Yagi-Uda-Antenne

Wenn man hinter und vor einem Dipol leitende Stäbe geschickt anordnet, entsteht eine Yagi-Uda-Antenne. Diese bündelt die Funkwellen beim Senden in eine bestimmte Richtung und nimmt beim Empfang die Funkwellen aus dieser Richtung besonders gut auf. Yagi-Uda-Antennen gehören zu den Richtantennen, da man sie auf die Gegenstation ausrichtet, mit der man funkt. Der Effekt von Richtantennen ist vergleichbar mit dem gebündelten Licht aus einer Taschenlampe oder einem Scheinwerfer.

Die Yagi-Uda-Antenne ist nach ihren Erfindern, den japanischen Wissenschaftlern Hidetsugu Yagi und Shintaro Uda benannt, die ihre Entdeckung erstmals im Jahre 1926 veröffentlicht haben.

NG108: Wie wird die dargestellte Antenne bezeichnet?
1) Kurzbeschreibung: Schematische Strichzeichnung mit einem vertikalen Stab in der Mitte, einem horizontal montierten Trägerstab und sieben parallel zueinander angeordneten, unterschiedlich langen Querelementen. Vom Trägerstab führt ein Leiter zum zweitlängsten Querelement.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt eine Antenne mit einem vertikalen Stab in der Mitte, auf dem ein horizontaler Trägerstab montiert ist. Dieser Trägerstab trägt sieben parallel zueinander angeordnete, unterschiedlich lange Querelemente. Vom Trägerstab führt ein Leiter zum zweitlängsten Querelement. Es sind keine Text- oder Achsenbeschriftungen, Zahlen, Pfeile oder Maßangaben vorhanden.

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