Antennen und Übertragungsleitungen

Navigationshilfe

Diese Navigationshilfe zeigt die ersten Schritte zur Verwendung der Präsention. Sie kann mit ⟶ (Pfeiltaste rechts) übersprungen werden.

Navigation

Zwischen den Folien und Abschnitten lässt sich mittels der Pfeiltasten hin- und herspringen, dazu lassen sich auch die Pfeiltasten am Computer nutzen.

Navigationspfeile für die Präsentation

Weitere Funktionen

Mit ein paar Tastenkürzeln können weitere Funktionen aufgerufen werden. Die wichtigsten sind:

F1
Help / Hilfe
o
Overview / Übersicht aller Folien
s
Speaker View / Referentenansicht
f
Full Screen / Vollbildmodus
b
Break, Black, Pause / Ausblenden der Präsentation
Alt-Click
In die Folie hin- oder herauszoomen

Übersicht

Die Präsentation ist zweidimensional aufgebaut. Dadurch sind in Spalten die einzelnen Abschnitte eines Kapitels und in den Reihen die Folien zu den Abschnitten.

Tippt man ein „o“ ein, bekommt man eine Übersicht über alle Folien des Foliensatzes. Das hilft, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen oder sich zu orientieren, wenn man das Gefüht hat, sich „verlaufen“ zu haben. Die Navigation erfolgt über die Pfeiltasten.

Referentenansicht

Referentenansicht

Tippt man ein „s“ ein, bekommt man ein neues Fenster, die Referentenansicht.

Indem man „Layout“ auswählt, kann man zwischen verschieden Anordnungen der Elemente auswählen.

Praxistipps zur Referentenansicht

  • Wenn man mit einem Projektor arbeitet, stellt man im Betriebssystem die Nutzung von 2 Monitoren ein: Die Referentenansicht wird dann zum Beispiel auf dem Laptop angezeigt, während die Teilnehmer die Präsentation angezeigt bekommen.
  • Bei einer Online-Präsentation, wie beispielsweise auf TREFF.darc.de, präsentiert man den Browser-Tab und navigiert im „Speaker View“ Fenster.
  • Die Referentenansicht bezieht sich immer auf ein Kapitel. Am Ende des Kapitels muss sie geschlossen werden, um im neuen Kapitel eine neue Referentenansicht zu öffnen.
  • Um mit dem Mauszeiger etwas zu markieren oder den Zoom zu verwenden, muss mit der Maus auf den Bildschirm mit der Präsentation gewechselt werden.

Vollbild

Tippt man ein „f“ ein, wird die aktuelle Folie im Vollbild angezeigt. Mit „Esc“ kann man das Vollbild wieder verlassen.

Das ist insbesondere für den Bildschirm mit der Präsentation für das Publikum praktisch.

Ausblenden

Tippt man ein „b“ ein, wird die Präsentation ausgeblendet.

Sie kann wie folgt wieder eingeblendet werden:

  • Durch Klicken in das Fenster.
  • Durch nochmaliges Drücken von „b“.
  • Durch Klicken der Schaltfläche „Resume presentation“.
Schaltfläche für Resume Presentation

Zoom

Bei gedrückter Alt-Taste und einem Mausklick in der Präsentation wird in diesen Teil hineingezoomt. Das ist praktisch, um Details von Schaltungen hervorzuheben. Durch einen nochmaligen Mausklick zusammen mit Alt wird wieder herausgezoomt.

Das Zoomen funktioniert nur im ausgewählten Fenster. Die Referentenansicht ist hier nicht mit der Präsenationsansicht gesynct.

Antennen

1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung eines Transceivers, der über ein L-förmig verlaufendes Kabel mit einer Antenne verbunden ist.

2) Ausführliche Beschreibung: Unten links steht ein rechteckiges Gerät, beschriftet mit „Transceiver“, mit angedeuteter Frontplatte (zwei kleine runde Tasten links, daneben ein rechteckiges Display, rechts ein großer runder Drehknopf mit einem kleinen runden Punkt). Von der rechten Seite des Geräts führt eine durchgehende Linie – mit „Kabel“ beschriftet – horizontal entlang des unteren Bildrands nach rechts. Am rechten Bildrand knickt die Linie im rechten Winkel nach oben ab und verläuft vertikal bis nahe dem oberen Rand. Oben rechts ist am Kabelende ein nach unten zeigendes Dreieckssymbol mit Mittelstrich eingezeichnet, beschriftet mit „Antenne“.
Abbildung NES-19.1.1: Schematische Darstellung einer Amateurfunkstation mit Funkgerät, Speiseleitung und Antenne

  • Gibt elektrische Schwingungen als Funkwellen ab
  • Funkwellen breiten sich in der Ferne aus
  • Nimmt beim Empfang Funkwellen auf
  • Leitet sie als elektrische Schwingungen über das Antennenkabel zum Funkgerät
NG101: Welches Bauteil wird durch das Schaltzeichen symbolisiert?

A: Antenne

B: Erde

C: Diode

D: Transistor

Dipol-Antenne

1) Kurzbeschreibung: Horizontale Linie mit der Längenangabe „λ/2“, die in der Mitte aufgetrennt ist; an den Trennstellen befinden sich zwei Kontaktpunkte. Oberhalb der Linie ist über die ganze Länge hinweg eine dünne Linie mit Begrenzungspfeilen zu beiden Seiten eingezeichnet.

2) Ausführliche Beschreibung: Eine horizontale Linie, die in der Mitte aufgetrennt ist; an den Trennstellen befinden sich zwei Kontaktpunkte. Oberhalb der Linie ist über die ganze Länge hinweg eine dünne Linie mit Begrenzungspfeilen nach links und rechts eingezeichnet. Die dünne Linie wird in der Mitte durch die Beschriftung „λ/2“ unterbrochen. Weitere Texte oder Symbole sind nicht vorhanden.
Abbildung NES-19.2.1: Darstellung einer Dipol-Antenne

  • In der Praxis wird häufig der Halbwellendipol verwendet
  • Ist eine halbe Wellenlänge lang
NG103: Wie wird die dargestellte Antenne bezeichnet?

A: Dipol-Antenne

B: Endgespeiste Antenne

C: Groundplane-Antenne

D: Yagi-Uda-Antenne

Anpassung

Dipol-Antenne auf die gewünschte Frequenz bringen durch gleichmäßiges Kürzen oder Verlängern

  • Zu hohe Resonanzfrequenz: Beide Seiten gleichmäßig verlängern
  • Zu niedrige Resonanzfrequenz: Beide Seiten gleichmäßig verkürzen
NG304: Ihre selbstgebaute Dipol-Antenne ist unterhalb der gewünschten Frequenz resonant. Welche Änderung können Sie vornehmen, um die Resonanz in den gewünschten Bereich zu bringen?

A: Sendeleistung erhöhen

B: Sendeleistung verringern

C: Beide Enden gleichmäßig verlängern

D: Beide Enden gleichmäßig kürzen

NG305: Ihre selbstgebaute Dipol-Antenne ist oberhalb der gewünschten Frequenz resonant. Welche Änderung können Sie vornehmen, um die Resonanz in den gewünschten Bereich zu bringen?

A: Beide Enden gleichmäßig verlängern

B: Sendeleistung erhöhen

C: Sendeleistung verringern

D: Beide Enden gleichmäßig kürzen

Yagi-Uda-Antenne

1) Kurzbeschreibung: Schematische Strichzeichnung mit einem vertikalen Stab in der Mitte, einem horizontal montierten Trägerstab und sieben parallel zueinander angeordneten, unterschiedlich langen Querelementen. Vom Trägerstab führt ein Leiter zum zweitlängsten Querelement.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt eine Antenne mit einem vertikalen Stab in der Mitte, auf dem ein horizontaler Trägerstab montiert ist. Dieser Trägerstab trägt sieben parallel zueinander angeordnete, unterschiedlich lange Querelemente. Vom Trägerstab führt ein Leiter zum zweitlängsten Querelement. Es sind keine Text- oder Achsenbeschriftungen, Zahlen, Pfeile oder Maßangaben vorhanden.
Abbildung NES-19.3.1: Yagi-Uda-Antenne mit Einspeisung am Dipol am vorletzten Element

NG108: Wie wird die dargestellte Antenne bezeichnet?

A: Groundplane-Antenne

B: Endgespeiste Antenne

C: Yagi-Uda-Antenne

D: Dipol-Antenne

Rundstrahlantennen

Ein Dipolschenkel wird durch eine Erdung (Ground) oder große Metallfläche (Fahrzeug) ersetzt

1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung eines Koaxialkabels, dessen Außenleiter mit Masse und dessen Innenleiter mit einem vertikalen Strahler verbunden ist.

2) Ausführliche Beschreibung: Im linken Teil der Darstellung befindet sich ein horizontales Koaxialkabel, dessen Außenleiter mit Masse verbunden ist. Der Innenleiter des Koaxialkabels führt zunächst aus dem Kabel nach rechts heraus und ist mit dem Fußpunkt eines vertikalen Strahlers verbunden. Koaxialkabel und Strahler sind entsprechend beschriftet.
Abbildung NES-19.4.1: Marconi-Antenne

NG105: Wie wird die dargestellte Antenne bezeichnet?

A: Groundplane-Antenne

B: Yagi-Uda-Antenne

C: Dipol-Antenne

D: Endgespeiste Antenne

NG106: Die elektrischen Gegengewichte einer Groundplane-Antenne bezeichnet man auch als ...

