Vorverstärker und Dämpfungsglied

Kurzwellenempfänger können durch starke Signale schnell übersteuert werden, insbesondere im Eingangsbereich des Empfängers incl. des 1. Mischers. Dies äußert sich durch eine verzerrte und unverständliche Wiedergabe des gewünschten Signals.

Um dies zu vermeiden können bei Transceivern sog. Abschwächer (auch Attenuator genannt) zugeschaltet werden. Diese dämpfen die Eingangssignale um einen vorgegebenen Wert, so dass der Empfängereingang nicht mehr übersteuert wird. Der Einfluss unerwünschter starker Signale auf schwächere Nutzsignale wird durchden Abschwächer stark verringert. Abbildung EA-10.13.1 zeigt ein externes Dämpfungsglied. Die Abbildung EA-10.13.2 zeigt die Blocksymbole der Dämpfungsglieder. Hier gibt es eine sogenannte T- und $\pi$-Variante. Die genaue Schaltung lernen wir in der Klasse A kennen.

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Schwarzer, quaderförmiger Metallblock mit dichten Kühlrippen, der Aufschrift „50 WATTS“ und Koaxialanschlüssen an beiden Enden.

Detaillierte Beschreibung: Das Objekt liegt schräg auf einem hellgrauen Hintergrund und besteht aus einem schwarzen, gerippten Kühlkörper mit mehreren parallelen Längsrippen. An der Vorderseite sitzt ein koaxialer Einbausteckverbinder auf einer rechteckigen Metallflanschplatte, befestigt mit zwei Schrauben; die Lackierung ist an Kanten und Flächen sichtbar angeschlagen. Auf der Stirnseite sind die Worte „JFW IND.“ sowie eine teils abgeriebene Modellbezeichnung zu lesen. Auf der Oberseite steht „50 WATTS“. Auf der rechten Seitenfläche klebt ein kleiner Aufkleber mit der Aufschrift „ELMITE“ und einer Zahlenfolge. Hinten ist ein weiterer koaxialer Anschluss teilweise sichtbar. Das Licht fällt von oben links ein und erzeugt Schatten in den Rippenzwischenräumen.
Abbildung EA-10.13.1: Ein Dämpfungsglied
Bildbeschreibung noch nicht verfügbar
Abbildung EA-10.13.2: Vorverstärker im Überlagerungsempfänger

EF217: Welche Baugruppe vermindert die Übersteuerung eines Empfängereingangs?

Umgekehrt verhält es sich mit Signalen in höheren Frequenzbereichen (VHF und höher). Hier werden Signale oft bereits durch die Antennenzuleitung zum Gerät abgeschwächt und sollten daher ggf. durch einen Vorverstärker, der sich möglichst direkt an der Empfangs-/Sendeantenne befinden sollte, verstärkt werden. Hierdurch werden die Kabelverluste durch den Vorverstärker ausgeglichen. Der Vorverstärker muss hierbei im Sendefall abschaltbar sein (PTT-gesteuert) und im Empfangsfall ggf. deaktivierbar sein, damit starke lokale Signale den Empfänger nicht übersteuern können.

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Kurze Zusammenfassung: Blockdiagramm mit Antenne links, einer Folge aus Kästchen mit Verstärker- und Mischer-Symbolen (beschriftet HF, ZF, NF), seitlich eingespeisten Kästchen VFO und BFO, und einem Lautsprecher rechts.

2) Detaillierte Beschreibung: Ganz links steht ein Antennensymbol; von dort führt eine Leitung nach rechts zu einem blau gefüllten Quadrat mit einem nach rechts zeigenden Dreieck; unter diesem Quadrat steht „HF“. Ein Pfeil führt weiter zu einem Quadrat mit einem Kreis und einem „X“ darin (Mischersymbol). Von unten zeigt ein Pfeil aus einem kleineren Quadrat mit schrägem Pfeil und welligen Linien nach oben in diesen Mischer; dieses untere Quadrat ist mit „VFO“ beschriftet. Rechts davon folgt ein Quadrat mit einem nach rechts zeigenden Dreieck; darunter steht „ZF“. Danach kommt ein weiteres Quadrat mit Kreis und „X“ (zweiter Mischer). Von unten führt ein Pfeil aus einem kleineren Quadrat mit drei welligen Linien nach oben in diesen Mischer; dieses ist mit „BFO“ beschriftet. Es folgt ein Quadrat mit einem nach rechts zeigenden Dreieck; darunter steht „NF“. Ein Pfeil führt weiter zu einem Lautsprechersymbol am rechten Rand. Alle Signalpfeile zeigen von links nach rechts.
Abbildung EA-10.13.3: Vorverstärker im Überlagerungsempfänger

EF218: An welcher Stelle einer Amateurfunkanlage sollte ein UHF-Vorverstärker eingefügt werden?

Weiter zum nächsten Abschnitt: Low Noise Block (LNB)