Frequenz und Wellenausbreitung

Navigationshilfe

Diese Navigationshilfe zeigt die ersten Schritte zur Verwendung der Präsention. Sie kann mit ⟶ (Pfeiltaste rechts) übersprungen werden.

Navigation

Zwischen den Folien und Abschnitten lässt sich mittels der Pfeiltasten hin- und herspringen, dazu lassen sich auch die Pfeiltasten am Computer nutzen.

Navigationspfeile für die Präsentation

Weitere Funktionen

Mit ein paar Tastenkürzeln können weitere Funktionen aufgerufen werden. Die wichtigsten sind:

F1
Help / Hilfe
o
Overview / Übersicht aller Folien
s
Speaker View / Referentenansicht
f
Full Screen / Vollbildmodus
b
Break, Black, Pause / Ausblenden der Präsentation
Alt-Click
In die Folie hin- oder herauszoomen

Übersicht

Die Präsentation ist zweidimensional aufgebaut. Dadurch sind in Spalten die einzelnen Abschnitte eines Kapitels und in den Reihen die Folien zu den Abschnitten.

Tippt man ein „o“ ein, bekommt man eine Übersicht über alle Folien des Foliensatzes. Das hilft, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen oder sich zu orientieren, wenn man das Gefüht hat, sich „verlaufen“ zu haben. Die Navigation erfolgt über die Pfeiltasten.

Referentenansicht

Referentenansicht

Tippt man ein „s“ ein, bekommt man ein neues Fenster, die Referentenansicht.

Indem man „Layout“ auswählt, kann man zwischen verschieden Anordnungen der Elemente auswählen.

Praxistipps zur Referentenansicht

  • Wenn man mit einem Projektor arbeitet, stellt man im Betriebssystem die Nutzung von 2 Monitoren ein: Die Referentenansicht wird dann zum Beispiel auf dem Laptop angezeigt, während die Teilnehmer die Präsentation angezeigt bekommen.
  • Bei einer Online-Präsentation, wie beispielsweise auf TREFF.darc.de, präsentiert man den Browser-Tab und navigiert im „Speaker View“ Fenster.
  • Die Referentenansicht bezieht sich immer auf ein Kapitel. Am Ende des Kapitels muss sie geschlossen werden, um im neuen Kapitel eine neue Referentenansicht zu öffnen.
  • Um mit dem Mauszeiger etwas zu markieren oder den Zoom zu verwenden, muss mit der Maus auf den Bildschirm mit der Präsentation gewechselt werden.

Vollbild

Tippt man ein „f“ ein, wird die aktuelle Folie im Vollbild angezeigt. Mit „Esc“ kann man das Vollbild wieder verlassen.

Das ist insbesondere für den Bildschirm mit der Präsentation für das Publikum praktisch.

Ausblenden

Tippt man ein „b“ ein, wird die Präsentation ausgeblendet.

Sie kann wie folgt wieder eingeblendet werden:

  • Durch Klicken in das Fenster.
  • Durch nochmaliges Drücken von „b“.
  • Durch Klicken der Schaltfläche „Resume presentation“.
Schaltfläche für Resume Presentation

Zoom

Bei gedrückter Alt-Taste und einem Mausklick in der Präsentation wird in diesen Teil hineingezoomt. Das ist praktisch, um Details von Schaltungen hervorzuheben. Durch einen nochmaligen Mausklick zusammen mit Alt wird wieder herausgezoomt.

Das Zoomen funktioniert nur im ausgewählten Fenster. Die Referentenansicht ist hier nicht mit der Präsenationsansicht gesynct.

Gleich- und Wechselspannung

Einführung in die elektrische Spannung

1) Kurzbeschreibung: Grafik mit 12 orangefarbenen Kreisen mit „+“-Zeichen und 12 blauen Kreisen mit „–“-Zeichen, unregelmäßig über die Fläche verteilt.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Grafik zeigt 12 orangefarbene Kreise mit „+“-Zeichen und 12 blaue Kreise mit „–“-Zeichen, die unregelmäßig über die gesamte Fläche verteilt sind.
Abbildung NS-2.1.1: Positiv und negativ geladene Teilchen gleichverteilt in einem Gegenstand.

1) Kurzbeschreibung: Grafik mit drei horizontalen Reihen aus farbigen Kreisen mit Plus- oder Minuszeichen und schwarzen Pfeilen, getrennt durch zwei dünne graue Linien.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Grafik ist in drei Reihen mit jeweils zwei farbigen Kreisen und schwarzer Beschriftung angeordnet. Von diesen Kreisen gehen jeweils schwarze Pfeile ab. Obere Reihe: links ein orangefarbener Kreis mit „+“, von dessen rechter Seite ein Pfeil nach rechts zeigt; rechts ein blauer Kreis mit „−“, von dessen linker Seite ein Pfeil nach links zeigt. Mittlere Reihe: links ein orangefarbener Kreis mit „+“, von dessen linker Seite ein Pfeil nach links zeigt; rechts ein orangefarbener Kreis mit „+“, von dessen rechter Seite ein Pfeil nach rechts zeigt. Untere Reihe: links ein blauer Kreis mit „−“, von dessen linker Seite ein Pfeil nach links zeigt; rechts ein blauer Kreis mit „−“, von dessen rechter Seite ein Pfeil nach rechts zeigt.
Abbildung NS-2.1.2: Anziehung und Abstoßung von Ladungen

Ladungstrennung

  • Ladungen lassen sich gezielt trennen
  • In einer Batterie, Solarzelle oder einem Windkraftwerk
  • Ladungen versuchen wieder zusammen zu kommen
  • Es liegt eine elektrische Spannung vor
  • Geräte zur Trennung von Ladungen heißen Spannungsquelle

Spannungsquelle

  • Der positiv geladene Anschluss heißt Pluspol
  • Der negativ geladene Anchluss heißt Minuspol
  • Die Spannung kann unterschiedlich groß sein
  • Spannungsquellen, bei denen die Pole ständig zwischen positiver und negativer Spannung schwingen, erzeugen Wechselspannung

Die elektrische Spannung wird in der Einheit $\text{Volt}$ mit der Abkürzung $V$ gemessen.

Elektrischer Verbraucher

1) Kurzbeschreibung: Grafik mit zwei Rechtecken, rechts davon und mit beiden Rechtecken verbunden ein stilisiert dargestelltes Funkgerät; im oberen Rechteck (mit „+“ beschriftet) 12 orangefarbene Kreise mit „+“-Zeichen und 7 blaue Kreise mit „–“-Zeichen; im unteren Rechteck (mit „–“ beschriftet) 12 orangefarbene Kreise mit „+“-Zeichen und 17 blaue Kreise mit „–“-Zeichen.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Grafik zeigt übereinander zwei Rechtecke. Im oberen Rechteck (mit „+“ beschriftet) befinden sich 12 orangefarbene Kreise mit „+“-Zeichen und 7 blaue Kreise mit „–“-Zeichen. Im unteren Rechteck (mit „–“ beschriftet) sind 12 orangefarbene Kreise mit „+“-Zeichen und 17 blaue Kreise mit „–“-Zeichen enthalten. Rechts von den Rechtecken ist ein stilisiertes Funkgerät zu sehen, das mit beiden Rechtecken verbunden ist.
Abbildung NS-2.1.3: Die Pole einer Batterie, am Minus-Pol befindet sich ein Überschuss an negativen Ladungen und am Plus-Pol ein Überschuss an positiven Ladungen, die Pole der Batterie sind verbunden, daher kann der Strom durch den Verbraucher fließen.

Frequenz

Wechselspannung

  • Die Wechselspannung im Stromnetz schwingt 50 mal in der Sekunde
  • Die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde nennt man Frequenz
  • Die Einheit ist Hertz mit der Abkürzung $\text{Hz}$
  • 1 Hz → 1 Schwingung pro Sekunde
  • Das Stromnetz hat eine Frequenz von $50\ \text{Hz}$

Einheit Hertz

  • Misst die Frequenz
  • $1\ \text{Hz}$ →1 Schwingung pro Sekunde
  • Benannt nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz
  • Erzeugte im Jahr 1886 als erster Mensch elektromagnetische Wellen und konnte sie nachweisen
$$1 \ \text{Hz} = \dfrac{1}{\text{s}}$$
NA206: Welche Einheit wird üblicherweise für die Frequenz einer elektrischen Schwingung verwendet?

A: Hertz (Hz)

B: Sekunde pro Meter (s/m)

C: Meter pro Sekunde (m/s)

D: Meter (m)

NA207: Wenn s für Sekunde steht, gilt für die Einheit der Frequenz ...