A: Direktoren.

B: Reflektoren.

C: Erdelemente.

D: Radials.

NG104: Eine Marconi-Antenne ist ...

A: eine gegen Erde erregte $\lambda$/4-Vertikalantenne.

B: eine vertikale Halbwellenantenne.

C: eine 5/8-$\lambda$-Antenne mit abgestimmten Radials.

D: eine horizontale $\lambda$/2-Langdrahtantenne.

NG102: Was wird durch dieses Schaltzeichen symbolisiert?

A: Batterie

B: Erde

C: Diode

D: Antenne

NG110: Welche Antenne ist für eine 2 m-QSO-Runde mit im Umkreis verteilten Funkamateuren am besten geeignet?

A: Ferritantenne

B: Yagi-Uda-Antenne

C: Langdrahtantenne

D: Rundstrahlantenne

NG111: Welche Antennenkonfiguration ist zu wählen, wenn möglichst viele umliegende Relaisstationen im 2 m- oder im 70 cm-Band erreicht werden sollen?

A: Eine Magnetfußantenne auf dem Dachboden.

B: Eine Ferritantenne auf der Fensterbank.

C: Ein Rundstrahler auf dem Hausdach.

D: Eine in einer Richtung fest montierte horizontale Richtantenne.

Endgespeiste Antennen (End-Fed)

1) Kurzbeschreibung: Schaltbild mit einem rechteckigen Bauteil „Anpassglied“, das nach unten geerdet ist und nach oben zu einem horizontalen Leiter führt, dessen Länge mit „λ/2“ markiert ist.

2) Ausführliche Beschreibung: Links führt ein Anschluss mit einem Symbol aus einem kleinen Kreis und einem umgebenden größeren, fast geschlossenen Kreis nach rechts in einen Block mit der Aufschrift „Anpassglied“. Vom unteren Rand des Blocks geht ein Leiter nach unten zu einem Erdungssymbol. Vom oberen Rand des Blocks führt ein vertikaler Leiter nach oben zu einem Verbindungsknoten (schwarzer Punkt). Von dort verläuft ein horizontaler Leiter nach rechts und endet offen. Oberhalb dieser Leiters ist ein beidseitiger Pfeil über die gesamte Länge eingezeichnet, in der Mitte mit „λ/2“ beschriftet.
Abbildung NES-19.5.1: Schaltbild einer endgespeisten Antenne

  • Statt in der Mitte das Antennenkabel an einem Ende des Dipols anschließen
  • Häufige Bauform: Endgespeister Halbwellendipol
  • Ist der Draht einer endgespeisten Antenne länger als die Wellenlänge: Langdraht-Antenne
NG107: Wie wird die dargestellte Antenne bezeichnet?

A: Yagi-Uda-Antenne

B: Endgespeiste Antenne

C: Groundplane-Antenne

D: Dipol-Antenne

NG109: Welche Antennenform wird von Funkamateuren in der Regel nur im Kurzwellenbereich und nicht im VHF/UHF-Bereich verwendet?

A: Yagi-Uda-Antenne

B: Groundplane-Antenne

C: Quad-Antenne

D: Langdraht-Antenne

Polarisation

  • Polarisation kann vertikal oder horizontal sein
  • Lässt sich bei den meisten Antennen leicht erkennen
  • Auf VHF und höher sollten alle die gleiche Polarisation verwenden
NB304: Welche Polarisationen unterscheidet man üblicherweise bei der Funkwellenausbreitung im Amateurfunk und wieso sollte man diese beachten?

A: Man unterscheidet horizontale, vertikale sowie links- und rechtszirkulare Polarisation. Die Polarisation von Sende- und Empfangsantenne sollten angeglichen sein, um eine verlustarme Übertragung zu gewährleisten.

B: Man unterscheidet transversale, longitudinale und orthogonale Polarisation. Die Polarisation des Funkgeräts muss an das Stromnetz angepasst sein, um Kurzschlüsse zu vermeiden.

C: Man unterscheidet kohärente, inkohärente und korrelierte Polarisation. Die Polarisation der Funkwellen sollte regelmäßig geändert werden, um die Störfestigkeit zu erhöhen.

D: Man unterscheidet parallele, koaxiale und drahtlose Polarisation. Die Polarisation der Antennenkabel muss auf die Antennen abgestimmt sein, um Verluste zu minimieren.

Polarisation II

  • Polarisation einer Antenne bezieht sich auf die Ausrichtung des elektrischen Feldes
  • In Hauptstrahlrichtung
  • In Bezug zur Erdoberfläche
  • Die Polarisationsrichtung kann nicht immer an der Bauform der Antenne erkannt werden
EG222: Die Polarisation einer Antenne ...

A: wird nach der Ausrichtung der magnetischen Feldkomponente in der Hauptstrahlrichtung in Bezug zur Erdoberfläche angegeben.

B: entspricht der Richtung der magnetischen Feldkomponente des empfangenen oder ausgesendeten Feldes in Bezug auf die Nordrichtung (Azimut).

C: wird nach der Ausrichtung der elektrischen Feldkomponente in der Hauptstrahlrichtung in Bezug zur Erdoberfläche angegeben.

D: entspricht der Richtung der elektrischen Feldkomponente des empfangenen oder ausgesendeten Feldes in Bezug auf die Nordrichtung (Azimut).

Horizontale Polarisation

  • Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an
  • Breitet sich das E-Feld horizontal aus, wird von horizontaler Polarisation gesprochen
  • Ist von Bauform der Antenne abhängig
EB305: Die Polarisation einer elektromagnetischen Welle ist durch die Richtung ...

A: des magnetischen Nordpols (relativ zur Antenne) bestimmt.

B: des unmittelbaren Nahfeldes ($\lambda/4$-Bereich) bestimmt.

C: des elektrischen Feldes (Vektor des E-Feldes) bestimmt.

D: der Ausbreitung (S-Vektor/Poynting-Vektor) bestimmt.

EB306: Das folgende Bild zeigt eine Momentaufnahme eines elektromagnetischen Feldes. Welche Polarisation hat die skizzierte Welle?

A: Vertikale Polarisation

B: Rechtszirkulare Polarisation

C: Horizontale Polarisation

D: Linkszirkulare Polarisation

EB309: Die Polarisation des Sendesignals in der Hauptstrahlrichtung dieser Richtantenne ist ...

A: rechtsdrehend.

B: vertikal.

C: horizontal.

D: linksdrehend.

Vertikale Polarisation

  • Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an
  • Breitet sich das E-Feld vertikal aus, wird von vertikaler Polarisation gesprochen
  • Ist von Bauform der Antenne abhängig
EB307: Das folgende Bild zeigt eine Momentaufnahme eines elektromagnetischen Feldes. Welche Polarisation hat die skizzierte Welle?

A: Horizontale Polarisation

B: Rechtszirkulare Polarisation

C: Vertikale Polarisation

D: Linkszirkulare Polarisation

EB310: Die Polarisation des Sendesignals in der Hauptstrahlrichtung dieser Richtantenne ist ...

A: horizontal.

B: rechtsdrehend.

C: linksdrehend.

D: vertikal.

Zirkulare Polarisation

  • Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an
  • Breitet sich das E-Feld zirkular aus, wird von zirkularer Polarisation gesprochen
  • Es ist rechts- und linksdrehend möglich
  • Ist von Bauform der Antenne abhängig
EB308: Das folgende Bild zeigt eine Momentaufnahme eines elektromagnetischen Feldes. Welche Polarisation hat die skizzierte Welle?

A: Vertikale Polarisation

B: Horizontale Polarisation

C: Zirkulare Polarisation

D: Diagonale Polarisation

Antennenformen II

Symmetrie

  • Mittengespeiste Dipole sind symmetrische Antennen
  • Weist an beiden Polen (z. B. den Einspeisepunkten) bis auf das Vorzeichen die gleiche Spannung gegenüber Erde auf
  • Bei Dipolen und darauf basierenden Yagi-Uda-Antennen der Fall
  • Die Groundplane-Antenne ist unsymmetrisch, da sie am Anschlusspunkt der Radiale Erdpotential hat
EG213: Welche Antenne gehört nicht zu den symmetrischen Antennen?

A: Groundplane

B: Lang-Yagi-Uda

C: mittengespeister $\lambda$/2-Dipol

D: Faltdipol

Schleifenantennen

  • Draht von insgesamt etwa einer Wellenlänge
  • In Form eines Kreises, Quadrats, Dreiecks, …
  • Beliebt: Delta-Loop-Antenne in Form eines Delta (Δ), da nur ein Mast benötigt wird
EG101: Wie nennt man eine Schleifenantenne, die aus drei gleich langen Drahtstücken besteht?

A: W3DZZ-Antenne

B: Delta-Loop-Antenne

C: 3-Element-Quad-Loop-Antenne

D: 3-Element-Beam

Magnetic-Loop

  • Magnetische Ringantenne, da Abstrahlung im Nahfeld über das Magnetfeld erfolgt
  • Ca. $\frac{\lambda}{10}$ Umfang
  • Wirkungsgrad bei 1%-10% im Sendebetrieb
  • Weniger Störungen bei elektrisch leitfähigen oder dämpfenden Gegenständen im Nahfeld
EG105: Welche Antennenform eignet sich für Sendebetrieb und weist dabei im Nahfeld ein starkes magnetisches Feld auf?

