Amateurfunkbänder

Für den Funkbetrieb ist es wichtig zu wissen, welche Frequenzbereiche durch Funkamateure genutzt werden dürfen. Dies lässt sich aus der Anlage 1 der AFuV ablesen. Damit sollten die folgenden Fragen leicht zu beantworten sein. Die Anlage 1 der AFuV liegt während der Prüfung als Hilfsmittel bereit.

Für diese Fragen ist wirklich kein Auswendiglernen oder Ausrechnen erforderlich: Man muss nur überprüfen, welcher der in der Prüfungsfrage angegebenen Werte in der Liste der Anlage 1 auftaucht. Dieser Wert ist dann die richtige Antwort. Die Werte können sich, wie z. B. beim $\qty{160}{\meter}$-Band, auch aus mehreren Einträgen zusammensetzen.

1) Kurzbeschreibung: Diagramm des elektromagnetischen Spektrums mit den Amateurfunkbereichen zwischen „30 kHz“ (unten) und „300 MHz“ (oben); mit drei vertikalen Skalen: Skala für die Bereichsnamen „LW“, „MF“, „HF (KW)“ und „VHF (UKW)“; Skala für die Frequenzbereiche mit Angabe der oberen und unteren Frequenz in kHz bzw. MHz; Skala für die Wellenlänge in km bzw. m von „2,2 km“ (unten) bis „2 m“ (oben).

2) Ausführliche Beschreibung: Das Diagramm ist vertikal angeordnet und besteht aus drei einzelnen Skalen. Die linke Skala enthält – von unten gelesen – die Bereichsnamen „LW“ (30 kHz–300 kHz), „MF“ (300 kHz–3 MHz), „HF (KW)“ (3 MHz–30 MHz) und „VHF (UKW)“ (30 MHz–300 MHz). In der Mitte befindet sich eine Skala mit den Frequenzbereichen im Amateurfunk: links stehen die oberen Frequenzen, rechts die unteren Frequenzen. Die oberen Frequenzen sind gegenüber den unteren Frequenzen – je nach Breite des Frequenzbereichs – leicht nach oben verschoben. Die rechte Skala gibt die Wellenlänge des betreffenden Frequenzbereichs in roter Schrift an. Hier die Angaben im Einzelnen (von unten nach oben und von rechts nach links gelesen):
2,2 km: 135,7 kHz–137,8 kHz
630 m: 472,0 kHz–479,0 kHz
160 m: 1,810 MHz–2,000 MHz
80 m: 3,500 MHz–3,800 MHz
60 m: 5,3515 MHz–5,3665 MHz
40 m: 7,000 MHz–7,200 MHz
30 m: 10,100 MHz–10,150 MHz
20 m: 14,000 MHz–14,350 MHz
17 m: 18,068 MHz–18,186 MHz
15 m: 21,000 MHz–21,450 MHz
12 m: 24,890 MHz–24,990 MHz
10 m: 28,000 MHz–29,700 MHz
6 m: 50,000 MHz–52,000 MHz
4 m: 70,150 MHz–70,210 MHz
2 m: 144,000 MHz–146,000 MHz
Abbildung N-2.10.1: Frequenzbereiche im Amateurfunk unter 300 MHz

VD709: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 160 m-Amateurfunkband in Deutschland?
VD710: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 80 m-Amateurfunkband in Deutschland?
VD711: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 40 m-Amateurfunkband in Deutschland?
VD712: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 30 m-Amateurfunkband in Deutschland?
VD713: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 20 m-Amateurfunkband in Deutschland?
VD714: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 17 m-Amateurfunkband in Deutschland?
VD715: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 15 m-Amateurfunkband in Deutschland?
VD716: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 12 m-Amateurfunkband in Deutschland?
VD717: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 10 m-Amateurfunkband in Deutschland?
VD718: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 6 m-Amateurfunkband in Deutschland?

1) Kurzbeschreibung: Diagramm des elektromagnetischen Spektrums mit den Amateurfunkbereichen zwischen „300 MHz“ (unten) und „3 THz“ (oben); mit drei vertikalen Skalen: Skala für die Bereichsnamen „UHF“, „SHF“, „EHF“ und „THF“; Skala für die Frequenzbereiche mit Angabe der oberen und unteren Frequenz in MHz bzw. GHz; Skala für die Wellenlänge in cm bzw. mm von „70 cm“ (unten) bis „1,2 mm“ (oben).

2) Ausführliche Beschreibung: Das Diagramm ist vertikal angeordnet und besteht aus drei einzelnen Skalen. Die linke Skala enthält – von unten gesehen – die Bereichsnamen „UHF“ (300 MHz–3 GHz), „SHF“ (3 GHz–30 GHz), „EHF“ (30 GHz–300 GHz) und „THF“ (300 GHz–3 THz). In der Mitte befindet sich eine Skala mit den Frequenzbereichen im Amateurfunk: links stehen die oberen Frequenzen, rechts die unteren Frequenzen. Die oberen Frequenzen sind gegenüber den unteren Frequenzen – je nach Breite des Frequenzbereichs – leicht nach oben verschoben. Die rechte Skala gibt die Wellenlänge des betreffenden Frequenzbereichs in roter Schrift an. Hier die Angaben im Einzelnen (von unten nach oben und von rechts nach links gelesen):
70 cm: 430,000 MHz–440,000 MHz
23 cm: 1,240 GHz–1,300 GHz
13 cm: 2,320 GHz–2,450 GHz
9 cm: 3,400 GHz–3,475 GHz
6 cm: 5,650 GHz–5,850 GHz
3 cm: 10,000 GHz–10,500 GHz
1,2 cm: 24,000 GHz–24,250 GHz
6 mm: 47,000 GHz–47,200 GHz
4 mm: 76,000 GHz–81,500 GHz
2,5 mm: 122,250 GHz–123,000 GHz
2 mm: 134,000 GHz–141,000 GHz
1,2 mm: 241,000 GHz–250,000 GHz
444,000 GHz–453,000 GHz
510,000 GHz–546,000 GHz
711,000 GHz–730,000 GHz 
909,000 GHz–926,000 GHz 
945,000 GHz–951,000 GHz
Abbildung N-2.10.2: Frequenzbereiche im Amateurfunk über 300 MHz

VD719: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 2 m-Amateurfunkband in Deutschland?
VD720: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 70 cm-Amateurfunkband in Deutschland?
VD721: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 23 cm-Amateurfunkband in Deutschland?
VD722: Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz für das 13 cm-Amateurfunkband in Deutschland?

Weiter zum nächsten Abschnitt: Primärer und sekundärer Funkdienst