A: Hz = $\dfrac{1}{\textrm{s}^2}$

B: Hz = s$^2$

C: Hz = $\dfrac{1}{\textrm{s}}$

D: Hz = s

Hohe Schwingungen

  • Im Funk wird mit viel höheren Schwingungen gearbeitet
  • z. B. 144.000.000 Hz
  • Abkürzung: 144 MHz (Megahertz)
  • Einheitenvorzeichen „M“ vor „Hz“ gesetzt
  • Der Wert wird mit einer Million multipliziert
Bezeichnung Abkürzung Wert
1 Kilohertz 1 kHz 1000 Hz
1 Megahertz 1 MHz 1000000 Hz
1 Gigahertz 1 GHz 1000000000 Hz
Tabelle NS-2.2.1: Kurzschreibweise für große Frequenzen
NA212: 144000000 Hz entspricht ...

A: 144 kHz

B: 1,44 kHz

C: 144 MHz

D: 1,44 GHz

Frequenzen Klasse N

In der Klasse N dürfen drei Frequenzbereiche verwendet werden

  • 28 MHz bis 29,7 MHz
  • 144 MHz bis 146 MHz
  • 430 MHz bis 440 MHz

In der Klasse E und A kommen weitere Frequenzbereiche hinzu

VD723: In welchen Frequenzbereichen ist für Funkamateure mit Zulassung für die Klasse N Sendebetrieb erlaubt?

A: Auf allen dem Amateurfunk in Deutschland zugewiesenen Frequenzbereichen oberhalb der Kurzwelle

B: 28 bis 29.7 MHz, 144 bis 146 MHz, 430 bis 440 MHz

C: 7 bis 7.2 MHz, 14 bis 14.35 MHz, 1240 bis 1300 MHz

D: Auf allen dem Amateurfunk in Deutschland zugewiesenen Kurzwellen-Frequenzbereichen

Oszillator

  • Ein Oszillator erzeugt elektrische Schwingungen in einem Funkgerät
  • Beim Senden werden die Schwingungen auf die Antenne geleitet und als Funkwellen abgestrahlt
ND201: Was verstehen Sie unter einem "Oszillator"?

A: Es ist ein Messgerät zur Anzeige von Schwingungen.

B: Es ist ein Hochfrequenzverstärker.

C: Es ist ein Schwingungserzeuger.

D: Es ist ein sehr schmales Filter.

Frequenzmessung

1) Kurzbeschreibung: Frontansicht eines Frequenzzählers mit leuchtend grünem 7‑Segment‑Display und der Anzeige „029.6000“, mehreren Drehknöpfen, Tastern und BNC‑Anschlüssen.	

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt die Frontansicht eines Frequenzzählers mit Metallgehäuse mit Lüftungsschlitzen oben. Die Frontplatte ist schwarz mit weißer Beschriftung und rundum von einem grünen Rahmen eingefasst. Es gibt mehrere Drucktasten und Drehknöpfe. Oben rechts gibt es ein grünes 7-Segment-Display mit der Anzeige „029.6000“.
Abbildung NS-2.2.2: Frequenzzähler, der 29,6 MHz misst

NI301: Mit welchem Gerät kann die Sendefrequenz eines Senders gemessen werden?

A: HF-Voltmeter

B: S-Meter

C: Frequenzzähler

D: SWR-Meter

Sinusschwingung

1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse „U“; Skalenmarkierungen auf der horizontalen Achse bei „0.02 s“, „0.04 s“, „0.06 s“, „0.08 s“ und „0.1 s“, auf der vertikalen Achse bei „+325 V“ und „–325 V“; graue, vertikale und horizontale Linien, von den Skalenmarkierungen ausgehend; gestrichelte horizontale Linie bei „230 V“; sinusförmige Kurve um die Nulllinie.

2) Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „t“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „U“. Auf der horizontalen Achse befinden sich Skalenmarkierungen bei „0.02 s“, „0.04 s“, „0.06 s“, „0.08 s“ und „0.1 s“, auf der vertikalen Achse bei „+325 V“ und „–325 V“. Das Koordinatensystem ist von grauen, vertikalen und horizontalen Linien durchzogen, die jeweils von den Skalenmarkierungen ausgehen. Eine gestrichelte, horizontale gelbe Linie gibt es bei „230 V“. Eine sinusförmige Kurve um die Nulllinie beginnt im Nullpunkt, führt zu einem Maximum bei „+325 V“, danach zu einem Minimum bei „–325 V“ und erreicht die Nulllinie nach „0.02 s“. Dies wiederholt sich noch viermal. Eine Weiterführung der Kurve ist rechts der Markierung von „0.1 s“ in gestrichelter Form angedeutet, ebenso links des Nullpunktes.
Abbildung NS-2.3.1: Die Spannung des Stromnetzes im zeitlichen Verlauf. Da die Spannung nicht die ganze Zeit den Höchstwert von 325 V aufweist, wirkt sie effektiv übrigens nur mit 230 V.

1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer vertikalen Achse („U“) und einer horizontalen Achse („t“) sowie einer Kurve aus vertikalen und horizontalen Linien um die Nulllinie.

2) Ausführliche Beschreibung: Rechtwinkliges Koordinatensystem mit einer vertikalen Achse (Beschriftung „U“) und einer horizontalen Achse (Beschriftung „t“). Die Kurve beginnt links an der Nulllinie, steigt zunächst als vertikale Linie in den positiven Bereich zu einem Maximum, verläuft horizontal weiter. In der Bildmitte fällt sie vertikal durch die Nulllinie zu einem Minimum im negativen Bereich. Anschließend verläuft sie horizontal und steigt dann wieder vertikal bis zur Nulllinie. Es gibt keine Skalenmarken, Zahlen oder weiteren Beschriftungen.
Abbildung NS-2.3.2: Rechteckförmige Schwingung

1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer vertikalen Achse („U“) und einer horizontalen Achse („t“) sowie einer Kurve aus geraden Linien um die Nulllinie.

2) Ausführliche Beschreibung: Rechtwinkliges Koordinatensystem mit einer vertikalen Achse (Beschriftung „U“) und einer horizontalen Achse (Beschriftung „t“). Die Kurve beginnt links an der Nulllinie, steigt zunächst als gerade Linie in den positiven Bereich zu einem spitzen Maximum, fällt dann geradlinig ab, schneidet die Nulllinie und erreicht in der rechten Bildhälfte ein spitzes Minimum im negativen Bereich. Anschließend steigt sie wieder geradlinig an und endet kurz vor dem rechten Bildrand an der Nulllinie. Es gibt keine Skalenmarken, Zahlen oder weiteren Beschriftungen.
Abbildung NS-2.3.3: Dreieckförmige Schwingung

1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer vertikalen Achse („U“) und einer horizontalen Achse („t“) sowie einer Kurve aus diagonalen und verikalen Linien um die Nulllinie.

2) Ausführliche Beschreibung: Rechtwinkliges Koordinatensystem mit einer vertikalen Achse (Beschriftung „U“) und einer horizontalen Achse (Beschriftung „t“). Die Kurve beginnt links an der Nulllinie, steigt zunächst als gerade diagonale Linie in den positiven Bereich zu einem Maximum. In der Bildmitte fällt sie vertikal zur Nulllinie zurück. Anschließend verläuft sie diagonal bis zum Maximum und fällt dann vertikal bis zur Nulllinie zurück. Es gibt keine Skalenmarken, Zahlen oder weiteren Beschriftungen.
Abbildung NS-2.3.4: Sägezahnförmige Schwingung

NB401: Welches Bild zeigt eine sinusförmige Wechselspannung?
A:
B:
C:
D:

Amplitude und Periode

Amplitude

1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse beschriftet mit „0“ in Höhe der horizontalen Achse sowie „+“ oberhalb und „–“ unterhalb der horizontalen Achse; sinusförmige Kurve um die Nulllinie; blauer vertikaler Doppelpfeil „Amplitude“ von der Nulllinie zum Scheitelpunkt einer Schwingung.

2) Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „t“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „0“ in Höhe der horizontalen Achse sowie „+“ oberhalb und „–“ unterhalb der horizontalen Achse. Eine Sinuskurve verläuft von links nach rechts um die Nulllinie: Sie startet am linken Rand am Nullpunkt, steigt zu einem Maximum, fällt zu einem Minimum, steigt wieder zu einem Maximum, fällt zu einem Minimum und endet am rechten Rand auf der Nulllinie. Rechts des ersten Maximums ist ein vertikaler blauer Doppelpfeil eingezeichnet, der von der Nulllinie zum Scheitelpunkt führt. Oberhalb des Scheitelpunktes steht in blauer Schrift „Amplitude“.
Abbildung NS-2.4.1: Amplitude einer Sinusschwingung

NB404: Was ist im Oszillogramm mit 1 markiert?

A: Amplitude

B: Periode

C: Wellenlänge

D: Frequenz

Halbwellen

1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse beschriftet mit „0“ in Höhe der horizontalen Achse sowie „+“ oberhalb und „–“ unterhalb der horizontalen Achse; sinusförmige Kurve um die Nulllinie; positive Anteile in Rot, negative Anteile in Blau; im oberen Bereich mit „Positive Halbwelle“ in Rot beschriftet, im unteren Bereich mit „Negative Halbwelle“ in Blau beschriftet.

2) Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „t“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „0“ in Höhe der horizontalen Achse sowie „+“ oberhalb und „–“ unterhalb der horizontalen Achse. Eine Sinuskurve verläuft von links nach rechts um die Nulllinie: Sie startet am linken Rand am Nullpunkt, steigt zu einem Maximum, fällt zu einem Minimum, steigt wieder zu einem Maximum, fällt zu einem Minimum und endet am rechten Rand auf der Nulllinie. Die positiven Anteile der Kurve sind in Rot, die negativen Anteile in Blau eingezeichnet. Im oberen Bereich steht „Positive Halbwelle“ in roter Schrift, im unteren Bereich „Negative Halbwelle“ in blauer Schrift.
Abbildung NS-2.4.2: Positive und negative Halbwellen einer Sinusschwingung

Periode

1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse beschriftet mit „0“ in Höhe der horizontalen Achse sowie „+“ oberhalb und „–“ unterhalb der horizontalen Achse; sinusförmige Kurve um die Nulllinie; im oberen Bereich nebeneinander zwei blaue Doppelpfeile, beide beschriftet mit „Periode“.

2) Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „t“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „0“ in Höhe der horizontalen Achse sowie „+“ oberhalb und „–“ unterhalb der horizontalen Achse. Eine Sinuskurve verläuft von links nach rechts um die Nulllinie: Sie startet am linken Rand am Nullpunkt, steigt zu einem Maximum, fällt zu einem Minimum, steigt wieder zu einem Maximum, fällt zu einem Minimum und endet am rechten Rand auf der Nulllinie. Im oberen Bereich sind nebeneinander zwei blaue Doppelpfeile eingezeichnet und jeweils mit „Periode“ in Blau beschriftet. Die Pfeile enden jeweils in Höhe des Übergangs vom negativen zum positiven Bereich.
Abbildung NS-2.4.3: Perioden einer Sinusschwingung

Interaktiv

Hier gibt es die Möglichkeit das Ganze nochmal auszuprobieren. An den Reglern kann man die Amplitude $a$ und die Periode $T$ einer Sinusschwingung einstellen.

Amplitude: $a$=
50%
Periode: $T$=
1s
und $f$=
1Hz

NB405: Was ist im Oszillogramm mit 2 markiert?

A: Strom

B: Periode

C: Amplitude

D: Spannung

NA213: Welche Aussage ist für eine Schwingung von 145000000 Perioden pro Sekunde richtig?

A: Ihre Frequenz beträgt 145 MHz.

B: Ihre Amplitude beträgt 145 pps.

C: Ihre Ausbreitungsgeschwindigkeit beträgt 145 km/s.

D: Ihre Periodendauer beträgt 145 μs.

Funkwellen

Antenne

  • Eine elektrische Schwingung an einer Antenne wird als Funkwelle abgestrahlt
  • Funkwellen sind elektromagnetische Wellen
  • Sie breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus
  • Lichtgeschwindigkeit im Freiraum: etwa 300.000 Kilometer pro Sekunde
NB301: Die Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen beträgt im Freiraum etwa ...

A: 3000 km/s.

B: 3000000 km/s.

C: 30000 km/s.

D: 300000 km/s.

Funkwellen

  • Bestehen aus Wellenbergen und Wellentälern
  • Stellen die Stärke des Funksignals dar
  • Das entspricht der Feldstärke
NB402: Was ist in der dargestellten Momentaufnahme einer Welle mit 1 markiert?

A: Periode

B: Amplitude

C: Frequenz

D: Wellenlänge

Wellenlänge

Wellenlänge

  • Der Abstand zwischen zwei gleichen Durchläufen einer Welle heißt Wellenlänge
  • Je größer die Frequenz, desto kleiner die Wellenlänge

Die Wellenlänge wird mit dem griechischen Buchstaben $\lambda$ (Lambda) angegeben und in Meter ($m$) gemessen.

NB403: Was ist in der dargestellten Momentaufnahme einer Welle mit 2 markiert?

A: Spannung

B: Strom

C: Wellenlänge

D: Amplitude

NA205: Welche Einheit wird üblicherweise für die Wellenlänge verwendet?

A: Meter (m)

B: Sekunde pro Meter (s/m)

C: Meter pro Sekunde (m/s)

D: Hertz (Hz)

Zusammenhang Frequenz – Wellenlänge

  • Über die Lichtgeschwindigkeit
  • Eine Welle mit einer Frequenz von 1 Hz breitet sich 300.000 km aus bevor der nächste Durchlauf beginnt
  • Bei 1000 Hz sind es nur 300 km
  • Bei 1 MHz sind es 300 m
$$f[\textrm{MHz}] = \dfrac{300}{\lambda[\textrm{m}]} \quad\quad\quad \lambda[\textrm{m}] = \dfrac{300}{f[\textrm{MHz}]}$$

Beispiele

Wellenlänge aus Frequenz

$$\lambda[\text{m}] = \dfrac{300}{f[\text{MHz}]} = \dfrac{300}{145,3 \ \text{MHz}} \approx 2,06 \ \text{m}$$

Frequenz aus Wellenlänge

$$f[\text{MHz}] = \dfrac{300}{\lambda[\text{m}]} = \dfrac{300}{2,06 \ \text{m}} \approx 145,3 \ \text{MHz}$$

Band

Statt der Frequenz wird häufig das gerundete Band angegeben

Frequenz Wellenlänge Band
28 MHz — 29,7 MHz 10,7 m — 10,1 m 10 m-Band
144 MHz — 146 MHz 2,08 m — 2,05 m 2 m-Band
430 MHz — 440 MHz 68 cm — 70 cm 70 cm-Band
Tabelle NS-2.6.1: Die drei Amateurfunkbänder, die für alle Klassen freigegeben sind
NB302: Welcher Frequenz $f$ entspricht in etwa eine Wellenlänge von 2,08 m im Freiraum?

A: 437 MHz

B: 433 MHz

C: 144 MHz

D: 149 MHz

NB303: Welcher Wellenlänge $\lambda$ entspricht in etwa eine Frequenz von 433,500 MHz im Freiraum?

A: 0,69 m

B: 2,06 m

C: 198 cm

D: 58,0 cm

Wasserfalldiagramm

Empfang

  • Frequenz wird am Funkgerät über Drehknopf oder Tasten eingestellt
  • Es können nur Stationen auf der eingestellten Frequenz gehört werden
  • Langsam „über das Band drehen“, um andere Stationen zu hören

Amplitudenspektrum und Wassefalldiagramm

1) Kurzbeschreibung: Display eines Funkgerätes mit Frequenzanzeige „144.315.00“, Spektrums- und Wasserfalldarstellung eines starken Signals in der Mitte.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt das Display eines Funkgerätes auf schwarzem Untergrund. Neben weiteren Beschriftungen steht in der Mitte in großen, weißen Ziffern die Frequenz „144.315.00“. Darunter ist in blauer Farbe die Anzeige des Spektrums um die eingestellte Frequenz zu sehen, die von den Angaben „–50k“ (links) und „+50k“ (rechts) begrenzt wird. In der Mitte gibt es einen schmalen, hohen Peak mit kleineren Flanken. Darunter befindet sich ein Wasserfalldiagramm auf dunkelblauem Hintergrund mit einer hellblau-weißen vertikalen Spur unterhalb des Peaks.
Abbildung NS-2.7.1: Display eines ICOM IC-9700 mit Frequenzanzeige, Amplitudenspektrum und Wasserfalldiagramm. Eine starke Station wird empfangen.

Amplitudenspektrum

1) Kurzbeschreibung: Display eines Funkgerätes mit Frequenzanzeige „144.315.00“, Spektrums- und hervorgehobene Wasserfalldarstellung eines starken Signals in der Mitte.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt das Display eines Funkgerätes auf schwarzem Untergrund. Neben weiteren Beschriftungen steht in der Mitte in großen, weißen Ziffern die Frequenz „144.315.00“. Darunter ist in blauer Farbe die Anzeige des Spektrums um die eingestellte Frequenz zu sehen, die von den Angaben „–50k“ (links) und „+50k“ (rechts) begrenzt wird. In der Mitte gibt es einen schmalen, hohen Peak mit kleineren Flanken. Darunter befindet sich ein Wasserfalldiagramm auf dunkelblauem Hintergrund mit einer hellblau-weißen vertikalen Spur unterhalb des Peaks. Die Darstellung des Spektrums ist hervorgehoben, der Rest der Abbildung ist abgeblendet.
Abbildung NS-2.7.2: Display eines ICOM IC-9700. Hervorgehoben ist das Amplitudenspektrum

Wasserfalldiagramm

1) Kurzbeschreibung: Display eines Funkgerätes mit Frequenzanzeige „144.315.00“, Spektrums- und hervorgehobene Wasserfalldarstellung eines starken Signals in der Mitte.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt das Display eines Funkgerätes auf schwarzem Untergrund. Neben weiteren Beschriftungen steht in der Mitte in großen, weißen Ziffern die Frequenz „144.315.00“. Darunter ist in blauer Farbe die Anzeige des Spektrums um die eingestellte Frequenz zu sehen, die von den Angaben „–50k“ (links) und „+50k“ (rechts) begrenzt wird. In der Mitte gibt es einen schmalen, hohen Peak mit kleineren Flanken. Darunter befindet sich ein Wasserfalldiagramm auf dunkelblauem Hintergrund mit einer hellblau-weißen vertikalen Spur unterhalb des Peaks. Das Wasserfalldiagramm ist hervorgehoben, der Rest der Abbildung ist abgeblendet.
Abbildung NS-2.7.3: Display eines ICOM IC-9700. Hervorgehoben ist der Wasserfall

NF104: Die Darstellung zeigt das Display eines Transceivers. Wie wird die Anzeige 3 bezeichnet?