A: Eine magnetische Ringantenne mit einem Umfang von etwa $\lambda$/10

B: Ein Faltdipol

C: Eine Cubical-Quad-Antenne

D: Eine Ferritstabantenne

Endgespeiste Antennen

  • Speisung vom Ende her
  • Länge häufig $\frac{\lambda}{2}$
  • Benötigt eine höhere Spannung

Fuchs-Antenne

  • Verwendung eines Anpassglieds (Transformator)
  • Oft verwendet: Fuchskreis
EG104: Welche Antennenart ist hier dargestellt?

A: Fuchs-Antenne

B: Dipol-Antenne

C: Groundplane-Antenne

D: Windom-Antenne

EG103: Welche Antenne ist hier dargestellt?

A: Einband-Drahtantenne mit Preselektor

B: Endgespeiste Antenne mit einfachem Anpassglied

C: Einseitig geerdeter Winkeldipol mit Oberwellenfilter

D: Endgespeiste Antenne mit Collins-Filter zur Anpassung

Richtwirkung

  • Darstellung als Strahlungsdiagramm
  • Für eine Ebene wird in jede Richtung der Gewinn bzw. Feldstärke oder Strahlungsleistung aufgetragen
  • Je weiter der Graphenverlauf vom Mittelpunkt entfernt ist, umso größer der Gewinn bzw. umso höher die Feldstärke und Strahlungsleistung im Fernfeld
  • Oft wird Antenne mit darin dargestellt

Richtwirkung eines Dipols

  • Strahlt rechtwinklig vom Draht ab
  • In einer Ebene betrachtet ergeben sich Keulen neben dem Dipol
  • Ein vertikaler Dipol strahlt rund herum ab
EG215: Für welche Antenne ist dieses Strahlungsdiagramm typisch?

A: Kugelstrahler

B: Yagi-Uda-Antenne

C: Groundplane

D: Halbwellendipol

EG214: Welches der Bilder zeigt das Strahlungsdiagramm eines Halbwellendipols?
A:
B:
C:
D:

Vertikaler Halbwellendipol

  • Ein vertikal montierter Halbwellendipol hat eine flache Abstrahlung
  • Beliebt im DX-Betrieb oder Kontakten über Direkt- oder Bodenwelle
EG219: Eine $\lambda$/2-Vertikalantenne erzeugt ...

A: elliptische Polarisation.

B: zirkulare Polarisation.

C: einen flachen Abstrahlwinkel.

D: einen hohen Abstrahlwinkel.

5/8λ-Antenne

  • Gegen Erde oder Fahrzeugkarosserie erregte 5/8λ-Antenne
  • Spezialfall einer Vertikalantenne
  • Die Länge ist so gewählt, damit sich ein optimaler Gewinn ergibt
EG108: Warum ist eine 5/8-$\lambda$-Antenne besser als eine $\lambda$/4-Antenne für VHF-UHF-Mobilbetrieb geeignet? Sie ...

A: hat mehr Gewinn.

B: verträgt mehr Leistung.

C: ist weniger störanfällig.

D: ist leichter zu montieren.

Groundplane-Antenne

  • Strahlt rechtwinklig zum Strahler ab
  • Strahlungsdiagramm wird von oben betrachtet
  • Nahezu ein Rundstrahler, bis auf den Bereich der Radiale
EG216: Für welche Antenne ist dieses Strahlungsdiagramm typisch?

A: Kugelstrahler

B: Yagi-Uda

C: Groundplane

D: Dipol

Richtantenne

  • Gewinn ist in eine Richtung deutlich höher als in andere Richtungen
EG217: Dieses Strahlungsdiagramm ist typisch für ...

A: eine Marconi-Antenne.

B: eine Richtantenne.

C: einen Halbwellendipol.

D: einen Viertelwellenstrahler.

Antennen für UHF/VHF/SHF

  • Nur für hohe Frequenzen geeignet
  • Im Kurzwellenbereich unüblich, da sie unhandliche Größen erreichen würden

Weitere Antennen für Kurzwelle

  • Die Windom-Antenne ist eine Mehrbandantenne, die aufgrund zwei unterschiedlich langer Schenkel eine Anpassung für mehrere Frequenzen erlaubt
  • Die W3DZZ-Antenne ist ein Dipol für 40 m und 80 m, deren Enden sich durch Sperrkreise bei 40 m verkürzen
EG106: Was sind gebräuchliche Kurzwellen-Amateurfunksendeantennen?

A: Groundplane-Antenne, Dipol-Antenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne, Patchantenne

B: Schlitzantenne, Groundplane-Antenne, Hornstrahler, Dipol-Antenne, Windom-Antenne

C: Langdraht-Antenne, Yagi-Uda-Antenne, Dipol-Antenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne

D: Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Parabolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne

EG107: Sie wollen verschiedene Antennen für den Funkbetrieb auf Kurzwelle für das 80 m-Band testen. Welche drei Antennen sind besonders geeignet?

A: Dipol, Sperrtopfantenne, W3DZZ-Antenne

B: Dipol, Delta-Loop, W3DZZ-Antenne

C: Kreuz-Yagi-Uda, Groundplane-Antenne, Dipol

D: Dipol, Delta-Loop, Parabolspiegel

Antennenlänge und -resonanz

  • Die Drähte einer Antennen können eine beliebige Länge oder Form haben
  • Jedoch ist dann deren Wellenwiderstand anders
  • Dieser Wellenwiderstand muss an die Speiseleitung angepasst werden, z. B. durch einen Balun
EG102: Eine Drahtantenne für den Amateurfunk im KW-Bereich ...

A: kann grundsätzlich eine beliebige Länge haben.

B: muss unbedingt $\lambda/2$ lang sein.

C: muss eine Länge von $3/4 \lambda$ haben.

D: muss genau $\lambda/4$ lang sein.

EG109: Berechnen Sie die elektrische Länge eines 5/8 $\lambda$ langen Vertikalstrahlers für das 10 m-Band (28,5 MHz).

A: 6,58 m

B: 3,29 m

C: 5,26 m

D: 2,08 m

Lösungsweg

Anstatt direkt die ungefähre Wellenlänge des 10 m-Bands zu verwenden, wird hier erst die angegebene Frequenz in die exakte Wellenlänge umgerechnet.

$$\begin{equation} \begin{split} \nonumber l &= \frac{5}{8}\lambda\\ &= \frac{5}{8} \cdot \dfrac{300}{28,5MHz}\\ &= \frac{5}{8} \cdot 10,53m\\ &= 6,58m\\ \end{split} \end{equation}$$

Faltdipol

  • Ein Draht einer Wellenlänge wird an den Enden zur Länge eines Halbwellen-Dipols umgebogen
  • Die Einspeisung ist immer noch in der Mitte
EG110: Die Länge des Drahtes zur Herstellung eines Faltdipols entspricht ...

A: vier Wellenlängen.

B: einer Wellenlänge.

C: einer Halbwellenlänge.

D: zwei Wellenlängen.

Verkürzungsfaktor I

Wellenausbreitung in Luft und Vakuum:

$$\lambda = \dfrac{c}{f}$$
EG201: Der Verkürzungsfaktor ist ...

A: die Wurzel aus dem Verhältnis von Induktivität zur Kapazität einer Leitung.

B: das Verhältnis des Leiterwiderstandes zum Fußpunktwiderstand der Antenne.

C: das Verhältnis der Ausbreitungsgeschwindigkeit entlang einer Leitung zur Ausbreitungsgeschwindigkeit im Vakuum.

D: das Verhältnis von Durchmesser zur Länge eines Leiters.

  • Korrekturfaktor hängt von Drahtdurchmesser, Isolierung und Umgebungseinflüssen ab
  • Bei Drahtantennen sind diese für Resonanz um ca. 5% zu kürzen
EG202: Welcher Prozentsatz entspricht dem Verkürzungsfaktor (Korrekturfaktor), der üblicherweise für die Berechnung der Länge einer Drahtantenne verwendet wird?

A: 100 %

B: 95 %

C: 75 %

D: 66 %

Fußpunktimpedanz I

Mittengespeister Dipol

  • Speiseimpedanz 73,1 Ω
  • Im Freiraum, also bei einer Aufbauhöhe von min. einer Wellenlänge
  • Recht nahe bei 50 Ω
EG207: Die Fußpunktimpedanz eines mittengespeisten Halbwellendipols in einer Höhe von mindestens einer Wellenlänge über dem Boden beträgt ungefähr ...

A: 50 Ohm.

B: 30 Ohm.

C: 600 Ohm.

D: 75 Ohm.

Mittengespeister Dipol

  • Bei geringerer Aufbauhöhe kommt es zu Wechselwirkungen mit dem Boden
  • Speiseimpedanz ca. 40 Ω bis 90 Ω
EG208: Der Fußpunktwiderstand in der Mitte eines Halbwellendipols beträgt je nach Aufbauhöhe ungefähr ...

A: 120 bis 240 Ohm.

B: 40 bis 90 Ohm.

C: 100 bis 120 Ohm.

D: 240 bis 600 Ohm.

EG209: Welchen Eingangswiderstand hat ein gestreckter mittengespeister Halbwellendipol?

A: ca. 240 bis 300 Ohm

B: ca. 120 Ohm

C: ca. 40 bis 90 Ohm

D: ca. 30 Ohm

Faltdipol

  • Antennenabschnitte sind teilweise parallel geführt
  • Verdoppelt die Spannung
  • Halbiert den Strom
  • $$R = \frac{2 \cdot U}{\frac{I}{2}} = 4 \cdot \frac{U}{I}$$
  • Speiseimpedanz vervierfacht sich: ca. 240 Ω bis 300 Ω
EG210: Welchen Eingangs- bzw. Fußpunktwiderstand hat ein Faltdipol?

