Berühren von Antennen II

Beim Senden entstehen auf jeder Antenne hohe Spannungen. Diese Spannungen sind nicht gleich verteilt. Beim klassischen Dipol bilden sich an beiden Enden Spannungsbäuche, von denen selbst bei geringen Sendeleistungen von wenigen Watt eine erhebliche Verletzungsgefahr ausgeht.

Wo die Spannungsbäuche entstehen hängt vom Antennentyp ab (Monobandantenne, Mehrbandantenne u.a.).

Eine Sendeantenne in Betrieb berührt man nicht!

AK204: Ab welchen Sendeleistungen kann an Sendeantennen Verletzungsgefahr durch hochfrequente Spannungen bestehen?

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1) Kurzzusammenfassung: Ein Schaltbild mit Quelle, einem Block „Anpassglied“, einer waagerechten Leitung und einer darüber eingezeichneten blauen sinusförmigen Kurve, dazu eine Längenangabe „λ/2“.

2) Detaillierte Beschreibung: Links ist ein kreisförmiges Quell-Symbol, verbunden mit einem rechteckigen Block mit der Beschriftung „Anpassglied“, der nach unten mit einem Erdungssymbol verbunden ist. Vom rechten Rand des Blocks führt eine durchgehende, waagerechte, schwarze Leitung nach rechts. Oberhalb der Leitung steht eine beidseitige Pfeillinie (Doppelpfeil) mit der mittigen Aufschrift „λ/2“. Entlang der waagerechten Leitung ist eine hellblaue, sinusförmige Kurve eingezeichnet, die links unterhalb der Leitung beginnt, ansteigt, die Leitung im rechten Drittel ungefähr kreuzt und am rechten Rand oberhalb der Leitung endet; in der Nähe dieser Kurve steht kursiv der Buchstabe „U“. Es sind keine Achsen, Skalen oder weiteren Beschriftungen vorhanden.
Abbildung NEA-21.12.1: Wie beim klassischen Dipol bilden sich bei der endgespeisten Halbwellenantenne an beiden Enden Spannungsbäuche. Dort ist eine Berührung besonders gefährlich
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1) Kurze Zusammenfassung: Das Bild zeigt eine Quelle mit einem beschrifteten Anpassglied, eine horizontale Leitung und darauf eine blaue sinusförmige Kurve U über eine Länge, die mit 2·λ angegeben ist.

2) Detaillierte Beschreibung: Links befindet sich ein kleines kreisförmiges Anschlusssymbol, das nach rechts in einen rechteckigen Block übergeht; der Block ist mit „Anpassglied“ beschriftet und hat nach unten ein Massezeichen. Von dort führt eine durchgehende horizontale schwarze Linie (Leitung) bis zum rechten Bildrand. Entlang dieser Linie ist eine blaue sinusförmige Kurve eingezeichnet, die die Leitung als Nulllinie kreuzt; sie zeigt zwei vollständige Perioden. Nahe der Mitte steht in Blau der Buchstabe „U“. Oberhalb verläuft über die gesamte Breite eine horizontale Doppelpfeillinie mit Pfeilspitzen nach links und rechts, beschriftet mit „2 · λ“. Weitere Markierungen sind nicht vorhanden.
Abbildung NEA-21.12.2: Eine endgespeiste Halbwellenantenne für das $\qty{80}{\meter}$-Band kann ohne Probleme auch für das $\qty{20}{\meter}$-Band genutzt werden. In diesem Fall bilden sich mehrere Spannungsbäuche aus. Deshalb ist Verletzungsgefahr nicht nur an den Antennenenden besonders hoch, das ist sie auch bei den Spannungsbäuchen dazwischen.
Eine Sendeantenne in Betrieb berührt man nicht!


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