A: S-Meter

B: Power-Meter

C: Amplitudenspektrum

D: Wasserfalldiagramm

NF105: Die Darstellung zeigt das Display eines Transceivers. Wie wird die Anzeige 4 bezeichnet?

A: Wasserfalldiagramm

B: Power-Meter

C: Regenbogendiagramm

D: SWR-Meter

NF106: Die Darstellung zeigt das Display eines Transceivers. Was wird im Wasserfalldiagramm dargestellt und wie erfolgt die Darstellung?

A: Frequenz und Signalstärke auf den Achsen und Zeit als Farbton und/oder Helligkeit.

B: Signalstärke und Zeit auf den Achsen und Frequenz als Farbton und/oder Helligkeit.

C: Frequenz und Zeit auf den Achsen und Signalstärke als Farbton und/oder Helligkeit.

D: Signalstärke und Phase auf den Achsen und Zeit als Farbton und/oder Helligkeit.

Unterschied Oszillogramm und Amplitudenspektrum

  • Amplitudenspektrum zeigt horizontal Amplituden für verschiedene Frequenzen an
  • Oszillogramm zeigt horizontal Amplituden zu verschiedenen Zeitpunkten an
NI401: Was ist der Unterschied zwischen einem Oszillogramm und einem Amplitudenspektrum?

A: Ein Oszillogramm zeigt die Spannung und ein Amplitudenspektrum den Strom eines Signals.

B: Ein Oszillogramm zeigt einen zeitlichen Verlauf und ein Amplitudenspektrum die Frequenzanteile eines Signals.

C: Ein Oszillogramm zeigt den Strom und ein Amplitudenspektrum die Spannung eines Signals.

D: Ein Oszillogramm zeigt die Frequenzanteile und ein Amplitudenspektrum einen zeitlichen Verlauf eines Signals.

Frequenzspektrum

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Spektrum-Diagramm mit einer farbigen Skala von Blau bis Rot oben und einer Skala von 380 nm bis 780 nm. Darunter ist eine logarithmische Skala für Längen von 1 fm bis 1 Mm [m] und Frequenzen von 1 ZHz bis 1 kHz [Hz]. Beschriftungen für verschiedene Wellenlängen wie Röntgenstrahlung, Radar und Funkwellen sind sichtbar.
Abbildung NS-2.8.1: Spektrum der elektromagnetischen Wellen

r c r X l
30 kHz - 300 kHz Low Frequency LF
(Langwelle) (LW)
300 kHz - 3000 kHz Medium Frequency MF
(Mittelwelle) (MW)
3 MHz - 30 MHz High Frequency HF
Short Wave SW
(Kurzwelle) (KW)
30 MHz - 300 MHz Very High Frequency VHF
(Ultrakurzwelle) (UKW)
300 MHz - 3000 MHz Ultra High Frequency UHF
(Dezimeterwelle)
3 GHz - 30 GHz Super High Frequency SHF
30 GHz - 300 GHz Extemely High Frequency EHF
Tabelle NS-2.8.2: Die Frequenzbereiche von 30 kHz bis 300 GHz und ihre üblichen Bezeichnungen.
BC104: Wie wird der Frequenzbereich von 3 bis 30 MHz bezeichnet?

A: Medium Frequency (MF) oder Mittelwelle (MW)

B: Very High Frequency (VHF) oder Ultrakurzwelle (UKW)

C: High Frequency (HF), Short Wave (SW) oder Kurzwelle (KW)

D: Ultra High Frequency (UHF) oder Dezimeterwelle

BC105: Wie wird der Frequenzbereich zwischen 30 bis 300 MHz bezeichnet?

A: High Frequency (HF), Short Wave (SW) oder Kurzwelle (KW)

B: Very High Frequency (VHF) oder Ultrakurzwelle (UKW)

C: Ultra High Frequency (UHF) oder Dezimeterwelle

D: Medium Frequency (MF) oder Mittelwelle (MW)

BC106: Wie wird der Frequenzbereich zwischen 300 bis 3000 MHz bezeichnet?

A: High Frequency (HF), Short Wave (SW) oder Kurzwelle (KW)

B: Very High Frequency (VHF) oder Ultrakurzwelle (UKW)

C: Medium Frequency (MF) oder Mittelwelle (MW)

D: Ultra High Frequency (UHF) oder Dezimeterwelle

BC101: Wie wird der Frequenzbereich bezeichnet, in dem sich das 10 m-Band befindet?

A: Ultra High Frequency (UHF) oder Dezimeterwelle

B: High Frequency (HF), Short Wave (SW) oder Kurzwelle (KW)

C: Very High Frequency (VHF) oder Ultrakurzwelle (UKW)

D: Medium Frequency (MF) oder Mittelwelle (MW)

BC102: Wie wird der Frequenzbereich bezeichnet, in dem sich das 2 m-Band befindet?

A: Very High Frequency (VHF) oder Ultrakurzwelle (UKW)

B: Medium Frequency (MF) oder Mittelwelle (MW)

C: High Frequency (HF), Short Wave (SW) oder Kurzwelle (KW)

D: Ultra High Frequency (UHF) oder Dezimeterwelle

BC103: Wie wird der Frequenzbereich bezeichnet, in dem sich das 70 cm-Band befindet?

A: Medium Frequency (MF) oder Mittelwelle (MW)

B: Ultra High Frequency (UHF) oder Dezimeterwelle

C: Very High Frequency (VHF) oder Ultrakurzwelle (UKW)

D: High Frequency (HF), Short Wave (SW) oder Kurzwelle (KW)

Frequenzzuteilung

  • Jede Frequenznutzung bedarf einer vorherigen Frequenzzuteilung
  • Verankert im Telekommunikationsgesetz (TKG)
  • Einzelzuteilung oder Allgemeinzuteilung
  • Amateurfunk darf nur auf den zugeteilten Frequenzen durchgeführt werden
  • Frequenzbereiche sind zwar international vereinbart
  • Aber die nationalen Bestimmungen sind maßgebend
VE102: Bedarf jede Frequenznutzung einer Frequenzzuteilung?

A: Eine Frequenznutzung ist auch ohne Frequenzzuteilung zulässig.

B: Jede Frequenznutzung bedarf einer vorherigen Frequenzzuteilung.

C: Erst ab 0,1 W ist eine Frequenzzuteilung erforderlich.

D: Es gibt Ausnahmen von der Notwendigkeit zur Frequenzzuteilung, z. B. die ISM-Frequenzen.

VD701: Darf ein Funkamateur in Deutschland alle in den Radio Regulations (RR) für den Amateurfunkdienst zugewiesenen Frequenzbereiche benutzen?

A: Ja, weil die internationalen Regelungen der Radio Regulations (RR) auch in Deutschland gelten.

B: Ja, wenn der Betrieb bei der Bundesnetzagentur vorher angemeldet wurde.

C: Nein, es dürfen nur Frequenzen genutzt werden, die durch nationale Regelungen umgesetzt wurden.

D: Nein, die in Deutschland zulässigen Frequenzbereiche ergeben sich aus der Frequenznutzungsplanaufstellungsverordnung.

VC110: Was gilt für Funkamateure hinsichtlich der Frequenznutzung? Ein Funkamateur darf mit seiner Amateurfunkstelle ...

A: auf den für den Amateurfunkdienst ausgewiesenen Frequenzen senden.

B: beliebige Frequenzen nutzen, sofern keine anderen Funkdienste gestört werden.

C: auf allen für seine ITU-Region zugelassenen Frequenzen senden.

D: im Rahmen einer Notfunkübung auch auf nicht für den Amateurfunkdienst ausgewiesenen Frequenzen senden.

Frequenzbereiche für den Amateurfunkdienst

  • Sind in Deutschland in der Anlage 1 der Verordnung über den Amateurfunk (AFuV) geregelt
  • Senden nur auf den der Zeugnisklasse zugewiesenen Frequenzen
  • Weitere einzuhaltende Nutzungsbestimmungen
  • Es gibt ergänzende bindende Verfügungen und Mitteilungen
  • Werden im Amtsblatt und auf der Webseite der Bundesnetzagentur (BNetzA) veröffentlicht

1) Kurzbeschreibung:  Tabellarische Übersicht über die Nutzungsbedingungen der Frequenzbereiche für den Amateurfunkdienst in Deutschland (Anlage 1 der Verordnung über den Amateurfunk (AfuV)).