A: ca. 30 bis 60 Ohm

B: ca. 60 Ohm

C: ca. 120 Ohm

D: ca. 240 bis 300 Ohm

Groundplane-Antenne

  • Ein Dipolschenkel entfällt und wird durch eine Erde mit möglichst geringem Widerstand ersetzt
  • Hälfte eines Dipols im Freiraum
  • → Speisewiderstand: $\dfrac{73,1 Ω}{2} \approx 37 Ω$
  • Radiale um 45° nach unten abwinkeln ergibt zusätzliche Abstrahlung
  • → Speisewiderstand: 50 Ω
EG211: Welchen Eingangswiderstand hat eine Groundplane-Antenne?

A: ca. 30 bis 50 Ohm

B: ca. 600 Ohm

C: ca. 60 bis 120 Ohm

D: ca. 240 Ohm

Yagi-Uda Antenne II

Funktionsprinzip

  • Einspeisung an Strahler ausgeführt als Dipol oder Faltdipol
  • Welle trifft auf längeren Reflektor und kürzeren Direktor
  • Es kann auch mehrere Direktoren geben
EG111: Das folgende Bild enthält eine einfache Richtantenne. Die Bezeichnungen der Elemente in numerischer Reihenfolge lauten ...

A: 1 Strahler, 2 Direktor und 3 Reflektor.

B: 1 Reflektor, 2 Strahler und 3 Direktor.

C: 1 Direktor, 2 Strahler und 3 Reflektor.

D: 1 Direktor, 2 Reflektor und 3 Strahler.

Parasitäre Elemente

  • Reflektor und Direktor schwingen ohne elektrische Verbindung zum Strahler zu haben
  • Haben auch keine Antenneneinspeisung
  • Nehmen dennoch Energie auf und geben sie wieder ab
EG212: An welchem Element einer Yagi-Uda-Antenne erfolgt die Energieeinspeisung? Sie erfolgt am ...

A: Reflektor

B: Strahler und am Reflektor gleichzeitig

C: Direktor

D: Strahler

Richtwirkung

  • Zwischen Strahler und Elementen gibt es eine räumliche und zeitliche Phasenverschiebung
  • Durch die Überlagerung der Abstrahlung entsteht eine Richtwirkung
  • Destruktive Interferenz: Wellen löschen sich aus
  • Konstruktive Interferenz: Wellen verstärken sich

Strahlungsdiagramm

  • Große Hauptkeule in Richtung der Direktoren
  • Kleine Nebenkeulen und insbesondere Rückkeule
EG218: Für welche Antenne ist dieses Strahlungsdiagramm typisch?

A: Dipol

B: Yagi-Uda

C: Kugelstrahler

D: Groundplane

Parabolspiegel I

Mikrowellen

  • Frequenzen zwischen 1 GHz und 300 GHz
  • Wellenlänge von Millimetern bis wenigen Dezimetern
  • Können von Metallen reflektiert werden

Parabolspiegel

  • Parabolisch geformte Metalloberfläche oder engmaschiges Gitter
  • Parallel einfallende Wellen werden auf einem Punkt vor dem Spiegel gebündelt
EG113: Eine scharf bündelnde Antenne für den Mikrowellenbereich besteht häufig aus einem ...

A: zylindrisch konvex geformten Spiegelkörper und einer Erregerantenne (Feed).

B: paraboloid geformten Spiegelkörper und einem isotropen Strahler.

C: paraboloid geformten Spiegelkörper und einer Erregerantenne (Feed).

D: hyperbolisch konkav geformten Spiegelkörper und einem isotropen Strahler.

Beugungseffekt

  • Durch die Welleneigenschaften kommt es zu Beugungseffekten
  • Bündelung kommt nicht genau in einem Punkt zustande
  • Abweichung kann durch Größe der Schüssel kompensiert werden
  • Gewinn wird dadurch erhöht
  • Optimal: Einige Wellenlängen oder mehr
EG114: Welcher Durchmesser sollte für eine Parabolspiegelantenne im Hinblick auf möglichst hohen Gewinn gewählt werden?

A: Genau zwei Wellenlängen (Lambda) der verwendeten Frequenz.

B: Mindestens fünf Wellenlängen (Lambda) der verwendeten Frequenz.

C: Eine Wellenlänge (Lambda) der verwendeten Frequenz.

D: Höchstens drei Wellenlängen (Lambda) der verwendeten Frequenz.

Strom- und Spannungsspeisung I

Speisewiderstand

  • Eine Antenne wird mit Spannung und Strom gespeist
  • Deren Verhältnis zueinander ergibt den Speisewiderstand
  • Für Leistung müssen immer Spannung und Strom vorhanden sein
  • Wäre eines von beiden 0, erfolgt keine Leistungsabgabe
  • Speisewiderstand hängt vom Ort der Einspeisung ab

Stromgespeiste Antennen

  • Hoher Strom bei vergleichsweise geringer Spannung am Speisepunkt
  • Niedriger Speisewiderstand
  • ca. 36 Ω bis 100 Ω
  • Niederohmiges Verhalten

Spannungsgespeiste Antenne

  • Hohe Spannung bei vergleichsweise geringem Strom am Speisepunkt
  • Hoher Speisewiderstand
  • ca. 1500 Ω bis 4000 Ω
  • Hochohmiges Verhalten

Einspeisung am Halbwellendipol

  • Ladungsträger schwingen hin und her
  • In der Mitte werden besonders viele Ladungsträger bewegt → Strombauch
  • An den Enden entstehen besonders hohe Spannungen → Spannungsbauch
  • Wenige Ladungsträger → Stromknoten
  • Keine Spannung → Spannungsknoten
  • Strombauch in der Mitte
  • Spannungsbauch an den Enden
  • Stromknoten an den Enden
  • Spannungsknoten in der Mitte
EG203: Welche Aussage zur Strom- und Spannungsverteilung auf einem Dipol ist richtig?

A: An den Enden eines Dipols entsteht immer ein Spannungsknoten und ein Strombauch.

B: Am Einspeisepunkt eines Dipols entsteht immer ein Spannungsknoten und ein Strombauch.

C: An den Enden eines Dipols entsteht immer ein Stromknoten und ein Spannungsbauch.

D: Am Einspeisepunkt eines Dipols entsteht immer ein Spannungsbauch und ein Stromknoten.

EG204: Ein Dipol wird stromgespeist, wenn an seinem Einspeisepunkt ...

A: ein Spannungsknoten und ein Strombauch vorhanden sind. Er ist dann niederohmig.

B: ein Spannungs- und ein Stromknoten vorhanden sind. Er ist dann hochohmig.

C: ein Spannungs- und ein Strombauch vorhanden sind. Er ist dann niederohmig.

D: ein Spannungsbauch und ein Stromknoten vorhanden sind. Er ist dann hochohmig.

EG206: Ein Halbwellendipol wird auf der Grundfrequenz in der Mitte ...

A: endgespeist.

B: parallel gespeist.

C: stromgespeist.

D: spannungsgespeist.

Endgespeister Halbwellendipol

  • Spannungsgespeiste Antenne
  • Hoher Speisewiderstand
EG205: Ein Dipol wird spannungsgespeist, wenn an seinem Einspeisepunkt ...

A: ein Spannungs- und ein Strombauch liegt. Er ist dann niederohmig.

B: ein Spannungs- und ein Stromknoten liegt. Er ist dann hochohmig.

C: ein Spannungsknoten und ein Strombauch liegt. Er ist dann niederohmig.

D: ein Spannungsbauch und ein Stromknoten liegt. Er ist dann hochohmig.

Antennengewinn in dBi und dBd

Richtwirkung

  • Isotropstrahler: Hypothetische Antenne, die in alle Richtungen gleich stark abstrahlt
  • Eine reale Antenne weist eine Richtwirkung auf
  • In bestimmten Richtungen stärker als der Isotropstrahler
  • In bestimmten Richtungen schwächer als der Isotropstrahler
  • Die Hauptstrahlrichtung ist die Richtung mit dem maximalen Antennengewinn

Gewinn in dBi

  • Gewinn in eine Richtung gegenüber dem Isotropstrahler
  • Kann in dB angegeben werden
  • Bei Bezug auf den Isotropstrahler wird dBi verwendet
EG220: Der Gewinn von Antennen wird häufig in dBi angegeben. Auf welche Vergleichsantenne bezieht man sich dabei? Man bezieht sich dabei auf den ...

A: Halbwellenstrahler.

B: Vertikalstrahler.

C: Horizontalstrahler.

D: Isotropstrahler.

Gewinn eines Halbwellendipols

  • Ein Halbwellendipol strahlt senkrecht zum Leiter um 2,15 dB stärker ab als ein Isotropstrahler
  • Der Gewinn beträgt 2,15 dBi

Gewinn in dBd

  • Bei anderen Antennen ist der Gewinn gegenüber einem Halbwellendipol interessant
  • Bei Bezug auf den Halbwellendipol wird dBd verwendet
  • Ein Halbwellendipol hat in Hauptstrahlrichtung einen Gewinn von 0 dBd und 2,15 dBi
EG221: Ein Antennenhersteller gibt den Gewinn einer Antenne mit 5 dBd an. Wie groß ist der Gewinn der Antenne in dBi?

