusspunkt, dazwischen die Beschriftung „~ 230 V“. Beide horizontalen Leiter sind mit der Primärwicklung eines Transformators verbunden, dessen Kern durch zwei parallele vertikale Striche angedeutet wird. Die Sekundärwicklung des Transformators endet in einem Brückengleichrichter aus vier Dioden mit dem Dreieck nach rechts und einem vertikalen Strich an der Spitze. Die beiden Wechselstromeingänge der Brücke sind mit „~“ gekennzeichnet, die beiden Gleichspannungsausgänge mit „–“ (links) und „+“ (rechts). Von beiden Ausgängen geht nach rechts jeweils ein horizontaler Leiter ab. Beide Leiter sind über einen Kondensator vertikal miteinander verbunden. Im oberen Leiter folgt eine Spule (Halbbögen nach oben gerichtet), danach eine weitere vertikale Verbindung mit dem unteren horizontalen Leiter, diesmal über einen mit „C_S“ gekennzeichneten Siebkondensator. Beide horizontalen Leiter enden rechts an einem Anschlusspunkt.
Abbildung NEAS-10.11.2: Gleichrichterschaltung mit Siebung

AD306: Wie groß ist die Spannung am Siebkondensator $C_{\textrm{S}}$ im Leerlauf, wenn die Netzwechselspannung von 230 V anliegt und das Windungsverhältnis 8:1 beträgt?

A: etwa 58 V

B: etwa 29 V

C: etwa 20 V

D: etwa 40 V

Lösungsweg

  • gegeben: $U_P = 230 V$
  • gegeben: $ü = 8:1$
  • gegeben: $U_D = 0,6 V$
  • gesucht: $\hat{U}$
$$ü = \frac{U_P}{U_S} \Rightarrow U_S = \frac{U_P}{ü} = \frac{230V}{8} = 28,75V$$

Im Leerlauf kann die Diodenspannung vernachlässigt werden.

$$\hat{U} = U_S \cdot \sqrt{2} = 28,75V \cdot 1,41 \approx 40V$$

Vollweggleichrichter

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Schaltbild mit einem Transformator, zwei Dioden mit den Bezeichnungen D1 und D2 und zwei Ausgängen, die mit + und − markiert sind.

Detaillierte Beschreibung: Links befindet sich ein kleines Sinus‑Symbol zwischen zwei offenen Klemmen (offene Kreise), das über Leitungen mit der linken Spule eines Transformators verbunden ist; die beiden Spulen (links und rechts) sind durch zwei parallele, vertikale Striche getrennt. Auf der rechten Spule der Sekundärseite ist in etwa mittiger Höhe ein schwarzer Punkt, an dem eine mittlere horizontale Leitung angeschlossen ist. Vom oberen Ende der rechten Spule führt eine horizontale Leitung nach rechts zu der Diode mit der Bezeichnung D1; das Diodensymbol zeigt ein Dreieck, das nach rechts auf einen vertikalen Strich weist. Vom unteren Ende der rechten Spule führt eine weitere Leitung nach rechts zu der Diode mit der Bezeichnung D2; auch hier zeigt ein Dreieck nach rechts auf einen vertikalen Strich. Hinter den Dioden verlaufen die Leitungen nach rechts; die oberen Leitungen hinter D1 und aus der unteren Leitung (hinter D2) treffen sich an einem gemeinsamen schwarzen Knotenpunkt, von dem eine Leitung weiter zu einem offenen Anschluss mit der Beschriftung “+” führt. Die mittlere horizontale Leitung (vom schwarzen Punkt an der Spule) führt nach rechts zu einem offenen Anschluss mit der Beschriftung “−”. Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEAS-10.12.1: Vollweggleichrichtung mit zwei Dioden
Transformator mit Mittelanzapfung und zwei Dioden

Mit dem folgenden Applet kann man beide Halbperioden getrennt anschauen.

AD307: Welche Gleichrichterschaltung erzeugt eine Vollweg-Gleichrichtung mit der angezeigten Polarität?
A:
B:
C:
D:

Negative Ausgangsspannung

  • Anoden sind an den Ausgang angeschlossen
  • Gleichspannung wird gegenüber der Mittelanzapfung negativ
  • Halbwellen befinden sich unterhalb der Nulllinie
AD308: Welche Form hat die Ausgangsspannung der dargestellten Schaltung?
A:
B:
C:
D:

Grundfrequenz

Nach der Gleichrichtung existiert eine pulsierende Gleichspannung mit doppelter Frequenz zur Eingangsspannung.