2) Ausführliche Beschreibung: Die Tabelle zeigt die Frequenzbereiche für den Amateurfunkdienst in Deutschland mit Angabe der maximalen Leistung, getrennt nach den drei Klassen A, E und N. Die Tabelle ist der Anlage 1 der Verordnung über den Amateurfunk (AfuV) entnommen.
Abbildung NS-2.9.1: Tabellarische Übersicht, Anlage 1, AFuV (Korrektur in den Leistungen für Klasse N notwendig)

VD101: Wo kann der Funkamateur nachschlagen, welche Frequenzbereiche er entsprechend seiner Zeugnisklasse in Deutschland nutzen darf?

A: Im Amateurfunkgesetz (AFuG)

B: In der Anlage zur Frequenzverordnung (FreqV) und den dazugehörigen Mitteilungen der BNetzA

C: In der Anlage 1 der Amateurfunkverordnung (AFuV) und ggf. weiteren Mitteilungen der BNetzA

D: In den Radio Regulations (RR)

VD702: Wo sind die für den Amateurfunkdienst in Deutschland ausgewiesenen Frequenzbereiche und die zugehörigen ausführlichen Nutzungsbedingungen zu finden?

A: In der Anlage 1 der Amateurfunkverordnung (AFuV) und ggf. weiteren Mitteilungen der BNetzA

B: In Artikel 5 der Radio Regulations (RR)

C: Im Frequenzplan (FreqP)

D: In der Anlage zur Frequenzverordnung (FreqV)

Amateurfunkbänder

  • Funkamateure müssen wissen, welche Frequenzen genutzt werden dürfen
  • Lässt sich aus Anlage 1 AfuV ablesen
  • Die Anlage 1 liegt in der Prüfung als Hilfsmittel bereit

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Ein Diagramm mit einer Frequenzskala von 30 kHz bis 300 MHz. Die Skala ist vertikal geteilt in Abschnitte mit Bezeichnungen: LW, MF, HF (KW), VHF (UKW). Rote Marker zeigen Wellenlängen in Metern: 2,2 km, 630 m, 160 m, bis zu 2 m. Frequenzen in kHz oder MHz sind neben den Markern aufgeführt.
Abbildung NS-2.10.1: Frequenzbereiche im Amateurfunk unter 300 MHz

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Ein Diagramm zeigt einen Frequenzbereich von 300 MHz bis 3 THz, unterteilt in UHF, SHF, EHF und THF. Auf der x-Achse sind verschiedene Frequenzen markiert, darunter 433.000 MHz, 1.240 GHz, 2.300 GHz, 5.650 GHz, und weitere bis 955.000 GHz. Oberhalb der x-Achse sind korrespondierende Wellenlängen in Zentimetern und Millimetern angegeben, wie 70 cm, 23 cm, 3 cm bis 1,2 mm. Die Beschriftungen sind in schwarzer und roter Schrift gehalten.
Abbildung NS-2.10.2: Frequenzbereiche im Amateurfunk über 300 MHz

VD709: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 160 m-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 1805 bis 1850 kHz

B: 1810 bis 2000 kHz

C: 1800 bis 1900 kHz

D: 1800 bis 1990 kHz

VD710: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 80 m-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 3,8 bis 4 MHz

B: 3,8 bis 3,9 MHz

C: 3,5 bis 3,6 MHz

D: 3,5 bis 3,8 MHz

VD711: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 40 m-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 7,1 bis 7,3 MHz

B: 7 bis 7,3 MHz

C: 7 bis 7,2 MHz

D: 7,1 bis 7,5 MHz

VD712: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 30 m-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 10,1 bis 10,15 MHz

B: 10 bis 10,25 MHz

C: 10 bis 10,15 MHz

D: 10,1 bis 10,25 MHz

VD713: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 20 m-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 14 bis 14,35 MHz

B: 14 bis 15 MHz

C: 14 bis 14,45 MHz

D: 14 bis 14,5 MHz

VD714: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 17 m-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 18,68 bis 19,99 MHz

B: 18,1 bis 18,158 MHz

C: 18,068 bis 18,168 MHz

D: 18,89 bis 18,99 MHz

VD715: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 15 m-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 21 bis 21,35 MHz

B: 21 bis 21,45 MHz

C: 21 bis 21,7 MHz

D: 21 bis 21,5 MHz

VD716: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 12 m-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 24,068 bis 24,168 MHz

B: 24,168 bis 24,99 MHz

C: 24,89 bis 24,99 MHz

D: 24,89 bis 25,168 MHz

VD717: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 10 m-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 28 bis 29,7 MHz

B: 28 bis 32 MHz

C: 28 bis 30,7 MHz

D: 28 bis 29 MHz

VD718: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 6 m-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 50,0 bis 52,00 MHz

B: 50,0 bis 54,0 MHz

C: 51,08 bis 52,00 MHz

D: 50,8 bis 51,8 MHz

VD719: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 2 m-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 140 bis 146 MHz

B: 140 bis 148 MHz

C: 144 bis 146 MHz

D: 144 bis 148 MHz

VD720: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 70 cm-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 432 bis 440 MHz

B: 430 bis 440 MHz

C: 430 bis 438 MHz

D: 432 bis 438 MHz

VD721: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 23 cm-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 1240 bis 1300 MHz

B: 1220 bis 1290 MHz

C: 1240 bis 1290 MHz

D: 1220 bis 1300 MHz

VD722: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 13 cm-Amateurfunkband in Deutschland?

A: 2240 bis 2300 MHz

B: 2320 bis 2450 MHz

C: 2250 bis 2340 MHz

D: 2350 bis 2520 MHz

Primärer und sekundärer Funkdienst

Einige Frequenzbereiche sind uns primär und andere sekundär zugewiesen

  • Primär bedeutet, dass wir vor anderen Funkdiensten Vorrang haben und von diesen keine Störungen hinnehmen müssen
  • Sekundär bedeutet, dass wir als Funkamateure andere Funkdienste nicht stören dürfen und Störungen durch diese hinnehmen müssen
VD704: Wie ist ein primärer Funkdienst laut Amateurfunkverordnung (AFuV) definiert?

A: Die Unterteilung in primäre und sekundäre Funkdienste gilt nur für kommerzielle Funkstellen oder Funkstellen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

B: Kommerzielle Funkstellen, Funkstellen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sind immer Funkstellen des primären Funkdienstes.

C: Amateurfunkstellen sind keine Funkstellen eines primären Funkdienstes, da der Amateurfunk nach den Bestimmungen des Amateurfunkgesetzes (AFuG) kein Sicherheitsfunkdienst ist.

D: Ein primärer Funkdienst ist ein Funkdienst, dessen Funkstellen Schutz gegen Störungen durch Funkstellen sekundärer Funkdienste verlangen können.

VD705: Wie ist ein sekundärer Funkdienst laut Amateurfunkverordnung (AFuV) definiert?

A: Die Unterteilung in primäre und sekundäre Funkdienste gilt nur für kommerzielle Funkstellen oder Funkstellen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

B: Ein sekundärer Funkdienst ist ein Funkdienst, dessen Frequenzzuteilung zeitlich später erfolgte. Die Einteilung bedeutet nicht, dass der sekundäre Funkdienst dem primären Funkdienst nachgeordnet ist.

C: Ein sekundärer Funkdienst ist ein Funkdienst, dessen Funkstellen weder Störungen bei den Funkstellen eines primären Funkdienstes verursachen dürfen noch Schutz vor Störungen durch solche Funkstellen verlangen können.

D: Ein sekundärer Funkdienst muss Störungen durch andere hinnehmen und kann die Störungen nicht an die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur melden.

  • Die primären und sekundären Zuweisungen können in anderen Ländern abweichen
  • Vor der Betriebsaufnahme über die Bestimmungen im Gastland informieren!

Seefunkdienst

  • Das 80 m-Band ist dem Amateurfunk primär zugeordnet
  • Küstenfunkstellen des Seefunkdienstes haben dennoch Vorrang
  • Grund: Feste Frequenz zugeteilt
VD707: Das 80 m-Amateurfunkband ist unter anderem dem Amateurfunkdienst und dem Seefunkdienst auf primärer Basis zugewiesen. Unter welchen Umständen dürfen Sie in einer Amateurfunkverbindung fortfahren, wenn Sie erst nach Betriebsaufnahme bemerken, dass Ihre benutzte Frequenz auch von einer Küstenfunkstelle benutzt wird?

A: Sie dürfen die begonnene Funkverbindung mit Ihrer Gegenfunkstelle solange fortführen, bis Sie von der Küstenfunkstelle zum Frequenzwechsel aufgefordert werden.

