Restwelligkeit

Da keine Schaltung ideal arbeitet, entsteht in jeder Gleichrichterschaltung am Ausgang eine Gleichspannung mit einer überlagerten Wechselspannung. Diesen Restwechselspannungsanteil nennt man auch Restwelligkeit. Diese Spannung kann mit einem Oszilloskop betrachtet werden, indem man nur den Wechselspannungsanteil oszilloskopiert (siehe Abbildung EA-7.11.1: AC-Kopplung des Eingangs).

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1) Zusammenfassung: Ausschnitt eines hellgrauen Geräte-Bedienfelds mit der Aufschrift „CH. I“, zwei quadratischen Tasten und den Beschriftungen „GD“, „AC“ und „DC“.

2) Detaillierte Beschreibung: Oben steht in dunkler Schrift „CH. I“. Darunter befindet sich ein hellgrau umrandeter Kasten mit abgerundeten Ecken. Im unteren Bereich des Kastens sind zwei beige, quadratische Drucktasten nebeneinander angeordnet. Über der linken Taste steht „GD“, daneben ein kleines schwarzes Balkensymbol. Über der rechten Taste steht links neben „AC“ ein kleines schwarzes Balkensymbol; darunter, rechtsbündig, „DC“. Hintergrund und Rahmen sind hellgrau, Schrift und Symbole dunkelgrau; sonst keine weiteren Elemente sichtbar.
Abbildung EA-7.11.1: AC - DC Kopplung des Oszilloskopeingangs
Mit der Taste „GD“ wird der Eingang des Oszilloskops auf Null Volt geschaltet. Bei nicht gedrückter Taste AC/DC erfolgt eine kapazitive Kopplung des Oszilloskopeingangs und es wird nur der Wechselspannungsanteil des Eingangssignals angezeigt. Bei gedrückter Taste AC/DC erfolgt eine galvanische Kopplung des Oszilloskopeingangs und der Gleichspannungsanteil einer Wechselspannung wird auch angezeigt.

Die Periodendauer des Brummanteils beträgt 10 ms. Daraus lässt sich die Brummfrequenz berechnen.

$$f = \frac {1}{T}$$

Die Amplitude der Brummspannung beträgt genau ein Kästchen bei einem Maßstab von 3 V/Div.

AD309: Im folgenden Bild ist die Spannung am Ausgang einer Stromversorgung dargestellt. Die Restwelligkeit und die Brummfrequenz betragen ...
1) Kurzbeschreibung: Diagramm aus einem rechteckigen Gitter und mit einer horizontalen Achse „5 ms/Div.“ und einer vertikalen Achse „3 V/Div.“; periodisch verlaufende Kurve, zunächst steil beginnend mit abgerundetem Maximum und flacher nach unten auslaufend.

2) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Koordinatensystem mit einer horizontalen Achse „5 ms/Div.“ und einer vertikalen Achse „3 V/Div.“. Der Nullpunkt unten links trägt die Beschriftung „0 V“. Das Gitter besteht aus sieben horizontalen und sieben vertikalen Gitterlinien. Eine Kurve verläuft ausschließlich zwischen der fünften und der sechsten Gitterlinie und beginnt zunächst steil, geht in ein abgerundetes Maximum über und läuft dann etwas flacher aus. Nach zwei vertikalen Gitterlinien beginnt ein neuer Zyklus.

Lösungshilfe AD 309: 3 V; 100 Hz


Weiter zum nächsten Abschnitt: Schaltnetzteil I