N-Steckverbinder

PL-Steckverbinder sind weder für Frequenzen oberhalb von VHF noch für besonders hohe Leistungen geeignet. Dafür kommen meist die höherwertigen N-Steckverbinder zum Einsatz. Sie werden bis in den Gigahertz-Bereich benutzt. N-Steckverbinder haben wie PL-Steckverbinder eine Schraubverbindung. Charakteristisch sind die Federkontakte um den Mittelstift herum, die eine besonders gute Verbindung des Außenleiters herstellen.

1) Kurzbeschreibung: N-Einbaubuchse (links) und N-Stecker (rechts).

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt links eine N-Einbaubuchse mit Außengewinde und rechts den zugehörigen N-Stecker mit einer gerändelten Hülse mit Innengewinde und einem Mittelstift im Inneren, umgeben von einem geschlitzten Zylinder und einem orangefarbenen Isolator.
Abbildung NE-19.22.1: N-Einbaubuchse und N-Stecker

1) Kurzbeschreibung: In Einzelteile zerlegter N-Stecker.

2) Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt einen in seine Einzelteile zerlegten N-Stecker. Links oben liegt das Steckergehäuse, rechts daneben die Kontakthülse sowie die Spannmutter mit Außengewinde. Links unten ist die Gummidichtung zu sehen, daneben der Druckring und darunter der Innenstift.
Abbildung NE-19.22.2: Ein N-Stecker vor seiner Montage

PL- und N-Steckverbinder sollten nie miteinander verwechselt werden. Steckt man einen PL-Stecker in eine N-Buchse, kann diese zerstört werden!

NG204: Welches HF-Steckverbindungs-System wird in der folgenden Darstellung gezeigt?
1) Kurzbeschreibung: Zwei perspektivisch gezeichnete koaxiale Steckverbinder mit Schraubgewinde, schräg nebeneinander dargestellt. Davon der linke mit einer großen gerändelten Überwurfmutter und der rechte mit Außengewinde.

2) Ausführliche Beschreibung: Beide Steckverbinder sind zylindrisch aufgebaut und besitzen hinten einen glatten Teil mit einer kleinen rechteckigen Abflachung. Der unten links dargestellte Verbinder hat eine breite, kreuzgerändelte Überwurfmutter und einen koaxialen Kontakt in einer Hülse in der Mitte. Der oben rechts abgebildete Verbinder hat vorn ein Außengewinde, dahinter eine gerändelte Oberfläche sowie einen zentralen koaxialen Innenkontakt im Isolator. Beide Verbinder wirken als passendes Paar zum Ineinanderstecken und Zusammenschrauben.

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