B: Sie dürfen die Frequenz weiter benutzen, wenn aus der dauernd wiederholten, automatisch ablaufenden Morseaussendung klar hervorgeht, dass die Küstenfunkstelle keinen zweiseitigen Funkverkehr abwickelt, sondern offenbar nur die Frequenz belegt.

C: Sie dürfen die Frequenz unter keinen Umständen weiterbenutzen (außer im echten Notfall), da der Küstenfunkstelle eine feste Frequenz zugeteilt ist, die sie nicht verändern kann.

D: Sie dürfen die Frequenz weiter benutzen, wenn der Standort Ihrer Amateurfunkstelle mehr als 200 km von einer Meeresküste entfernt ist und Sie weniger als 100 W Sendeleistung anwenden.

ISM-Bereich

  • „Industrial, Scientific and Medical Band“
  • Teilbereich des 70 cm-Amateurfunkbandes
  • Viele Haushaltsgeräte nutzen dieses: Garagentoröffner, Funkwetterstationen, Autoschlüssel, Wegfahrsperren, Reifendrucksensoren, …
  • Störungen im Amateurfunk müssen trotz primärer Zuweisung hingenommen werden
VD708: Was besagt der Hinweis, dass der Frequenzbereich 433,05 bis 434,79 MHz als ISM-Frequenzbereich zugewiesen ist?

A: Dieser Frequenzbereich wird für industrielle Sender in Maschinen benutzt und ist für den Amateurfunkverkehr nur auf sekundärer Basis zugelassen.

B: Dieser Frequenzbereich wird von ISM-Geräten genutzt. Die Sendeleistungen im Amateurfunkdienst sind in diesem Frequenzbereich zu reduzieren.

C: Dieser Frequenzbereich wird für internationale Satellitenmessungen verwendet; hierdurch kann es zu Störungen im normalen Funkverkehr kommen.

D: Dieser Frequenzbereich wird für industrielle, wissenschaftliche, medizinische, häusliche oder ähnliche Anwendungen mitbenutzt.

IARU-Bandpläne

International Amateur Radio Union

  • Zusammenschluss nationaler Amateurfunkverbände
  • Weltweit geordnetes Nebeneinander der verschiedenen Betriebsarten auf den Amateurfunkbändern
  • Geben einen IARU-Bandplan heraus
  • Funkamateure sollen diesen einhalten
BC201: Wie verbindlich sind die Bandpläne der IARU?

A: Sie müssen in Regionen mit hoher Dichte von Amateurfunkstellen eingehalten werden.

B: Sie sind für unbesetzte und automatisch arbeitende Amateurfunkstellen amtlich vorgeschrieben.

C: Sie müssen von jedem Funkamateur bei internationalem Funkverkehr angewendet werden.

D: Sie sind eine Empfehlung. Ihre Einhaltung soll allen Funkamateuren zugute kommen.

  • Die Bandpläne behandeln auch die Frequenzbereiche für verschiedene Übertragungsarten
  • Für Morsetelegrafie (CW) ist der empfohlene Bereich am Bandanfang
BC204: In welchem Bereich der Amateurfunkbänder empfiehlt der IARU-Bandplan üblicherweise die Nutzung von Morsetelegrafie?

A: Am Bandanfang

B: Unterhalb von 10 MHz am Bandanfang, oberhalb von 10 MHz am Bandende

C: Am Bandende

D: In der Bandmitte

IARU-Bandplan für 2 m

1) Kurzbeschreibung: Tabelle mit der Überschrift „4.4 IARU Bandplan 2m“ über den Frequenzbereich 144–146 MHz mit Angaben zu den einzelnen Bereichssegmenten („Frequency Segment“), zur maximalen Bandbreite („Max.“) und der bevorzugten Betriebsart und Nutzung („Preferred Mode and Usage“).

2) Ausführliche Beschreibung: Die Tabelle mit der Überschrift „4.4 IARU Bandplan 2m“ bezieht sich auf den Frequenzbereich „144–146 MHz“ (linker Rand). Die Tabelle hat die drei Spalten „Frequency Segment“, „Max.“ und „Preferred Mode and Usage“. Der komplette Bandplan ist auf https://50ohm.de/hm zu finden.
Abbildung NS-2.13.1: IARU-Bandplan 2 m

Anruffrequenz

Um schnell Funkpartner zu finden

  • FM-Sprechfunk („FM calling“)
  • Digitale Telefonie („digital voice calling“)
BC205: Welche Frequenz empfiehlt der IARU-Bandplan für einen allgemeinen Anruf mit analoger FM-Telefonie im 2 m-Band?

A: 145,800 MHz

B: 144,050 MHz

C: 145,500 MHz

D: 144,800 MHz

BC207: Welche Frequenz empfiehlt der IARU-Bandplan für einen allgemeinen Anruf mit digitaler Telefonie im 2 m-Band?

A: 144,800 MHz

B: 144,195 MHz

C: 145,500 MHz

D: 145,375 MHz

Frequenzwechsel

  • Anruffrequenzen für Anrufe freihalten
  • Nach Verbindungsaufbau auf eine andere Frequenz verständigen
  • Nützliche Frequenz aus dem Bandplan entnehmen
  • Frequenz wechseln
BC209: Auf welcher der folgenden Frequenzen könnten Sie beispielsweise unter Berücksichtigung des IARU-Bandplans im 2 m-Band eine FM-Telefonieverbindung durchführen?

A: 144,450 MHz

B: 144,250 MHz

C: 145,450 MHz

D: 144,090 MHz

Analoge SSB-Telefonie

  • Es gibt keine Anruffrequenz
  • Stattdessen ein Aktivitätszentrum bzw. center of activity
  • Anrufe sollen im Umfeld dieser Frequenz stattfinden
  • Es kann aber der ganze „SSB“-Bereich genutzt werden
BC211: Welche Frequenz bzw. welchen Frequenzbereich sieht der IARU-Bandplan als Aktivitätszentrum für SSB-Telefonie im 2 m-Band vor?

A: 145,500 MHz

B: 144,110 bis 144,160 MHz

C: 144,300 MHz

D: 144,195 bis 144,205 MHz

BC210: Auf welcher der folgenden Frequenzen könnten Sie unter Berücksichtigung des IARU-Bandplans im 2 m-Band eine SSB-Telefonieverbindung beispielsweise durchführen?

A: 144,800 MHz

B: 144,450 MHz

C: 145,450 MHz

D: 144,310 MHz

Reservierte Frequenzbereiche

  • Satelliten-Up- und Downlink („satellite uplink“, „satellite downlink“)
  • Baken („beacons“)
  • Relaisfunkstellen, Eingabe und Ausgabe („repeater input“, „repeater output“)
  • Weltraumkommunikation („space communication“)
  • Morsetelegrafie („CW“)
BC214: Warum sollten Sie auf 144,125 MHz keine Direktverbindung in FM-Telefonie zu einem Funkamateur aufnehmen, der sich im Nachbarort befindet? Der IARU-Bandplan empfiehlt diesen Bereich für die Nutzung durch ...

A: Morsetelegrafie und schmalbandige digitale Übertragungsverfahren.

B: Weltraumkommunikation.

C: Baken.

D: Repeater.

BC215: Warum sollten Sie auf 144,450 MHz keine Direktverbindung in FM-Telefonie zu einem Funkamateur aufnehmen, der sich im Nachbarort befindet? Der IARU-Bandplan sieht diesen Bereich exklusiv für die Nutzung durch ...

A: Morsetelegrafie und schmalbandige digitale Übertragungsverfahren vor.

B: Repeater vor.

C: Weltraumkommunikation vor.

D: Baken vor.

BC218: Warum sollten Sie auf 145,800 MHz keine Direktverbindung in FM-Telefonie zu einem Funkamateur aufnehmen, der sich im Nachbarort befindet? Der IARU-Bandplan empfiehlt diesen Bereich für die Nutzung durch ...

A: Weltraumkommunikation.

B: Morsetelegrafie und schmalbandige digitale Übertragungsverfahren.

C: Baken.

D: Repeater.

BC217: Warum sollten Sie auf 145,600 MHz keine Direktverbindung in FM-Telefonie zu einem Funkamateur aufnehmen, der sich im Nachbarort befindet? Der IARU-Bandplan empfiehlt diesen Bereich für die Nutzung durch ...

A: Morsetelegrafie und schmalbandige digitale Übertragungsverfahren.

B: Weltraumkommunikation.

C: Repeater.

D: Baken.

BC213: Warum sollten Sie RTTY, PSK31 oder FT8 nicht auf 144,075 MHz verwenden? Der IARU-Bandplan empfiehlt ...

A: den Einsatz von Computern für die Signalerzeugung zu vermeiden.

B: in diesem Bereich maximal 500 Hz Bandbreite zu belegen, damit der Bereich besser genutzt werden kann.

