Quellencodierung

Die Hauptaufgabe der digitalen Übertragung ist es, Informationen von einer Quelle (Sender) zu einer oder mehreren Senken (Empfänger) zu übermitteln. Dabei soll das Frequenzspektrum möglichst effizient genutzt werden. Dies erreicht man durch die Kompression der Nutzdaten, die sogenannte Quellencodierung. Dabei werden Redundanzen (z. B. Wiederholungen) oder Irrelevanzen (weniger wichtige Informationsteile) aus dem Datenstrom entfernt. Das reduziert die zu übertragende Datenmenge der Nachricht.

Zum Beispiel sind MP3 für Musik, JPEG für Bilder sowie MPEG-4 für Videos bekannte Verfahren zur Kompression der Datenmenge, welche auch als Codecs bezeichnet werden. Im Amateurfunk wird z. B. bei FreeDV oder M17 der patentfreie Codec2 verwendet, welcher auf verständliche Übertragung menschlicher Sprache bei niedrigen Bitraten spezialisiert ist.

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Blockdiagramm mit einem beschrifteten Block „Quellencodierer“ zwischen einem Eingangs- und einem Ausgangspfeil.

Detailbeschreibung: Eine waagerechte Linie verläuft von links nach rechts. Links zeigt ein Pfeil nach rechts auf einen quadratischen Block. Über dem Block steht der Text „Quellencodierer“. Im Inneren des Quadrats verläuft eine diagonale Linie von links unten nach rechts oben. Unter dem Block steht mittig der Text „01“. Vom rechten Rand des Quadrats führt die waagerechte Linie weiter und endet in einem nach rechts gerichteten Pfeil. Weitere Beschriftungen oder Achsen sind nicht vorhanden.
Abbildung A-10.7.1: Quellencodierer

Abbildung A-10.7.1 zeigt ein Symbol für einen Quellencodierer. Der Block stellt dar, dass die Menge an Information reduziert wird.

AE408: Wodurch kann die Datenmenge einer zu übertragenden Nachricht reduziert werden?

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