Gleichspannungsquellen sind notwendig, um unsere Funkgeräte und das dazugehörige Zubehör mit Spannung und Strom zu versorgen. Bisher haben wir dabei vor allem Batterien betrachtet. Das allgemeine Schaltzeichen für eine ideale Spannungsquelle ist in Abbildung EA-7.1.1 dargestellt. In der Realität ist eine Spannungsquelle jedoch nicht ideal, da sie stets einen Innenwiderstand $R_i$ besitzt, wie in Abbildung EA-7.1.2 gezeigt.
Es ist wichtig, auch bei Belastung eine konstante Spannung zu erhalten. Diese Eigenschaft wird dann erreicht, wenn der Innenwiderstand sehr klein ist. Dann gibt es an ihm, auch bei großen Lastströmen, keinen großen Spannungsfall, der die Klemmenspannung $U_k$ absinken läßt.
Die Gleichspannungsquellen (Netzgeräte) werden an das bestehende 230 V Wechselspannungsnetz angeschlossen. Wie bereits am Beispiel des Schutzkontaksteckers in Klasse N kennengelernt, haben wir bei Wechselspannung den Außenleiter L, den Neutralleiter N und den Schutzleiter PE.
Bei einer 3-adrigen Leitung mit Schutzleiter z. B. NYM-J 3 x 1,5 mm² sind die Aderfarben wie in Abildung EA-7.1.3 festgelegt:
Der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V. (VDE) ist u.a. Herausgeber von Normen in der Elektrotechnik. In der Norm DIN VDE 0293-308 sind die Aderkennzeichnungen festgelegt.
In den folgenden Kapiteln werden wir noch einige weitere Elemente der Spannungsversorgung kennenlernen.