C: digitale Verfahren oberhalb von 430 MHz durchzuführen, da dort mehr Bandbreite zur Verfügung steht.

D: diesen Bereich bevorzugt für Morsetelegrafie zu nutzen.

IARU-Bandplan für 70 cm

1) Kurzbeschreibung: Tabelle mit der Überschrift „4.5 IARU Bandplan 70cm“ über den Frequenzbereich 430–440 MHz mit Angaben zu den einzelnen Bereichssegmenten („Frequency Segment“), zur maximalen Bandbreite („Max.“) und der bevorzugten Betriebsart und Nutzung („Preferred Mode and Usage“).

2) Ausführliche Beschreibung: Die Tabelle mit der Überschrift „4.5 IARU Bandplan 70cm“ bezieht sich auf den Frequenzbereich „430–440 MHz“ (linker Rand). Die Tabelle hat die drei Spalten „Frequency Segment“, „Max.“ und „Preferred Mode and Usage“. Der komplette Bandplan ist auf https://50ohm.de/hm zu finden.
Abbildung NS-2.14.1: IARU-Bandplan 70 cm

BC206: Welche Frequenz empfiehlt der IARU-Bandplan für einen allgemeinen Anruf mit analoger FM-Telefonie im 70 cm-Band?

A: 432,050 MHz

B: 433,450 MHz

C: 432,500 MHz

D: 433,500 MHz

BC208: Welche Frequenz empfiehlt der IARU-Bandplan für einen allgemeinen Anruf mit digitaler Telefonie im 70 cm-Band?

A: 433,500 MHz

B: 432,500 MHz

C: 433,450 MHz

D: 432,050 MHz

BC212: Welche Frequenz bzw. welchen Frequenzbereich sieht der IARU-Bandplan als Aktivitätszentrum für SSB-Telefonie im 70 cm-Band vor?

A: 434,450 bis 434,575 MHz

B: 434,000 MHz

C: 432,600 bis 432,9875 MHz

D: 432,200 MHz

BC221: Warum sollten Sie auf 435,500 MHz keine Direktverbindung in FM-Telefonie zu einem Funkamateur aufnehmen, der sich im Nachbarort befindet? Der IARU-Bandplan empfiehlt diesen Bereich für die Nutzung durch ...

A: Satellitenfunk.

B: Morsetelegrafie und schmalbandige digitale Übertragungsverfahren.

C: Repeater.

D: Baken.

BC222: Warum sollten Sie auf 439,200 MHz keine Direktverbindung in FM-Telefonie zu einem Funkamateur aufnehmen, der sich im Nachbarort befindet? Der IARU-Bandplan empfiehlt diesen Bereich für die Nutzung durch ...

A: Satellitenfunk.

B: Morsetelegrafie und schmalbandige digitale Übertragungsverfahren.

C: Baken.

D: Repeater.

BC219: Warum sollten Sie auf 432,040 MHz keine Direktverbindung in FM-Telefonie zu einem Funkamateur aufnehmen, der sich im Nachbarort befindet? Der IARU-Bandplan empfiehlt diesen Bereich für die Nutzung durch ...

A: Weltraumkommunikation.

B: Morsetelegrafie und schmalbandige digitale Übertragungsverfahren.

C: Baken.

D: Satellitenfunk.

BC220: Warum sollten Sie auf 432,450 MHz keine Direktverbindung in FM-Telefonie zu einem Funkamateur aufnehmen, der sich im Nachbarort befindet? Der IARU-Bandplan empfiehlt diesen Bereich exklusiv für die Nutzung durch ...

A: Satellitenfunk.

B: Baken.

C: Morsetelegrafie und schmalbandige digitale Übertragungsverfahren.

D: Repeater.

Wellenausbreitung

Je nach Frequenz breitet sich eine Funkwelle anders über unseren Planeten aus.

1) Kurzbeschreibung: Halbkreisförmige, mehrfarbige Grafik der Schichten der Ionosphäre über der Erde; links Kennzeichnung der „Höhe [km]“ mit den Markierungen „bis 10“, „50-90“, „90-130“ und „130-400“; rechts Kennzeichnung der Schichten „Troposphäre“, „D-Region“, „E-Region“ und „F_1 + F_2-Regionen“; vertikaler Doppelpfeil „Ionosphäre“ von der unteren Grenze der D-Region bis zur oberen Grenze der F_1 + F_2-Regionen; innerhalb der E-Region ellipsenförmige Figur mit der Beschriftung „Sporadic-E“.

2) Ausführliche Beschreibung: Die halbkreisförmige, mehrfarbige Grafik zeigt die konzentrisch angeordneten, bogenförmigen Schichten der Ionosphäre über der Erde, die unten blau eingezeichnet ist. Am linken Ende der Schichten gibt es die Kennzeichnung der „Höhe [km]“ mit den Markierungen „bis 10“, „50-90“, „90-130“ und „130-400“. Am rechten Ende stehen die Bezeichnungen der Schichten „Troposphäre“, „D-Region“, „E-Region“ und „F_1 + F_2-Regionen“. Ein vertikaler Doppelpfeil mit der Beschriftung „Ionosphäre“ reicht von der unteren Grenze der D-Region bis zur oberen Grenze der F_1 + F_2-Regionen. Innerhalb der E-Region gibt es eine ellipsenförmige Figur mit der Beschriftung „Sporadic-E“.
Abbildung NS-2.15.1: Ionosphäre, Troposhäre und Sporadic-E

Funkhorizont

1) Kurzbeschreibung: Schematische Zeichnung einer Bergkette mit fünf markierten Punkten entlang der Bergkette und den zugeodneten Beschriftungen „S“ sowie „E_1“, „E_2“, „E_3“ und „E_4“.

2) Ausführliche Beschreibung: Eine dicke, schwarze Linie stellt stilisiert eine Bergkette mit Hügeln und Tälern dar. Auf der ersten Bergspitze von links gibt es eine Markierung, beschriftet mit „S“. Im Tal  rechts der zweiten Bergspitze gibt es zwei Markierungen, beschriftet mit „E_1“ und „E_2“. Auf der dritten Bergspitze ist eine weitere Markierung eingezeichnet, beschriftet mit „E_3“. Im Tal rechts davon steht eine weitere Markierung „E_4“. Von S aus gehen gerade, rote Linien zu den anderen vier Markierungen ab.
Abbildung NS-2.16.1: Ausbreitung

  • Sichtverbindung für zuverlässige Funkverbindungen auf VHF, UHF und darüber
  • Hohe Gebäude oder Berge stören
  • Je höher die Antenne, umso größer die Reichweite
  • Weite Verbindungen von Bergen statt aus dem Tal
NH301: Wie weit etwa reicht der Funkhorizont im UKW-Bereich über den geografischen Horizont hinaus? Er reicht etwa ...

A: 15 % weiter.

B: halb so weit.

C: bis zu viermal so weit.

D: doppelt so weit.

NH303: In dem folgenden Geländeprofil sei S ein Sender im 2 m-Band. Welche der Empfangsstationen E1 bis E4 wird das Signal des Senders wahrscheinlich am besten empfangen?

A: $\text{E}_3$

B: $\text{E}_4$

C: $\text{E}_2$

D: $\text{E}_1$

NH302: Wie wirkt sich die Antennenhöhe auf die Reichweite einer UKW-Verbindung aus? Die Reichweite steigt mit zunehmender Antennenhöhe, weil ...

A: in höheren Luftschichten die Temperatur sinkt.

B: dadurch steiler abgestrahlt werden kann.

C: sie näher an der Ionosphäre ist.

D: die quasi-optische Sichtweite zunimmt.

Troposphärische Inversionsbildung

1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung von übereinander liegenden Luftschichten mit den Beschriftungen „Kalte Luft“ (unten, mit einer blauen Wellenlinie), „Warme Luft“ und „Sehr kalte Luft“ über einer Stadtsilhouette; vier weiße Pfeile von der sehr kalten Luft in die warme Luft.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Grafik zeigt eine schwarze Stadtsilhouette mit verschieden hohen Gebäuden und Türmen vor einem hellblauen Hintergrund. Darüber befinden sich verschiedene Luftschichten mit den Beschriftungen „Kalte Luft“ (mit einer blauen Wellenlinie links und rechts der Beschriftung), darüber „Warme Luft“ (in einer gelblichen, nach oben ausgedünnten Schicht) und darüber „Sehr kalte Luft“. An der Grenze zwischen der warmen Luft und der sehr kalten Luft gibt es zwei horizontale weiße Streifen. Vier weiße, geschwungene Pfeile zeigen aus der Schicht der sehr kalten Luft in den unteren Teil der warmen Luft.
Abbildung NS-2.17.1: Troposhärische Inversionsbildung, Schichten unterschiedlicher Temperatur liegen aufeinander, an der Grenze der Schichten werden Funkwellen im VHF-Bereich reflektiert

NH304: Welcher Effekt ist normalerweise für die Ausbreitung eines VHF-Signals über 800 bis 1 000 km verantwortlich?

