Schaltnetzteil I

Ein Schaltnetzteil (engl. switched-mode power supply) eine Wechselspannung in eine stabilisierte Gleichspannung um, indem es die Eingangsspannung gleichrichtet und danach sehr schnell ein- und ausschaltet, diese so effizient auf die gewünschte Spannung transformiert und anschließend glättet. Wie das im Detail funktioniert werden wir uns in der Klasse A genauer anschauen.

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1. Kurze Zusammenfassung: Innenansicht eines geöffneten elektronischen Geräts mit bestückter Leiterplatte, großen Kühlkörpern, einem Lüfter, Spulen, Kondensatoren und mehreren farbigen Kabeln.

2. Detaillierte Beschreibung: Die Aufnahme zeigt eine gelbgrüne Leiterplatte in einem Metallgehäuse von oben. In der oberen Bildhälfte sitzt mittig ein schwarzer runder Lüfter mit sichtbarem „SUNON“-Aufkleber. Davor stehen zwei massive, kupferfarbene Blöcke auf silbernen Kühlrippen; zwischen ihnen ein beigefarbener, rechtwinkliger Transformator-Kern. Rechts oben befindet sich eine grüne Glasrohrsicherung in einer Halterung sowie dicke rote und schwarze Leitungen, mit weißen Kabelbindern am Rand fixiert. Über die Platine verteilt sind mehrere große Elektrolytkondensatoren in Blau und Schwarz, zahlreiche blaue Trimmpotentiometer, verschiedene Widerstände, Dioden und kleinere Halbleiter. Rechts unten liegt eine dunkelbraune Spule mit dicker lackierter Kupferwicklung; links sind weitere Wickelspulen und schwarze Bauteile mit Kühlblechen zu sehen. Am linken oberen Rand stehen weiße quaderförmige Komponenten, daneben verlaufen blaue und rote Leitungen. Die Leiterplatte trägt weiße Siebdruck-Beschriftungen und Markierungen; mehrere rote, gelbe, blaue und schwarze Einzeldrähte sind steckbar an den Rändern angeschlossen und kreuzen teils die Bildmitte.
Abbildung NE-10.5.1: Innenansicht eines Schaltnetzteils für 13,8 V und 35 A mit einem kleinen Ferritkernübertrager zwischen den beiden Kühlkörpern, Gewicht 2 kg

Das Schaltnetzteil mehrere positive Eigenschaften gegen über einem linear geregeltem Netzteil:

  • Hoher Wirkungsgrad auch bei kleinen Nennspannungen und wechselnden Lasten
  • Geringes Gewicht und Volumen, da durch die hohe Frequenz kleinere Transformatoren und sekundäre Siebkondensatoren verwendet werden
  • Gute Regelbarkeit
  • Geringeres Gewicht, kleinere Kühlkörper und dadurch weniger Platzbedarf im Vergleich zu einem linear geregelten Netzteil (siehe Abschnitt: Spannungsstabilisierung)
ED302: Welche Eigenschaften hat ein Schaltnetzteil?

Aber durch die hohen Frequenzen ergeben sich auch negative Eigenschaften:

  • Hochfrequente Störungen, durch den Schaltbetrieb mit hohen Frequenzen sind Maßnahmen zur Verbesserung der EMV notwendig
  • Komplexe Schaltung, mehr Bauelemente notwendig, höhere Ausfallwahrscheinlichkeit
ED303: Welches ist der Hauptnachteil eines Schaltnetzteils ?

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