Eine Relaisfunkstelle empfängt ein Signal auf ihrer Eingabefrequenz und sendet es auf einer anderen Ausgabefrequenz wieder aus. Dadurch können Mobil- und Portabelstationen ein größeres Gebiet erreichen.
Als SWL hört man normalerweise die Ausgabefrequenz des Relais. Dort sind alle Stationen der Funkrunde zu hören, sofern sie das Relais erreichen. Die angezeigte Signalstärke beschreibt aber hauptsächlich das Signal des Relais am eigenen Standort und nicht die Feldstärke der gerade sprechenden Gegenstation.
Deshalb wird bei einer Verbindung über eine Relaisfunkstelle üblicherweise nur die Lesbarkeit R beurteilt.
Relais senden häufig in FM auf dem $\qty{2}{\meter}$- oder $\qty{70}{\centi\meter}$-Band. Zwischen den Durchgängen bleiben kurze Pausen, damit andere Stationen sich melden können. Kennungen oder automatische Ansagen helfen bei der Identifikation.
Eine nahe Relaisfunkstelle eignet sich gut für erste Hörübungen: Die Signale sind meist stark, Rufzeichen werden regelmäßig wiederholt und die Gesprächsstruktur ist gut zu verfolgen.