AD310: Welche Grundfrequenz hat die Ausgangsspannung eines Vollweggleichrichters, der an eine 50 Hz-Versorgung angeschlossen ist?

A: 100 Hz

B: 25 Hz

C: 200 Hz

D: 50 Hz

Restwelligkeit

  • Keine Schaltung arbeitet ideal
  • In einer Gleichrichterschaltung entsteht am Ausgang eine Gleichspannung mit einer überlagerten Wechselspannung → Restwelligkeit
  • Kann mit einem Oszilloskop betrachtet werden
AD309: Im folgenden Bild ist die Spannung am Ausgang einer Stromversorgung dargestellt. Die Restwelligkeit und die Brummfrequenz betragen ...

A: 13,5 V ±1,5 V; 50 Hz

B: 3 V; 50 Hz

C: 3 V; 100 Hz

D: 13,5 V ±1,5 V; 100 Hz

Schaltnetzteil I

  • Das im vorigen Kapitel vorgestellte Netzteil hat den Nachteil eines hohen Gewichts durch den Transformator und einen schlechten Wirkungsgrad aufgrund von Verlusten bei der Konstanthaltung der Ausgangsspannung.
  • Schaltnetzteile bringen die Eingangsspannung auf eine höhere Frequenz, wodurch kleinere Transformatoren eingesetzt werden können und bieten effizientere Wege die Ausgangsspannung konstant zu halten.

Details auch hier im Klasse A Kurs, wir konzentrieren uns auf die positiven Eigenschaften:

  • Hoher Wirkungsgrad
  • Geringes Gewicht
  • Geringes Volumen
ED302: Welche Eigenschaften hat ein Schaltnetzteil?

A: Niedriger Wirkungsgrad, geringes Gewicht, geringes Volumen.

B: Hoher Wirkungsgrad, geringes Gewicht, großes Volumen.

C: Hoher Wirkungsgrad, hohes Gewicht, geringes Volumen.

D: Hoher Wirkungsgrad, geringes Gewicht, geringes Volumen.

Aber: Wo Licht ist, ist auch Schatten.

  • Durch die hohen Frequenzen kann es zu hochfrequenten Störungen kommen, die besonders im Kurzwellenbereich stören.
  • Bei für den Amateurfunk konzipierten Netzgeräten ist das inzwischen kein Problem mehr, bei Netzgeräten in der Unterhaltungselektronik schon.
ED303: Welches ist der Hauptnachteil eines Schaltnetzteils ?

A: Ein Schaltnetzteil kann keine so hohen Ströme abgeben.

B: Ein Schaltnetzteil kann hochfrequente Störungen erzeugen.

C: Ein Schaltnetzteil hat hohe Verluste.

D: Ein Schaltnetzteil hat einen niedrigen Wirkungsgrad.

Schaltnetzteil II

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit jeweils zwei Anschlusspunkten links („230 V“ und Wellenlinie) und rechts (ohne Beschriftung), dazwischen ein Brückengleichrichter; im oberen horizontalen Zweig ein elektronischer Schalter („E“), einem Siebkondensator zum unteren horiontalen Leiter, und einem Transformator; im rechten oberen Teil eine Diode und einem Kondensator zwischen beiden horizontalen Leitern.

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis aus zwei horizontalen Leitern und zwei Anschlusspunkten im linken Teil. Die beiden Anschlusspunkte sind mit „230 V“ und einer Wellenlinie beschriftet und mit dem oberen und dem unteren Ausgang einer aus vier Dioden gebildeten Brücke in Diamantform (Brückengleichrichter) verbunden. Der rechte Ausgang der Brücke ist mit einem vertikal gezeichneten Kondensator mit „+“-Zeichen am oberen Anschluss verbunden; der untere Anschluss geht auf den unteren horizontalen Leiter, der mit dem linken Ausgang der Brücke verbunden ist. Vom rechten Ausgang der Brücke führt außerdem ein Leiter nach rechts über einen mit „E“ bezeichneten Schalter zum oberen Anschluss der Primärwicklung (links) eines Transformators. Der untere Anschluss der Primärwicklung führt zurück zum unteren horizontalen Leiter der linken Seite der Schaltung. Auf der Sekundärseite (rechts) des Transformators ist am oberen Anschluss eine Diode eingezeichnet (Symbol mit Dreieck nach rechts zur Sperrlinie), die zum oberen der beiden rechten Anschlusspunkte führt. Zwischen dem oberen und dem unteren Anschlusspunkt befindet sich ein weiterer, vertikal gezeichneter Kondensator mit „+“-Zeichen am oberen Anschluss.
Abbildung NEAS-10.15.1: Prinzipschaltbild Schaltnetzteil

AD311: Welche Funktion übernimmt der elektronische Schalter (Block E) des Schaltnetzteils?

