Der erste Schritt

Was darf eigentlich ein Funkamateur, was alle anderen nicht dürfen? Jeder kann und darf Funkgeräte (sogenannte Transceiver) für den Amateurfunk kaufen und besitzen, ganz ohne Genehmigung. Auch eine Antennenanlage aufbauen und mit dem Transceiver verbinden ist kein Problem, solange man die Bauvorschriften einhält. Genauso der Empfang von Amateurfunksendungen – jeder darf das, ohne eine Zulassung für den Amateurfunk zu benötigen!

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1. Zusammenfassung: Frontansicht eines eingeschalteten Icom IC‑746 HF/VHF‑Transceivers auf einem weißen Tisch mit großer Frequenzanzeige 144.299.95.

2. Detaillierte Beschreibung: Das Gerät füllt das Bild, oben links steht das Logo „ICOM“ und die Modellbezeichnung „IC‑746“, darüber Lüftungsschlitze im Gehäusedeckel. Mittig befindet sich ein großes, beleuchtetes LCD; es zeigt links diverse Balkenanzeigen (u. a. S‑Meter/ALC/SWR), oben rechts den Betriebsmodus „USB“ und groß in Ziffern die Frequenz „144.299.95“. Im Display sind außerdem kleine Statusfelder wie „VFO A“ und „15 CH“ sowie Textzeilen mit Abkürzungen (z. B. „AGC“, „DUP“, „CMP“, „TCN“, „SCP“) erkennbar. Links vom Display sitzen Tasten und Drehregler mit Beschriftungen wie „POWER“, „TUNER“, „TRANSMIT“, „NR“, „APF/ANF“ und „AF‑RF/SQL“; darunter sind Frontbuchsen mit Aufschriften „PHONES“, „KEY“ und „MIC“, wobei am MIC‑Anschluss ein Kabel mit Metallstecker eingesteckt ist. Unterhalb des Displays verläuft eine Reihe Funktionstasten (u. a. „F1“ bis „F5“, „MENU“, „SSB“, „CW/RTTY“, „AM/FM“, „FILTER“) sowie kleinere Schalter und Regler. Rechts vom Display befindet sich ein Tastenfeld mit hellblau hinterlegten Band- und Funktionstasten, darunter Beschriftungen wie „1.8“, „3.5“, „7“, „14“, „21“, „28“, „50“, „144“, „SPLIT“, „A/B“, „V/M“. Rechts außen dominiert ein großer, geriffelter Abstimmknopf; daneben weitere Bedientasten und Drehregler wie „RIT/ΔTX“, „LOCK“, „MW“ und „M‑CH“. Das Gerät steht auf einem weißen Tisch; im unscharfen Hintergrund sind erdige/grasige Farbtöne zu erkennen.
Abbildung N-1.2.1: Ein Transceiver (Funkgerät) für den Amateurfunk

Der Begriff Transceiver ist aus den beiden englischen Worten für Sender (Transmitter) und Empfänger (Receiver) gebildet worden.

VD102: Was gilt in Bezug auf den Empfang von Amateurfunkaussendungen?

Aber nur ein Funkamateur darf auf den Amateurfunkfrequenzen auf Sendung gehen, oder praktisch gesagt, die PTT-Taste drücken. PTT ist die Abkürzung für „push to talk“, also „drücken, um zu senden“. So wird die Funktion bezeichnet, die einen Transceiver auf Sendung schaltet. Normalerweise ist ein Transceiver erstmal im Empfangsbetrieb. Erst wenn man die PTT-Taste drückt und festhält, wird gesendet. Nachdem man die Taste loslässt, schaltet der Transceiver wieder zurück auf Empfang. Die PTT-Taste ist meistens am Mikrofon angebracht.

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: Kurzfassung: Ein schwarzes, kabelgebundenes Handgerät mit 4x4-Tastenfeld und Kenwood-Logo liegt auf einer hellen Holzoberfläche.

Detailbeschreibung: Das Gerät hat ein muschelförmiges, strukturiertes Kunststoffgehäuse in Schwarz. Auf der Vorderseite befindet sich ein gummiertes, hellgraues Tastenfeld in einem 4x4-Raster. Die ersten drei Spalten zeigen Zifferntasten 1–9 mit kleinen Buchstabenangaben darunter (1 QZ, 2 ABC, 3 DEF, 4 GHI, 5 JKL, 6 MNO, 7 PRS, 8 TUV, 9 WXY). In der rechten Spalte sind vier Tasten mit Aufdruck „CALL A“, „VFO B“, „MR C“ und unten „PF D“. In der untersten Reihe stehen links „*“ mit dem Zusatz „DWN“, in der Mitte „0“ und rechts „#“ mit dem Zusatz „UP“. Unterhalb des Tastenfeldes ist in weißen Großbuchstaben „KENWOOD“ aufgedruckt. Links am Gehäuse ragt ein kleiner, flacher Clip oder Haken hervor. Unten führt ein schwarzes Kabel mit Knickschutz aus dem Gerät. Der Hintergrund ist eine glatte, hellholzfarbene Tischplatte.
Abbildung N-1.2.2: Handmikrofon mit PTT-Taste (links oben)

NF108: Wie wird die Taste am Mikrofon bezeichnet, mit der man einen Transceiver auf Sendung schalten kann?

Nicht alle Prüfungsfragen werden so einfach sein. Aber dieser Kurs vermittelt alles nötige Wissen, um die Prüfung erfolgreich zu bestehen. Etwas Schulmathematik setzen wir allerdings voraus. Die Grundrechenarten und der Dreisatz müssen beherrscht werden. Wer die folgenden Prüfungsfragen richtig beantworten kann, erfüllt diese Voraussetzungen.

NA101: Ein 20 m langer Draht wird bei 2/3 seiner Länge zertrennt. Wie lang sind die resultierenden Stücke in etwa?
NA103: Laut Datenblatt wiegen 100 m eines bestimmten Drahtes 210 g. Ein vorliegendes Drahtstück desselben Materials wiegt 55 g. Wie lang ist das Drahtstück in etwa?
NA102: Aus 250 m Draht sollen Antennen hergestellt werden. Pro Antenne werden 18,5 m benötigt. Wie viele Antennen können maximal aus dem vorhandenen Draht hergestellt werden?

Schwierigkeiten mit der Mathematik? Im Internet findet sich Lernmaterial dazu, z. B. hier. Vielleicht können auch hilfsbereite Menschen aus Freundeskreis, Familie, Schule oder Ausbildungsstätte helfen.


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