Quellencodierung (Klasse A)

ACHTUNG: Die Inhalte auf dieser Seite beziehen sich auf Amateurfunkprüfungen, die ab dem 24.06.2024 abgenommen werden. Für Prüfungen, die vor diesem Stichtag stattfinden, gilt noch der alte Prüfungsfragenkatalog, für den der alte Online-Kurs besser geeignet ist.
ACHTUNG: Die Inhalte auf dieser Seite sind noch in Bearbeitung. Dies ist eine Vorschau des aktuellen Bearbeitungsstandes.

Die Hauptaufgabe der digitalen Übertragung ist es, Informationen von einer Quelle (Sender) zu einer oder mehreren Senken (Empfänger) zu übermitteln. Dabei soll das Frequenzspektrum möglichst effizient genutzt werden. Dies erreicht man durch die Kompression der Nutzdaten, die sogenannte Quellencodierung. Dabei werden Redundanzen (z. B. Wiederholungen) oder Irrelevanzen (weniger wichtige Informationsteile) aus dem Datenstrom entfernt. Das reduziert die zu übertragende Datenmenge der Nachricht.

Zum Beispiel sind MP3 für Musik, JPEG für Bilder sowie MPEG-4 für Videos bekannte Verfahren zur Kompression der Datenmenge, welche auch als Codecs bezeichnet werden. Im Amateurfunk wird z. B. bei FreeDV oder M17 der patentfreie Codec2 verwendet, welcher auf verständliche Übertragung menschlicher Sprache bei niedrigen Bitraten spezialisiert ist.

Abbildung 204: Quellencodierer

Abbildung 204 zeigt ein Symbol für einen Quellencodierer. Der Block stellt dar, dass die Menge an Information reduziert wird.

AE408: Wodurch kann die Datenmenge einer zu übertragenden Nachricht reduziert werden?