Stehwellenmessgerät (SWR-Meter) I

Ein Stehwellenmessgerät (vgl. Abbildung swr_meter_kreuzzeiger) wird bei Sendern eingesetzt, um die Anpassung der Antenne beziehungsweise der Speiseleitung an die Antenne zu überprüfen. Oft wird ein SWR-Meter, entsprechend seines Aufbaus, als SWR-Messbrücke bezeichnet. Damit lassen sich die folgenden Fragen leicht beantworten:

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1. Kurze Zusammenfassung: Nahaufnahme eines analogen Messinstruments mit der Beschriftung „RF‑Ausgang“, das mehrere Skalen für Vor- und Rückleistung sowie ein Stehwellenverhältnis-Schema zeigt.

2. Detaillierte Beschreibung: Das quadratische Instrument sitzt in einem schwarzen Rahmen und hat ein weißes Zifferblatt. Oben steht „RF–Ausgang“. Links oben ist eine schwarze Skala „P vor“ bis 50 kW, rechts oben eine blaue Skala „Prück“ bis 5 kW. In der Mitte befindet sich ein dreieckiger Anzeigebereich, gebildet durch zwei schwarze Linien, die von den unteren Ecken zum oberen Zentrum laufen. Innerhalb dieses Bereichs sind mehrere grüne, bogenförmige Linien eingezeichnet, unten mit Werten wie 1.3, 1.5, 1.8, 2, 2.5, 3 und 4 beschriftet. Rechts am Innenrand steht eine schwarze Skala bis 10, links eine kleine blaue Skala mit Markierungen bei 0,5 und 1. Unterhalb der Grafik steht „S = Umax / Umin“. Unten links und rechts sind zwei runde Sichtfenster zu sehen, durch die Teile des Messwerks mit Kupferwicklungen erkennbar sind. Zwei schwarze Schrauben sitzen unten in der Frontplatte.
Abbildung E-14.14.1: SWR-Meter mit Kreuzzeiger, linker Zeiger für die vorlaufende und rechter Zeiger für die rücklaufende Leistung; um das SWR abzulesen, wird der grünen Linie am Schnittpunkt beider Zeiger nach unten gefolgt

EI401: Ein Stehwellenmessgerät wird eingesetzt bei Sendern zur Messung ...
EI402: Mit welchem Instrument kann die Anpassung zwischen einem UHF-Sender und der Speiseleitung zur Antenne angezeigt werden?
EI403: Wie misst man das Stehwellenverhältnis im Sendebetrieb? Man misst es ...

Da eine Speiseleitung Verluste aufweist, und daher auch das Stehwellenverhältnis verändert, kommt es darauf an, wo wir ein Stehwellenmessgerät einschleifen.

Möchten wir messen, wie gut eine Antenne angepasst ist, dann sollten wir das Stehwellenmessgerät unmittelbar vor der Antenne anschließen (vgl. Abbildung E-14.14.2).

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Blockdiagramm einer Funkstation von links nach rechts: TX → Filter → 15 m Leitung mit zwei Erdungssymbolen → Antennentuner → SWR (Messgerät) → Antenne.

Details: Links ein quadratischer Block mit der Beschriftung „TX“, verbunden über einen Pfeil nach rechts mit einem zweiten Quadrat, das drei übereinander liegende, wellenförmige Linien zeigt (Filterdarstellung, ohne Text). Ein weiterer Pfeil führt zu einem zylinderförmig gezeichneten Leitungsstück, darüber die Beschriftung „15 m“. An dessen unterer Kante sind nahe den beiden Enden je ein schwarzer Punkt mit einem Masse-/Erdungssymbol verbunden. Ein Pfeil führt weiter zu einem rechteckigen Block mit der Aufschrift „Antennentuner“. Rechts davon folgt über einen Pfeil ein kleines Rechteck mit einem Instrumentensymbol (ein X in einem Rahmen); darüber steht in orange „SWR“, und das Rechteck ist ebenfalls orange umrandet. Von dort verläuft die Leitung nach rechts zur Antenne: eine aufwärts führende Leitung endet in einem Antennensymbol aus zwei schrägen Linien, die oben ein V bilden. Alle Elemente sind in einer horizontalen Kette angeordnet; die Pfeile zeigen die Richtung von links nach rechts.
Abbildung E-14.14.2: Position für das SWR-Meter zur Ermittlung der Antennenanpassung

EI404: An welcher Stelle muss ein SWR-Meter eingeschleift werden, um möglichst genaue Aussagen über die Antenne machen zu können? Das SWR-Meter muss eingeschleift werden zwischen ...

Interessiert uns hingegen, wie gut ein Sender auf die gesamte Antennenanlage (einschließlich ggf. vorhandener Filter und/oder Antennentuner) angepasst ist, dann sollten wir das Stehwellenmessgerät unmittelbar hinter dem Sender anschließen (vgl. Abbildung E-14.14.3).

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Zusammenfassung: Blockdiagramm einer Signalkette von „TX“ über „SWR“, ein Rechteck mit Wellenlinien, ein 15 m langes, beidseitig geerdetes Leitungsstück zu „Antennen-tuner“ und weiter zu einem Antennensymbol.

Detaillierte Beschreibung: Von links nach rechts: Ein Quadrat mit der Beschriftung „TX“. Ein Pfeil zeigt nach rechts zu einem orange hervorgehobenen Rechteck mit der Aufschrift „SWR“; darin befindet sich ein kleines Rechteck mit einem „X“. Ein weiterer Pfeil führt zu einem schwarzen Rechteck, in dem drei übereinander angeordnete Wellenlinien gezeichnet sind. Rechts davon verläuft die Leitung durch ein zylindrisch gezeichnetes Element; darüber steht „15 m“. An beiden Enden dieses Zylinders gehen kurze Leitungen nach unten zu je einem Erdungssymbol; die Abgriffe sind mit ausgefüllten Punkten markiert. Ein Pfeil zeigt weiter zu einem Rechteck mit zweizeiliger Beschriftung „Antennen-“ (oben) und „tuner“ (unten). Von dort führt eine Leitung nach rechts und anschließend nach oben zu einem offenen, V-förmigen Antennensymbol. Alle Pfeile zeigen nach rechts; es gibt keine Achsen.
Abbildung E-14.14.3: Position für das SWR-Meter zur Ermittlung der Anpassung der gesamten Antennenanlage

EI405: An welchem Punkt sollte das Stehwellenmessgerät eingeschleift werden, um zu prüfen, ob die Antennenanlage gut an den Sender angepasst ist?
1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild aus fünf Baugruppen mit Signalfluss von links nach rechts: Sender, Tiefpassfilter, Koaxialkabelstück („15 m“) mit Erdung, Antennentuner, Antenne. Zwischen jedem der Blöcke gibt es vertikale, gestrichelte Linien, die der Reihe nach mit „1“ bis „4“ bezeichnet sind.

2) Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus fünf mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen und einem Signalfluss von links nach rechts. Ganz links steht ein Block mit der Aufschrift „TX“. Es folgt ein Block mit drei Wellenlinien, von denen die beiden oberen durchgestrichen sind (Tiefpassfilter). In der Mitte gibt es ein Koaxialkabelstück, dessen Schirm geerdet ist und das mit „15 m“ beschriftet ist. Rechts davon gibt es einen Block mit der Aufschrift „Antennentuner“, der mit einem Antennensymbol am rechten Bildrand verbunden ist. Zwischen jedem der Blöcke gibt es vertikale, gestrichelte Linien, die der Reihe nach mit „1“ bis „4“ bezeichnet sind.

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