Analog vs. Digital

Bei der Informationsübertragung unterscheidet man grundsätzlich zwischen analogen und digitalen Verfahren. Digital bedeutet, dass etwas in Stufen erfolgt, also nur bestimmte Werte annehmen kann und keine Werte dazwischen kennt (Abbildung NE-16.1.1). Analog hingegen steht dafür, dass etwas kontinuierlich ist, also auch beliebige Zwischenwerte annehmen kann NE-16.1.2).

1) Kurzbeschreibung: Diagramm aus Quadraten mit einer horizontalen Achse „Zeit“ und einer vertikalen Achse „Wert“; kleine Kreise an den Schnittpunkten einiger Quadrate, die eine sinusförmige Kurve oberhalb und unterhalb der Nulllinie bilden.

2) Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „Zeit“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Wert“. Über das Koordinatensystem verteilt ist ein Gitternetz aus kleinen Quadraten eingezeichnet. An den Schnittpunkten einiger Quadrate gibt es kleine Kreise, die eine sinusförmige Kurve oberhalb und unterhalb der Nulllinie bilden.
Abbildung NE-16.1.1: Digitales Signal (abgestuft)

1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „Zeit“ und einer vertikalen Achse „Wert“; sinusförmige Kurve entlang der Nulllinie.

2) Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „Zeit“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Wert“. Eine sinusförmige Kurve läuft über die gesamte Bildbreite entlang der Nulllinie. Weitere Beschriftungen oder Maße sind nicht vorhanden.
Abbildung NE-16.1.2: Analoges Signal (kontinuierlich)

Im Funk kann eine digitale Übertragung z. B. dadurch erreicht werden, dass die Amplitude des gesendeten Trägers nur auf bestimmte Stufen gesetzt wird, beispielsweise 25%, 50%, 75%, 100% der Maximalstärke, aber nicht dazwischen. Viele im Alltag übliche Übertragungsverfahren arbeiten mittlerweile digital, beispielsweise WLAN, LTE oder DVB.


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