Kanalcodierung

Abbildung EA-12.17.1 zeigt einen Sender und einen Empfänger, welche über einen Kanal miteinander verbunden sind. Beispielsweise durch das Wetter, andere atmosphärische Einflüsse oder Aussendungen anderer Stationen kann es zu Störungen auf dem Kanal kommen. Diese können zu Fehlern bei der Übertragung führen.

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Kurzfassung: Blockdiagramm mit einem „Sender“ links, einer Wolke mit der Aufschrift „Kanal“ in der Mitte und einem „Empfänger“ rechts; Funkwellen verlaufen zwischen jeweils einer Antenne am Sender und am Empfänger durch den Kanal.

Detaillierte Beschreibung: Links steht ein rechteckiges Gerät mit Frontplatte, beschriftet mit „Sender“. Auf der Front sind ein kleines Rechteck (Anzeige) und rechts ein großer runder Knopf erkennbar. Vom Gerät führt eine Leitung nach oben zu einer Antenne: ein kurzer vertikaler Mast mit einem dreieckigen Strahler oben. Rechts neben der Antenne sind mehrere gebogene Linien gezeichnet, die abstrahlende Funkwellen symbolisieren. In der Mitte befindet sich eine wolkenförmige Umrandung mit der Textbeschriftung „Kanal“. Rechts davon sind wieder mehrere gebogene Linien, die auf eine zweite Antenne zulaufen; diese Antenne ist gleich dargestellt (vertikaler Mast mit dreieckigem Strahler). Von der Antenne führt eine Leitung nach unten zu einem zweiten rechteckigen Gerät mit Frontplatte, beschriftet mit „Empfänger“. Auf dessen Front sind links zwei kleine Kreise und ein Rechteck (Bedienelemente/Anzeige) und rechts ein großer runder Knopf sichtbar. Die Anordnung verläuft horizontal: Sender links → Funkwellen → Wolke „Kanal“ → Funkwellen → Empfänger rechts.
Abbildung EA-12.17.1: Kanal

Im Gegensatz zur Quellencodierung fügt die Kanalcodierung der zu übertragenden Information gezielt Redundanz hinzu, beispielsweise Wiederholungen oder Prüfsummen. Anders als die bei der Quellencodierung entfernte Redundanz kann diese systematisch hinzugefügte Redundanz zur automatischen Erkennung oder Korrektur von Übertragungsfehlern verwendet werden.

Abbildung EA-12.17.2 zeigt ein Symbol für einen Kanalcodierer. Der Block stellt dar, dass Redundanz den Daten hinzugefügt wird.

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Zusammenfassung: Blockdiagramm mit einem rechteckigen Block „Kanalcodierer“ auf einer durchgehenden horizontalen Leitung mit Pfeilen, darunter die Ziffernfolge „0101“.

Detaillierte Beschreibung: Eine dünne horizontale Linie verläuft von links nach rechts; links zeigt ein Pfeil nach rechts auf einen mittig platzierten rechteckigen Block, rechts setzt sich die Linie mit einem weiteren Pfeil nach rechts fort. Über dem Block steht der Text „Kanalcodierer“. Im Inneren des Blocks verläuft eine diagonale Linie von der linken unteren Ecke zur rechten oberen Ecke. Unter dem Block, mittig, steht die Ziffernfolge „0101“. Weitere Beschriftungen oder Skalen sind nicht vorhanden.
Abbildung EA-12.17.2: Kanalcodierer

AE409: Was wird unter Kanalcodierung verstanden?

Wir unterscheiden zwei Arten der Kanalcodierung:

  • Fehlererkennung: Man kann erkennen, dass bei der Übertragung ein Fehler aufgetreten ist, und dann z. B. eine erneute Übertragung anfordern.
  • Vorwärtsfehlerkorrektur: Fehler, die bei der Übertragung entstehen, werden mit Hilfe der Redundanz beim Empfänger korrigiert.

Im Folgenden wollen wir uns diese beiden Arten genauer anschauen.


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