Rufzeichen

Funkstationen verwenden Rufzeichen, um sich zu identifizieren. Rufzeichen bestehen aus einer Folge von Buchstaben und Ziffern. So hat beispielsweise jedes Flugzeug oder Schiff ein eigenes Rufzeichen, wenn es mit Funk ausgerüstet ist. Bei Flugzeugen ist das Rufzeichen sogar von außen zu erkennen. Das Flugzeug in Abbildung N-1.3.1 hat beispielsweise das Rufzeichen DEBPF. Der Zweck der Rufzeichen ist, andere Funkstationen leicht zu erkennen.

Der folgende Alt-Text wurde noch nicht geprüft: 1. Kurze Zusammenfassung: Ein kleines einmotoriges Hochdecker-Flugzeug steht auf einer grasigen Flugplatzfläche unter einem leicht bewölkten Himmel.

2. Detaillierte Beschreibung: Das Flugzeug ist überwiegend weiß, die Front mit Motorhaube und Kabinenbereich ist dunkelblau; entlang des Rumpfs verlaufen goldene und hellblaue Zierstreifen. Auf der linken Rumpfseite steht groß das Kennzeichen „D-EBPF“. Am Bug sitzt ein stillstehender zweiblättriger Propeller mit weißem Spinner; an einem Propellerblatt hängt ein rotes Band. Die Maschine hat ein Bugradfahrwerk mit Verkleidungen an allen drei Rädern. Die Tragfläche ist oben am Rumpf montiert und mit Streben abgestützt; an der linken Flügelspitze leuchtet ein grünes Positionslicht. Durch die getönte Kabinenhaube ist eine Person im Cockpit zu erkennen. Auf der Motorhaube ist ein kleines „50“-Abzeichen zu sehen, am Seitenleitwerk eine kleine Flagge. Im Hintergrund befinden sich eine Person zu Fuß, eine weitläufige Wiese, Bäume und sanfte Hügel; darüber ziehen zahlreiche weiße Wolken.
Abbildung N-1.3.1: Flugzeug mit dem Rufzeichen DEBPF

Auch jeder Funkamateur bekommt ein persönliches Rufzeichen zugeteilt, das weltweit eindeutig ist. Funkamateure müssen ihr Rufzeichen am Anfang und am Ende jeder Funkverbindung nennen und bei längeren Verbindungen alle 10 Minuten wiederholen.

VD207: Woran erkennt man eine Amateurfunkstelle im Funkbetrieb?
VD205: Wann muss der Funkamateur sein Rufzeichen nennen?

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