SMD-Bauteile sind nur wenige Millimeter groß. SMD steht für Surface-Mounted Device (deutsch: oberflächenmontiertes Bauelement). Im Unterschied zu klassischen Bauteilen besitzen sie keine Drahtanschlüsse, sondern werden direkt auf die Leiterplatte aufgelötet – ganz ohne Durchkontaktierung. Im Folgenden beschäftigen wir uns mit der Kennzeichnung von SMD-Widerständen.
Abbildung EA-3.8.1: Platine mit SMD-Bauteilen
Abbildung EA-3.8.2 zeigt einen SMD-Widerstand. Zur Kennzeichnung des Widerstandswerts sind darauf Zahlen aufgedruckt – in diesem Fall die Ziffern 113. Die Größe des Widerstandes ergibt sich dann wie folgt: Es werden alle Zahlen bis auf die letzte als reiner Zahlenwert übernommen. Im Beispiel 113 ergibt sich damit 11 als Zahlenwert. Die letzte Zahl gibt die Zehnerpotenz an mit der die anderen Zahlen zu multiplizieren sind. Eine 1 steht dabei für die erste Zehnerpotenz $10^1$, eine 2 für die zweite Zehnerpotenz $10^2$ usw.
Abbildung EA-3.8.2: SMD-Bauteil
In unserem Beispiel erhalten wir also: $11 \cdot 10^3$ also $\qty{11000}{\ohm}$ Ohm bzw.$\qty{11}{\kilo\ohm}$.
EC114: Wie wird in der Regel bei SMD-Widerständen der Widerstandswert angegeben?
EC115: Welchen Wert hat der dargestellte SMD-Widerstand?
EC116: Welchen Wert hat ein SMD-Widerstand mit der Kennzeichnung 221?
EC117: Welchen Wert hat ein SMD-Widerstand mit der Kennzeichnung 223?