Begrenzerverstärker

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1. Zusammenfassung: Dreiteilige Grafik mit den Überschriften „Eingangssignal“, „Verstärkung“ und „Ausgangssignal“, jeweils mit Achsen „Amplitude“ (vertikal) und „t“ (horizontal), die links eine kleine Sinuskurve, in der Mitte eine größere Sinuskurve mit zwei roten horizontalen Linien „Begrenzung“ und rechts ein oben und unten abgeflachtes Signal zeigen.

2. Detaillierte Beschreibung: 
- Linkes Koordinatensystem: Überschrift „Eingangssignal“. Vertikale Achse mit Pfeil nach oben: „Amplitude“. Horizontale Achse mit Pfeil nach rechts: „t“. Um die Nulllinie verläuft eine kleine, schwach ausgeprägte Sinuskurve, in mehreren dünnen blauen Varianten übereinander.
- Mittleres Koordinatensystem: Überschrift „Verstärkung“. Achsen wieder mit „Amplitude“ (vertikal) und „t“ (horizontal). Eine große Sinuskurve (schwarz) schwingt über und unter die Nulllinie hinaus. Zwei rote, waagerechte Linien liegen symmetrisch ober- und unterhalb der Nulllinie; neben der oberen Linie steht der rote Text „Begrenzung“. Innerhalb der schwarzen Kurve sind mehrere dünne blaue Sinuskurven mit etwas geringerer Amplitude gezeichnet.
- Rechtes Koordinatensystem: Überschrift „Ausgangssignal“. Achsen erneut „Amplitude“ (vertikal) und „t“ (horizontal). Die dargestellte Kurve verläuft abschnittsweise flach, mit oben und unten waagerechten Plateaus auf etwa der Höhe der zuvor gezeigten roten Linien; dazwischen verbinden schräge Übergänge die Plateaus. Mehrere dünne blaue Linien liegen an der Kontur dieser abgeflachten Kurve an.
Abbildung EA-10.12.1: Wirkungsweise eine Begrenzverstärkers

Beim FM-Empfang ist nur die Änderung der Frequenz des Eingangssignals für die Demodulation von Belang. Daher versucht man Amplitudenschwankungen und Störimpulse beim Empfang von FM-Signalen so gut wie möglich zu unterdrücken. Dies kann mit Hilfe eines Begrenzerverstärkers im ZF-Teil eines FM-Empfängers, der das Eingangssignal zunächst stark verstärkt und danach die Amplituden mit einer geeigneten Schaltung begrenzt erfolgen. Durch die Begrenzung bleibt die Information der Frequenzänderung (FM) erhalten. Amplitudenänderungen werden hierdurch jedoch stark unterdrückt, da der Signalpegel auf ein definiertes Maximum begrenzt wird und somit nur minimale Amplitudenschwankungen des Eingangssignals nach dem Begrenzerverstärker noch vorhanden sind.

AF226: Welche Aufgabe hat der Begrenzerverstärker in einem FM-Empfänger?

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