A: 7,15 dBi

B: 5 dBi

C: 2,5 dBi

D: 2,85 dBi

Standortwahl

  • Wechselwirkungen mit anderen elektrischen Installationen und Geräten vermeiden
  • Insbesondere in der eigenen Wohnung und der der Nachbarn
  • Wechselwirkungen können auch den eigenen Funkempfang stören
  • Und im Sendebetrieb die Funktionsweise des Geräts stören
  • → Antenne möglichst im Außenbereich anbringen
EG223: Eine im Außenbereich installierte Sendeantenne hat den Vorteil, dass ...

A: sie eine geringere Anzahl von Harmonischen abstrahlt.

B: sie in geringerem Ausmaß Ausstrahlungen unterworfen ist.

C: das Sendesignal einen niedrigeren Pegel aufweist.

D: die Kopplung mit den elektrischen Leitungen im Haus reduziert wird.

Installation Kurzwellenantenne

  • Am besten rechtwinklig vom Haus wegführen
  • Hauptstrahlrichtung zeigt nicht auf das Gebäude und das der Nachbarn
  • Weniger Störungen durch Einkopplung in die Leitungen im Haus
EJ110: Ein Funkamateur wohnt in einem Reihenhaus. An welcher Stelle sollte eine Drahtantenne für den Sendebetrieb auf dem 80 m-Band angebracht werden, um störende Beeinflussungen möglichst zu vermeiden?

A: Möglichst innerhalb des Dachbereichs

B: Entlang der Häuserzeile auf der Höhe der Dachrinne

C: Drahtführung rechtwinklig zur Häuserzeile

D: Am gemeinsamen Schornstein neben der Fernsehantenne

Installation Richtantenne

  • Am besten so hoch und so weit weg wie möglich
  • Feldstärke in Hauptstrahlrichtung nimmt mit der Entfernung ab
EG112: Welcher Standort ist für eine HF-Richtantenne am besten geeignet, um mögliche Beeinflussungen bei den Geräten des Nachbarn zu vermeiden?

A: An der Seitenwand zum Nachbarn

B: So niedrig und nah am Haus wie möglich

C: So hoch und weit weg wie möglich

D: Auf dem Dach, wobei die Dachfläche des Nachbarn mit abgedeckt werden sollte

Einbau Kfz

1) Kurzbeschreibung: Bedienteil eines VHF/UHF-Funkgerätes in der Mittelkonsole eines PKWs.

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt die Einbaustelle des Bedienteils eines VHF/UHF-Funkgerätes in der Mittelkonsole eines PKWs.
Abbildung NES-19.17.1: Einbau des Bedienteils eines VHF/UHF-Funkgerätes in die Mittelkonsole eines PKW

Einbau

1) Kurzbeschreibung: Kurze Stabantenne mit Magnetfuß auf einem Autodach.

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt eine kurze Stabantenne mit Magnetfuß und Anschlusskabel, montiert in der Mitte eines Autodaches.
Abbildung NES-19.17.2: Magnetfußantenne auf Fahrzeugdach

  • Groundplane-Antenne mit Fahrzeugdach als Gegenelement

Achtung

1) Kurzbeschreibung: Bündel roter und schwarzer Kabel mit zwei Inline-Sicherungen, von denen eine geöffnet ist und eine gelbe 20‑A‑Flachsicherung zeigt.

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt mehrere rote und schwarze Leitungen, die zu einem Bündel zusammengefasst und mit einem schwarzen Kabelbinder fixiert sind. Am rechten Bildrand sind zwei schwarze Sicherungshalter zu sehen. Einer ist aufgeklappt und gibt den Blick auf eine gelbe Flachstecksicherung mit der weißen Aufschrift „20“ frei, der andere Halter ist geschlossen.
Abbildung NES-19.17.3: Stromkabel mit Sicherungshalter

NK308: Damit die Zulassung eines Kraftfahrzeugs nicht ungültig wird, sind vor dem Einbau einer mobilen Sende-/Empfangseinrichtung grundsätzlich die Anweisungen ...

A: des Kfz-Herstellers zu beachten.

B: für den Einbau mobiler Sendeanlagen der Bundesnetzagentur einzuhalten.

C: des Amateurfunkgeräte-Herstellers zu beachten.

D: des Kraftfahrt-Bundesamtes einzuhalten.

NK310: Wo sollte aus funktechnischer Sicht eine mobile VHF-Antenne an einem PKW vorzugsweise installiert werden?

A: Auf der hinteren Stoßstange

B: Auf der Mitte des Metalldaches

C: Auf dem Armaturenbrett

D: Auf dem vorderen Kotflügel

NK309: Um eine Beeinflussung der Elektronik des Kraftfahrzeugs zu verhindern, sollte das Antennenkabel ...

A: nicht parallel und möglichst weit von der Fahrzeugverkabelung entfernt verlegt werden.

B: entlang der Innenseite des Motorraumes verlegt werden.

C: im Kabelbaum des Kraftfahrzeugs geführt werden.

D: über das Fahrzeugdach verlegt sein.

NK307: Welche Gefahren können beim unsachgemäßen Anschließen eines Funkgerätes an die 12 V-Batterie in einem Kraftfahrzeug entstehen?

A: Lichtbogen und Fahrzeugbrand

B: Überlastung der Sendeendstufe im Funkgerät durch zu hohe Versorgungsspannung

C: Keine, da 12 V-Gleichspannung aus der Kfz-Batterie für den Menschen ungefährlich ist

D: Elektrischer Schock durch Überschläge aus der Zündspule

Übertragungsleitungen

Die im Sender erzeugte Sendeleistung möchte man möglichst vollständig und ohne Verluste von der Antenne abstrahlen

Koaxialkabel

1) Kurzbeschreibung: Abisoliertes Koaxialkabel mit Innenleiter aus Kupfer, durchsichtigem Isolator, freigelegter Kupferabschirmung und schwarzem Außenmantel.

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein abisoliertes Koaxialkabelende mit einem Innenleiter aus Kupfer, einem durchsichtigen Isolator, einer freigelegten Kupferabschirmung und einem schwarzen Außenmantel.
Abbildung NES-19.18.1: Koaxial-Kabel im Detail

Unterschiedliche Koaxialkabel

1) Kurzbeschreibung: Foto mit fünf Koaxialkabeln in unterschiedlichen Bauformen mit abisolierten Enden, jeweils beschriftet.

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt fünf Koaxialkabel in unterschiedlichen Bauformen, vier davon mit jeweils abisolierten Enden. Links ist ein Kabel aus PE-Schaum und Massivschirm mit einem Durchmesser von 16,4 mm zu sehen. Daneben liegt ein Kabel vom Typ RG213 aus Voll-PE mit einem Durchmesser von 10,3 mm. Es folgt ein dünnes Kabel des Typs RG223 ohne weitere Erklärung. Weiter rechts ist ein ebenfalls dünnes Kabel vom Typ RG58 aus Voll-PE mit einem Durchmesser von 4,95 mm und mit montiertem PL-Stecker am Ende abgebildet. Ganz rechts liegt ein sehr dünnes RG174-Kabel aus Voll-PE mit einem Durchmesser von 2,8 mm.
Abbildung NES-19.18.2: Beispiele gebräuchlicher Koaxialkabel

Kabeldämpfung

  • Im Koaxialkabel entsteht Verlust durch Umsetzung von Sendeleistung in Wärme
  • Der Verlust wird Kabeldämpfung genannt
  • Messung in Dezibel (dB) je 100 m
  • Verluste steigen mit zunehmender Länge und Frequenz
NG207: Zwischen VHF/UHF-Transceiver und Antenne soll ein Koaxialkabel verwendet werden. Welche Aspekte sind neben dem richtigen Wellenwiderstand bei der Kabelauswahl zu beachten?

A: Die Verluste steigen mit zunehmender Länge und Frequenz.

B: Die Kabellänge hat keinen Einfluss auf die Kabeldämpfung.

C: Die Frequenz hat keinen Einfluss auf die Kabeldämpfung.

D: Die Dämpfung sinkt mit zunehmender Länge und Frequenz.

Wellenwiderstand

  • Wird in Ohm (Ω) angegeben
  • Eigenschaft der Leitung, wie den Aufbau (z. B. Abstand zwischen Innen- und Außenleiter)
  • Länge hat keine Auswirkung
NG201: Koaxialkabel weisen typischerweise Wellenwiderstände von ...

A: 50, 60 und 75 Ohm auf.

B: 50, 75 und 240 Ohm auf.

C: 50, 300 und 600 Ohm auf.

D: 60, 120 und 240 Ohm auf.

Übertragungsleitungen II

Wellenwiderstand

  • Unabhängig von der Länge der Leitung
  • Unabhängig von den an die Leitung angeschlossenen Geräten
  • Abhängig vom Querschnittsaufbau (Leiter, ggf. Dielektrikum)
  • Im Bereich der Hochfrequenz ist der Wellenwiderstand weitgehend konstant
EG301: Der Wellenwiderstand einer Leitung ...

A: ist im HF-Bereich in etwa konstant und unabhängig vom Leitungsabschluss.

B: ist völlig frequenzunabhängig.

C: hängt von der Leitungslänge und der Beschaltung am Leitungsende ab.

D: hängt von der Beschaltung am Leitungsende ab.