A: Überspannungsableiter

B: Impulsbreitenmodulator

C: Puls-Gleichrichter

D: Gleichrichter

Galvanische Trennung

  • Trennung der Eingangs- und Ausgangsseite
  • Hält Störsignale der Schaltung von der Netzspannungseite fern
  • Andernfalls wirkt das Stromnetz wie eine Antenne
AD312: Was ist der Hauptnachteil des dargestellten Schaltnetzteils?

A: Die Diode am Ausgang muss hohe Frequenzen gleichrichten.

B: Der elektronische Schalter in Block E erzeugt ein unerwünschtes Signalspektrum.

C: Der Brückengleichrichter erzeugt eine Spannung mit Restwelligkeit.

D: Der Transformator bewirkt hohe Verluste

AD313: In einem Amateurfunkempfänger werden etwa alle 120 kHz unerwünschte Signale festgestellt. Dies ist wahrscheinlich zurückzuführen auf ...

A: einen schlecht entstörten Bürstenmotor.

B: eine Amateurfunkstelle mit unzureichender Anpassung der Antenne.

C: unerwünschte Abstrahlungen eines linearen Netzteils.

D: unerwünschte Abstrahlungen eines Schaltnetzteils.

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurzzusammenfassung: Schaltplan mit einem gekoppelten Spulenelement „T“ zwischen linken Anschlüssen „L1/PE/N“ und rechten Anschlüssen „L1’/N’“, dazu die Kondensatoren „C1“, „C2“ und „C3“.

2) Detailbeschreibung: Links sind drei Anschlussbezeichnungen mit kleinen Anschlusskreisen: oben „L1“, mittig „PE“ (mit kurzer waagerechter Leitung nach rechts), unten „N“. Zwischen der oberen und unteren linken Leitung liegt ein Kondensator „C1“, als zwei parallele Platten dargestellt; vom mittleren Bereich dieses Symbols führt eine kurze Leitung nach links zu „PE“. Die obere linke Leitung (von „L1“) geht nach rechts, passiert einen Knoten (schwarzer Punkt) und führt zum Anschluss „1“ des mittleren Bauteils „T“. Die untere linke Leitung (von „N“) geht nach rechts, passiert einen Knoten und führt zum Anschluss „3“ von „T“. In der Mitte ist „T“ beschriftet; es zeigt zwei Spulensymbole: oben zwischen „1“ (links) und „2“ (rechts), unten zwischen „3“ (links) und „4“ (rechts). Links neben den Spulen sind zwei schwarze Markierungspunkte. Zwischen den beiden Spulen ist ein kleines, unlabeled Kondensatorsymbol (zwei parallele Platten) gezeichnet. Rechts führen die Anschlüsse „2“ und „4“ jeweils zu einer senkrechten rechten Leitung mit Anschlusskreisen „L1’“ (oben) und „N’“ (unten); an dieser rechten Leitung sind drei Knoten (oben, Mitte, unten). Seitlich an der rechten Leitung sind zwei Kondensatoren eingezeichnet: oben „C2“, unten „C3“, übereinander angeordnet; ihr gemeinsamer Zwischenknoten in der Mitte ist als schwarzer Punkt markiert, von dem eine kurze waagerechte Leitung nach links abgeht und offen endet.
Abbildung NEAS-10.15.3: Filter am 230V Eingang eines Schaltnetzteils
Tiefpassfilter auf Eingangsseite

AD314: Welche der dargestellten Schaltungen könnte in den Netzeingang eines Schaltnetzteils eingebaut werden, um eine Verbreitung von Störungen in das Stromversorgungsnetz zu verringern?
A:
B:
C:
D:

Spannungsstabilisierung

  • Eingangsspannung kann variieren
  • Beispielsweise bei durch Akku betriebenen Geräten
  • Empfindliche Baugruppen (z. B. Oszillatoren) würden die Frequenz ändern
  • Abhilfe: Spannungsstabilisierung