A: Troposphärische Inversionsbildung

B: Bodenwellenausbreitung

C: Reflexion an der Mondoberfläche

D: Atmosphärische Absorption

Sporadic-E

1) Kurzbeschreibung: Halbkreisförmige Grafik mit Sender links und Empfänger rechts; eine gelbe und eine rosafarbene Schicht über der blau markierten Erde; ellipsenförmige Figur mit der Beschriftung „Sporadic-E“ in der gelben Schicht; zwei gestrichelt eingezeichnete Linien, die durch die Schichten hindurch nach außen führen, und eine durchgehende Linie, die vom Sender zu der ellipsenförmigen Figur und weiter zum Empfänger führt.

2) Ausführliche Beschreibung: Die halbkreisförmige Grafik zeigt die Lage der Ionosphäre mit zwei konzentrisch angeordneten, bogenförmigen Schichten über der Erde, die unten blau eingezeichnet ist, sowie den Verlauf von VHF-Signalen. Auf der Erde steht links und rechts jeweils ein kleines schwarzes Antennensymbol, beschriftet mit „Sender“ (links) und „Empfänger“ (rechts). Vom Sender führen zwei gestrichelt eingezeichnete, rote Linien in verschiedenen Winkeln zunächst durch eine schmale gelbe Schicht und dann eine breite rosafarbene Schicht hindurch und endet am oberen Bildrand. Eine durchgehende rote Linie führt vom Sender hinauf zu einer ellipsenförmigen Figur in der gelben Schicht und hinunter zum Empfänger. Die ellipsenförmige Figur ist mit „Sporadic-E“ beschriftet.
Abbildung NS-2.18.1: Refraktion (Brechung) von Funkwellen an stark ionisierten Bereichen der E-Schicht

NH306: Ein Funkamateur sagt, dass auf dem 2 m-Band "Sporadic-E-Bedingungen" herrschen. Er meint damit, dass derzeit ...

A: Stationen aus Entfernungen von 1000 bis 2000 km zu hören sind, die über Reflexion an Ionisationserscheinungen des Polarkreises empfangen werden.

B: Stationen aus Nordamerika zu hören sind, die über Reflexion an Ionisationserscheinungen des Polarkreises empfangen werden.

C: Stationen aus Nordamerika zu hören sind, die über Refraktion (Brechung) an energiereichen leuchtenden Nachtwolken (NLCs) empfangen werden.

D: Stationen aus Entfernungen von 1000 bis 2000 km zu hören sind, die über Refraktion (Brechung) in der sporadischen E-Region empfangen werden.

NH305: Bei welcher Ausbreitungsart wird über stark ionisierte Bereiche gearbeitet, die sich vor allem in den Sommermonaten in etwa 100 bis 110 Kilometer Höhe bilden?

A: Reflexion an Gewitterwolken

B: Sporadic-E

C: Troposphärische Ausbreitung

D: Reflexion an Inversionsschichten

Ionosphäre

1) Kurzbeschreibung: Halbkreisförmige Grafik mit Sender links und Empfänger rechts, die eine rosafarbene Schicht über der blau markierten Erde sowie eine grüne „Bodenwelle“ und eine rote „Raumwelle“ zeigt.

2) Ausführliche Beschreibung: Die halbkreisförmige Grafik zeigt die Lage der Ionosphäre über der Erde, die unten blau eingezeichnet ist. Auf der Erde steht links und rechts jeweils ein kleines, schwarzes Antennensymbol, beschriftet mit „Sender“ (links) und „Empfänger“ (rechts). Vom Sender zeigt eine kurze, gerade grüne Linie in Richtung Mitte, beschriftet mit „Bodenwelle“. Eine rote Linie, beschriftet mit „Raumwelle“, beginnt nahe dem Sender, steigt steil auf, trifft auf eine rosafarbene, bogenförmige Schicht im oberen Bildbereich, läuft schräg nach unten zur Mitte und berührt dort die Oberfläche der Erde, steigt dann erneut schräg nach oben zur rosafarbenen Schicht und fällt anschließend schräg nach unten in Richtung des Empfängers. Die rosafarbene Schicht erstreckt sich breit über die gesamte Grafik und ist unbeschriftet.
Abbildung NS-2.19.1: Brechung an der Ionosphäre

NH101: Wie nennt sich der Bereich in der Atmosphäre, in dem die Kurzwellenausbreitung durch Brechung (Refraktion) ermöglicht wird?

A: Hydrosphäre

B: Hemisphäre

C: Magnetosphäre

D: Ionosphäre

NH102: Warum ist die Ionosphäre ausschlaggebend für die Kurzwellenausbreitung? In der Ionosphäre werden elektromagnetische Wellen durch ...

A: Wärme verstärkt und reflektiert.

B: Kälte gebrochen und reflektiert.

C: elektrisch geladene Teilchen gebrochen (refraktiert).

D: Temperaturübergänge gebrochen (refraktiert).

1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „Jahre“ und einer vertikalen Achse „Sonnenflecken im Mittel pro Monat“; Skalenmarkierungen auf der horizontalen Achse bei „1750“ (Nullpunkt), „1800“, „1850“, „1900“, „1950“ und „2000“, auf der vertikalen Achse bei „0“ (oberhalb des Nullpunktes), „50“, „100“, „150“, „200“, „250“ und „300“; durchgehende, wellenförmige blaue Linie mit spitzen Maxima und tiefen Minima im Abstand von etwa 1 Jahr; Höhe der Maxima variiert stark.

2) Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „Jahre“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Sonnenflecken im Mittel pro Monat“. Es gibt Skalenmarkierungen bei „1750“ (Nullpunkt), „1800“, „1850“, „1900“, „1950“ und „2000“ auf der horizontalen Achse und bei „0“ (oberhalb des Nullpunktes), „50“, „100“, „150“, „200“, „250“ und „300“ auf der vertikalen Achse. Eine durchgehende, wellenförmige blaue Linie mit spitzen Maxima und tiefen Minima im Abstand von etwa 1 Jahr verläuft von links nach rechts. Die Höhe der Maxima variiert untereinander sehr stark.
Abbildung NS-2.19.2: Die Anzahl der Sonnenflecken, die über den elfjährige Sonnenzyklus schwankt

NH201: Was ist ein wesentlicher Faktor für die Ausbreitung von Kurzwellen über die Ionosphäre?

A: Die Filterfunktion des Empfängers

B: Die präzise Antennenausrichtung zum Äquator

C: Die Bandbreite der Antenne

D: Der elfjährige Sonnenzyklus

1) Kurzbeschreibung: Halbkreisförmige Grafik mit Sender links und Empfänger rechts, die eine rosafarbene Schicht über der blau merkierten Erde sowie eine grüne „Bodenwelle“ und eine rote „Raumwelle“ zeigt. Zwischen dem Ende der Bodenwelle und dem ersten Auftreffen der Raumwelle ist eine „Tote Zone“ entlang der Erdoberfläche eingezeichnet.

2) Ausführliche Beschreibung: Die halbkreisförmige Grafik zeigt die Lage der Ionosphäre über der Erde, die unten blau eingezeichnet ist. Auf der Erde steht links und rechts jeweils ein kleines, schwarzes Antennensymbol, beschriftet mit „Sender“ (links) und „Empfänger“ (rechts). Vom Sender zeigt eine kurze, gerade grüne Linie in Richtung Mitte, beschriftet mit „Bodenwelle“. Eine rote Linie, beschriftet mit „Raumwelle“, beginnt nahe dem Sender, steigt steil auf, trifft auf eine rosafarbene, bogenförmige Schicht im oberen Bildbereich, läuft schräg nach unten zur Mitte und berührt dort die Oberfläche der Erde, steigt dann erneut schräg nach oben zur rosafarbenen Schicht und fällt anschließend schräg nach unten in Richtung des Empfängers. Die rosafarbene Schicht erstreckt sich breit über die gesamte Grafik und ist unbeschriftet. Zwischen dem Ende der Bodenwelle und dem ersten Auftreffen der Raumwelle ist eine „Tote Zone“ in Form eines Bogens entlang der Erdoberfläche eingezeichnet.
Abbildung NS-2.19.3: Die Tote Zone, die für die Bodenwelle zu nah und für die Raumwelle zu weit weg ist.

BE106: Eine Frequenz auf einem höheren Kurzwellenband erscheint zunächst frei, stellt sich aber anschließend als besetzt heraus. Was ist die häufigste Ursache dafür?

A: Die auf dieser Frequenz sendende Station wurde durch den Mögel-Dellinger-Effekt kurzfristig unterbrochen.

B: Eine Station auf dieser Frequenz verwendet das andere Seitenband.

C: Für die auf dieser Frequenz sendenden Stationen sind die Ausbreitungsbedingungen zu schlecht.

D: Eine auf dieser Frequenz sendende Station liegt innerhalb der toten Zone und konnte daher von mir nicht gehört werden.

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