Die DE-Prüfung dokumentiert Grundkenntnisse und praktisches Können eines Höramateurs. Ihr Schwierigkeitsgrad liegt unterhalb der staatlichen Amateurfunkprüfung der Klasse N. Sie berechtigt zusammen mit den weiteren Voraussetzungen zur Beantragung eines DE-Kennzeichens und damit zum internationalen QSL-Austausch über den DARC.
Die 70 möglichen Fragen stammen aus drei Bereichen:
Die Prüfung wird schriftlich mit einem bereitgestellten Fragebogen durchgeführt. Jede richtige Antwort zählt einen Punkt. Insgesamt können 17 Punkte erreicht werden; mit mindestens 9 Punkten ist die Prüfung bestanden.
Die Probeprüfungen auf 50ohm.de helfen beim Üben. Maßgeblich für die tatsächliche Prüfung sind immer die aktuellen Unterlagen und Regeln des DARC. Welche hier zu finden sind.
Die Prüfung kann nach den aktuellen DARC-Regularien durch den Ortsverbandsvorsitzenden, Distriktsvorsitzenden, einen AJW-Distriktsreferenten, das DL-AJW-Referat oder ein Vorstandsmitglied abgenommen werden. Die Durchführung kann von diesen Personen an ein anderes Mitglied delegiert werden. In begründeten Ausnahmefällen, etwa bei körperlichen Einschränkungen oder nachgewiesenen besonderen Vorkenntnissen, können entsprechende Ausnahmen zugelassen werden.
Die DE-Prüfung ist keine Sendegenehmigung. Wer selbst Amateurfunkbetrieb durchführen möchte, benötigt eine erfolgreiche staatliche Amateurfunkprüfung und eine Zulassung der Bundesnetzagentur.