Stabilisierung mit Z-Diode

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Schaltplan zeigt eine Spannungsquelle mit +13,8 V und 0 V. Ein Widerstand \( R_V \) ist in Reihe geschaltet. Ein Zener-Diode ist parallel zu einem anderen Widerstand \( R_L \) verbunden. Die Ströme \( I_Z \) durch die Diode und \( I_L \) durch den Widerstand \( R_L \) sind mit Pfeilen markiert.
Abbildung NEAS-10.16.1: Spannungsstabilisierung mit Z-Diode

AD321: Wie groß ist der Wirkungsgrad $\left(\eta = \dfrac{P_{\textrm{L}}}{P_{\textrm{IN}}}\right)$ der dargestellten Spannungsstabilisierung, wenn durch den Lastwiderstand $R_{\textrm{L}}$ = 470 Ohm ein Strom von $I_{\textrm{L}}$ = 10 mA und durch die Z-Diode ein Strom $I_{\textrm{Z}}$ = 15 mA fließt.

A: 0,21

B: 0,14

C: 0,17

D: 0,34

Lösungsweg

  • gegeben: $R_L = 470Ω$
  • gegeben: $I_L = 10 mA$
  • gegeben: $I_Z = 15 mA$
  • gegeben: $U_{IN} = 13,8 V$
  • gesucht: $\eta = \frac{P_L}{P_{IN}}$
$$P_L = I_L^2 \cdot R_L = (10mA)^2 \cdot 470Ω = 47mW$$
$$P_{IN} = U_{IN} \cdot I_{IN} = U_{IN} \cdot (I_Z + I_L) = 13,8V \cdot (15mA + 10mA) = 345mW$$
$$\eta = \frac{P_L}{P_{IN}} = \frac{47mW}{345mW} \approx 0,14$$

Linarer Spannungsregler

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Ein Schaltplan zeigt mehrere elektrische Bauteile: Ein Widerstand mit der Beschriftung
Abbildung NEAS-10.16.2: Schaltbild eines linearen Spannungsreglers

AD315: Wenn man folgendes Signal an den Eingang der gezeigten Schaltung anlegt, beträgt die Ausgangsspannung zwischen A und B ungefähr ...

A: 6,2 V.

B: 5,6 V.

C: 11,2 V.

D: 5 V.

AD319: Ein linearer Spannungsregler stabilisiert eine Eingangsspannung von 13,8 V auf eine Ausgangsspannung von 9 V. Es fließt ein Ausgangsstrom von 900 mA. Wie groß ist die Verlustleistung im Spannungsregler?

A: 8,10 W

B: 1,53 W

C: 12,42 W

D: 4,32 W

Lösungsweg

  • gegeben: $U_{zu} = 13,8 V$
  • gegeben: $U_{ab} = 9 V$
  • gegeben: $I = 900 mA$
  • gesucht: $P_V$
$$U_{IC1} = U_{zu} - U_{ab} = 13,8V - 9V = 4,8V$$
$$P_V = U_{IC1} \cdot I = 4,8V \cdot 900mA = 4,32W$$
AD320: Ein linearer Spannungsregler stabilisiert eine Eingangsspannung von 13,8 V auf eine Ausgangsspannung von 5 V. Es fließt ein Eingangsstrom von 455 mA und ein Ausgangsstrom von 450 mA. Wie groß ist der Wirkungsgrad?

A: 0,99

B: 0,36

C: 0,64

D: 0,56

Lösungsweg

  • gegeben: $U_{zu} = 13,8 V$
  • gegeben: $U_{ab} = 5 V$
  • gegeben: $I_{zu} = 455 mA$
  • gegeben: $I_{ab} = 450 mA$
  • gesucht: $\eta$
$$\eta = \frac{P_{ab}}{P_{zu}} = \frac{U_{ab} \cdot I_{ab}}{U_{zu} \cdot I_{zu}} = \frac{5V \cdot 450mA}{13,8V \cdot 455mA} \approx 0,36$$

Festspannungsregler

1) Kurzbeschreibung: Schaltplan mit zwei parallelen horizontalen Leitern; beide mit Anschlusspunkten an beiden Enden; unterer horizontaler Leiter an Masse liegend; im oberen horizontalen Leiter Baustein „IC1“ mit Verbindung zum unteren horizontalen Leiter; links und rechts davon eine vertikale Verbindung zwischen beiden horizontalen Leitern mit jeweils einem Kondensator; zwischen den Anschlusspunkten links ein vertikaler Pfeil nach unten („U_E“), rechts ein vertikaler Pfeil nach unten („U_A“).

2) Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan besteht aus zwei parallelen horizontalen Leitern. Beide haben einen Anschlusspunkt an beiden Enden. Der untere Leiter liegt an Masse. Im oberen horizontalen Leiter gibt es in der Mitte einen Baustein „IC1“ mit Verbindung zum unteren horizontalen Leiter. Links und rechts davon ist eine vertikale Verbindung zwischen beiden horizontalen Leitern eingezeichnet. In der linken Verbindung ist ein polarisierter Kondensator (zwei parallele Linien, die obere mit „+“ beschriftet) eingezeichnet. Die rechte Verbindung geht über einen anderen Kondensator. Zwischen beiden Anschlusspunkten links ist ein ein vertikaler Pfeil nach unten („U_E“) eingezeichnet, zwischen den beiden Anschlusspunkten rechts ist ein vertikaler Pfeil nach unten („U_A“) eingezeichnet.
Abbildung NEAS-10.16.3: Festspannungsregler

AD317: Bei dieser Schaltung mit einem 12 V-Festspannungsregler schwankt die Eingangsspannung zwischen 15 V und 18 V. Wie groß ist die Spannungsschwankung am Ausgang?

A: Die Spannungsschwankung liegt zwischen 0,7 V und 3 V.

B: Die Spannungsschwankung beträgt ca. 0,7 V.

C: Die Spannungsschwankung beträgt ca. 3 V.

D: Die Spannungsschwankung beträgt nahezu null Volt.

AD316: Welche Beziehung muss zwischen der Eingangsspannung und der Ausgangsspannung der folgenden Schaltung bestehen, damit der Linearspannungsregler IC1 eine stabilisierte Ausgangsspannung erzeugt?

A: Die Eingangsspannung muss größer als die gewünschte Ausgangsspannung sein.

B: Die Eingangsspannung muss kleiner als die gewünschte Ausgangsspannung sein.

C: Die Eingangsspannung muss mindestens doppelt so groß wie die gewünschte Ausgangsspannung sein.

D: Die Eingangsspannung muss gleich der gewünschten Ausgangsspannung sein

AD318: Wie groß ist die Verlustleistung im Linearspannungsregler IC1?

A: 7,9 W

B: 2,5 W

C: 5,0 W

D: 4,4 W

Lösungsweg

  • gegeben: $U_{zu} = 13,8 V$
  • gegeben: $U_{ab} = 5 V$
  • gegeben: $R_L = 10Ω$
  • gesucht: $P_V$
$$I = \frac{U_{zu}}{R_L} = \frac{5V}{10Ω} = 500mA$$
$$U_{IC1} = U_{zu} - U_{ab} = 13,8V - 5V = 8,8V$$
$$P_V = U_{IC1} \cdot I = 8,8V \cdot 500mA = 4,4W$$

Fernspeiseweiche

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurzzusammenfassung: Schaltplan mit zwei horizontalen Leitungen, oben ein Pfad von „RX“ über den Kondensator „C1“ zu „LNA“, der in der Mitte über eine vertikale Spule mit einer unteren Leitung verbunden ist, die rechts zu „DC“ führt und links über den Kondensator „C2“ an Masse gekoppelt ist.

2) Detaillierte Beschreibung: Links oben ist ein Anschluss mit Massezeichen und der Beschriftung „RX“; von dort führt eine horizontale Leitung nach rechts durch einen in Serie liegenden Plattenkondensator mit der Beschriftung „C1“. Direkt rechts von „C1“ befindet sich ein Knoten (schwarzer Punkt), von dem die obere Leitung weiter nach rechts zu einem zweiten Anschluss mit Massezeichen und der Beschriftung „LNA“ läuft. Vom Knoten nach „C1“ führt eine vertikale Spule (Induktivität) nach unten zu einem zweiten Knoten auf einer unteren, waagerechten Leitung. Diese untere Leitung ist links über einen Plattenkondensator mit der Beschriftung „C2“ an ein Massezeichen angeschlossen (C2 liegt zwischen Leitung und Masse). Rechts endet die untere Leitung in einem rechteckigen Kasten mit der Beschriftung „DC“; dort ist sie an einen oberen Anschluss im Kasten geführt, darunter ist im Kasten ein weiterer Anschluss als Massezeichen dargestellt. Alle Verbindungsstellen sind durch schwarze Punkte markiert; Bauteilwerte sind nicht angegeben.
Abbildung NEAS-10.17.1: BIAS - T

AD322: Zu welchem Zweck wird ein Bias-T (Fernspeiseweiche) eingesetzt?