Leitungen

  • Paralleldraht-Speiseleitung
  • Koaxialkabel
EG302: Welche Leitungen sollten für die HF-Verbindungen zwischen Einrichtungen in der Amateurfunkstelle verwendet werden, um unerwünschte Abstrahlungen zu vermeiden?

A: Symmetrische Feederleitungen

B: Unabgestimmte Speiseleitungen

C: Hochwertige Koaxialkabel

D: Hochwertige abgeschirmte Netzanschlusskabel

Einkopplungen

  • Kabel, die direkt neben Koaxialkabel verlegt werden, können Einkopplungen erfahren
  • Dadurch gelangt Hochfrequenz beispielsweise ins Stromnetz
  • Und Leistung zur Antenne geht verloren
EG306: Um Ordnung in der Amateurfunkstelle herzustellen, verlegen Sie alle Netzanschlusskabel und HF-Speiseleitungen in einem Kabelkanal. Welchen Nachteil kann diese Maßnahme haben?

A: Zwischen den nebeneinander liegenden HF- und Netzkabeln kann es zu Spannungsüberschlägen kommen.

B: Die nebeneinander liegenden HF- und Netzkabel können Einkopplungen in das Versorgungsnetz hervorrufen.

C: Die nebeneinander liegenden HF- und Netzkabel können zu unerwünschter 50 Hz-Modulation auf dem Koaxialkabel führen.

D: Die nebeneinander liegenden HF- und Netzkabel können sich bei guter Isolierung nicht gegenseitig beeinflussen.

Unsymmetrische Speiseleitung

1) Kurzbeschreibung: Abisoliertes Koaxialkabel mit Innenleiter aus Kupfer, durchsichtigem Isolator, freigelegter Kupferabschirmung und schwarzem Außenmantel.

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein abisoliertes Koaxialkabelende mit einem Innenleiter aus Kupfer, einem durchsichtigen Isolator, einer freigelegten Kupferabschirmung und einem schwarzen Außenmantel.
Abbildung NES-19.19.1: Geöffnetes Koaxialkabel aus Mantel, Schirmung, Dielektrikum und Innenleiter

EG304: Wann ist eine Speiseleitung unsymmetrisch?

A: Wenn sie außerhalb ihrer Resonanzfrequenz betrieben wird.

B: Wenn die beiden Leiter unterschiedlich geformt sind, z. B. Koaxialkabel.

C: Wenn die hin- und zurücklaufende Leistung verschieden sind.

D: Wenn die Länge nicht einem Vielfachen von $\lambda$/2 entspricht.

Spannungsfestigkeit

  • Im Koaxialkabel treten im Dielektrikum Verluste auf
  • Es kann bei hohen Spannungen zu einem Durchschlag kommen
EG305: Welche Vorteile hat eine Paralleldraht-Speiseleitung gegenüber der Speisung über ein Koaxialkabel?

A: Sie erlaubt leichtere Kontrolle des Wellenwiderstandes durch Verschieben der Spreizer.

B: Sie hat geringere Dämpfung und hohe Spannungsfestigkeit.

C: Sie bietet guten Blitzschutz durch niederohmige Drähte.

D: Sie vermeidet Mantelwellen durch Wegfall der Abschirmung.

Koaxialstecker

1) Kurzbeschreibung: N-Einbaubuchse (links) und N-Stecker (rechts).

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt links eine N-Einbaubuchse mit Außengewinde und rechts den zugehörigen N-Stecker mit einer gerändelten Hülse mit Innengewinde und einem Mittelstift im Inneren, umgeben von einem geschlitzten Zylinder und einem orangefarbenen Isolator.
Abbildung NES-19.19.2: N-Buchse und N-Stecker

EG303: Welcher der folgenden Koaxialstecker besitzt einen definierten Wellenwiderstand von 50 Ohm bis in den GHz-Bereich und hat die höchste Spannungsfestigkeit für die Übertragung hoher Leistungen?

A: SMA-Stecker

B: N-Stecker

C: BNC-Stecker

D: UHF-Stecker

Koaxialsteckverbinder

  • Bestehen aus Innen- und Außenleiter
  • Außengehäuse mit Außenleiter verbunden
  • Innenleiter mit Kontaktstift oder Kontaktöffnung verbunden
  • Verbindung durch Löten oder Crimpen

Häufige Koaxialsteckverbinder im Amateurfunk

  • PL
  • N

Hinweise zur Verwendung

  • Sorgsamer Umgang
  • Fest verschrauben
  • Innenleiter kann brechen
  • Schirmung kann verrutschen
  • Ggf. auf Kurzschluss prüfen

PL-Steckverbinder

Einsatz: Kurzwelle bis zum 2 m-Band

1) Kurzbeschreibung: Zwei koaxiale PL-Stecker, rechts mit und links ohne Reduzierhülse.

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt zwei koaxiale PL-Stecker mit Überwurfmutter mit Innengewinde und zentralem Stift. Der rechte PL-Stecker hat zudem eine Reduzierhülse, mit der auch Kabel mit geringerem Durchmesser verwendet werden können.
Abbildung NES-19.21.1: PL-Stecker

NG202: Welches HF-Steckverbindungs-System wird in der folgenden Darstellung gezeigt?

A: PL

B: BNC

C: SMA

D: N

N-Steckverbinder

Einsatz: 2 m-Band bis in den GHz-Bereich

1) Kurzbeschreibung: N-Einbaubuchse (links) und N-Stecker (rechts).

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt links eine N-Einbaubuchse mit Außengewinde und rechts den zugehörigen N-Stecker mit einer gerändelten Hülse mit Innengewinde und einem Mittelstift im Inneren, umgeben von einem geschlitzten Zylinder und einem orangefarbenen Isolator.
Abbildung NES-19.22.1: N-Einbaubuchse und N-Stecker

NG204: Welches HF-Steckverbindungs-System wird in der folgenden Darstellung gezeigt?

A: N

B: SMA

C: BNC

D: PL

BNC-Steckverbinder

Einsatz: Für Funkgeräte mit kleiner Leistung bis hinauf zum 70 cm-Band und in der Messtechnik

1) Kurzbeschreibung: Rechtwinkliger BNC-Winkeladapter mit Stecker links und Kupplung rechts.

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt einen rechtwinkligen BNC-Winkeladapter mit Stecker links und Kupplung rechts.
Abbildung NES-19.23.1: BNC-Winkeladapter mit Stecker links und Kupplung rechts

NG203: Welches HF-Steckverbindungs-System wird in der folgenden Darstellung gezeigt?

A: N

B: BNC

C: PL

D: SMA

SMA-Steckverbinder

Einsatz: Dort, wo man wenig Platz hat, auch bei hohen Frequenzen

1) Kurzbeschreibung: Koaxialer SMA-Stecker mit vergoldetem Mittelkontakt, weißem Isolator und Innengewinde.

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt einen koaxialen SMA-Stecker mit vergoldetem Mittelkontakt, weißem Isolator und Innengewinde in einem Ring, an den sich nach unten ein sechseckiger Körper anschließt.
Abbildung NES-19.24.1: SMA-Stecker, hier stark vergrößert

NG205: Welches HF-Steckverbindungs-System wird in der folgenden Darstellung gezeigt?

A: N

B: SMA

C: BNC

D: PL

NG206: Welche der folgenden HF-Steckverbindungs-Systeme sind für hohe Frequenzen (oberhalb 300 MHz) am besten geeignet?

A: Cinch und SMA

B: BNC und Cinch

C: UHF und BNetzA

D: N und SMA

Kabeldämpfung I

  • Signalstärke eines Hochfrequenzsignals nimmt bei zunehmender Kabellänge ab
  • Wird als Kabeldämpfung bezeichnet
  • Auch Stecker können das Signal dämpfen
  • Ist unerwünscht
  • Dämpfung wird in der Regel in Dezibel (dB) angegeben
  • Wenn von Dämpfung gesprochen wird, bleibt die Zahl positiv
EG309: Am Ende einer Antennenleitung ist nur noch ein Viertel der Leistung vorhanden. Wie groß ist das Dämpfungsmaß des Kabels?

A: 3 dB

B: 10 dB

C: 6 dB

D: 16 dB

EG310: Am Ende einer Antennenleitung ist nur noch ein Zehntel der Leistung vorhanden. Wie groß ist das Dämpfungsmaß des Kabels?

A: 10 dB

B: 6 dB

C: 16 dB

D: 3 dB

EG308: Eine HF-Ausgangsleistung von 100 W wird in eine angepasste Übertragungsleitung eingespeist. Am antennenseitigen Ende der Leitung beträgt die Leistung 50 W bei einem SWR von 1. Wie hoch ist die Leitungsdämpfung?

A: -3 dB

B: 6 dBm

C: -6 dB

D: 3 dB

Kabelverluste

  • Alle Verluste, die in Kabeln entstehen
  • Antenne und Verstärker verstärken das Signal, verändern jedoch nicht die Kabelverluste
EG307: Die Skizze zeigt den Aufbau einer Amateurfunkstelle. Die Summe aller Kabelverluste in Dezibel betragen ...

A: 5 dB

B: -3 dB

C: 3 dB

D: -5 dB

Kabeldämpfungsdiagramm

  • Im Anhang der Formelsammlung
  • Dämpfungen verschiedener Kabel in Abhängigkeit zur Frequenz
  • Bezug auf 100 m – bei kürzeren Kabeln muss umgerechnet werden
EG312: Welche Dämpfung ergibt sich auf der Grundlage des Kabeldämpfungsdiagramms für ein 100 m langes Koaxialkabel mit Voll-PE-Dielektrikum, 4,95 mm Durchmesser (Typ RG58), bei 145 MHz?

A: 0 dB

B: 39 dB

C: 20 dB

D: 1 dB

Lösungsweg

  • gesucht: Dämpfung für 100 m RG58 Kabel bei 145 MHz
  • Lösung: Ablesen aus Diagramm
  • Schnittpunkt der RG58 Linie mit 145 MHz → 20 dB
EG311: Ein 100 m langes Koaxialkabel hat eine Dämpfung von 20 dB bei 145 MHz. Wie hoch ist die Dämpfung bei einer Länge von 20 m?

A: 7,25 dB

B: 4 dB

C: 5 dB

D: 1,45 dB

Lösungsweg

  • gesucht: Dämpfung für 20 m bei 20 dB Dämpfung auf 100 m
  • Lösung: Dreisatz
$$\dfrac{20dB}{100m} = \dfrac{x}{20m}$$ $$x = \dfrac{20dB\cdot 20m}{100m} = 4dB$$
EG313: Welche Dämpfung ergibt sich auf der Grundlage des Kabeldämpfungsdiagramms für ein 15 m langes Koaxialkabel mit Voll-PE-Dielektrikum, 4,95 mm Durchmesser (Typ RG58), bei 145 MHz?

A: 1 dB

B: 2 dB

C: 3 dB

D: 4 dB

Lösungsweg

  • gesucht: Dämpfung für 15 m RG58 Kabel bei 145 MHz
  • Lösung: Ablesen aus Diagramm und Dreisatz
  • Schnittpunkt der RG58 Linie mit 145 MHz → 20 dB
$$\dfrac{20dB}{100m} = \dfrac{x}{15m}$$ $$x = \dfrac{20dB\cdot 15m}{100m} = 3dB$$
EG314: Welche Dämpfung ergibt sich auf der Grundlage des Kabeldämpfungsdiagramms für ein 50 m langes Koaxialkabel mit Voll-PE-Dielektrikum, 2,8 mm Durchmesser (Typ RG174), bei 145 MHz?

A: 68 dB

B: 40 dB

C: 20 dB

D: 12 dB

EG315: Welche Dämpfung ergibt sich auf der Grundlage des Kabeldämpfungsdiagramms für ein 40 m langes Koaxialkabel, PE-Schaum-Dielektrikum mit 12,7 mm Durchmesser, bei 435 MHz?

A: 1,8 dB

B: 3,8 dB

C: 2,8 dB

D: 0,8 dB

EG316: Welche Dämpfung ergibt sich auf der Grundlage des Kabeldämpfungsdiagramms für ein 40 m langes Koaxialkabel mit PE-Schaum-Dielektrikum und 10,3 mm Durchmesser im 23 cm-Band (1296 MHz)?

A: 12,6 dB

B: 6,2 dB

C: 8,2 dB

D: 10,4 dB

Stehwellenverhältnis (SWR)

  • Passt der Speisewiderstand der Antenne nicht zum Wellenwiderstand der Zuleitung, kommt es zu einer Reflexion
  • Sendeleistung wird zum Funkgerät zurück reflektiert → kann nicht an der Antenne abgestrahlt werden
  • Stimmen Speisewiderstand der Antenne und Wellenwiderstand der Speiseleitung überein, liegt Anpassung vor

SWR-Meter

Misst gleichzeitig die Sendeleistung zur Antenne und die reflektierte, rücklaufende Leistung

1) Kurzbeschreibung: SWR- und Leistungsmessgerät „SWR-30“ von Albrecht in schwarzem Gehäuse mit analogem Zeigerinstrument und mehreren Bedienelementen an der Frontseite.

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein SWR- und Leistungsmessgerät mit der Bezeichnung „SWR-30“ von Albrecht. An der Frontseite eines schwarzen Gehäuses befindet sich in der Mitte ein helles Sichtfenster mit einem roten analogen Messzeiger. Das Fenster zeigt oben „WATT“, darunter eine bogenförmige Skala mit einer Beschriftung von „0“ bis „10“ oberhalb des Kreisausschnittes und „1“ über „3“ bis „SET“ unterhalb des Kreisausschnittes. Dieser Teil der Skala ist mit „SWR“ beschriftet. Der Bereich zwischen „3“ und „SET“ ist in Rot markiert. Unten im Display gibt es eine horizontale Skala mit Markierungen von „1“ bis „10“ und links der Erklärung „F.S.“. Links des Sichtfensters steht „TX“. Rechts befinden sich zwei Schiebeschalter übereinander zur Umschaltung zwischen „10W FWD“ und „100W REF“ sowie zwischen „PWR“ und „SWR“. Am rechten Rand des Gehäuses steht „ANT“. Unterhalb der Schiebeschalter befindet sich ein Drehknopf mit weißer Markierung und der Beschriftung „CAL“, umgeben von einer gebogenen Skalenlinie.
Abbildung NES-19.26.1: Ein einfaches SWR-Meter zum Bestimmen des Stehwellenverhältnisses

Wird zwischen Transceiver und Antenne eingeschleift oder ist bereits im Transceiver eingebaut

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Transceiver, SWR-Meter, Antenne; zwischen SWR-Meter und Antenne Beschriftung „Vorlaufend“ mit Pfeil nach rechts und „Reflektiert“ mit Pfeilrichtung nach links.

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus drei mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein rechteckiges Gerät mit Frontplatte, beschriftet mit „Transceiver“. Rechts davon gibt es einen Block, der mit „SWR-Meter“ beschriftet ist. Nach rechts geht zunächst die horizontale Linie weiter und führt dann vertikal nach oben in ein Antennensymbol („Antenne“). Oberhalb der horizontalen Linie gibt es zwischen SWR-Meter und Antenne einen blauen, nach rechts zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Vorlaufend“, und einen roten, nach links zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Reflektiert“.
Abbildung NES-19.26.3: Prinzipbild SWR-Meter zwischen Transceiver und Antenne

NI201: Mit welchem Messgerät lässt sich die Antennenanpassung bestimmen?

A: Feldstärkemessgerät

B: Multimeter

C: Stehwellenmessgerät

D: Frequenzzähler

NF101: Die Darstellung zeigt das Display eines Transceivers im Sendebetrieb. Wie wird die Anzeige 1 bezeichnet?

A: Amplitudenspektrum

B: Wasserfalldiagramm

C: SWR-Meter

D: S-Meter

NI202: Wenn das SWR-Meter auf der einen Seite mit der Antenne verbunden ist, was muss dann auf der anderen Seite angeschlossen werden, um Reflexionen zu messen?

A: Transceiver

B: Netzteil

C: Antennenschalter

D: Dummy Load

Gute Anpassung

  • Bei perfekter Anpassung wird der Wert 1 angezeigt
  • Der beste erreichbare Wert
NG301: Bei welchem Stehwellenverhältnis (SWR) ist eine Antenne am besten an die Speiseleitung angepasst?

A: $\mathrm{\infty}$

B: 3

C: 0

D: 1

NI203: Ein Stehwellenmessgerät wird in ein ideal angepasstes Sender-/Antennensystem eingeschleift. Das Messgerät sollte ...

A: einen Rücklauf von 100 % anzeigen.

B: ein Stehwellenverhältnis von unendlich ($\mathrm{\infty}$) anzeigen.

C: ein Stehwellenverhältnis von 0 anzeigen.

D: ein Stehwellenverhältnis von 1 anzeigen.

Schlechte Anpassung

  • Bei schlechter Anpassung wird nahe unendlich angezeigt
  • Schlechte Anpassung an Übertragungsleitung
  • Schlechte Anpassung an Antenne
  • Defekte Übertragungsleitung
NG302: Worauf deutet die dargestellte Anzeige des SWR-Meters hin?

A: Eine schlecht angepasste Antenne

B: Eine gut angepasste Antenne

C: Eine zu hohe Sendeleistung

D: Eine zu geringe Sendeleistung

NG303: Fehlanpassungen oder Beschädigungen von HF-Übertragungsleitungen führen ...

A: zur Erzeugung unerwünschter Aussendungen, da innerhalb der erforderlichen Bandbreite keine Anpassung gegeben ist.

B: zu einem SWR von kleiner oder gleich 1.

C: zu Reflexionen des übertragenen HF-Signals und einem erhöhten SWR.

D: zu einer Überbeanspruchung der angeschlossenen Antenne.

Hohe Kabeldämpfung

  • Verringert das reflektierte Signal
  • Führt zur Verfälschung der Messung
NG208: Das koaxiale 50 Ohm-Antennenkabel der 2 m-Amateurfunkstation wird mit einem gleichwertigen Koaxialkabel verlängert. Die Messung des SWR ergibt nach der Verlängerung einen besseren Wert. Was schließen Sie daraus? Durch die Verlängerung wird...

A: die Dämpfung verringert und das reflektierte Signal verringert.

B: die Dämpfung erhöht und das reflektierte Signal verringert.

C: die Dämpfung erhöht und das reflektierte Signal verstärkt

D: die Dämpfung verringert und das reflektierte Signal verstärkt.

Stehwellenverhältnis (SWR) II

  • Stehwellenverhältnis: Vorlaufende zu rücklaufender Energie
  • SWR von 3 bei 100 W: 75 W werden abgestrahlt, 25 W laufen zurück
  • Oder auch: 75% gehen auf die Antenne, 25% werden reflektiert
EG401: Am Eingang einer Antennenleitung misst man ein SWR von 3. Wie groß ist dort in etwa die rücklaufende Leistung, wenn die vorlaufende Leistung 100 W beträgt?