A: Zur Übertragung von zwei unterschiedlichen Gleichspannungen über eine gemeinsame Leitung.

B: Zur Verteilung der Gleichspannung auf zwei unterschiedliche Geräte.

C: Zur Verteilung eines HF-Signals auf zwei Ausgänge.

D: Zur Gleichspannungsversorgung und HF-Signalübertragung über eine gemeinsame Leitung.

AD323: Was stellt die folgende Schaltung dar?

A: Bandsperre

B: Bias-T

C: Netzfilter

D: PI-Filter

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurzzusammenfassung: Schaltplan mit zwei horizontalen Leitungen, oben ein Pfad von „RX“ über den Kondensator „C1“ zu „LNA“, der in der Mitte über eine vertikale Spule mit einer unteren Leitung verbunden ist, die rechts zu „DC“ führt und links über den Kondensator „C2“ an Masse gekoppelt ist.

2) Detaillierte Beschreibung: Links oben ist ein Anschluss mit Massezeichen und der Beschriftung „RX“; von dort führt eine horizontale Leitung nach rechts durch einen in Serie liegenden Plattenkondensator mit der Beschriftung „C1“. Direkt rechts von „C1“ befindet sich ein Knoten (schwarzer Punkt), von dem die obere Leitung weiter nach rechts zu einem zweiten Anschluss mit Massezeichen und der Beschriftung „LNA“ läuft. Vom Knoten nach „C1“ führt eine vertikale Spule (Induktivität) nach unten zu einem zweiten Knoten auf einer unteren, waagerechten Leitung. Diese untere Leitung ist links über einen Plattenkondensator mit der Beschriftung „C2“ an ein Massezeichen angeschlossen (C2 liegt zwischen Leitung und Masse). Rechts endet die untere Leitung in einem rechteckigen Kasten mit der Beschriftung „DC“; dort ist sie an einen oberen Anschluss im Kasten geführt, darunter ist im Kasten ein weiterer Anschluss als Massezeichen dargestellt. Alle Verbindungsstellen sind durch schwarze Punkte markiert; Bauteilwerte sind nicht angegeben.
Abbildung NEAS-10.17.2: BIAS - T

AD324: Zu welchem Zweck dient $C_1$ in dem dargestellten Bias-T?

A: Zur HF-Trennung von RX und LNA.

B: Zur Siebung der Gleichspannung.

C: Zur Trennung der Gleichspannung vom Empfängereingang.

D: Zur Verbesserung des Tiefpass-Verhaltens.

AD325: Was ist bei der Dimensionierung der Spule in dem dargestellten Bias-T zu beachten?

A: Güte

B: Spannungsfestigkeit

C: Strombelastbarkeit

D: Temperaturkoeffizient

Sicherungen

  • Im Netzgerät und/oder in der Verbindungsleitung zum Transceiver gibt es sogenannte Feinsicherungen
  • Diese unterbrechen im Fehlerfall (Kurzschluss oder Überlastung) den Stromfluss
  • Nachdem eine Feinsicherung ausgelöst hat und man die Ursache behoben hat, muss man sie austauschen.
  • Defekte Sicherungen dürfen nur durch gleichartige ersetzt werden!
  • Dabei ist sowohl auf Stromstärke als auch die Auslösecharakteristik zu achten, die angibt, wie schnell eine Sicherung auslöst (flink, mittelträge, träge).
Auslösecharakteristik Kennzeichen Abschaltzeit bei zehnfachem Nennstrom
flink F max. 30 ms
mittelträge MT max. 90 ms
träge T max. 300 ms
Tabelle NEAS-10.18.2: Kenngrößen von Feinsicherungen
EK204: Sie haben in ihren Kurzwellensender soeben einen Kurzschluss im Netzteil erfolgreich repariert. Durch den Fehler wurde auch die Feinsicherung für die Stromversorgung mit der Aufschrift 20 A "Flink" zerstört. Beim Austausch dieser Sicherung ...

A: kann ersatzweise auch eine Drahtbrücke aus dünnem Kupferdraht eingesetzt werden.

B: darf der Stromwert auch größer als 20 A sein, es muß jedoch eine Sicherung mit Auslösecharakteristik "Flink" eingesetzt werden.

C: darf bei gleichem Stromwert auch eine Sicherung mit Auslösecharakteristik "Mittelträge" oder "Träge" eingesetzt werden.

D: sollte eine Sicherung gleichen Stromwertes und gleicher Auslösecharakteristik eingesetzt werden.

Fragen?


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