A: 75 W

B: 50 W

C: 25 W

D: 12,5 W

EG402: Sie messen ein Stehwellenverhältnis (SWR) von 3. Wieviel Prozent der vorlaufenden Leistung werden reflektiert?

A: 75 %

B: 50 %

C: 25 %

D: 33 %

EG403: Sie messen ein Stehwellenverhältnis (SWR) von 3. Wieviel Prozent der vorlaufenden Leistung werden abgegeben?

A: 50 %

B: 25 %

C: 75 %

D: 29 %

Stehwellenmessgerät (SWR-Meter) I

  • Misst die Leitungsanpassung
  • Wie gut stimmt der Wellenwiderstand mit dem Speisewiderstand der Antenne oder der Impedanz des Transceivers überein?
  • Wird auch SWR-Messbrücke genannt
EI401: Ein Stehwellenmessgerät wird eingesetzt bei Sendern zur Messung ...

A: der Bandbreite.

B: der Antennenanpassung.

C: des Wirkungsgrades.

D: der Oberwellenausgangsleistung.

EI402: Mit welchem Instrument kann die Anpassung zwischen einem UHF-Sender und der Speiseleitung zur Antenne angezeigt werden?

A: Universalmessgerät mit Widerstandsanzeige

B: Interferometer

C: Anpassungsübertrager

D: SWR-Meter

EI403: Wie misst man das Stehwellenverhältnis im Sendebetrieb? Man misst es ...

A: mit einem Absorptionswellenmesser.

B: durch Strommessung am Anfang und am Ende der Speiseleitung.

C: mit einer SWR-Messbrücke.

D: durch Spannungsmessung am Anfang und am Ende der Speiseleitung.

  • Messung der Antennenanpassung: So nah wie möglich an die Antenne, um Veränderungen der Speiseleitung auszuschließen
  • Messung der gesamten Anlage: So nah wie möglich hinter dem Sender
EI404: An welcher Stelle muss ein SWR-Meter eingeschleift werden, um möglichst genaue Aussagen über die Antenne machen zu können? Das SWR-Meter muss eingeschleift werden zwischen ...

A: Senderausgang und Antennenanpassgerät.

B: Zwischen Anpassgerät und Antennenkabel.

C: Senderausgang und Antennenkabel.

D: Antennenkabel und Antenne.

EI405: An welchem Punkt sollte das Stehwellenmessgerät eingeschleift werden, um zu prüfen, ob die Antennenanlage gut an den Sender angepasst ist?

A: Punkt 1

B: Punkt 2

C: Punkt 4

D: Punkt 3

Vektorieller Netzwerkanalysator (VNA) I

  • Ein einfaches Multimeter kann keine frequenzabhängigen Widerstände messen
  • Dazu wird ein vektorieller Netzwerkanalysator (VNA) verwendet

Anwendungen

  • Große und kleine Widerstände eines Schwingkreis
  • Resonanzfrequenz eines Schwingkreis
  • Filterverhalten
  • Impedanzmessung
  • Stehwellenverhältnisse
EI201: Wozu wird ein "vektorieller Netzwerkanalysator" (VNA) beispielsweise verwendet?

A: Zur Bestimmung des Erdungswiderstandes einer Amateurfunkstation.

B: Zur Überprüfung der Frequenzreinheit eines Senders.

C: Zum Aufzeichnen des zeitlichen Verlaufs schneller Wechselströme.

D: Zur genaueren Bestimmung von Resonanzfrequenzen und Impedanzen von Schwingkreisen und Antennen.

EI202: Wie ermittelt man die Resonanzfrequenz eines Schwingkreises? Man ermittelt sie ...

A: mit einem Digital-Multimeter in der Stellung Frequenzmessung.

B: durch Messung von $L$ und $C$ und Berechnung oder z. B. mit einem vektoriellen Netzwerkanalysator (VNA).

C: mit Hilfe der S-Meter-Anzeige bei Anschluss des Schwingkreises an den Empfängereingang.

D: mit einem Frequenzmesser oder einem Oszilloskop.

EI203: Mit welchem Messgerät können Impedanzen, Blindwiderstände und Stehwellenverhältnisse direkt gemessen werden?

A: analoges Multimeter

B: vektorieller Netzwerkanalysator

C: digitales Speicheroszilloskop

D: True RMS-Voltmeter

EI204: Wozu ist ein vektorieller Netzwerkanalysator (VNA) beispielsweise geeignet?

A: Messen von Oberschwingungen.

B: Messen von Impedanzen.

C: Direkte Messung der Sendeleistung.

D: Datenübertragungsraten in Netzwerken erfassen.

Kalibrierung

  • Vor der Benutzung kalibrieren
  • Zustand offen: unendlicher Widerstand
  • Zustand Kurzschluss: Widerstand nahe Null
  • Zustand angepasst: z. B. mit 50 Ω Widerstand sollte ein SWR von 1 angezeigt werden
EI205: Welche Maßnahme ist vor Gebrauch eines vektoriellen Netzwerkanalysators (VNA) zusammen mit dem Messaufbau durchzuführen?

A: Rauschunterdrückung aktivieren

B: Nullpunktabgleich

C: Einstellen der Triggerschwelle

D: Kalibrierung

EI206: Sie ermitteln die Resonanzfrequenz und die Impedanz ihrer selbstgebauten Antennen mit Hilfe eines vektoriellen Netzwerkanalysators (VNA). Wie könnten Sie die Funktion des Gerätes vorher prüfen?

A: Durch Prüfen der Anzeigewerte in den Betriebszuständen Leerlauf und Anpassung. Der Messanschluss des Gerätes darf keinesfalls kurzgeschlossen werden.

B: Durch Beschalten des Messeingangs am VNA mit einem Abschlusswiderstand. Das angezeigte SWR sollte im gesamten Frequenzbereich größer als 2 sein.

C: Durch Beschalten des Messeingangs am VNA mit einem Blindwiderstand. Der Anzeigewert des SWR muss bei allen Frequenzen nahe bei 1 sein.

D: Durch Prüfen der Anzeigewerte in den Betriebszuständen Kurzschluss, Leerlauf und Anpassung. Das SWR sollte bei Anpassung nahe bei 1, bei Kurzschluss und Leerlauf unendlich sein.

Mantelwellen I

  • Ziel beim Aufbau einer Funkanlage: Nur die Antenne soll Signale abstrahlen bzw. aufnehmen
  • Dazu eignen sich geschirmte Leitungen, z. B. Koaxialkabel
  • Im Idealfall strahlen sie selbst nicht oder nehmen keine Strahlung auf
  • Unsymmetrisches Koaxialkabel wird an symmetrischen Dipol angeschlossen
  • Auf der Außenseite des Koaxialkabels können hochfrequente Ströme fließen
  • Dadurch strahlt das Kabel selbst → Mantelwellen
  • Mantelströme fehlen, was zur Verformung der Richtcharakteristik führt
EG405: Mantelwellen auf dem Koaxialkabel zur Antenne ...

A: können zu Störungen anderer Geräte und Störungen des eigenen Empfangs führen.

B: werden für die Messung des Stromes beim SWR verwendet.

C: sind für die Funktionsweise jeder koaxial-gespeisten Antenne notwendig.

D: werden durch Fehlanpassung und Überlastung des Transceivers verursacht.

EG406: Welche Effekte treten auf, wenn ein Halbwellendipol mit einem Koaxkabel gleicher Impedanz mittig gespeist wird?

A: Am Speisepunkt der Antenne treten gegenphasige Spannungen und Ströme gleicher Größe auf, die eine Fehlanpassung hervorrufen.

B: Es treten Polarisationsdrehungen auf, die von der Kabellänge abhängig sind.

C: Die Richtcharakteristik der Antenne wird verformt und es treten Mantelwellen auf.

D: Es treten keine nennenswerten Effekte auf, da die Antenne angepasst ist und die Speisung über ein Koaxkabel erfolgt, dessen Außenleiter Erdpotential hat.

EG404: Die Darstellung zeigt die bei Ankopplung eines Koaxialkabels an eine Antenne auftretenden Ströme. Wie wird der mit $I_3$ bezeichnete Strom genannt?

A: Mantelstrom

B: Potentialstrom

C: Phantomstrom

D: Rückwärtsstrom

Mantelwellen verhindern

  • Durch ein Symmetrierglied, einen Balun (balanced-unbalanced)
  • Oder zur Dämpfung Koaxialkabel auf einen Ferritkern wickeln
EG407: Wozu wird ein Symmetrierglied (Balun) beispielsweise verwendet?

A: Zur Umschaltung zwischen horizontaler und vertikaler Polarisation einer Kreuz-Yagi-Uda

B: Zur Einstellung der Frequenzablage für Relaisbetrieb

C: Zum Anschluss eines Koaxialkabels an eine Dipol-Antenne

D: Zur Nutzung einer Wechselspannungsversorgung am Gleichstromanschluss eines Transceivers

EG408: Auf einem Ferritkern sind einige Windungen Koaxialkabel aufgewickelt. Mit diesem Aufbau ...

A: lassen sich Oberwellen unterdrücken.

B: lassen sich statische Aufladungen verhindern.

C: lässt sich die Trennschärfe verbessern.

D: lassen sich Mantelwellen dämpfen.

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